Dumm gelaufen…

10. Juni 2010 | 1.838 mal gelesen

“Ergo laufen die Mitarbeiter weg”, so titelt die Financial Times vom 8. Juni im Finanzteil (Seite 15).

1.800 Mitarbeiter wollte das Unternehmen im Rahmen des Konzernumbaus abbauen, 2.100 fanden dann die Abfindung so gut bzw. die Arbeitsbedingungen so unattraktiv, dass sie das Angebot angenommen haben. Jetzt müssen neue Mitarbeiter am Markt gesucht werden, die die eigentlich benötigte Erfahrung vieler Leistungsträger, die den Konzern verlassen, nicht haben, so die FTD.

Das ist sicherlich ein Novum in der jüngeren Finanzgeschichte.

Fortgeschrieben wird damit aber eine Entwicklung, die ihren Ursprung darin hat, dass das Management von großen, vor allem börsennotierten Unternehmen heute oft daran gemessen wird, wieviele Mitarbeiter abgebaut wurden.

Zur Nebensache wird dabei (leider), ob das Geschäft erfolgreich ausgebaut, Arbeitsplätze durch Wachstum gesichert und das Unternehmen langfristig weiter entwickelt wurde. Ziele und Werte, die in einem Familienunternehmen wie der DVAG Deutsche Vermögensberatung ganz oben in der Rangliste stehen.


Kommentare für diesen Artikel (14)

  1. Harri Schultze, 10. Juni 2010 um 09:37 Uhr

    Wenn den Unternehmen mehr Arbeitnehmer und damit Erfahrung laufen geht, als in einem Sanierungs- oder Umbaukonzept vorgesehen, dann sind wir wohl angekommen im Arbeitnehmermarkt der Fachkräfte.

    Arbeitgeber müssen umdenken, denn es werden immer mehr Beschäftigte in den Betrieben fehlen. Und das zieht sich durch alle Branchen und Betriebsgrößen.

    Eine der größten Herausforderungen bei einem so gewaltigen Umbauprozess, wie ihn die Ergo hier versucht hat, ist es in Qualität und Quantiät ausreichend Mitarbeiter zu halten. Das Dumme ist in solchen Projekten: Die Leistungsträger gehen als erstes freiwillig, denn

    ….gerade im Bereich der Finanzdienstleistungen gibt es im Markt ja wie wir wissen die eine wirklich gute Alternative.

    Durch das Abwandern von Leistungsträgern sinkt die Qualität und Motivation einer Organisation dann überproportional schnell. Ein Prozess der dann, wenn er einmal begonnen hat, kaum noch aufzuhalten oder gar umzukehren ist.

    Bin ich froh’, dass wir uns bei dem Familienunternehmen Deutschen Vermögensberatung über solche Themen sicher keine Gedanken machen müssen. Heute nicht und auch nicht in Zukunft.

  2. Uwe Gleser, 10. Juni 2010 um 11:49 Uhr

    “Wo laufen sie denn, ja wo laufen sie denn bloss alle hin”, war einst ein berühmter Sketch, im Orginal von Wilhelm Bendow,
    von Loriot Mitte der Siebziger Jahre sozusagen reloaded, einfach köstlich 🙂
    Aber Spaß beiseite, welchen beruflichen Weg schlagen den die ehmaligen Ergo Mitarbeiter jetzt ein ?
    Ich kann nur sagen, als ich vor 20 Jahren bei der Deutschen Vermögensberatung angefangen habe, war vom Aufbau des Vertriebs die Rede, und das ist Heute immer noch so !
    Also an alle ausgeschiedenen Ergo-Vertriebler im Raum Berlin / Brandenburg :
    Wenn Ihr mit Spaß und Niveau anderen Menschen helfen wollt, durch mehr Vermögen ein besseres Leben zu führen, und das mit Hilfe unserer erfolgreichen Allfinanzstrategie, könnt Ihr Euch jederzeit in meinem Büro bewerben.
    Unser Team hat für Menschen, die etwas erreichen wollen, immer ein offenes Ohr und
    Zeit für ein vertrauenvolles Gespräch.
    uwe.gleser@dvag.de

  3. Andreas Eswein, 10. Juni 2010 um 16:57 Uhr

    @Gleser

    Ich stimme Ihnen zu – wir können die Vermittler nicht einfach auf der Straße lassen. An alle Ergo-Vermittler in Braunschweig
    Bewerbungen an: andreas.eswein@dvag.de 🙂

    Sonnige Grüße aus Braunschweig

  4. Jörg Renner, 10. Juni 2010 um 21:30 Uhr

    Was ist denn das ganze Problem an der ganzen Geschichte?
    Aus meiner Sicht ist es,dass die Manager börsennotierer Unternehmen doch in der
    Regel nicht für ihre Entscheidungen mit ihrem eigenem Vermögen haften!?
    Also “schei…. Egal” was ich entscheide, ich bekomm doch mein Geld!?
    Was mit den Menschen passiert, die von dieser Entscheidung betfoffen sind, ist doch dann egal!
    Ich glaube, dies wird sich in der nächsten Zeit fuer diese Unternehmen spuerbar bemerkbar machen!?

  5. Norbert Balzer, 11. Juni 2010 um 00:29 Uhr

    Dumm gelaufen…

    Liebe Kollegen und Leser,

    der Artikel hat bei mir für ein wenig Gänsehaut gesorgt. Ich dachte sofort an die Dresdner Bank, gegründet 1872. Hamburg Mannheimer, gegründet 1899, Victoria Versicherung, gegründet 1853.

    Was geschieht hier???

    Jeder Berater dieser Unternehmen der sich zum Anfang seiner Kariere gedacht hat „ Hurra, ich bin bei einem großen und traditionellen Unternehmen gelandet“ muss sich doch jetzt zumindest schlecht fühlen.

    Liebe Familie Pohl, ich nehme sie beim Wort, keine Gewinnoptimierung am Aktienmarkt und damit Ausverkauf unserer Berufsgemeinschaft. Auch wenn gelegentlich Diskussionen über die Provisions- Ausschütungsquote entstehen, investieren Sie bitte weiter in unsere Aus- und Weiterbildung!!! Investieren Sie bitte in die modernsten Technologien und bleiben Sie nie stehen!!!

    Sicher hat keiner unserer Kollegen Lust auf eine derartige Übernahme!!! Vielmehr wünschen sich unsere Kunden und Kollegen lebenslange Stabilität.

  6. Alberto Livremente, 11. Juni 2010 um 09:29 Uhr

    Lieber Doktor Lach, Hallo Herr Balzer,

    ja der Markt der Ausschliesslichkeiten steht im Umbruch. Die Financial Times, welche Sie für Ihren Blogbeitrag zitieren, äußert in zwei Artikeln jedoch auch große Zweifel an der Zukunft der DVAG in der jetzigen Form.

    Wer im Glashaus sitzt: Nach meinen Kenntnissstand haben auch Sie eine jährliche “Verlustquote!” von über 10% aller Ihrer Handelsvertreter. Und viele aus Ihrem Haus, die ich auf Makler-Kongressen treffe, sind Top-Leute und viele derer mussten nicht gehen weil Sie nicht mehr funktionierten, sondern gingen selbst auf Grund von Zweifeln an der Zukunfstfähigkeit der DVAG.

    Im August letzten Jahres gaben Sie in einer Pressemitteilung bekannt dass 1000 neue Handelsvertreter in der DVAG bisher 2009 anfingen. Im Geschäftsbericht 2009 ist allerdings dieses Wachstum fast Null. Viele weitere Ihrer Handelsvertreter bleiben nach “Nichterfolg” inaktiv als Nummer und erscheinen nur statistisch als Mitarbeiter.

    Nochmals, Herr Doktor Lach meinerseits bemerkenswert Ihrerseits sich diesen Dingen zumindest hier zu stellen.

    Herzlichst Alberto Livremente

  7. , 11. Juni 2010 um 18:22 Uhr

    @ Alberto Livremente

    Wissen Sie, es ist uns eigentlich recht gleichgültig, wenn die Financial Times Zweifel an der Zukunft der Finanzvertriebe hat. Für andere mag das gelten. Für uns nicht. Jedes Jahr schlagen wir den gesamten Markt, vergrößern unseren Vorsprung als Nummer 1 und was das Wichtigste ist: Wir sind eine familiengeführte Gemeinschaft, in der nicht nur der Profit zählt. Wer bei uns ist, weiß, wovon ich spreche. Wer nicht, sollte es einfach mal ausprobieren.

    Zur Fluktuation: Natürlich gibt es auch bei der DVAG Fluktuation. Im Hauptberuf liegt sie fast bei Null. Im Nebenberuf kommt es hingegen durchaus öfters vor, dass ein Vermögensberater-Assistent nach einiger Zeit wieder aufhört oder passiv wird, weil er merkt, dass Beratung und Vertrieb nicht seine Sache sind.

    Das ist ja gerade das Tolle an unserem System: Jeder kann die Vermögensberater-Tätigkeit im Nebenberuf ausprobieren, ohne gleich die aktuelle Beschäftigung kündigen zu müssen und so eine großes Risiko einzugehen. Wo gibt es das sonst? Insoweit haben wir gar keinen Stress damit, dass von denjenigen, die unseren Beruf testen, durchaus einige wieder aufhören. Solange wir per Saldo – und das gibt der aktuelle Geschäftsbericht eindrucksvoll wieder – unsere Berufsgemeinschaft ausbauen können, sind wir die Besten. Denn alle anderen namhaften Finanzvertriebe haben 2009 netto Mitarbeiter verloren.

    Deshalb tragen wir zwei unabhängige und neutrale Auzeichnungen völlig zu recht: Assekurata-Karriere-Rating “Exzellent”. Und Top-Arbeitgeber 2010. 😉

  8. Marcel H. Costin, 11. Juni 2010 um 22:40 Uhr

    @Alberto Livremente

    Zitat:
    [Viele weitere Ihrer Handelsvertreter bleiben nach “Nichterfolg” inaktiv als Nummer und erscheinen nur statistisch als Mitarbeiter.]

    …hey und wenn es so wäre, würde ja im Schnitt jeder Vermögensberater viel mehr verdienen!?! Es gibt doch diese Mathegenies, welche den jährlichen Provisionserlös 1:1 durch die Anzahl der Mitarbeiter teilen und dann behaupten, als Vermögensberater verdiene man schlecht.

    Schon interessant, wenn die eine Behauptung eine andere positiv aufwertet. 😉 Stimmt zwar nicht, ist aber so.

    Mir besten Grüßen,
    Marcel H. Costin

    Praxis für Deutsche Vermögensberatung AG
    Dahlenerstr. 285
    41239 Mönchengladbach
    02166-456154
    0177-7616059
    Skype: MarcelCostin
    Add me: Facebook & Xing
    http://www.Krisenmanager.info

  9. Wolfgang Reinhardt, 12. Juni 2010 um 00:16 Uhr

    Es war doch schon immer so, dass die Deutsche Vermögensberatung mit den anderen Finanzvertrieben in einen Topf gesteckt wird, obwohl sie ALLES anders, und vor allem besser macht. Offensichtlich ist der deutsche Journalist unfähig zu differenzieren und blendet Zahlenwerk und Fakten gerne aus.

    Im übrigen sollte man immer hinterfragen, von welchen Interessen der jeweilige Redakteur geleitet wird. Wenn man in dieser Frage ein wenig nachforscht kommt man auf sehr interessante Verflechtungen. So soll es ja sogar Rechtsanwälte geben, die ihre Kontakte zum WDR für ihre Propagandazwecke nutzen, um ihre Kanzlei mit Mandanten zu füllen. Oder die ihre Blogs mit Homepages von halbseidenen Finanzberatern verlinken, die wiederrum schlecht recherchierte und falsche Informationen gegen uns veröffentlichen bzw ehemalige Kommilitonen vor ihren geistigen Karren spannen, die inzwischen bei großen überregionalen Zeitungen untergekommen sind. Das alles ist zum Teil ziemlich unappetitlich und hat mit der Offenheit, mit der wir hier kommunizieren, wenig zu tun.

    Das geschriebene Geschäftsmodell kann noch so schön sein. Es muss von den Menschen im Unternehmen gelebt werden, und daran scheitern unsere Wettbewerber immer wieder. So sind schon viele brüllende Tiger am Ende des Tages als Bettvorleger geendet.

    Im Moment stelle ich jedenfalls eher fest, dass sich die Geschäftsmodelle der “unabhängigen” Wettbewerber unserer bewährten und seit 35 Jahren erfolgreichen Konzeption annähern.

    Es wäre auch sehr schön, wenn künftig jeder hier kommentierende Kollege sich vorher noch einmal bewusst machen würde, dass unsere Organisation auch mit nebenberuflichen Mitarbeitern besetzt ist. Das erspart dann die ewigen notwendigen Erklärungen zur gesetzmäßigen Relativierung von Durchschnittseinkommen und Fluktuationszahlen.

  10. M. S., 12. Juni 2010 um 12:17 Uhr

    Die Frage bei allem ist doch immer, mit was wird vergleichen bzw. auf Neudeutsch: Was ist die Benchmark?

    Ist eine Fluktuationsrate von 5% hoch oder ist sie niedirg?

    Hierzu ein Zitat: “Mit fast zwölf Prozent aller Wechsel ist VW Spitzenreiter mit der höchsten Fluktuation in dieser Untersuchung, gefolgt von der Deutschen Bank mit neun und Siemens mit acht Prozent.”
    (http://www.blogspan.net/presse/dax-30-analyse-ergibt-hohe-personal-fluktuation-behindert-strategische-kommunikation/mitteilung/24591/)

    Weder irgend ein Mensch und schon gar kein Anwalt käme auf die Idee, VW, DB oder Siemens keine Zukunftsfähigkeit vorzuwerfen, nur weil deren Fluktuationsraten anscheinend hoch sind.
    Unterstelle ich einmal, dass die von Alberto eingebrachten Zahlen den Tatsachen entsprechen, so ergibt dies für die DVAG eine Fluktuationsrate von 2,7%.

    Muss jeder eigenstänid denkende Mensch für sich selber entscheiden, ob dies hoch ist oder niedrig.

    Die Leute, welche Alberto bei Maklerkongressen trifft, begegne ich auch immer. Ich frage mich dann aber meist, ob diese denn selber eine Zukunftsfähigkeit haben,. Wenn man nämlich ganz ehrlich diese Berater betrachtet, stellt man fest, dass diese fast ausnahmslos nach der Eierlegenden Wollmilchsau suchen und nicht bereit sind, SÄMTLICHE für eine Tätigkeit im Vertrieb notwendigen Aktivitäten zu leisten.

  11. Alberto Livremente, 12. Juni 2010 um 15:15 Uhr

    Lieber Doktor Lach, @MS + Hr. Costin + Hr. Reinhardt,

    Danke für Ihre Antworten. Zum Teil erschreckt mich die “Kühle” die Sie beinhaltet. So ist doch Ihr DVAG-Credo im geschäftsbericht 2009 “Menschlichkeit”. Nach meinen Infos gibt es ein Assekurata-Karriere-Rating, welches klar sagt 15% der Nebenberufler und 5% der Hauptberufler verlassen jährlich! die DVAG, Gesamtquote rund 10,5%!!! plus die nicht Berücksichtigten, die sich jährlich im Nebenberuf einparken bzw. hauptberuflich nur noch gefühlt anwesend sind. Sozusagen auf “Sero” Schiene und ausgebrannt.

    Ein ausscheidender DVAG`ler sprach von aktuell mehreren Tausend(durchschnittlich 10 je Direktorat ?) manche mehr +mnachen weniger) in Ihrem System “grau” unterlegten ausscheidenden und ausgeschiedenen DVAG-Handelsvertretern der letzten 12 Monate und davon viele Handelsvertreter im Hauptberuf und der obersten Stufen, er nannte es “ASSE” und ab “RGS” ?

    Oftmals wären die nebenberuflich ausscheidenden Handelsvertreter zuvor heruntergestufte Hauptberufler gewesen die zuvor probierten das angebliche DVAG Hauptmotto “Durchhalten” noch durch testeten bis nichts mehr geht.

    @ MS Ihr Vergleich zu VW hinkt sehr denn wir reden hier nicht von SV-Jobs.
    Wie kommen Sie auf 2,7% ? Kommen genannten VW oder Siemen Beschäftigten mit “Diskonts” heisst Schulden aus diesen Unternehmen ?

    Nach Ihrem System der sicheren Testphase im Nebenberuf dürfte es doch keine unerfolgreichen Handelsvertreter der DVAG geben ? Zumindest nur wenig ?

    Übrigens @ M.S. Klasse!!!! dass wir hier kommunizieren können, Ihre Ex-Leute bzw. die ich auf Makler Kongressen traf sind ausschliesslich Top-Leute und glauben Sie mir das kann ich einschätzen nach 25 Jahren.

    Gibt es bei Ihnen “Ausstiegsinterviews” um an die Gründe heranzukommen und sich zu überdenken ?

    Manch einen EX-DVAG`ler der letzten Jahre sehe ich in seiner Entwicklung danach als, sehr , sehr erfolgreich und doch hatten sich Ihre Manager oftmals sehr “kühl” fast brutal vom “langjährigen Familienmitglied” getrennt. Seltsam
    denn wie gesagt die Meisten dieser EX-DVAG Leute sind Top.

    Dennoch bleibt es wiederum Ihnen Respekt zu zollen Herr Doktor Lach sich in dieser gelebten Offenheit diesen Fragen zu stellen und Sie dadurch nicht in irgendwelche Foren auszulagern. Das ist der richtige Weg “Der Anfang war das Wort”

    Ich wünschte mir nicht nur Widerlegungen, sondern vielleicht auch Zustimmung, es kann doch nicht nur alles “unwahr” sein was Ihre “hier” konstruktiven Kritiker schreiben ?

  12. Michael Miedl, 12. Juni 2010 um 21:29 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    nach 16 Jahren DVAG bin ich mir sehr sicher, daß unsere Gesellschaft nicht unter “Auflösungserscheinungen” leidet.
    In dieser Zeit sah ich viele kommen und wieder gehen. Allerdings sehr oft mit gemischten Gefühlen, denn wie Kollege M.S. schon erwähnte, waren diese nicht bereit, die für eine erfolgreiche Tätigkeit notwendigen Aktivitäten zu leisten. Hierzu benötigen wir jedoch keine “Ausstiegsinterviews”, wie Herr Livremente fragt, denn als Ergebnis haben immer “alle anderen Schuld”.
    Natürlich gibt es auch ausscheidende/ausgeschiedene Führungskräfte, die man nun auf Makler-Kongressen trifft. Einige davon trugen sogar den Direktionsleiter-Titel, sie sollten dann jedoch nach der vollständigen Geschichte fragen! Wie sagte doch einst der Philosoph Dante Alighieri:
    “Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem Sie die hundertprozentige Verantwortung für Ihr Tun übernehmen.”

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken.

    Michael Miedl

  13. M. S., 12. Juni 2010 um 21:56 Uhr

    @ Alberto

    Die meisten Vergleiche hinken 😉 Denke da sind wir uns einig. Und wie bereits mehrfach hier gepostet, stehe ich weder auf der gehaltsliste der DVAG (noch bin ich für diese Nebenberuflich tätig.) Also bin ich nicht der richtige Ansprechpartner für Ihre Fragen zu Internas der DVAG, und demnach sind es auch nicht “meine” Ex-Leute – nur so mal am Rande 🙂

    Wenn die Fluktuation bei SV-Jobs schon bereits um die 10% liegt, ist es dann nicht um so logischer, dass nicht SV eine höhere Fluktuation aufweisen?

    Ich habe einfach die 37.000 Vermögensberater gleich 100 Prozent gesetzt und die von Ihnen ins Spiel gebrachten 1.000 neuen Berater, welche ja nach Ihren Angaben im Geschäftsbericht deswegen nicht in Erscheinung getreten sind, weil ebenfalls 1.000 Berater aufgehört haben in einem eifnachen Dreisatz ausgerechent. Macht im Ergbnis 2,7%. Da mir keine anderen Zahlen vorliegen, habe ich mich hier auf Ihre geamchten Angaben verlassen.

    DAs DVAG-Berater in der Branche als TOP-Berater gelten und sehr gerne abgeworben werden, ist doch bekannt. Ein Vermögensberater, der als Direktionsleiter bei der DVAG aufhört und dann einen eigenen Vertrieb aufbaut, wie beispielsweise T. B. oder mit mehreren hundert eigenen Kunden als Kundenberater die DVAG verlässt. der ist nachweislich erfolgreich. Allerdings schätze ich in diesem Segment die Fluktiation auf unter 0,5 pro Jahr. Alle andern sind nach objetivben Masstäben nicht als TOP anzusehen. Wir wissen doch beide: Im Vertrieb wird gerne geredet und noch gerner übertrieben 😉 Welcher Vertriebler sagt den schon von sich: Ich war zu faul oder zu doof um Umsatz zu schreiben? DIe Antwort die SIe kriegen ist: “Die DVAG hat keien Zukunftsaussichten…”

    Wie Dr. Lach bereits mehrfach hier schon angeboten hat: Nennen Sie Namen und dann kann DR. Lach die Zahlen dazu geben.. ach so…. geht ja nicht.. wegen Datenschutz… Gut so… für die, die gerne etwas übertreiben ;-))

  14. Uwe Dreyer, 13. Juni 2010 um 12:08 Uhr

    Schon vor mehr als 10/15 Jahren habe ich bei einem großen Autohaus einer noblen Marke aus dem bayrischen Raum erlebt, was Fluktuation bei Verkaufsberatern ist … Die war viel höher als das, was ich in den letzten mehr als 13 Jahren in einer großen Direktion der DVAG gesehen habe !
    In meiner Gruppe gab’s auch schon “Abgänge”: 2 jungen Hauptberuflern wurden damals 6000,-DM Festgehalt und gemachte Termine versprochen (haben sie nie bekommen; Finanzvertrieb lange kaputt / Geschäftsführung hinter Gittern); 1 wurde wegen betrügerischen Handelns gegangen und mind. 2 gaben ihre Selbständigkeit auf Drängen ihrer Familien auf und sind heute trotzdem geschieden … (gibt’s nur bei Selbständigkeit bei DVAG, oder ???? 😉 )

    Hätten wir alle behalten sollen, damit die Statistik stimmt oder ist das das (Vertriebs-) Leben ?

    Fazit:
    Selbständigkeit – auch bei der DVAG- hat immer noch mit SELBST und STÄNDIG das Richtige tun zu tun, aber die Erfolgschancen und die Zukunftssicherheit sind hier angenehm höher als in vielen anderen Branchen oder gar Finanzdienstleistungsunternehmen ( siehe eigentliches Topic).

    Ein schönes WM-Rest-Wochenende !