Wegweisendes Urteil

22. Mai 2010 | 1.088 mal gelesen

Ein Urteil des Landgerichts Itzehoe (siehe Versicherungsjournal vom 19. Mai 2010) präzisiert die Haftung des Versicherungsmaklers: Dieser ist verpflichtet, bei einer Immobilienfinanzierung die für den Kunden optimale Finanzierungsform zu ermitteln. Und bei Vermittlung einer Tilgungsaussetzungsversicherung muss der Makler das Angebot mit der bestmöglichen Rendite vermitteln. Andernfalls ist er zu Schadenersatz verpflichtet.

Dies ist ein deutlicher Trend der Rechtssprechung hin zum “best advice-Prinzip”, das für ungebundene Vermittler z.B. in Großbritannien gilt. Danach muss der Makler immer das für den Kunden marktweit beste Angebot vermitteln.

Sollte sich diese Rechtssprechung in Deutschland durchsetzen, werden die Makler gewzungen sein, ihr Angebotsportfolio komplett in Frage zu stellen. Die Vermittlung der Produkte “mittelmäßiger” Versicherer wäre damit für den Makler faktisch ausgeschlossen.

Die Trennlinie zwischen Makler und gebundenem Vermittler, zu dem im Versicherungsbereich auch die Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung gehören, wäre damit schärfer denn je.

Bleibt abzuwarten, ob die Maklerschaft dieses Urteil und die damit einhergehenden weit reichenden Konsequenzen akzeptiert oder ob der zum Schadenersatz verurteilte Makler in die nächste Instanz gehen wird.

Sicher ist: Die Anforderungen an die Beratungstätigkeit des Maklers nehmen nochmals deutlich zu, und dem werden viele Makler nicht mehr gewachsen sein.


Kommentare für diesen Artikel (17)

  1. Makler, 24. Mai 2010 um 13:26 Uhr

    Hallo,

    aus Ihrem Artikel entnehme ich: Ist der Kunde dann bei einem Makler nicht viel besser aufgehoben ?

    So manches Mal habe ich beim Lesen Ihres Blogs den Eindruck dass Sie in der Hauptsache vor 3.Dingen sich fürchten ?

    1. Versicherungs- und Finanz-Makler
    2. Honorarberatung
    3. Offene Informationen im Internet insbesondere auch über nachteile
    Vertrieben und damit verbundes schlechtes Ranking bei google

    Wie sehen Sie das ?

  2. Marcel H. Costin, 24. Mai 2010 um 17:22 Uhr

    Hallo Herr Makler, 😉

    …viel besser als wo sonst?

    Der Artikel zielt ja nicht darauf ab verschiedene Systeme miteinander zu vergleichen, sondern darauf, auf eine Veränderung im Makler-System hinzuweisen. Natürlich ist diese Veränderung sehr positiv für die Kunden. Aber wie sehr für den Makler?

    Es regt an zum nachdenken. Schreiben Sie doch Ihre Gedanken dazu hier auf.

    WENN aber nur noch “das Beste” vermittelt wird, fallen viele mittelmäßige Gesellschaften und Leistungen aus dem Raster raus. Im Grunde nähert sich dieses System dem der Allfinanz (DVAG) an. Hier gibt es keine mittelmäßigen Gesellschaften und Leistungen, die Bestrebung geht grundsätzlich in die Richtung Konzentration auf “besser” (Ich schreibe bewußt nicht “das Beste”, das zu behaupten wäre vermessen”. Die überschaubare Anzahl Partnergesellschaften und Leistungen der DVAG bewegen sich im vordersten Feld auf den ersten Plätzen, mal Platz 1, mal dicht dahinter, seltener auch mal in der Mitte – eine prima Analogie zur Formel 1 ;-).

    (Hinweis:
    Das absolut Beste gibt es nicht! Es gibt immer Toleranzen, was letztenendes auf der subjektiven Vorgabe des Kundenwunsches beruht. In diesem Toleranzbereich findet sogesehen auch die “Schlacht/der Wettbewerb” im Vertrieb statt – es ist recht leicht die Leistung eines Anderen schlecht zu reden und die eigene hoch zu loben. Einen Wunsch kann man nicht in einen exakten Wert oder Zahl ausdrücken, man kann sich ihm nur annähern. Auch ändern sich Wünsche schnell wieder. Es wird viel Zeit in Diskussionen um diesen Toleranzbereich aufgebracht.)

    ——

    Zur ANGST – Ihr Eindruck trügt Sie. Ohne überheblich zu sein: Es ist auch unwahr, dass Elefanten sich vor Mäusen fürchten. 😉 Es gibt nur oftmals Leute die sehen den Unterschied darin nicht.

    Zu gewißen Themen werden Negativ-Seiten im Internet stärker besucht als Positiv-Seiten und Suchmaschinen ziehen stark besuchte Seiten weiter nach vorne, da diese als “Interessanter/Wichtiger” definiert werden. Das liegt am Suchmaschinen-Algorythmus und spiegelt einen falschen Eindruck der Realität wieder. Medien die laufend über negatives berichten, erwecken auch einen falschen Eindruck der Realität. Umweltkatastrophen, Korruption und Menschenschicksale hat es schon immer gegeben, werden uns erst jetzt durch die modernen Medien häufiger bekannt.

    “schlechtes” Ranking gibt es nicht. Es gibt nur “ich will auf den ersten 10 Suchtreffern gefunden werden, weil es mir einen Nutzen bringt” oder “es ist mir egal”. Seit einer Weile arbeitet die DVAG daran die Top10 zu erreichen um den Nutzen mit zu nehmen. Die guten/neutralen/schlechten Informationen sind weiterhin offen im Internet und so soll es auch bleiben, schließlich haben wir freie Meinungsäußerung. Es wäre schön, wenn mehr realistische und wahre Inhalte bekannt werden. Um die Positiv-Seiten vor die Negativ-Seiten zu bekommen muss man sich bewegen, das braucht einige Zeit. Wenn jemand sprintet heißt das nicht gleich, dass er vor ANGST vor irgendwas davon läuft. Vielleicht will er einfach nur als erster durchs Ziel, oder hat erkannt, dass Bewegung gesund ist.

    ——

    – Der Misthaufen –
    Wer im Urlaub auf einem großen Bauernhof nur den Misthaufen betrachtet, wird auch zuhause nur von einem Misthaufen berichten, oder? Die “Wahrheit zu erfahren” ist somit auch mal die anderen Bereiche des Bauernhofes kennenzulernen und ein bisschen Urlaubsgefühl, Entspannung und Vertrauen aufkommen zu lassen. Das wäre zuhause ein schöner Urlaubsbericht.

    Übrigens, jeder Bauernhof hat einen Misthaufen! Manche vor der Scheune, manche dahinter. Mal größer, mal kleiner. Dann gibt es unerfahrene Menschen die berichten dann voller Entsetzen “Oh mein Gott, der Bauernhof hatte einen Misthaufen! Fahrt da bloß nicht hin!” Tja…es gibt eben nichts, was es nicht gibt. 😉 Es ist müßig diese Menschen davon zu überzeugen, dass das normal ist. Aber es ist dafür um so eine tollere Sache, wenn diese Menschen eines Tages ganz von selbst heraus finden wie es wirklich ist und mit welcher Begeisterung sie anderen Menschen davon erzählen. “Erst war da dieser Misthaufen und dann… was ein toller Urlaub!”

    Seit ich weiß wo der Misthaufen ist, gehe ich einfach nicht mehr hin und genieße meinen Urlaub auf dem Bauernhof. Freie Wahl! Dann gibt es Menschen die behaupten noch “zu lernen dass man eine freie Wahl hat und wie man frei wählt, sei Gehirnwäsche – Manipulation!.” Dabei haben die wenigsten Menschen gelernt, dass sie eine freie Wahl haben und Entscheidungen zu treffen. Wie gesagt, es gibt nichts, was es nicht gibt.

    @ Herr Makler
    SO, sehe ich das, werter Herr Makler. Wie sehen SIE das nun?

    So, ich hoffe ich habe nun Menschen die überall Misthaufen sehen, keine Vorlage geliefert. 😉

    Schöne Pfingst-Grüße aus Rheydt,
    Marcel H. Costin

    Praxis für Vermögensberatung
    Dahlenerstr. 285
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  3. Makler, 24. Mai 2010 um 18:32 Uhr

    Hallo Kollegen,

    wenn der hier schreibene “Makler” vor mir da war, werde ich mich mit einem neuen Namen einloggen. (Vielleicht meinem richtigen…)

    Wenn nicht, würde ich mich freuen, wenn Herr “Makler” sich einen anderen Namen zulegen würde.

    Das bringt ja Verwirrung…

    Beste Grüße

  4. Wolfgang Stadler, 24. Mai 2010 um 19:24 Uhr

    Erstmal Schade, dass MAKLER sich nicht beim Namen nennt.

    Ich bin so frei und gehe auf die 3 Punkte ein:
    1. Warum sollten wir DVAGler uns vor Versicherungsmaklern oder Finanzmaklern fürchten? diese Diskussion wurde hier bereits in aller Breite geführt und wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass beide, Makler und DVAG Berechtigung am Markt haben. Ich empfehle die genaue Lektüre der vorangegangenen Einträge zum Thema Makler. Als DVAGler müssen wir uns haftungstechnisch keine Sorgen machen… als AM-gebundener Vermittler bin ich sicherlich entspannter wie mancher Makler da draussen… und bitte ersparen Sie mir, lieber “MAKLER” jetzt wieder die Diskussion darüber, dass ein DVAGler den Kunden nicht auf seinen Status hinweist, bereits hundertmal hier diskutiert.
    2. Vor Honorarberatung fürchten? Ein System, das fast keiner will, das fast keiner nutzt und das wir hier ebenso wie das Thema Makler ausführlichst disktutiert haben? Auch hier gibt es sicherlich ein Klientel – aber nicht den Durchschnittsdeutschen – und der ist bei der DVAG sicherlich hervorragend aufgehoben.
    3 offene Informationen nennen Sie das? Wenn unbelegbare Halbwahrheiten veröffentlicht werden, deren Datenmaterial teilweise 15 Jahre alt ist – nur mit dem Ziel, in Google möglichst weit vorne zu landen. Oder publicityträchtige Anzeigen schalten mit dem Ziel, die DVAG zu verunglimpfen und “Mandanten” herbeizuschaffen?

    Lieber Makler, fassen Sie sich doch mal an die eigene Nase und nennen Sie ihren Namen, dann können wir gerne eine sachliche Diskussion führen.

    schönen Pfingstmontag!

  5. Faktenprüfer, 24. Mai 2010 um 20:32 Uhr

    Wunderbar

    dann sind die Kunden bei einer Immobilienfinanzierung bei einem Makler ja besser aufgehoben als bei einem VB der DVAG.

    Schließlich ist der VB nicht verpflichtet die bestmögliche Form zu finden sondern kann auch noch den letzten Blödsinn anbieten.
    Der Kunde hat dann wohl keine Chance auf Schadenersatz.

    Also liebe Kunden:
    Geht zum Makler, schaut dass das Beratungsprotokoll genau das wiedergibt was besprochen wurde und ihr seid viel besser dran als die Kunden der DVAG.

  6. , 25. Mai 2010 um 11:03 Uhr

    @ Faktenprüfer

    Erneut zeigt sich, dass Sie das Geschäftsmodell der DVAG Deutsche Vermögensberatung nicht kennen. Vermögensberater der DVAG können im Bankgeschäft und damit auch in der Immobilienfinanzierung auf das Angebot aller namhaften Banken zugreifen. Dafür können unsere Vermögensberater exklusiv die von der DVAG zur Verfügung gestellte BauFi-Plattform nutzen, über die sich Angebote internetbasiert vergleichen lassen. Besonders attraktiv: Unsere Vermögensberater können so beim Kunden auch eine Direktzusage abgeben.

    Unsere Erfahrung zeigt im Übrigen, dass bei den meisten Kunden gar nicht die Konditionenoptimierung im Vordergrund steht. Viel anspruchsvoller ist es für die meisten Kunden, überhaupt eine Bank zu finden, die finanziert. Und genau da bewährt sich das Geschäftsmodell der DVAG, da wir bei unseren Bankpartnern aufgrund des von uns vermittelten Gesamtvolumens für unsere Kunden im Einzelfall viel mehr bewegen können als jeder Makler.

  7. R. Prauser, 25. Mai 2010 um 13:06 Uhr

    @ Faktenprüfer : Sie haben Recht, faktisch betrachtet, aus Sicht von Dr. Lach nicht , nachvollziehbar.

    Meiner Erfahrung und Ihrem Geschäftsbericht nach arbeiten Ihre VB offiziell mit Deutscher Bank, SEB, DSL, Unicredito und Badenia Bausparkasse ?

    Sind das alle namhaften Banken ?

    Ist es wirklich so, dass Sie für DVAG Kunden mehr erreichen können ?

    Wäre eine umfassende Haftung nicht selbstverständlich auch für die DVAG Berater ?

  8. Wolfgang Reinhardt, 25. Mai 2010 um 15:05 Uhr

    @ R.Prauser

    Abgesehen davon, dass Sie in Ihrer Auzählung die Commerzbank vergessen haben… Welche namhafte Bank fehlt Ihnen?

    Ich denke Herr Dr. Lach hat es ausreichend abgearbeitet. Uns und unseren Kunden geht nicht um Konditionenpickerei. Es geht um die richtige Strategie, und um die Machbarkeit. Da ist es genau wie Versicherungsbereich. Eine handvoll leistungsstarker Partner bringt mehr als 50 Standby-Partner.

    Konzeption schlägt Kondition!

  9. Makler, 25. Mai 2010 um 17:32 Uhr

    @Alle

    Wie nun schon mehrfach erwähnt, bin ich selbst Makler.

    Ich kann aus ca. insgesamt 300 produktpartner sämtlicher Sparten selektieren. Und, wisst Ihr was?

    Im Lebenbereich arbeite ich effektiv mit 5-6 Partnern zusammen. Allerdings nur aufgrund der BU. Im Altersvorsorgebereich vermittele ich meist EINE Gesellschaft.

    Bei BU auch nur aufgrund von unterschiedlichen Preisen (Berufsgruppeneinstufung). Sonst würde ich auch dort nur mit max 1,2 Gesellschaften zusammen arbeiten.

    Im Finanzierungsbereich denke ich, sollten die von Herrn Dr. Lach genannten Banken dicke ausreichen. Mehr kommen bei mir auch nicht zur Auswahl. Meistens gehe ich sogar mit meinem Kunden zur SPK, ohne dafür Provision zu bekommen.

    Die meisten “normalen” Kunden werden doch von den tollen super günstigen Banken gar nicht genommen.

    Aus diesem Grund habe ich mit einem vertrauenswürdigen MA der örtlichen SPK einen guten Draht. Dort gehen dann nämlich schon mal Finanzierungen durch die sonst abgelehnt werden.

    Also muss und möchte ich Dr. Lach auch bei seiner Aussage Recht geben.

    Schönen Tag noch!

  10. Jörg Renner, 25. Mai 2010 um 20:35 Uhr

    Hallo liebe Bloger !
    Ich sehe dies genau wie Hr. Reinhardt !
    Als seriöser Berater achte ich darauf, daß die Baufi auch in unvorhergesehenen Situationen bezahlbar ist, ansonsten, bin ich dem Kunden gegenüber so ehrlich u. sag, daß er noch ein wenig sparen muß,
    damit er sich sein Haus leisten kann.
    Mit dieser offenen und ehrlichen Art, bin ich bis jetzt ganz gut gefahren.
    Es verbietet mir meine Erziehung und ethische Moralvorstellung jemanden
    auf Teufel komm raus eine Baufi zu ermöglichen, wo ich genau weiß, daß,
    wenn ein sogenannter Wechselfall des Lebens eintritt, er sein Haus verlassen muß.
    Für diese offene Art, waren und sind mir meine Kunden dankbar.
    Bis jetzt gab es auch in meinem Kundenstamm noch keine Zwangsversteigerung!!!
    Also hiermit die Frage an die Runde, wo ist da bitte der Unterschied zu einem Makler?

  11. Jörg Renner, 25. Mai 2010 um 20:42 Uhr

    Hallo liebe Bloger !

    Ich stimme Hr. Reinhardt voll zu!
    Als seriöser Berater achte ich darauf, daß mein Kunde seine Baufi zu jeder
    Zeit bezahlen kann.
    Anderenfalls bin ich so ehrlich u. sage ihm, das er noch ein wenig sparen muß, damit er sich sein Haus leisten kann.
    Alles andere verbietet mir meine Erziehung und ethische Moralvorstellung!
    Mit dieser Arbeitsweise bin ich bis jetzt sehr gut gefahren.
    Deshalb hat auch noch keiner meiner Kunden eine Zwangsversteigerung erfahren müssen.
    Also wo ist da bitte der Unterschied zu einem Makler?

  12. Norbert Balzer, 25. Mai 2010 um 23:28 Uhr

    @ Herr Prauser – bitte nicht die DSL- Bank vergessen!!! Und der Eine oder Andere nutzt vielleicht auch die Vermittlung der KfW – Konditionen oder Regionale Förderungen 🙂

  13. Wolfgang Reinhardt, 26. Mai 2010 um 09:51 Uhr

    Mensch Herr Balzer, vor lauter Banken in unserem Portfolio habe ich doch glatt die DSL-Bank vergessen 😉

    Ansonsten bin ich voll beim Kollegen Renner. Toi toi toi, bislang keine Zwangsversteigerung, dafür aber etliche Kunden, denen ich den Wunsch zunächst ausgeredet habe, mit der Maßgabe, an einer nachhaltigen Strategie zu arbeiten, mit dem Ziel, ein paar Jahre später, dafür aber sicher ins eigene Haus zu ziehen.

    Das ist Vermögensberatung.

    Und wenn es mal klemmt: Was glauben unsere Kritiker, wer auf Grund unserer engen Bankanbindungen als erster von Unregelmäßigkeiten beim Zahlungsfluss erfährt? Natürlich wir – verbunden mit der Aufgabe, mit dem Kunden eine Lösung zu erarbeiten. Ich denke das ist deutlich angenehmer für den Kunden, als gleich in die Mahnungs- und Drohungsmaschinerie der Bank zu geraten.

    Das ist gelebter Verbraucherschutz.

  14. Wolfgang Stadler, 26. Mai 2010 um 10:12 Uhr

    @ und erneut eine dickes Dankeschön an den Makler, dessen Namen ich aber dennoch gerne wissen würde. Das nenne ich fairen Wettbewerb – jeder hat seine Berechtigung!

  15. Michael Miedl, 26. Mai 2010 um 10:39 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    in den letzten 16 Jahren meiner Tätigkeit kam es immer wieder vor, daß ich eine Immobilienfinanzierung beim Kunden aufgrund fehlender Eigenmittel bzw. zu hoher Monatsbelastung ablehnte.
    Sehr oft war ich aus Kundensicht der “böse Bube”, denn die örtlichen Hausbanken machten daraufhin das Geschäft.
    Allerdings sind auch bereits drei dieser dann tollen Finanzierungsgeschäfte dem Gerichtsvollzieher zum Opfer gefallen, weitere
    werden leider voraussichtlich folgen.
    Es ist schade, daß verantwortungsvoll arbeitende DVAG-Berater (ja, sie lesen richtig, die gibt`s auch bei uns!) von verschiedenen Seiten immer
    wieder in`s schlechte Licht gerückt werden sollen.
    An diejenigen gerichtet, die alles schlechtreden wollen:
    Nehmen Sie sich die Aussage des Journalisten Ulrich Wickert zu Herzen, der sagte: “Die Welt braucht gute Nachrichten. Sorgen Sie für eine.”

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken.

    Michael Miedl

  16. Norbert Balzer, 26. Mai 2010 um 23:44 Uhr

    @ Herr Miedl,
    Sie sprechen mir aus dem Herzen. Wie viel Geschäft hat der Eine oder Andere Kollege schon verloren oder nicht “einsacken” können, weil ihm Moral und Ethik einen Strich durch die Rechnung machte. Seinen Kunden nicht nur zum Richtfest in die Augen schauen können, sondern auch noch viele Jahre später, dass ist unsere wirkliche Aufgabe.
    Geschwindigkeit ersetzt eben nicht die fehlende Richtung.

  17. immonet.de, 18. Januar 2011 um 13:58 Uhr

    Hallo zusammen!

    Das ein Makler dazu verpflichtet ist, die günstigste Finanzierung für den Kunden zu erstellen, ist irgendwie logisch.
    @ Norbert Balzer,
    da stimme ich Ihnen zu. Die Nachhaltigkeit auch in dieser Branche ist unerlässlich um am Markt zu bleiben.