2.700 Euro Honorar

18. Mai 2010 | 1.625 mal gelesen

Versicherungsmakler Meggle berichtete anlässlich einer Podiumsdiskussion auf dem 16. ChartaMarktplatz (siehe Versicherungsjournal vom 07.05.2010) darüber, dass die Honorarberatung auch für Privatkunden mit geringem Einkommen interessant sei.

So habe er bei einer Köchin mit 1.500 Euro Monats-Nettoeinkommen für die Vermittlung von Vorsorgeverträgen und notwendiger Sachversicherungen 2.700 Euro Einmalhonorar und 7 Euro monatliches Servicehonorar durchsetzen können. Das Einmalhonorar durfte die Kundin in vier Raten bezahlen.

Das sind stolze Beträge, und offensichtlich ist die Köchin sparsam genug, um innerhalb von 4 Monaten 2.700 Euro aufbringen zu können. Allein dies wird den meisten Kunden mit vergleichbaren Nettoeinkommen sehr schwer fallen.

Wieder einmal zeigt sich damit, dass die Vergütung über Provisionen auch für den Kunden von Vorteil ist. Denn hier wird das Beratungsentgelt vom Kunden anteilig mit den monatlichen Versicherungsprämien, in der Riester-Rente z.B. verteilt über 5 Jahre (also in 60 (!) Raten), gezahlt. Anstelle des Kunden übernimmt somit der Versicherer die Vorfinanzierung der Abschlussprovision.

Außerdem drängt sich uns als DVAG Deutsche Vermögensberatung die Frage auf, was der Köchin denn da vermittelt wurde. Für 2.700 Euro Provision müsste in jedem Fall ein beträchtliches Vertragsvolumen dahinter stehen. Und das bei einem Nettoeinkommen von 1.500 Euro?


Kommentare für diesen Artikel (25)

  1. Ralf Cormaux, 18. Mai 2010 um 10:38 Uhr

    Bei solchen Zahlen wird jeder Normalverdiener sicher sofort sagen, juchu, das Gled zahle ich gerne. Und wenn die Beratung oder der Service nichts taugt, braucht er sich zumindest bei Vertragsauflösung nicht über zu niedrige Rückkaufswerte beklagen.

    Ich denke nicht, dass dieses System dauerhaft für den Normalverdiener interessant wird. Der einzige Vorteil, den es für den Vermittler hat, es klingt seriöser, wenn er sagt, ich bekomme keine Provision. So manch ein Anwalt würde sich umsehen, wenn er nur erfolgsorientiert bezahlt werden würde und sicher wäre so mancher Fall gewonnen worden, wenn der Mandant ein erfolgsabhängiges Honorar zahlen müsste.

    Liebe Provisionskritiker und Kunden, eine Provision im Rentenversicherungsbereich ist für uns Berater erst nach 60 Monaten voll verdient. Eine wesentlich längere Verpflichtung einen Top-Service zu bieten als ein Honorar, welches über nur 4 Monate abgestottert wird. Vom Zinsverlust des einmalig investierten Geldes mal ganz zu schweigen. Denn das Geld arbeitet ja nun nur noch für den Honorarberater.

    Wieviele Briefe, Hilfestellung und Service kann ein Selbstständiger wohl für 7 Euro monatlcih bieten. Und jede Kfz-Versicherungsänderung bei Fahrzeugwechsel, Anschriftenänderung oder Ähnliches, aber auch Schadensfallbearbeitung ist da auch mit drin? Da muss die Arbeit bei einem Vollkunden, der Bausparverträge, Sparverträge, Lebens- und Rentenversicherungen, Sachversicherungen, Finanzierungen hat aber sehr schnell gehen. Wäre wirklich sehr interessant zu sehen, wofür diese Kundin 7 Euro zahlt. 84 Euro pro Jahr, da würde kein Steuerberater, Rechtsanwalt, Arzt länger als 1,5 Stunden für arbeiten können. Da sind dann aber keine Informationsbriefe, Mailings, etc. an den Kunden mehr drin, um ihn auf dem Laufenden zu halten. Alleine schon einmal zum Kunden fahren würde dann nicht mehr kostendeckend sein, wenn er nicht gerade in 1 km Umkreis wohnt.

    Gruß vom Vermögensberater aus Willich und Tönisvorst
    Ralf Cormaux

  2. Ralf Cormaux, 18. Mai 2010 um 10:39 Uhr

    Bei solchen Zahlen wird jeder Normalverdiener sicher sofort sagen, juchu, das Geld zahle ich gerne. Und wenn die Beratung oder der Service nichts taugt, braucht er sich zumindest bei Vertragsauflösung nicht über zu niedrige Rückkaufswerte beklagen.

    Ich denke nicht, dass dieses System dauerhaft für den Normalverdiener interessant wird. Der einzige Vorteil, den es für den Vermittler hat, es klingt seriöser, wenn er sagt, ich bekomme keine Provision. So manch ein Anwalt würde sich umsehen, wenn er nur erfolgsorientiert bezahlt werden würde und sicher wäre so mancher Fall gewonnen worden, wenn der Mandant ein erfolgsabhängiges Honorar zahlen müsste.

    Liebe Provisionskritiker und Kunden, eine Provision im Rentenversicherungsbereich ist für uns Berater erst nach 60 Monaten voll verdient. Eine wesentlich längere Verpflichtung einen Top-Service zu bieten als ein Honorar, welches über nur 4 Monate abgestottert wird. Vom Zinsverlust des einmalig investierten Geldes mal ganz zu schweigen. Denn das Geld arbeitet ja nun nur noch für den Honorarberater.

    Wieviele Briefe, Hilfestellung und Service kann ein Selbstständiger wohl für 7 Euro monatlcih bieten. Und jede Kfz-Versicherungsänderung bei Fahrzeugwechsel, Anschriftenänderung oder Ähnliches, aber auch Schadensfallbearbeitung ist da auch mit drin? Da muss die Arbeit bei einem Vollkunden, der Bausparverträge, Sparverträge, Lebens- und Rentenversicherungen, Sachversicherungen, Finanzierungen hat aber sehr schnell gehen. Wäre wirklich sehr interessant zu sehen, wofür diese Kundin 7 Euro zahlt. 84 Euro pro Jahr, da würde kein Steuerberater, Rechtsanwalt, Arzt länger als 1,5 Stunden für arbeiten können. Da sind dann aber keine Informationsbriefe, Mailings, etc. an den Kunden mehr drin, um ihn auf dem Laufenden zu halten. Alleine schon einmal zum Kunden fahren würde dann nicht mehr kostendeckend sein, wenn er nicht gerade in 1 km Umkreis wohnt.

    Gruß vom Vermögensberater aus Willich und Tönisvorst
    Ralf Cormaux

  3. Harri Schultze, 18. Mai 2010 um 10:43 Uhr

    Auweia – ich finde HIER versagt Verbraucherschutz!

    Wenn DAS das Argument FÜR Honorarberatung ist, dass man auch bei geringen Einkommen hohe Honorare durchsetzen kann, dann geht das wohl komplett am Ziel vorbei.

    Ich bleibe dabei:
    Honorarberatung – so charmant es klingt (auch für den Berater hören sich die 2.700 Euro Honorar für EINE Kompelttberatung ja verlockend an) – führt nicht zwingend zu bessere Beratungsqualität, sorgt aber sicher für Beratungsmangel in den Bevölkerungsschichten, die einer umfassenden Beratung und dauerhaften Begleitung zu den wichtigen Themen Vorsorge, Finanzen, Finanzierung, Absicherung und vor allem Fördermöglichkeiten am dringensten bedürfen und diese aber nicht extra bezahlen werden/wollen/können.

    Mir fällt keine Alternative zum Beratungskonzept der Deutschen Vermögensberatung ein.

  4. Wolfgang Reinhardt, 18. Mai 2010 um 12:22 Uhr

    Wenn ich eine Erstberatung bei einer Köchin mit 1.500,- Euro Nettoeinkommen durchführe, müsste sie durchaus 500,- Euro monatlich sparen, damit ich eine Nettoprovision von 2.700,- Euro generiere. Wohlgemerkt rede ich von einer Allfinanz-Erstberatung. Eine solche beinhaltet immer auch nicht allzu provisionsrelevante Liquiditätsprodukte. Bei diesem Nettoeinkommen wäre allerdings ein Sparbetrag von maximal 300,- Euro monatlich weitaus realistischer, wobei ich natürlich nicht die konkreten Lebensumstände und die Wünsche & Ziele dieser Köchin kenne.

    Mein Provisionsertrag würde dann “nur” ca. 1.500,- Euro betragen.

    Vor dem Hintergrund dieses Erfahrungsberichtes des Maklers Meggle kann ich einen Vorteil für den Verbraucher (und um den geht es doch angeblich immer) wahrlich nicht erkennen.

  5. Faktenprüfer, 18. Mai 2010 um 23:02 Uhr

    Der Beitrag und die bestehenden Kommentaren erwecken vielleicht der Eindruck, Honorarberatung wäre u.U. teurer als eine DVAG-Beratung. Vielleicht wäre es hilfreich einmal die Fakten zu betrachten:

    Das letzte Mal als ich nachschaute (1) berechnete die AM Leben ihren Kunden Abschluss- und Vertriebskosten in Höhe von 4% der Beitragssumme (2).
    Basierend auf 2.700 € Honorar wäre das eine Beitragssumme von 67.500 €. Aufgeteilt auf 30 Jahre Beitragszahlungsdauer ist dies ein monatlicher Beitrag von 187,50 €

    Das ist gar nicht so weit vom maximal geförderten Beitrag der Riesterrente (Nettobeitragsverfahren) entfernt und auch nicht unrealistisch, basierend auf den Betrachtungen von Herrn Reinhardt.
    Fast alle mir persönlich bekannten Handelsvertreter der DVAG (auch Vermögensberater genannt) würden bei der erwähnten Kundin einen Sparbetrag für die Altersvorsorge von mindestens 150 € vorschlagen. Die guten Verkäufer aus der genannten Gruppe würden sicherlich Verträge über insgesamt mehr als 200 € mtl. Beitrag einreichen…
    Von daher besteht bei genanntem Beispiel kein nennenswerter Unterschied bei den Beratungs-/Abschlusskosten zwischen DVAG und Honorarberater.

    Bleibt noch das Argument dass die Kosten bei DVAG-vermittelten Verträgen über einen längeren Zeitraum verteilt und damit für den Kunden leichter tragbar ist.
    Dieses Argument ist aus meiner Sichtweise irrelevant, wenn man berücksichtigt dass bei AM Leben Verträgen ja noch eine Verwaltungsgebühr in Höhe von 15% der Beitragssumme (2) hinzukommt.
    Macht bei o.g. Beitragssumme noch einmal 10.125 € an Kosten über die gesamte Laufzeit.

    Von einem Honorarberater erwarte ich dass er mir Anlageformen bietet die sehr, sehr viel weniger Verwaltungskosten als 15% verursachen (sowas bekomme ich ja bei jeder Versicherung oder auch bei der DVAG). Dass es solche Anlageformen gibt weiß jeder der sich 15 Minuten mit Google beschäftigt und die dabei gewonnenen Informationen ausgewertet hat.
    Wodurch ich zum Schluss komme dass richtig gemachte Honorarberatung für mich als Kunden günstiger ist als eine Beratung bei der DVAG.

    Schade nur dass die von mir genannten Informationen bei der AM Leben nicht deutlich hervorgehoben werden, sondern im Fließtext auf dem Produktinformationsblatt untergebracht sind. HIER ist der Verbraucherschutz gefordert, denn erst wenn auch die bequemen Kunden Kosten und Leistung leicht vergleichen können besteht echter Wettbewerb.
    Dies ist übrigens keine unbotmäßige Forderung von mir. Sie brauchen nur in einen Supermarkt ihrer Wahl zu gehen und sehen dort überall den Grundpreis ausgezeichnet (3) so dass ein Vergleich zwischen Packungsgrößen und/oder Produkten noch nicht einmal elementarste Grundrechenarten erfordert.

    Die DVAG ist bei diesem speziellen Thema alles andere als ein Benchmark, sonst würden Sie die Kosten sehr deutlich ausweisen anstatt sich nur auf das gesetzlich geforderte Minimum zu beschränken.
    Sind Sie vielleicht der Ansicht ihre Arbeit wäre die Kosten nicht wert, die ihren Kunden in Rechnung gestellt werden?

    (1)Das ist schon ein paar Wochen her, war aber im Jahre 2010.

    (2)Am Beispiel einer Wunschpolice (FRBZM) mit 30 Jahren Beitragszahlungsdauer, mtl. Beitrag von 100€ und ohne irgendwelche Absicherung (BUZ, …)

    (3)Sollte dies nicht der Fall sein können Sie den Supermarkt kostenpflichtig abmahnen, so zumindest meine Vorstellung. Aber ich bin kein Jurist und kann mich deshalb in diesem speziellen Punkt irren.

  6. Norbert Balzer, 18. Mai 2010 um 23:07 Uhr

    Ja klar, ne gute Idee. Was macht der Berater wenn die bestehenden Verträge nicht mehr änderbar sind. Beispielsweise die Berufsunfähigkeitsabsicherung schon seit einigen Jahren besteht und die Kundin mal Rückenschmerzen hatte. Die Rücklage auf dem Sparbuch zwar bei Wechsel der Bank 0,2 % mehr Rendite bringt aber keinen wirklichen Vorteil für die Mandantin , die Einsparung im Sachversicherungsbereich nur minimal ist und die Riesterrente schon seit einigen Jahren besteht, im Extremfall bei einem relativ guten Anbieter?

    Ja dann hilft nur das Beratungshonorar. An dieser Stelle ist es zumindest als Vermögensberater leichter, weiterempfohlen zu werden, denn wer wird seinen Freunden und Bekannten sagen „ich habe bei meinen Versicherungen fast € 100.- im Jahr eingespart und die € 2.700.- Beratungshonorar haben sich gelohnt“.

    Wir können sicher davon ausgehen, dass die meisten Menschen nicht „Vertragsnackt“ sind und schon finanzielle Entscheidungen getroffen haben. Dieses Risiko tragen wir in unserer tagtäglichen Arbeit, worüber allerdings nie von Kritikern geschrieben wird. Die tollen Provisionshochrechnungen die oft in diesem Blog angesprochen wurden, sollten hin- und wieder im Kontext zu unserer Arbeit betrachtet werden. Wir wollen, dass sich unsere Kunden ihre finanziellen Wünsche erfüllen können. Wer das als Berater nicht beherzigt, wird sowieso vom Markt bestraft.

    Auch wenn einigen unserer Mitbewerber unsere Erfolge Angst machen oder suspekt sind, zum Einen haben wir dafür gearbeitet und zum Anderen hat jeder die Chance diesen Erfolgsweg mit zu beschreiten. Wir haben ein Berufbild geschaffen!!!.

    Ich wünsche allen Lesern eine schöne Woche- herzliche Grüße aus Glienicke/ Nordbahn – Ihr

    Norbert Balzer

  7. […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Ralf Cormaux erwähnt. Ralf Cormaux sagte: 2.700 Euro Honorar bei Honorarberater. Lohnt das wirklich? Ich denke eher nicht. http://shar.es/mCqNv […]

  8. , 19. Mai 2010 um 08:40 Uhr

    @ Faktenprüfer

    Der direkte Vergleich des Beratungshonorars mit den Abschlusskosten des Versicherers ist methodisch fragwürdig, denn die Abschlusskosten beinhalten neben der Provision eine Vielzahl weiterer Positionen, z.B. Kosten der Risikoprüfung, die je nach Versicherunsgzweig (BU!) beträchtlich sind und auch dann anfallen würden, wenn ein Honorarberater tätig ist.

    Auch der Hinweis auf die Verwaltungskosten bedarf der Ergänzung: Es gibt keinen einzigen Versicherer, der ohne Verwaltungskosten auskommt, denn alle Versicherer benötigen Mitarbeiter, IT, Büromöbel usw. Selbstverständlich gibt es dabei Unterschiede in der Höhe. Darüber hinaus würde jeder Honorarberater für die Kundenbetreuung neben dem Abschlußhonorar auch ein Betreuungshonorar in Rechnung stellen, das in den Vergleich einbezogen werden muss.

    Es ist nicht richtig, dass in den Angeboten der Vermögensberater der DVAG die Abschlusskosten nicht ausgewiesen werden.

  9. Harri Derkoter, 19. Mai 2010 um 09:40 Uhr

    @Faktenprüfer, Harri Schulze, insbesondere Herr Reinhardt

    manchmal mache ich mir Sorgen um diesen Blog.

    Faktenprüfer hat Recht. Die Gesamtkosten bei AM-Leben Verträgen für den Kunden sollen ohne weiteres nur im Provisonsbereich bei 6,0% liegen, die die DVAG erhält. Plus jährliche Zahlungen an die DVAG. Beim Durchschnitts VB (RGS, P2) kommen davon 2, 2% an plus ein wenig Bonus. Die Kundin zahlt in Herrn Reinhardts Modell dennoch 4500 € in den ersten 5 Jahren.

    Der VB erhält davon ca. 1.600 € für die Betreuung und Abschluss !

    Alles in allen fährt die Köchin mit den offenen Kosten in der Honorarberatung besser als mit dem 60 monatigen Ratenkredit für die 3h Aufwand des DVAG Handelsvertreters der dann einen Kostensatz hätte von 3.000 € je Stunde. Monatliche Kosten für Ihre Vertragsbetreuung werden der Kundin ebenfalls berechnet, allerdings nicht weitergegeben.

    Ob über das Modell Strukturvertrieb DVAG, Qualität gesichert ist wage ich zu bezweifeln.

  10. , 19. Mai 2010 um 09:54 Uhr

    @ Harri Derkoter

    Die von Ihnen genannten Zahlen, Thesen und Behauptungen stimmen durchweg nicht.

    Gerne möchte ich auf unseren Blogbeitrag vom 8. September 2009 verweisen. Hier nochmals der Text im Original:

    Welch Ergebnis: Mit gerade einmal 4,5 Prozent Abschlusskostenquote liegt unser Premium- und Exklusivpartner AachenMünchener Lebensversicherung auf Platz 15 der 50 größten deutschen Lebensversicherer. Bereinigt man um einige Spezial- und Direktanbieter, die den Kunden keinerlei persönliche Beratung bieten, ist unser Partner sogar unter den Top 10! So nachzulesen in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift für Versicherungswesen (17/09, Seite 542).

    Weit höhere Abschlusskostensätze haben so namhafte Unternehmen wie die Provinzial (5,0%), die VICTORIA (5,1%), die Gothaer (5,8%), Nürnberger (5,9%) oder die Hamburg Mannheimer (6,1%).

    Was zeigen diese Ergebnisse? Die Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) bieten eine Top-Beratung und das offensichtlich mit einer mehr als vertretbaren Kostenbelastung des vermittelten Produktes. Erneut wird damit die exklusive Partnerschaft zwischen den AachenMünchener Versicherungen und der DVAG zur Benchmark der Branche.

  11. Faktenprüfer, 19. Mai 2010 um 10:42 Uhr

    @ Dr. Lach

    >Der direkte Vergleich des Beratungshonorars
    >mit den Abschlusskosten des Versicherers ist
    >methodisch fragwürdig, denn die Abschlusskosten
    >beinhalten neben der Provision eine Vielzahl
    >weiterer Positionen

    Mich interessiert auch weniger ob die Vermittler die genannte Summe erhalten, sondern vielmehr welchen Betrag der Kunde zahlt. Die Perspektive des Kunden ist mir wichtiger als die des Vermittlers…

    >, z.B. Kosten der Risikoprüfung, die je nach
    >Versicherunsgzweig (BU!) beträchtlich sind
    >und auch dann anfallen würden, wenn ein
    >Honorarberater tätig ist.

    Das genannte Beispiel handelt von einer Altersvorsorge. Dafür ist eine Risikoprüfung nicht zwingend notwendig denn Altersvorsorge kann man sehr flexibel und rentabel ohne irgendwelche Lebens- / Rentenversicherungen oder vergleichbare Produkte betreiben.
    Ich möchte hier keine Fachschulung abhalten und verweise für alle näher Interessierten auf einschlägige Literatur die sich jeder selbst besorgen und durcharbeiten kann.

    >Auch der Hinweis auf die Verwaltungskosten
    >bedarf der Ergänzung: Es gibt keinen einzigen
    >Versicherer, der ohne Verwaltungskosten auskommt

    Das ist richtig.
    In der Ansparphase muss man Altersvorsorge aber nicht mit Versicherungsprodukten betreiben, (selbst in der Rentenphase ist das nicht zwingend notwendig) es gibt genügend andere Methoden flexibler und rentabler Geld anzusammeln. Dann auch mit den von mir geforderten niedrigen Verwaltungskosten.
    Schauen Sie sich doch z.B. mal die jährlichen Kosten des DB AnlageDepots an, die sind deutlich niedriger als die einer Rentenversicherung….

    >Darüber hinaus würde jeder Honorarberater
    >für die Kundenbetreuung neben dem Abschlußhonorar
    >auch ein Betreuungshonorar in Rechnung stellen,
    >das in den Vergleich einbezogen werden muss.

    Wenn die Kunden so dumm sind und sich darauf einlassen, dann sind sie selbst schuld.
    Mein Arzt schickt mir nur dann eine Rechnung wenn er mich behandelt/beraten hat. Warum sollte ich einem Dienstleister denn Geld zahlen wenn er nix für mich tut?
    Es bleibt offen ob solche Modelle Bestand haben werden wenn sich die Finanzberatung gegen Honorar einmal etabliert hat.
    Und nein, eine provisionsbasierte Beratung wäre hier nicht besser, denn dabei werden jährlich Bestandsprovisionen fällig die der Kunde bezahlen muss (die aber oft genug nicht als solches ausgewiesen werden).

    >Es ist nicht richtig, dass in den Angeboten der
    >Vermögensberater der DVAG die Abschlusskosten
    >nicht ausgewiesen werden.

    Gut dass ich das nie behauptet hatte.

  12. Christian Loose, 20. Mai 2010 um 11:03 Uhr

    Hallo,
    mal von der Diskussion über Abschlusskosten abgesehen, spielt ja vielleicht auch die Rendite des jeweiligen Anbieters eine Rolle.
    Was nutzt denn ein angeblich günstiges Produkt, was sich später als absolut renditeschwach herausstellt, weil z.B. der Anbieter schlecht gewirtschaftet hat oder mein Geld nicht gut angelegt hat?
    Ich habe auch mal gelernt:
    Wer billig kauft, kauft zweimal…
    Das stimmt natürlich nicht immer, aber oft.
    Und wenn das zu Anfang teurere, aber nach hinten raus bessere Produkt in ein durchdachtes Konzept integriert ist, das meine Lebensplanung berücksichtigt, habe ich ganz viel richtig gemacht.
    Die besten Grüße aus Berlin!

  13. Wolfgang Reinhardt, 20. Mai 2010 um 11:55 Uhr

    Solange ich zurück denken kann gibt es die wenig zielführenden Diskussionen um die Kosten. “Geiz ist geil” lässt grüßen. Dabei wird stets der Eindruck geweckt, nur der Billigste ist gut. Auch die Verbraucherzentralen springen gerne auf diesen Zug auf. Vermutlich weil es einfacher ist, Preise nebeneinander zu legen, als konkret in die Leistungsprüfung einzusteigen.

    Es geht uns aber in erster Linie um Qualität. Ich muss meinem Kunden auch nach 10 Jahren in die Augen blicken können, wenn abgerechnet wird. Ein schlechtes Einzelprodukt kann die komplette Geschäftsbeziehung gefährden.

    Ein Beispiel dazu: Wir erleben gerade die zweite Welle der Finanzkrise. Die Börsen fahren Achterbahn, und niemand weiß wo die Reise hingeht. Wenn ich nun mein Geld in einen z.B. DAX gebundenen Investmentfonds investiere spare ich Verwaltungskosten, weil der Managementaufwand logischerweise überschaubar ist. Investiere ich hingegen in eine aktive Vermögensverwaltung, die je nach Marktsituation in sämtliche Anlageklassen investieren kann, sind die Verwaltungsgebühren möglicherweise einen Schnaps höher. Allerdings sind meine Ergebnisse entsprechend besser, da mein Investment entsprechend der Marktentwicklung unter Umständen täglich neu justiert wird.

    Es ist aus meiner Erfahrung wenig hilfreich, ständig die Kostendiskussion neu zu entfachen. Gerade in der Vermögensplanung sollten wir unsere Kunden in Richtung Qualität “erziehen”. Das ist ein wenig anspruchsvoller, weil es gegen den Mainstream geht, aber die guten Berater werden sich hier langfristig durchsetzen. Preiskämpfe kann niemand auf Dauer gewinnen. Es wird immer irgendeinen geben der noch billiger kann!

    Auch deswegen teile ich unsere Premium-Partner-Strategie uneingeschränkt.

  14. Marcel H. Costin, 20. Mai 2010 um 12:46 Uhr

    Da pflichte ich Dir voll bei Wolfgang!

    Und Service ist bei uns nicht bloß ein leeres Versprechen… . Nicht umsonst haben wir eine hochmoderne, multifunktionsfähige IT-Software aus einem Guß, welche permanent weiterentwickelt und verbessert wird um alles Wesentliche überblicken zu können. Etwas auch nur im Ansatz Vergleichbares ist mir anderswo in der Branche bis heute nicht bekannt – es arbeitet ja auch kein Anderer wie die DVAG.

    …und es gibt ja noch einige mehr Neuigkeiten auf dem IT-Sektor DVAG, aber dazu gibt es ja noch eine Pressekonferenz. 😉

    Grüße aus Düsseldorf!
    Marcel H. Costin

    Praxis für Vermögensberatung
    Dahlenerstr. 285
    41239 Mönchengladbach
    02166-456154
    0177-7616059
    Skype: MarcelCostin
    Add me: Facebook & Xing

  15. Faktenprüfer, 20. Mai 2010 um 13:09 Uhr

    @Wolfgang Reinhardt

    >Es geht uns aber in erster Linie um Qualität.
    >Ich muss meinem Kunden auch nach 10 Jahren
    >in die Augen blicken können, wenn abgerechnet wird.
    >Ein schlechtes Einzelprodukt kann die komplette
    >Geschäftsbeziehung gefährden.

    Ich möchte ihnen das Buch “Intelligent Investieren” von Benjaman Graham nahelegen.
    Ein derart hohes Niveau an Informationen und kritischem Denken, gepaart mit Recherche habe ich während meiner ganzen Zeit bei der DVAG vermisst.

    Was aber nicht weiter verwunderlich ist, denn nachdem ich diese Buch durchgearbeitet hatte, hatte ich ein Problem meinen Kunden Produkte der DVAG zu verkaufen.

    Lesen und denken können Sie selbst und wenn Sie aus dem Buch Lehren für ihre Tätigkeit ziehen werden ihre Kunden es ihnen danken.

    >Investiere ich hingegen in eine aktive Vermögensverwaltung,
    >die je nach Marktsituation in sämtliche Anlageklassen
    >investieren kann, sind die Verwaltungsgebühren
    >möglicherweise einen Schnaps höher. Allerdings sind meine
    >Ergebnisse entsprechend besser, da mein Investment
    >entsprechend der Marktentwicklung unter Umständen täglich
    >neu justiert wird.

    Bitte lesen Sie unbedingt das Kapitel “Kapitalanlage in Investmentfonds” und den Kommentar zu diesem Kapitel (die Kommentare dienen der Aktualisierung, da das ursprüngliche Buch schon etwas älter ist).
    Danach wissen Sie selbst was von ihrer Aussage zu halten ist…

  16. Marcel H. Costin, 20. Mai 2010 um 15:13 Uhr

    Habe mir soeben das englische Original bestellt. Völlig kar, dass es auf wissenschaftlichen Grundlagen basierend noch ganz spezifischere Systeme gibt, ja geben muss. Enttäuscht sein werde ich deswegen nicht, ich bin mir dessen bewußt.

    Danke für den Literaturhinweis Herr F. .

    Dennoch, die DVAG hat gar keine Produkte, wie Sie ja als DVAG-Interner genau wissen… . 😉

    Grüße aus Düsseldorf!
    Marcel H. Costin

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  17. Wolfgang Reinhardt, 20. Mai 2010 um 18:48 Uhr

    Manchmal macht es Sinn, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren…

  18. Ralf Cormaux, 20. Mai 2010 um 23:09 Uhr

    Eins ist klar. Jedes Konzept hat sein Für und Wider.

    @Wolfgang Reinhardt
    >Manchmal macht es Sinn, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren…
    So sehe ich das auch. Aldi hat es vorgemacht. Erfolg mit der Basisversorgung. Für Aldi gut, für Kunden auch. Kein Aldikunde wird je verhungern, wenn er nur bei Aldi einkauft.

    Kein Kunde der DVAG wird verhungern, wenn er nur bei uns spart! Hauptsache er spart und sein Geld ist sicher. Von Renditemaximierung sind die meisten Kunden längst geheilt. Sie möchten einen vertrauensvollen und lebenslang verfügbaren Ansprechpartner. Genau das bieten wir.

    Viele Grüße vom Vermögensberater aus Willich und Tönisvorst
    Ralf Cormaux

  19. Norbert Balzer, 21. Mai 2010 um 00:27 Uhr

    Hallo Herr Lach, hallo liebe Kollegen,

    ich habe gestern einen interessanten Artikel auf n-tv gefunden.
    Nach Arbeitsunfall: Behindertenfahrzeug statt Rente

    Das behindertengerechte Auto wird bezuschusst.
    (Foto: Maria Lanznaster, pixelio.de)
    Wird ein Beschäftigter durch einen Arbeitsunfall zum Schwerbehinderten, hat er nicht unbedingt Anspruch auf eine Rente. Vielmehr gibt es die Möglichkeit von Zuschüssen etwa für ein behindertengerechtes Auto, damit er einen Arbeitsplatz erreichen kann. Rehabilitation sei wichtiger als Rente, befanden die Richter des hessischen Landessozialgerichts. Revision ist zugelassen. (Az: L 5 R 28/09).
    Geklagt hatte ein Elektroinstallateur, der nach einem Arbeitsunfall gehbehindert war. Der Mann hatte auf verminderte Erwerbsfähigkeit geklagt, weil er nicht weit laufen und keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen konnte. Gutachter meinten aber, der 54-Jährige könne eine andere, leichtere Tätigkeit ausüben. Da die Rentenversicherung für Bewerbungsgespräche die Übernahme der Taxikosten und auch Zuschüsse für ein späteres behindertengerechtes Auto zusicherte, bestehe kein Anspruch auf Rente, meinten die Richter. Sollte kein Arbeitsplatz gefunden werden, komme Arbeitslosengeld oder Hartz IV infrage.

    Wenn jeder unserer Kollegen nur diese eine Lücke abdecken würde, wir haben schließlich die ultimative Antwort darauf, dann hätten wir zumindest den Anspruch, das wichtigste im Leben eine Jeden abgesichert zu haben. Im Fall der Berufsunfähigkeit fragt sich mit Sicherheit jeder „wie geht mein Leben jetzt weiter“. Die Abschlusskosten wären für jeden Geschädigten zweitrangig wenn er nur eine menschenwürdige Lösung bekommen würde, z.Bsp. in Form einer BU-Rente.

    Allerdings gehen wir einen Schritt weiter.

    – Erfassung der Situation. Will jeder, hat jeder aber am Ende macht es nicht jeder.
    – Produktsuche: Die Suche nach dem besten Produkt oder die Konzentration auf die Partner, die einfach Lust darauf haben vieles besser zu machen als der Rest.
    – Service: Wer hier sein Versprechen nicht einhält ist fliegt ganz schnell vom Markt. Das System der Empfehlung, kann sehr, sehr schnell umkippen.

    Herzliche Grüße aus Glienicke

  20. Harri Schultze, 21. Mai 2010 um 01:05 Uhr

    Wie sagt Dr. Pohl das so treffend:

    “wir sind für die Grundnahrungsmittel im Finanzbereich zuständig”

    Darum geht es doch bei der Beratung von Haushalten, die eben im Normalfall nicht mal eben 2.700 Euro auf den Tisch legen.

    Machen wir uns nichts vor, gute Beratung muss auch vergütet werden. Ob mit einem Honorar oder durch Provisionen – irgendwas muss der Berater ja verdienen.

    Nur was nutzt das günstigste Produkt, die tollste Förderung, der günstigste Kurs, wenn niemand es kennt, weil ihm die Beratung zu teuer ist.

    Bei der Arbeitsweise der Vermögensberater – so wie die Richtlinien des Bundesverbandes Deutscher Vermögensberater es auch vorsehen – entscheidet der Interessent sich erst nach erfolgter Beratung, ob er Kunde wird. Der Vermögensberater geht also immer mit seiner Dienstleistung in Vorleistung. Wenn der Kunde dann der Empfehlung seines Vermögensberaters für ein Produkt einer der Premium Partnergesellschaften folgt, dann ist das die logische Folge einer kompetenten Beratung.

    Auch sehe ich die Gefahr von überhöten Sparbeträgen eher weniger bei der Beratung durch einen Vermögensberater. Denn durch die langen Provisionshaftungszeiten wird der Berater darauf achten, dass die Sparbeträge bedarfsgerecht und dauerhaft durchhaltbar für den Kunden sind. Ansonsten zahlt der Berater bei Storno die Provision zurück und muss um seine Qualitätskennzahlen bangen.
    Bei einer Honorarberatung gilt dagegen doch bezahlt ist bezahlt.

    Ich bleibe also dabei:

    Gäbe es ausschließlich die Honorarberatung würden Massen von Haushalten sich nicht mehr beraten lassen. Daher ist das Konzept der DVAG das einzig machbare, um eine qualitativ hochwertige Beratung für alle Bevölkerungsschichten zu ermöglichen.

    Und auch ich habe einen Buchtipp:

    “Ich habe Finanzgeschichte geschrieben” Darin kommt die Grundidee von Dr. Pohls Allfinanzberatung sehr gut rüber.

    Und wenn man das mit den Grundnahrungsmitteln drauf hat, dann macht es natürlich Spass sich auch mit Spezialitäten zu beschäftigen. Allerdings muss man aufpassen, dass man damit dann sein Umfeld und die Kunden nicht überfordert oder gar abschreckt.

  21. Michael Miedl, 21. Mai 2010 um 12:00 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    ich komme gerade von einem Interessenten, der von einem Honorarberater beraten wurde. Als Ergebnis läuft aktuell eine
    BU-Rente und eine Fondsgebundene Rentenversicherung, beide
    von FORTIS mit insg. 59.648,- Euro Beitragssumme.
    Das Honorar in Höhe von 5.798,- Euro wird mittels EZE in 60 Monatsraten
    zu je 96,63 Euro zusätzlich vom Girokonto abgebucht.
    Abgesehen davon, daß es mir zu hoch vorkommt, kamen die Vertragsabschlüsse zustande, indem drei gleichartige Verträge der Generali vom sog. Honorarberater (Versicherungsmakler) nach
    vierjähriger Laufzeit gekündigt wurden.
    Die Fondszusammensetzung durfte sich der Kunde mittels einer vorgelegten Liste selbst aussuchen (ach, wie kompetent!).
    Nun habe ich keinerlei Erfahrung mit Honorarberatung, jedoch frage ich mich: Ist es das, was der Verbraucherschutz meint/fordert?
    Bin für Hilfen schonmal vorab dankbar.

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken.

    Michael Miedl

  22. Wolfgang Stadler, 21. Mai 2010 um 14:06 Uhr

    @ Michael Miedl – weißt Du, das war ein Einzelfall, in der Regel ist die Honorarberatung allem anderen völlig überlegen und viel besser wie Systeme, die seit 100 Jahren funktionieren 🙂

    Und 5798 Euro Honorar ist doch auch angemessen 🙂

    Manchmal glaube ich, wir werden alle für blöd verkauft…

  23. Makler, 21. Mai 2010 um 20:38 Uhr

    @Vermögensberater

    Diese Honorarberatung ist nichts anderes als die neue Masche sogenannter seriöser Berater.

    Als umsatzschreibener Makler bekomme ich ca. 50 o%. Bei einer BS von knapp 60.000 € wären das 3.000 € AP.

    Selbst wenn wir die laufenden Versicherungskosten, die es bei der FORTIS ja nicht gibt (LACH), noch mit einbeziehen, ist der Provisionstarif wesentlich günstiger.

    Wenn jetzt das Argument kommt, die Fondskosten sind bei Indexfonds günstiger, vergesst bitte nicht, dass gute Fonds, trotz höherer Kosten, den Vergleichsindex schlagen.

    Ein VB sagte hier mal so schön, dass man nicht nur auf die Kosten schauen darf. Er hat damit vollkommen Recht. Entscheidend ist das Endergebnis!

    Ein Honorarberaterablehnener Makler, der die Arbeitsweise und das geniale Familienwerk der DVAG schätzt wünscht ein frohes Pfingsfest…)

  24. Wolfgang Stadler, 22. Mai 2010 um 09:34 Uhr

    bitten einen dicken Rahmen um den letzten Eintrag 🙂 Frohe Pfingsten!

  25. sparschwein-berater, 10. Juli 2010 um 13:26 Uhr

    Hallo zusammen,

    vielleicht sollte man eines vorweg schicken. Das Beispiel des Honorarberaters, der einer Hausfrau 2.700 Euro für die Beratung in Rechnung gestellt hat, zeigt nur eines: Es handelte sich hierbei eher um einen Makler oder ein sonstiges Modell denn um einen echten, seriösen Honoararberater. Ohnehin gibt es nur wenige echte (nicht vermittelnde) Honorarberater in Deutschland 🙁

    Denn gleichwohl sollte ein Honorarberater neben dem tatsächlichen Aufwand für seine Arbeit auch die Leistungsfähigkeit des Kunden abschätzen können.
    Ich selbst kenne den Bereich Honorarberatung sehr gut und weiß eins: Ein Honorar von 2.700 Euro würde eher bei hochkomplexen Finanzplanungen zusammenkommen. Hier werden Einnahmen, Ausgaben und Vermögenswerte unter Berücksichtigung von Inflation und Steuern betrachtet (damit meine ich nicht die Vielzahl standardisierter Rechenprogramme). So lassen sich vielfältige Fragestellungen beantworten: Wann kann ich mir den Ruhestand nachhaltig leisten? Sollen meine vermieteten Immobilien beibehalten werden? Reicht das Geld, um erhöhte Gesundheitsausgaben oder sogar Pflege zu finanzieren? Soll ich die von der Fima angebotene Abfindung annehmen oder macht eher die Altersteilzeit mehr Sinn?
    Aufbauend auf den Ergebnissen lässt sich bspw. ableiten, ob überhaupt Spielraum bei der Wahl einer geeigneten Anlagestrategie besteht. Sind Entnahmen aus dem Vermögen notwendig, ist der Spielraum eher begrenzt, wie wenn die Einnahmen deutlich das Ausgabenniveau übersteigen. Nicht zu letzt gilt es dann auch über das Bauchgefühl des Kunden zu sprechen.
    Was letztlich beim Honorarberater Geld kostet, ist das Konzept und die schriftliche Aufbereitung für den Kunden, für dessen Erstellung durchaus mehrere Stunden notwendig sein können. Letztlich auch das ausführliche Gespräch, um die Ergebnisse zu erläutern.
    Wichtig von Anfang an: Unabhängigkeit von Produkten, Abschlussprovisionen, Versicherungen und Banken. Damit lässt sich Interessengleichheit am ehesten sicherstellen!!!

    Abzocke dagegen war, ist und wird nie nachhaltig honoriert!