DVAG zu: Jugend fürchtet Altersarmut

8. Mai 2010 | 986 mal gelesen

Interessante Ergebnisse brachte eine aktuelle Studie des Sozialforschungsinstituts TNS Infratest zu Tage.

Die Studie fragte nach Wissen, Einstellungen und Mentalitäten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen hinsichtlich ihrer wirtschaftlichen und finanziellen Kompetenzen. Erforscht wurde zudem ihre Kenntnisse und ihr Handeln im Hinblick auf ihre persönliche betriebliche und private Altersvorsorge.

Demnach haben 61 Prozent der Befragten zwischen 17 und 27 Jahren Angst davor, im Alter arm zu sein.

Fast alle der Befragten sind sich im Klaren darüber, dass die gesetzliche Rentenversicherung nicht ausreichen wird, um im Alter über die Runden zu kommen. Immerhin 55 Prozent der Befragten sind deshalb grundsätzlich bereit, privat vorzusorgen, geben aber an, damit fachlich völlig überfordert zu sein. Hinzu kommt: Sehr viele Jugendliche und junge Erwachsene sorgen privat nicht vor, weil sie zunächst einmal etwas vom Leben haben wollen oder weil sie aktuell kein Geld für Altersvorsorge aufbringen können.

Wieder einmal zeigt sich damit, wie wichtig und unerlässlich die Tätigkeit eines Vermögensberaters der DVAG Deutsche Vermögensberatung ist. Denn ein Vermögensberater zeigt auf, welche Möglichkeiten für private Vorsorge es gibt. Und er kann auch dann weiterhelfen, wenn das aktuelle Einkommen nur wenig Spielraum bietet. Denn es gibt vielfältige Möglichkeiten, über die Nutzung steuerlicher Vorteile oder staatlicher Zulagen mit geringem Eigenanteil schon in jungen Jahren die Basis für private Vorsorge zu schaffen. Denn entscheidend ist: Nur wer früh anfängt, wird am Ende über nennenswerte Zusatzrente verfügen können.


Kommentare für diesen Artikel (6)

  1. Michael Miedl, 8. Mai 2010 um 11:31 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    bezüglich dieser Studie kann ich bestätigen, daß zu Beginn meiner Vermögensberater-Tätigkeit vor 16 Jahren die jungen Menschen sich
    weitaus weniger mit dieser Thematik beschäftigten als es junge Menschen heute tun. Dennoch sind es 39 Prozent, die sich wenig, bzw. sogar keine Gedanken zum Thema machen.
    Vielleicht besteht in absehbarer Zeit die Möglichkeit, an Schulen heranzutreten und diese Thematik im Unterricht einzubringen.
    Soweit mir bekannt ist, existiert hierzu von verschiedenen Institutionen
    bereits Unterrichtsmaterial, warum also nicht auch bei uns?
    Fest steht, daß es viel zu tun gibt. Packen wir`s an!

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken

    Michael Miedl

  2. Sebastian Meysel, 8. Mai 2010 um 13:49 Uhr

    Ich finde es immer wieder interessant, wenn das Argument “ich habe kein Geld dafür” vorgeschoben wird. Wenn man dann gleichzeitig sieht, das hier 50,00 EUR und mehr im Monat für die Teilnahme an einem interaktiven Computerspiel ausgegeben, da 30 EUR für Lotterien investiert und dort mal schnell ein Flachbildfernseher mit 100 EUR mtl. auf 2 Jahre abbezahlt wird, wundert es mich nicht, dass keine Möglichkeit zu Altersvorsorge besteht. Ich denke, wenn in spätestens zehn Jahren alle sog. Babyboomer in Rente sind, merken wir das Elend und man besinnt sich hoffentlich.

    Alles hat seinen Preis, auch Konsumfähigkeit im Alter. Aber die Entscheidung, diesen Preis zu bezahlen, kann man nun mal nur jetzt und nicht im Alter treffen. Einen Kunden habe ich mal gefragt, ob er lieber jetzt nen Nebenjob machen will oder mit 67. Ergebnis: Er arbeitet nun als Vermögensberater im Nebenberuf.

    Wer heute motiviert früher an später denkt, ist halt einfach besser dran, als der, der später frustriert an früher zurückdenkt, als er sich noch was leisten konnte und sich dann sagen muss, hätte ich nur…

    In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende

    Sebastian Meysel

  3. Marcel H. Costin, 8. Mai 2010 um 16:59 Uhr

    Zum Gruße liebe Leser,

    das mit dem Herantreten an Schulen um besser auf das Leben vorzubereiten und Altersarmut (bereits im Kopf) entgegen zu wirken, das würde ich sehr begrüßen! Wenn es zudem Unterrichtsmaterial und Unterstützung von offizieller Seite gäbe wäre dies famos. Habe mir dazu bereits Gedanken gemacht, am besten unkompliziert, einfach und spielerisch, ein Gefühl für die Grundlagen des Lebens zu vermitteln. Zu verstehen lernen, dass ein bisschen von dem was man hat beiseite zu legen, kann nicht früh genug geschehen.

    So war eines meiner Ideen einen Sparwettbewerb im Klassenzimmer zu veranstalten. Jedes Kind bekommt ein kleines Sparschwein und kann somit selbst entscheiden ob es das Pausengeld ausgibt, oder regelmäßig spart. Wer ein gewißes Sparziel erreicht wird mit einem Bonus gefördert und belohnt. Das Geld käme z.B. aus dem gemeinnützigen Topf der Krisenmanager, oder eines Sponsors. Möglich wäre auch ein besonderer Ausflug, z.B. in das bald fertiggestelte Informations- und Kongresszentrum der DVAG: http://www.dvag-congresszentrum-marburg.de, oder das Treffen eines Fussballstars. Alles eine Frage der Organisation. 😉

    Übrigens ist dies eines der gemeinnützigen Projekte die wir über unser überregionales Krisenmanager-Netzwerk e.V. mit Lehrkörpern angedacht haben. Entweder als monatliche Lerneinheit oder einmalig jährlich bei Projektwochen.

    http://www.Krisenmanager.de

    Krisenmanager kann jeder werden der auf seinem Gebiet eine für das Netzwerk wertvolle Beratungskompetenz und Engagement aufweist und den Qualitätsanforderungen genügt. (Vermögensberater, Rechtsanwälte, Medienberater, Ärzte, Lehrer…). Jeder KM ist angehalten gemeinnützige Projekte anzustoßen, sich daran zu beteiligen oder diese zu fördern. Etwa 10% der Gewine die ein KM mit Hilfe des KM-Netzwerkes generiert, sollen eben solchen gemeinnützigen Projekten zugute kommen.

    Wer im Bildungsbereich tätig ist und mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat darf mich gerne kontaktieren und sich um Teilnahme an solch einem Projekt bewerben und auch eigene Ideen mit einbringen.

    Ich führe in meiner Freizeit monatliche Sozialtrainings mit hochbegabten Kindern im Grundschulalter durch, in Zusammenarbeit mit einem Psychologischen Institut. Gerne würde ich ein Schulprojekt im Umgang mit Geld veranstalten. Unterstützung habe ich von meiner guten Freundin Nicole Rupp: http://geldbeziehung.de/pages/geld-und-kinder.php

    Es besteht auch die Möglichkeit den Matheunterricht (Prozentrechnen/Textaufgaben) mal mit Praxisbeispielen aus dem Alltag zu versüßen. Auch da gibt es bereits einige Hilfsmittel vom bekannten Finanzmathematiker Bernd W. Klöckner, welcher uns Vermögensberater dabei unterstützt mehr Kompetenz im Umgang mit Finanzmathematik zu erwerben. http://www.bwk-international.com

    Projekte im Bereich Umweltbewußtsein und Körper/Gesundheitsbewußtsein – mit denselben Grundprinzipien der Vorraussicht und Nachhaltigkeit – wären auch möglich. Referenten dürfen sich gerne bei mir melden.

    Vermögensberater sein heißt einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Das können bereits 1, 2 oder 4 Stunden im Monat sein und macht Spaß! 😉

    Leicht bewölkte Grüße aus Mönchengladbach,
    Marcel H. Costin

    Praxis für Vermögensberatung
    Dahlenerstr. 285
    41239 Mönchengladbach
    02166-456154
    0177-7616059
    Skype: MarcelCostin
    Add me: Facebook & Xing

  4. Marcel H. Costin, 8. Mai 2010 um 17:07 Uhr

    Zum Gruße liebe Leser,

    das mit dem Herantreten an Schulen um besser auf das Leben vorzubereiten und Altersarmut (bereits im Kopf) entgegen zu wirken, das würde ich sehr begrüßen! Wenn es zudem Unterrichtsmaterial und Unterstützung von offizieller Seite gäbe wäre dies famos. Habe mir dazu bereits Gedanken gemacht, am besten unkompliziert, einfach und spielerisch, ein Gefühl für die Grundlagen des Lebens zu vermitteln. Zu verstehen lernen, dass ein bisschen von dem was man hat beiseite zu legen, kann nicht früh genug geschehen.

    So war eines meiner Ideen einen Sparwettbewerb im Klassenzimmer zu veranstalten. Jedes Kind bekommt ein kleines Sparschwein und kann somit selbst entscheiden ob es das Pausengeld ausgibt, oder regelmäßig spart. Wer ein gewißes Sparziel erreicht wird mit einem Bonus gefördert und belohnt. Das Geld käme z.B. aus dem gemeinnützigen Topf der Krisenmanager, oder eines Sponsors. Möglich wäre auch ein besonderer Ausflug, z.B. in das bald fertiggestelte Informations- und Kongresszentrum der DVAG: http://www.dvag-congresszentrum-marburg.de, oder das Treffen eines Fussballstars. Alles eine Frage der Organisation. 😉

    Übrigens ist dies eines der gemeinnützigen Projekte die wir über unser überregionales Krisenmanager-Netzwerk e.V. mit Lehrkörpern angedacht haben. Entweder als monatliche Lerneinheit oder einmalig jährlich bei Projektwochen.

    http://www.Krisenmanager.info

    Krisenmanager kann jeder werden der auf seinem Gebiet eine für das Netzwerk wertvolle Beratungskompetenz und Engagement aufweist und den Qualitätsanforderungen genügt. (Vermögensberater, Rechtsanwälte, Medienberater, Ärzte, Lehrer…). Jeder KM ist angehalten gemeinnützige Projekte anzustoßen, sich daran zu beteiligen oder diese zu fördern. Etwa 10% der Gewine die ein KM mit Hilfe des KM-Netzwerkes generiert, sollen eben solchen gemeinnützigen Projekten zugute kommen.

    Wer im Bildungsbereich tätig ist und mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat darf mich gerne kontaktieren und sich um Teilnahme an solch einem Projekt bewerben und auch eigene Ideen mit einbringen.

    Ich führe in meiner Freizeit monatliche Sozialtrainings mit hochbegabten Kindern im Grundschulalter durch, in Zusammenarbeit mit einem Psychologischen Institut. Gerne würde ich ein Schulprojekt im Umgang mit Geld veranstalten. Unterstützung habe ich von meiner guten Freundin Nicole Rupp: http://geldbeziehung.de/pages/geld-und-kinder.php

    Es besteht auch die Möglichkeit den Matheunterricht (Prozentrechnen/Textaufgaben) mal mit Praxisbeispielen aus dem Alltag zu versüßen. Auch da gibt es bereits einige Hilfsmittel vom bekannten Finanzmathematiker Bernd W. Klöckner, welcher uns Vermögensberater dabei unterstützt mehr Kompetenz im Umgang mit Finanzmathematik zu erwerben. http://www.bwk-international.com

    Projekte im Bereich Umweltbewußtsein und Körper/Gesundheitsbewußtsein – mit denselben Grundprinzipien der Vorraussicht und Nachhaltigkeit – wären auch möglich. Referenten dürfen sich gerne bei mir melden.

    Vermögensberater sein heißt einen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Das können bereits 1, 2 oder 4 Stunden im Monat sein und macht Spaß! 😉

    Leicht bewölkte Grüße aus Mönchengladbach,
    Marcel H. Costin

    Praxis für Vermögensberatung
    Dahlenerstr. 285
    41239 Mönchengladbach
    02166-456154
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  5. […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Harri Schultze erwähnt. Harri Schultze sagte: 61% (17 bis 27jährige) fürchten Altersarmut / 55% wollen sparen geben jedoch an fachlich völlig überfordert zu sein http://shar.es/m6NIZ […]

  6. Lothar Schwark Vermögensberater, 12. Mai 2010 um 10:17 Uhr

    Die Studie zeigt, dass sich die Jugendlichen zuerst bei den Eltern über finanzielle Dinge informieren. Deshalb sollten wir schon die Eltern überzeugen, sehr früh für Ihre Kinder zu sparen, um somit eine Kundenbindungen für die Jugendlichen vor Beginn ihrer Lehre oder des Studium aufzubauen.
    Die Thematik “Altersarmut” in Schulen auf die Tagesordnung zu setzen kann ich auch nur befürworten.

    Beste Grüsse
    Lothar Schwark