DVAG zu Vertriebssteuerung

7. Mai 2010 | 1.080 mal gelesen

Interessantes hat eine Umfrage der Beratungsfirma Bearing Point bei deutschen Versicherern hervorgebracht.

Danach sind mit 64 Prozent der Nennungen die Vertriebskosten das wichtigste Kriterium bei der Vertriebssteuerung der Versicherer.

Sprich: Wenn es um Vertrieb geht, schauen die Versicherer inzwischen in erster Linie auf die Kosten.

Vordergründig ist dies angesichts des Ertragsdrucks, dem sich viele Versicherer ausgesetzt sehen, nachvollziehbar. Andererseits ist es bei dieser Sichtweise nicht gerade erstaunlich, dass viele Versicherer ganz erhebliche Schwächen im Neugeschäft haben. Denn wer den Anspruch hat, die Vertriebskosten zu senken, darf sich nicht wundern, wenn die Vertriebsergebnisse auf der Umsatzseite zurückgehen.

Am Ende trifft dies fast immer die Vermittler. Wir haben in unserem Blogbeitrag vom 09.01.2010 dieses Thema bereits aufgegriffen. In einer Studie wurde nachgewiesen, dass die Realeinkommen der Versicherungsvertreter in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen haben. 2009 dürfte sich dies weiter fortgesetzt haben, denn das Wachstum der Versicherungsbranche wurde in erster Linie durch die Einmalbeiträge in der Lebensversicherung getragen, und die gehen oft entweder komplett am Vertrieb vorbei, werden in großen Teilen von den Banken generiert oder sie werden extrem niedrig bis gar nicht verprovisioniert.

Vielleicht spielt ja so doch der eine oder andere Versicherungsvertreter mit dem Gedanken, als Vermögensberater zur DVAG zu wechseln. Denn bei uns stehen in der “Vertriebssteuerung” immer noch die Ziele, Wünsche und der Bedarf des Kunden, die Einheiten (also das vermittelte Geschäft), die Qualität des vermittelten Geschäftes und die Erfolge in der Partnergewinnung im Vordergrund.

Beste Berufschancen also bei der DVAG!


Kommentare für diesen Artikel (4)

  1. Prawdowicz, 7. Mai 2010 um 17:16 Uhr

    Kosten ?

    18 % bei der Wunschpolice ? über die Gesamtlaufzeit plus Kickbacks ?

  2. Ralf Cormaux, 8. Mai 2010 um 07:26 Uhr

    Liebe Versicherungsunternehmen und Banken,

    machen Sie so weiter. Wir freuen uns schon jetzt auf unser Vertriebswachstum. Unser Zulauf an ehemaligen Versicherungsvertretern und Bankern sowie Bewerbungen aus diesem Kreis steigen ständig. Schon heute stelle ich nach 14 Jahren meiner Tätigkeit fest, dass viele gute Versicherungsvermittler oder Banker, die Unternehmen wechseln oder in die Selbstständigkeit gehen, weil die Rahmenbedingungen einfach immer schlimmer werden. Die Zeche zahlt der Kunde, der seine Vertrauensperson verliert. Insbesondere dann, wenn im Rahmen von Fusionen mal wieder eine kleine Bankfiliale wegrationalisiert wird oder so stark verkleinert wird, dass dort nur noch Angestellte mit Basiswissen am Schalter stehen. “Aber keine Sorge liebe Frau Müller, mit Ihren 80 jahren werden Sie doch mal eben zwecks qualifizierter Beratung in den großen, 10 km entfernten Nachbarort fahren können.” Einen ähnlichen Satz wird der ein oder andere Endkunde mit Sicherheit schon so gehört haben. Alternativ: “Kommen Sie in 2 Tagen wieder, da hat unser Baufinanzierungsspezialist hier in der Filiale Sprechstunde.” Kein Kommentar dazu notwendig, oder?

    Meine Kunden wissen seit 14 Jahren, wer Ihr Ansprechpartner in allen Finanzfragen ist und auch bleibt. Ich komme sogar zu Ihnen ins Haus. Mir brauchen Sie nicht jedesmal ihre Lebensgeschichte zu erzählen, denn die kenne ich. Das nenne ich vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Sparkassen mögen die meisten Filialen haben, aber die Kunden wissen doch in vielen Fällen nicht einmal, wer ihr richtiger Ansprechpartner ist oder müssen zu verschiedenen hin. Der Bausparberater mit seinen eigenen Quotenvorgaben, der Geldanlagenspezialist mit den seinigen, der Versicherungsfachmann und zu guter letzt noch der Kreditspezialist. Alle haben Sie eigene Vorgaben zu erfüllen, wie kann da ein Kunde optimal beraten werden. Und mal ganz ehrlich, ist es im Sinne der Bank Kredite zu 12 % und mehr zu entschulden, wenn der Kunde doof genug ist parallel noch Geld woanders anzusparen zu 1-3 % beim selben Institut? Das ist gelebte und auch erlebte Praxis. da wird mit der Unwissenheit der Kunden gewirtschaftet zu deren Lasten. Entschuldigung im voraus bei allen Beratern, die genau das nicht tun. Aber Sie arbeiten dann nicht im Sinne der Bank. Wie lange werden Sie das noch schaffen. Wir arbeiten in der Regel immer so. Denn wir müssen von den Empfehlungen zufriedener Kunden leben und nicht von der Laufkundschaft oder der Tradition (Kinder gehen doch meist zur Bank der Eltern).

    Einst ist unser Gründer Prof. Dr. Pohl für seine Allfinanzgedanken belächelt worden, heute wird unser Konzept vielfach kopiert und beneidet. Schön zu wissen, Kopieren heißt ja nicht immer Kapieren. 🙂 Die Allianz hat es ja mit der Übernahme der Dresdner Bank seinerzeit versucht und ist damit kläglich gescheitert.

    Liebe Versicherungskaufleute und Bankkaufleute,

    nutzen Sie endlich die Chance auf den Absprung in eine quotenfreie Jopperspektive. Ich verspreche Ihnen, Sie werden die Freiheit genießen, ohne Produktvorgaben arbeiten zu können, keine Gehaltskürzungen ertragen zu müssen und sich das eigene Team selbst zusammenstellen zu dürfen. Bewerben Sie sich aber nur bei uns, wenn Sie auch wirklich eigenständig frei von Quotenvorgaben arbeiten wollen, unternehmerisch denken, mit freier Zeiteinteilung klarkommen und eine leistungsgerechte, aber fleißabhängige, überdurchschnittliche Bezahlung wünschen.

    Viele meiner Kollegen warten so wie ich auf Sie und freuen sich, Ihnen eine berufliche Chance zu geben. Bewerben Sie sich einfach bei einem Vermögensberater in Ihrer Nähe. Nutzen Sie ihre Chance. Für erste Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, auch wenn Sie nicht in meiner Nähe sein sollten.

    Gruß vom Vermögensberater aus Willich und Tönisvorst (Kreis Viersen)
    Ralf Cormaux
    Holterhöfe 15
    47877 Willich
    Telefon 02154-6064860

  3. […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Ralf Cormaux, Ralf Cormaux erwähnt. Ralf Cormaux sagte: Versicherungskaufmann, Versicherungsmakler oder Bankkaufmann gesucht. Auch in Willich, Krefeld, Tönisvorst, Kempen! http://shar.es/m6yXT […]

  4. DL, 1. Juni 2010 um 16:40 Uhr

    Der Blick auf die Kosten als kaufmännisches Prinzip in Ehren!

    Doch erst die Betrachtung des Vertriebs als den wichtigsten Ertragstreiber des Unternehmens, schafft die Grundlage für kluge Entscheidungen und zielgerichtete Schritte in der Marktbearbeitung.

    mfg
    D. Lux