DVAG zu: Banken im Wandel

2. April 2010 | 757 mal gelesen

Viel wurde in den letzten knapp zwei Jahren über die Banken geschrieben. Wohin sie sich entwickelt haben, beschreibt ein interessanter Artikel im Stern vom 31. März 2010.

Zusammengefasst: Dass es für Kunden inzwischen nicht immer ungefährlich ist, eine Bank zu betreten und sich dort beraten zu lassen, ist hinlänglich bekannt. Dass aber auch die Mitarbeiter der Banken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken aufgrund stark zunehmender Burn-Out-Probleme, psychischer Erkrankungen und Angst vor dem Verkaufsdruck am liebsten krank gemeldet ihre Bank nicht mehr gerne betreten, wurde in dieser Deutlichkeit bisher noch nicht veröffentlicht.

Gut zu wissen, dass Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung seit jeher frei von Ziel- und Produktvorgaben sind. Vielleicht interessant für den einen oder anderen Banker, der gerne seine Kunden bedarfsgerecht beraten würde.


Kommentare für diesen Artikel (9)

  1. Burno, 3. April 2010 um 12:53 Uhr

    @ Dr. Lach

    Wir haben bei unseren 16.000 hauptberuflichen VB einen Schnitt von 1.500 KE im Jahr. (rund 24 Millionen KE Neu) Dabei wurden eventuelle Nebenberufler und Top-KE Leute nicht mal berücksichtigt. (bei deren Berücksichtigung alles noch minus 20% )

    Bei durchschnittlich 20.000 € Umsatz vor Kosten und Abgaben im Jahr sollten wir nicht mit Steinen werfen ?

    Wenn ein VB nicht weiss von was er existieren soll und das Monat für Monat
    kann das für die Psyche gut sein ?

    Würden Sie Druck empfinden wenn Sie mit unter 10.000 € Netto im Jahr auskommen und beruflich “Kunden” zu deren Finanzen beraten?

    Ist fehlendes Grundeinkommen auch eine “Businessvorgabe” ?

    Veröffentlichungsfähig oder zu direkte Antwort ?

  2. , 3. April 2010 um 18:09 Uhr

    @ Burno

    Ihr Kommentar ist ja nun wirklich blanker Unsinn, denn ganz nebenbei vergessen Sie beispielsweise, dass es wohl keinen einzigen hauptberuflichen Vermögensberater gibt, der nicht auch ein “Festeinkommen” aus Folgeeinheiten bezieht. Auch üppige Sonderleistungen auf jede KE fehlen in Ihrem Rechenmodell.

    Damit ist das von Ihnen haltlos unterstellte Durchschnittseinkommen von € 10.000 wohl eher das Nebeneinkommen eines erfolgreichen nebenberuflichen Vermögensberaters. Und das kann sich sehen lassen… so ganz nebenbei 😉

  3. Wolfgang Stadler, 3. April 2010 um 18:59 Uhr

    @ Burno
    das darf doch nicht war sein – ein DVAGler, der solch einen Käse schreibt 🙁 und dann nicht mal mit der echten Identität?
    Junge, teilst Du bei Volkswagen auch den Umsatz durch die Mitarbeiter, um das Durchschnittseinkommen zu berechnen. Oder nimmst Du sinnvollerweise wenigstens den Gewinn dazu her?
    Und das Ganze auch noch veröffentlichen, herzlichen Glückwunsch!
    🙁

  4. Andreas Brauer, 3. April 2010 um 19:34 Uhr

    Wenn ein Mitarbeiter – unabhängig vom Tätigkeitsgebiet – mit keinerlei Ziel- u. Produktvorgaben belastet wird, ist es auch absolut nachvollziehbar wenn keine Zahlung eines festen Gehaltes erfolgt.

    Wird ein Einkommen aus sog. Folgeeinheiten generiert, wie Dr. Lach schreibt, ist die Vergütungsform absolut fair u. in Ordnung. Dem geht nämlich Fleiss u. Kundenzufriedenheit voraus, ansonsten ja keine Folgeeinheiten.

    Im Vertrieb muss es immer ein Leistungsprinzip geben. Gilt für den Vertreter, Vermögensberater u. Makler gleichermaßen…

    Denn im Umkehrschluß ist es betriebswirtschaftlich fatal, großzügige Festgehälter zu zahlen. Oftmals kann das auch von Mitarbeitern “ausgenutzt” werden u. die Bemühungen den Kunden zu beraten halten sich dann auch in Grenzen…

    Wenn das Konzept stimmig ist, darüber hinaus auf erstklassige Produktpartner zurückgegriffen werden kann , muss ein Grundgehalt keine zwingende Vorraussetzung für kundenorientierte Beratung sein.

    Eine Grundvoraussetzung für erfolgreichen Vertrieb sehe ich darin, dass man seine Beratung im Sinne des Verbrauchers durchführt, dann stellt sich die Frage nach dem Einkommen nicht. Es kommt nämlich von alleine……

  5. Hendrik Schulz, 3. April 2010 um 19:50 Uhr

    Ich kann Doktor Lach nur Recht geben.

    Ich sowie alle Partner in meiner Gruppe, sei es nebenberuflicher oder Hauptberufler würden niemals bei der DVAG fortwährend tätig sein wenn es “ihre Rechnung”, verehrter Herr Bruno, so tatsächlich einstellen würde.

    Das System ist logisch, Leistungsorientiert und fair. Wer Leistung bringt (und Leistungsforderung ist KEINE “unverschämte Ungerechtigkeit” sonder die Natur aus der jegliche produktive Arbeitsergebnisse entstehen!) der wird auch mehr als gerecht entlohnt. Ich habe mit meinen sehr jungen Jahren mehr Geld “zu Recht” verdient als ich es mir hätte jemals ohne die DVAG vorstellen können. Und dabei kann ich sogar noch zu Recht sagen: Ich habe Menschen damit geholfen und legitim mein Geld verdient. VERDIENEN kommt zu aller Erst von DIENEN, und wenn man dieses tut wird man in unserer DVAG niemals zu einer Rechnung wie der ihren kommen!

    Herzlichst

    ihr

    Hendrik Schulz

  6. M. S., 3. April 2010 um 20:12 Uhr

    @Burno

    Wenn ein Vermögensberater tatsächlich bei einem Umsatz von 20.000 Euro im Jahr betriebswirtschaftliche Kosten von über 10.000 Euro hat, dann macht er definitv etwas falsch.

    Kosten sollten aber bitte nicht mit Ausgaben verwechselt werden: Zu den betriebswirtschaftlichen Kosten eines VB zählen:

    – der Anteil seiner Handyrechnung, mit Telefonate, die mit Kunden geführt wurden
    – der Anteil an seinem Auto, der für die Fahren zu seinen Kunden sowie Schulungen entfällt
    -seine Mietzahlungen für das Büro (wobei hier dieFrage zu stellen ist, ob ein teures Büro notwendig ist, wenn der Berater eh zum Kunden fährt)
    -Papier, Toner, Briefmarken etc.

    Sehr viel mehr fällt mir da beim besten Willen nicht ein.
    ALLES andere sind keine betriebswirtschaftlichen Kosten sondern privat veranlasste Aufwendungen, die der ein oder andere evtl. mit in seine Steuererklärung einfliesen lässt, aber die nichts mit dem Betrieb zu tun haben.

    Wenn man jetzt die effektive Arbeitszeit (nicht die “Anwesenheitszeit”) durch den Verdienst teilt, behaupte ich, gehört auch ein Berater mit 20.000 euro im Jahr zu den best bezahlten Berufen.

  7. Michael Miedl, 4. April 2010 um 11:19 Uhr

    Hallo liebe Blogger,

    es ist schon erstaunlich, daß wiedermal ein unzufriedener Berater mit Namen “Burno” sich über fehlendes Einkommen und damit einhergehenden Problemen beschwert.
    Dieselbe Situation hatte ich auch schon, vor ca. 13 Jahren. Alle waren schuld an meiner Misere: Meine Kunden, meine Kollegen, meine Familie,
    mein D-Leiter, usw. Als ich dann meinen Tagesablauf Revue passieren ließ, merkte ich , daß ich als hauptberuflicher Berater gerade mal zwei Stunden täglich effektiv arbeitete. Das Thema Selbstorganisation und Zeitmanagement wurde damals wie heute hinreichend als Weiterbildung angeboten, ich hatte es jedoch nie genutzt.
    Sollten Sie, lieber Herr “Burno” in der selben Situation sein, kann ich Ihnen nur den Ratschlag geben, sich diesbezüglich zu informieren und das Gelernte auch umzusetzen. Dann klappt`s auch mit dem Einkommen.
    Allen anderen, die bereits wissen, daß auch ein selbständiger Vermögensberater frühmorgens aufstehen muss, wünsche ich ein frohes und erholsames Osterfest.

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken.

    Michael Miedl

  8. Jürgen Z., 4. April 2010 um 16:13 Uhr

    @ Burno

    Fragen Sie mal den Bäcker bei Ihnen um die Ecke, wie hoch dessen “Grundabsicherung” bzw. “Grundgehalt ” ist .

    Oder den Kfz-Meister, der im Kundenauftrag noch in Vorleistung geht um Ersatzteile zu kaufen u. der i.d.R. keinen od. nur sehr wenig Einfluß darauf hat, wann der Kunde bezahlt.

    Kein VB in unseren “Reihen” muß in Vorleistung gehen oder gar irgendetwas aus eigener Tasche vorfinanzieren.

    Alleine unsere Leistung wird bezahlt – korrekt , PÜNKTLICH , offen und JEDERZEIT nachvollziehbar.

    Wenn ich als VB allerdings “vergesse” Leistung ( = Arbeit pro Zeit ) zu erbringen, darf ich nicht das System, die Betreuungsgesellschaft o.a. dafür verantwortlich machen.

    Wer mit LEISTUNGS-GERECHTER Bezahlung nicht klar kommt, sollte sich generell die Frage nach der Eignung zur Selbst-Ständig-keit stellen.

    Just my 5 Cents 😉

    Freundliche Grüße,

    Jürgen Z.

    BTW:
    Der Bäcker od. Kfz-Mann hat wenig bis keinen Einfluß auf zu Ihm kommende Kunden – WIR SCHON – wir haben es SELBST in der Hand !

  9. Björn V., 4. April 2010 um 21:58 Uhr

    Hallo Bruno,

    ich kann deinen Kommentar nicht nachvollziehen.
    Ich gehöre zu einem Gemeinschaftsbüro im Schwarzwald mit 15 hauptberuflichen Vermögensberatern. Nach Einsicht in die öffentich ausgehängten Einheitentabellen (Einkommen) meiner Kollegen und die vertrauensvolle Art und Herzlichkeit von Familie Pohl bin ich während des Jahres 2006 bei der DVAG in den Hauptberuf gewechselt.
    Davor war ich Projektleiter im Sondermaschinenbau und habe als Mittzwanziger 42.000€ Jahresbrutto erhalten- meiner Meinung nach ein stolzes Einkommen (dazu eine Familie zu ernähren und eine Baufinanzierung am Hals!)
    Im ersten Jahr meiner Selbstständigkeit hatte ich 50.000€ Einnahmen.
    Was habe ich gemacht:
    – weiterhin 40 Std. pro Woche in meine Arbeit investiert
    – bei jedem Termin Empfehlungen genommen
    – jeden Kunden zu 100% nach seinem Bedarf beraten und
    – bei Rückschlägen weitergemacht

    Seither bewegen sich meine Einnahmen stetig nach oben, meine Arbeitszeit natürlich auch, dafür bekomme ich aber:
    -noch mehr Anerkennung von allen Seiten
    -Unternehmerkonferenzen mit Erfahrungsaustausch vom Feinsten
    -Seminarreisen
    -Seminare zur Weiterentwicklung meiner Persönlichkeit
    -Gesundheitschecks mit erstklassigen Ärzten
    -zu meinem Folgeeinkommen noch die Betreuungsprovision meiner Gruppe und KOLUMBUSBONUS und vieles mehr !!!!

    Manchmal habe ich auch schlaflose Nächte, weil ich mir vorstelle, was alles möglich ist, wenn ich mich mit meiner Gruppe so weiter entwickeln werde.

    Vermögensberater wie von dir beschrieben gibt es bestimmt auch, deren Misserfolg liegt aber nicht am System und der Führung der DVAG.

    mit freundlichen Grüßen

    Björn