DVAG mit Rekordinvestition in die Ausbildung

30. März 2010 | 1.838 mal gelesen

45 Millionen Euro gibt die Allianz nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden der Allianz-Beratungs- und Vertriebs-AG Dr. Markus Rieß im Jahr für die Ausbildung ihres Außendienstes aus.

Bei der DVAG Deutsche Vermögensberatung waren es im Geschäftsjahr 2009 immerhin 50,1 Millionen Euro (siehe Konzerngeschäftsbericht 2009, Seite 87).

Ein erneuter Beleg dafür, wie wichtig uns Ausbildung, Kompetenz und Qualifikation sind, ganz im Sinne von “Früher an Später denken” 😉


Kommentare für diesen Artikel (17)

  1. Jens Thalheim, 30. März 2010 um 07:51 Uhr

    Ist es denn richtig, dass die Ausbildung lediglich intern erfolgt, und der Vermögensberater nur im eigenen Haus und nicht bei der IHK seine Prüfung ablegt, ergo auch kein Abschlusszertifikat bekommt, was auch außerhalb der DVAG Gültigkeit besitzt? Vielen Dank 🙂

  2. Elisabeth Cornelissen, 30. März 2010 um 12:25 Uhr

    Deswegen mach ich meine Ausbildung bei der DVAG, des was es hier gibt, gibt’s kein zweites Mal! 😉

  3. Andreas Brauer, 30. März 2010 um 12:30 Uhr

    @Thalheim

    Sehr interessante Frage. Die Antwort interessiert uns auch…….

    Von den EX-DVAG`lern welche sich in der Vergangenheit bei uns vorgestellt haben, hatte KEINER die Qualifikation der IHK.

    Zufall oder ist es grundsätzlich so?

  4. Wolfgang Reinhardt, 30. März 2010 um 14:07 Uhr

    Herr Thalheim, Ihre Information ist falsch.

  5. Kai Bagin, 30. März 2010 um 14:32 Uhr

    also ich habe da was von der IHK an der wand hängen 😉

    Viele Grüße

  6. Wolfgang Stadler, 30. März 2010 um 15:21 Uhr

    @ Frau Cornelissen
    aber schön treu bleiben – der DVAG 😉

  7. Wolfgang Stadler, 30. März 2010 um 15:23 Uhr

    @ Herrn Thalheim
    ich bin DVAG-Vermögensberater und habe das Zertifikat der IHK Frankfurt abgelegt, dieses wurde von der DVAG bezahlt und ist anerkannt.
    Die Ausbildung des DBBV (Deutsches Berufsbildungswerk Vermögensberatung) und der DAV (Deutsche Akademie Vermögensberatung) stehen dem IHK-Zertifikat aber in keinster Weise nach…

  8. , 30. März 2010 um 17:08 Uhr

    @ Jens Thalheim

    Sie stellen eine Frage die Anrecht auf Beantwortung hat.

    Zunächst einmal ist ihre Information falsch, dass Vermögensberater keinen IHK-Abschluss erwerben. Denn jeder hauptberufliche Vermögensberater mit bestimmten Voraussetzungen kann auf Kosten der Gesellschaft ein IHK-Zertifikat erlangen.

    Im Rahmen der Ausbildung zum hauptberuflichen Vermögensberater können wir tatsächlich nicht mit den IHK´s zusammenarbeiten, da deren Bildungsangebote (Versicherungs-, Bank- und Bausparkaufmann; Fachwirte etc.) nicht unserem Allfinanzanspruch genügen. Unsere Ausbildung erfüllt also nicht nur alle gesetzlichen Anforderungen wie z.B. des Versicherungsvermittlergesetzes, sondern sie geht deutlich über die Einbranchen-Ausbildungsgänge der IHK´s hinaus. Und das muss bei uns ja auch sein.

    Was aber unsere Vermögensberater auch lernen: Wie man kundenorientiert berät, und da hapert´s beim einen oder anderen mit IHK-Ausbildung nachweislich ganz erheblich.

    Und: Bei der DVAG kann man sich sogar zum Bachelor oft Arts Fachrichtung Finanzvertrieb ausbilden lassen, ein Abschluss, der an Güte jede IHK-Ausbildung um Längen schlägt.

    Mit besten Grüßen,
    H. Lach

  9. M. S., 30. März 2010 um 17:14 Uhr

    @ Andreas Brauer

    Ihre Aussage lässt mich über zwei Sachen nachdenken:

    1. Ist evtl. ein Zusammenhang darin zu sehen, dass diese Berater deswegen nicht mehr bei der DVAG tätig waren, weil sie eben genau nicht die beschriebenen Ausbildungen durchlaufen haben, sondern diese vor den entsprechenden Abschlüssen selber abgebrochen haben?

    2. In diesem Zusammenhang ist dann weiter zu prüfen, wieviele der Berater selbst ohne IHK-Zertifikat in der Lage gewesen wären, den Anforderungen Ihrer Firma zu genügen. (Entsprechende Einarbeitunsgzeit vorausgesetzt)

  10. Wilhelm Kohaupt, 30. März 2010 um 19:24 Uhr

    @Thalheim
    Hatte schon 1997 das Vergnügen auf Kosten der DVAG (nochmals Danke dafür) meinen IHK-Abschluss machen zu dürfen und das schon nach 4 Jahren als VB.
    Welche Mitbewerber dachten da schon an Ausbildung von dieser Güte?

  11. Ralf Cormaux, 30. März 2010 um 19:37 Uhr

    Hallo liebe Leser,

    ich gehöre auch zu denjenigen die das IHK-Zertifikat besitzen und auch die ganzen DVAG internen Ausbildungen incl. solcher des Bundesverbandes Deutscher Vermögensberater (BDV) bzw. der Deutsche Akademie für Vermögensberatung (DAV) erfolgreich absolviert haben. Es gibt es also tatsächlich die Zertifizierung. Seien sie versichert, es gibt keine vergleichsweise Ausbildung, die der Ausbildung der DVAG nahe käme.

    Ich selbst bin MItglied im Prüfungsausschuss der IHK Mittlerer Niederrhein in Krefeld für den Beruf Kaufmann für Versicherungen und Finanzen. Das heißt ich prüfe Azubis, die entweder den Schwerpunkt Versicherungen oder Finanzberatung haben. Auch habe ich eine Auszubildende, die in diesem Sommer Ihre Ausbildung bei mir erfolgreich mit dem Schwerpunkt Finanzberatung beenden wird. Aus meinen beiden Erfahrungsbereichen kann ich Ihnen jedoch sagen, dass die Ausbildung des Kaufmanns für Versicherungen und Finanzen Schwerpunkt Finanzberatung (genauso blöd ist die Bezeichung) nicht annähernd unserer Beruf darstellt. Sie ist fast vollständig versicherungslastig. Meine Auszubildende hatte zwei Schultage im ersten Jahr und hat ein Jahr lang an dem einen Schultag nur Haftpflicht- und Hausratversicherung der imaginären Firma Proximus, deren Bedingungen in der Praxis von Versicherungsunternehmen so gar nicht genutzt werden, gelehrt bekommen. Beratungsgespräche üben? Fehlanzeige. Pure Theorie. das mag für einen Versicherungskaufmann, der nur im Innendienst aktiv ist, ja noch sinnvoll sein, ist aber weit entfernt von einem Berufsbild mit dem Schwerpunkt FinanzBERATUNG. Was hat das mit Beratung zu tun?

    Aus meiner Sicht als Prüfer und Ausbilder ist das eine reine Farce. Wenn ich mir ansehe, wie die Prüfungen verlaufen. Die praktische Aufgabe ist unter Anderem ein Beratungsgespräch. Hier geht es um reinen Produktverkauf sowohl beim Schwerpunkt Versicherungen als auch beim Schwerpunkt Finanzberatung. Ein Vermögensberater empfiehlt ein Konzept und nicht einzelne Produkte. Hier hat die IHK mit Ihrem Rahmenlehrplan für dieses Berufsbild das Ziel verfehlt. Ich muss jedenfalls mit meiner Auszubildenden nun ein Beratungsgespräch trainieren, was für unser Berufsbild, und der Rahmenlehrplan stellt den Schwerpunkt Finanzberatung eigentlich inhaltlich auf unseren Vermögensberaterberuf ab, so weit von der Praxis weg ist, wie die Erde vom Mond. Ich verstehe die DVAG. Es gibt keinen vergleichbaren Ausbildungslehrgang, der unserem Beruf und unseren Aufgaben gerecht wird.

    @M.S.

    zu 1. Ich weiß zwar nicht genau woran das lag, aber die meisten scheitern nicht an der fehlenden Ausbildung, sondern eher am fehlenden Engagement, Durchhaltevermögen oder an der Feststellung, dass das Berufsbild des Vermögensberaters einfach nicht das richtige für sie ist. Es liegt nicht an der DVAG, sondern in der Person des einzelnen. Manchmal stimmt aber auch einfach die Chemie zwischen Trainee und Coach nicht. Das kommt leider auch vor. Wir sind nun einmal alle nur Menschen.

    zu 2. Ich denke, es ist nicht unbedingt eine Abschlussprüfung erforderlich, um in unserem Beruf auf faire Weise erfolgreich zu sein. Vorausgesetzt die Einarbeitung stimmt. Das gibt es ja auch in anderen Berufen. Es gibt ja auch Köche, die auch ohne Abschluss absolut top kochen können in ihren eigenen Restaurants. Bei uns sind die Lehrgänge und Prüfungen aber nun einmal vom Gesetzgeber vorgegeben. Außerdem stehen wir Menschen ja nun einmal auf Urkunden, Zeugnisse und Zertifikate und neigen dazu andere Menschen auch nur danach zu beurteilen. Meine Erfahrung zeigt, dass auch Schulnoten nicht immer wiederspiegeln, ob ein Mensch ein guter Praktiker ist. Ich glaube es sind die meisten bei uns, die einen guten Job auch ohne Zertifikat machen bzw. machen würden.

    @Andreas Brauer

    Das mag stimmen. Sie werden aber bei diesen auch kaum Menschen darunter finden, die lange genug erfolgreich dabei waren, um so einen Lehrgang überhaupt zu absolvieren. Ich selbst habe die IHK-Prüfung schon nach 4 Jahren im Hauptberuf abgelegt. Gründe habe ich schon zuvor genannt, warum Menschen bei uns aufhören. Manche stellen aber auch erst später fest, dass sie für den Vertrieb oder die Beratung einfach nicht gegeignet sind. Wenn sie allerdings die Entscheidung zu spät treffen, weil sie nicht loslassen wollen oder können, dann ist das sicherlich sehr schade für den Einzelnen. Das gibt es aber doch in allen Bereichen. Ich glaube nicht, dass ein Sebastian Deisler am Anfang seiner Karriere wusste, dass er dem Druck des Profifussballs irgendwann einmal nicht mehr standhalten würde (was ich persönlich sehr schade fand). Analog gilt das sicher auch für Sven Hannawald im Skispringen. Deshalb werden beide sicher nicht jeweils sagen, dass Profi-Fussball oder Skispringen schlecht ist. Bei den Ex-DVAG’lern entsteht aber der Eindruck, dass immer nur alle anderen Schuld sind und nie sie selbst. Warum sind dann soviele Menschen bei der DVAG so erfolgreich? Was sagen die ganzen Amateurfussballer, die nie den Sprung in den Profikader schaffen oder von dort wieder herausfallen? Vermutlich auch, dass alle anderen die Bösen sind. 😉

    Wer jedenfalls mehr über den Beruf oder unsere Ausbildung wissen möchte, insbesondere aus dem Rheinland, also meiner Heimat, darf sich gerne an mich wenden. Telefon: 02154-6064860 oder ralf.cormaux@dvag.de.

    Ich wünsche allen Beratern und Vermittlern, egal ob DVAG oder nicht, Hauptsache fair, viel Erfolg und ein paar schöne Ostertage.

    Liebe Grüße vom Vermögensberater aus Willich
    Ralf Comaux

  12. […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Ralf Cormaux erwähnt. Ralf Cormaux sagte: DVAG mit Rekordinvestition in die Ausbildung. Wer besser ausgebildet ist, kann besser arbeiten als Andere. http://shar.es/mrrn1 […]

  13. Uwe Dreyer, 31. März 2010 um 11:33 Uhr

    Da uns ja gern mal vorgeworfen wird, dass wir unsere eigene Ausbildung hauptsächlich intern erledigen und durch DBBV, DAV usw. abschließen, wirft sich für mich eine neue Fragestellung auf: Ist meine Kumpeline von der Sparkasse automatisch schlecht ausgebildet, weil sie die Sparkassenakademie (ist wohl eine “interne” !) erfolgreich absolviert hat ? Sie ist darauf aber sogar (für mich bis jetzt nachvollziehbar) stolz! Oder ist das was natürlich wieder was gaanz anderes ?

  14. Norbert Balzer, 31. März 2010 um 23:24 Uhr

    Achtung !!! „Milchmädchenrechnung“.

    Zunächst habe ich die Unternehmenskennzahlen der Allianz herausgesucht. Wenn diese, so wie im Internet dargestellt stimmen und die Allianz € 45 Millionen für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ausgab (rund 72.000 Mitarbeiter im Innland und rund 181.000 Mitarbeiter weltweit), können wir uns doch sehen lassen, wenn wir diese Ausgabe pro Kopf ins Verhältnis setzen.

    Viel wichtiger ist für unsere Kunden die Tatsache, dass wir zunächst eine umfangreiche Analyse bei jedem Kunden erstellen und diese in aller Ruhe im Büro auswerten. Trifft einer unserer Kollegen jetzt auf Schwierigkeiten kann er in seinem Team um Rat fragen oder noch einmal nachlesen. Ich bin mir sicher, dass diese Tatsache eher der Schlüssel zum Erfolg ist, sowohl für den Kunden als auch für den Berater.

    Die Phrase mit der Ausbildung im „eigenen Saft“ nervt, weil die interne Ausbildung, so wie ich sie erleben durfte, sehr hochwertig ist und sicher jeder Vermögensberater mit diesem „Grundwissen“ die IHK Prüfung relativ locker bestehen kann.

    Dieser Mix, Fachwissen, Analyse und eine große Portion Fairness sind doch ideal. Wer seine Kunden allerdings mit z.B. Kfz Tarifvergleichen beglücken will, hat diese einfache Idee vielleicht nicht ganz verstanden. Aber, wir haben noch Platz im Boot!!!

  15. M. S., 1. April 2010 um 13:28 Uhr

    Vielleicht ist es für die Vermögensberater wichtig zu wissen, dass in der hier vielbeschriebenen IHK-Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen, dem sog. Kaufmannsgehilfenprüfung neben dem fachlichen Teil “Versicherungen und Finanzen” auch noch Themen wie Agenturrecht (Urlaubsanspruch eines Azubi oder wie buche ich Provisionseinnahmen) sowie Elemente der VWL enthält.

    Schon alleine deswegen kann die Ausbildung zum Vermögensberater nicht mit der IHK-Ausbildung zum Kaufmann verglichen werden – die Schwerpunkte sind anders gesetzt.

  16. M.Ceka, 13. April 2010 um 21:53 Uhr

    Guten Abend Leute,

    ich habe eine Frage und zwar könnte ich evtl. nach der Ausbildung zum Vermögensberater studieren? Habe jedoch nur die mittlere Reife (Fachoberschulreife) , keine Fachhohschulreife bzw. allgemeine Hochschulreife.

    Danke im Voraus

  17. , 13. April 2010 um 22:04 Uhr

    @ M. Ceka

    Es gibt die Möglichkeit des Studiums zum Bachelor oft Arts mit der Fachrichtung Finanzvertrieb an der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach. Dies ist ein exklusiver Studiengang mit Ausbildung zum Vermögensberater der DVAG, mit IHK-Abschluß und mit Bachelor. Und: Es gibt eine Lehrvergütung sowie ein Stipendium der DVAG.