DVAG zu Vertrauensverlust

13. März 2010 | 890 mal gelesen

43,1 Prozent der Bundesbürger vertrauen Banken und Sparkassen nicht mehr, so die Ergebnisse einer ganz aktuellen Studie des Marktforschungsinstituts GfK. Dabei ist der Vertrauensschwund bei den 51- bis 65-Jährigen mit 60,2 Prozent besonders stark ausgeprägt.

Überraschend sind dieses Ergebnisse angesichts der flächendeckenden Falschberatung durch Banken und Sparkassen nicht.

Was jedoch erstaunt, ist, dass der Vertrauensverlust die privaten Geschäftsbanken mehr trifft als die Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Waren es doch in erster Linie die Sparkassen, die ihren Kunden für die Altersversorgung Lehman-Zertifikate verkauft haben, während unser Premiumpartner Deutsche Bank mit diesem Thema nichts zu tun hatte, genauso wenig wie die DVAG Deutsche Vermögensberatung.

Dies zeigt: Fehlverhalten Einzelner trifft immer auch die anderen, die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen.

Und es zeigt leider, dass die millionenschweren Imagekampagnen, die die Sparkassen zur Verdeckung der Beratungsprobleme seit Monaten fahren, ihre Wirkung zeigen. Was diese Kampagnen nicht bewirken: Den eklatanten Schaden beheben, den die Falschberatung bei vielen tausend Sparkassen-Kunden angerichtet hat. Wir als DVAG vermuten: Mit den vielen Millionen, die in die Werbung investiert werden, hätte man vielleicht sogar alle geschädigten Kunden entschädigen können.


Kommentare für diesen Artikel (1)

  1. Jürgen Z., 13. März 2010 um 19:28 Uhr

    Der Werbespot der Sparkassen mit Namen
    “Mission Finanzcheck”
    (als ob dies SO NEU wäre – macht die DVAG schon seit eh und je 😉 ) wurde mit dem Schauspieler Jürgen Vogel von der bekannten PR-Agentur Jung von Matt produziert – alleine diese Honorare dürften den einen oder anderen (falschberatenen) Kunden die Zornesröte ins Gesicht treiben .
    Eine Entschuldigung bei betroffenen Kunden seitens den Sparkassen (in welcher Form auch immer) würde meiner Meinung nach hier Not tun !

    Freundliche Grüße,

    Jürgen Z.