Berufsunfähigkeit – unterschätztes Risiko

22. Februar 2010 | 994 mal gelesen

Dass die meisten Menschen das BU-Risiko unterschätzen, ist bekannt.

Aktuelle Studien belegen, wie eklatant die Unterversorgung und die Fehleinschätzungen sind: Ganze 24,1 Prozent aller Haushalte, also nur jeder vierte, verfügen nach Angaben des Gesamtverbandes über eine BU-Absicherung. Weiterhin glauben von 1.000 Befragten (Forsa-Marktforschung) nahezu alle (81 Prozent), dass zum Beispiel Büroangestellte keinem bzw. nur einem sehr geringen BU-Risiko ausgesetzt sind. Dabei geht fast jede dritte Frühverrentung auf das Konto psychischer Erkrankungen, und genau von denen sind oft Büroangestellte betroffen.

Selbstredend, dass die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) und ihre Vermögensberater das Thema BU in der Beratung fest verankert haben.


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Kommentare für diesen Artikel (2)

  1. Dorn, Manfred, 22. Februar 2010 um 10:42 Uhr

    Nicht nur dauerhafte BU kann finanzielle Not hervorrufen. Einige meiner Kunden waren dankbar, das bei längerer Arbeitsunfähigkeit (ab 6 Monate) die BU rückwirkende Leistungen
    hatte und somie Einkommenseinbußen ausgeglichen werden konnten.
    Bei der Überprüfung von neuen Kunden muss ich leider immer wieder feststellen, dass die BU-Absicherung zu gering und die Dauer der Absicherung zu kurz ist. Meine
    Empfehlung, lassen Sie alle 2-3 Jahre die Absicherung überprüfen.

  2. Harri Schultze, 22. Februar 2010 um 15:37 Uhr

    Es gibt nun mal Dinge, die bekommt man nicht mehr, wenn man sie benötigt. Daher muss man sie regeln, solange man jung und vor allem gesund ist. Dies trifft für alle Absicherungen zu, die mit dem Gesundheitszustand zu tun haben.

    Es fällt also fast schon unter unterlassener Hilfeleistung, diese Tatsache nicht jedem jungen und gesunden Menschen zu erklären.

    Der BU-Schutz muss von Beginn an ein wesentlicher Bestandteil der Finanzplanung sein, damit der Rest des Plans auch dauerhaft funktionieren kann.