DVAG statt Honorarberatung …

18. Februar 2010 | 695 mal gelesen

Das Thema Honorarberatung bleibt aktuell und die Diskussion zeigt immer deutlicher, dass es zumindest in der Breite nicht funktionieren kann.

Dass eine Honorarberater ca. 150 Euro pro Stunde in Rechnung stellt, war mehrfach nachzulesen.

Jetzt kam im Rahmen von Studien (s. Süddeutsche Zeitung vom 11. Februar 2010, Seite 29) heraus, dass diese schon beträchtlichen Stundensätze “harmlos” sind. Denn im Rahmen einer Erstberatung können Honorare in Höhe von ca. 2.000 Euro fällig werden.

Damit hat der Kunde aber “nur” eine Beratung erhalten. Die Produkte, die hierbei als sinnvoll herausgearbeitet wurden, muss der Kunde nun allein bei den Anbietern beschaffen. Denn Honorarberatung schließt Vermittlung aus.

Deshalb unser Rat an alle Kunden: Lieber gleich einen Vermögensberater der DVAG aufsuchen, denn die Deutsche Vermögensberatung berät nicht nur exzellent (so das gerade aktualisierte Service-Rating), sondern sie hilft selbstverständlich dem Kunden auch bei der Beschaffung der Produkte.


Kommentare für diesen Artikel (6)

  1. Wolfgang Kasberger, 18. Februar 2010 um 08:26 Uhr

    Dass sic h Honorarberatung wenn überhaupt; nur im Bereich Vermögensverwaltung anbietet, ist sehr schnell erläutert. Bei Produkten der Lebens- Rentenversicherung aber auch bei Investmentprodukten sind bis zu 5 Jahren Stornohaftung. Ändert sich beim Kunden plötzlich die finanzielle Situation, sind die Vergütungen z.B. bei Stillegung nicht gänzlich verloren. Bei einem Honorarberater wäre das Honorar komplett verloren. Ich kenne keinen Honorarberater, der sein Salär auch nur anteilig dem Kunden zurück bezahlt. Deshalb sollen sich Interessenten nicht mit einer vermeintlich ” günstigern – billigeren ” Honorarberatung blenden lasssen. Viele Finanzdienstleister bieten gar beide Modelle an. Bei langen Stornohaftungen eher die Honorarberatung.
    Der Kunde durchschaut diese Raffinesse nicht.

  2. Wolfgang Stadler, 18. Februar 2010 um 10:38 Uhr

    Eines wird wieder deutlich – was nichts kostet, hat meist keinen Wert. Egal ob Honorarberatung oder Provision, jeder der gute Arbeit macht, hat sein Geld auch verdient.

  3. Sebastian Meysel, 19. Februar 2010 um 16:24 Uhr

    Hallo Herr Kasberger,

    da stimme ich Ihnen zu. Im Bereich Vermögensverwaltung kann die Einschaltung eines Honorarberaters Sinn machen, aber auch hier gilt: Egal ob Honorar oder Provision, wer seine Arbeit gut macht, hat sein Geld verdient. Aber ein Vermögensverwalter, der entsprechende Summen managt, wird dies auch nicht für 150 Euro tun, sondern entsprechend der Höhe des Vermögens ansetzen. Was ja bei Beratung auf Provision auch geschieht, mit Berechnung des Ausgabeaufschlags, Servicefee etc.

    Ich wünsche allen Kollegen ein schönes Wochenende und eine gute Anreise nach Köln, für die, die dabei sind.

    Sebastian Meysel

  4. Harri Schultze, 20. Februar 2010 um 18:18 Uhr

    aus meiner Sicht führt die Honorarberatung nur dazu, dass diejenigen keinerlei Beratung mehr erhalten, bei denen einen gute Beratung am notwendigsten ist. Auch für diejenigen, die bereit sind eine solche Beratung zu bezahlen und das auch finanziel können, ist der Nutzen zweifelhaft. Da stimme ich den anderen Beiträgen zu 100% zu. Was kann für den Kunden wertvoller sein als einen kompetenten Berater dauerhaft an seiner Seite zu wissen und das, ohne dass er bei jeder Frage und jeder Beratung wieder eine neue Honorarabrechnung befürchten muss. Die Kunden der Deutschen Vermögensberatung erhalten eine fundierte umfangreiche Beratung und der Berater geht damit immer in Vorleistung – ohne zu wissen, ob aus dem Interessenten dann auch wirklich ein Kunde wird. Jeder der schon mit einem Steuerberater, Rechtsanwalt oder auch als Privatpatient mit Ärzten zu tun hat, weiss wie es anders läuft und wovon ich rede. Wenn ich als Patient, Klient oder Kunde jedes mal Kosten befürchte, dann spare ich mir vielleicht die ein oder andere Frage oder Beratung. Und spätestens dann wird es gefährlich – im Falle des gesparten Arztbesuches sogar ggf. lebensgefährlich. Daher sollten sich vielleicht auch andere Branchen an einem Modell “Deutsche Vermögensberatung” ein Beispiel nehmen. Denn das Beratungskonzept der DVAG macht eine brachenübergreifende und dauerhaft honorarfreie Beratung, orientiert an den Wünschen und Zielen des Kunden, erst möglich.

    Zu guter letzt kann es doch nicht darum gehen über welchen Weg das Honorar fliesst, sondern es geht um vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kunde und Berater.

  5. Sven, 26. April 2010 um 18:29 Uhr

    Wo sind denn bitte schön 2000 Euro fällig? Ein Erstgespräch mit einem Mandanten ist so gut wie immer KOSTENFREI!

    Und das Modell DVAG wird ja sowieso in ein paar Jahren zum aussterben freigegeben sein, wenn man schon sieht, dass in Großbritannien die Provisions wegfällt ab 2012. In Skandinavien ist die Provision schon weg. Weitere Länder folgen. Beispiele zum Unterschied HONORAR und PROVISION werden die Tage mal geliefert, um aufzuzeigen, wieviele VERMITTLER sich mit Beratung gegen Honorar nicht auskennen! 🙂

  6. Wolfgang Reinhardt, 27. April 2010 um 22:04 Uhr

    Sehr geehrter Sven,

    Ihre Naivität ist in einer gewissen Weise beeindruckend, wenn Sie ernsthaft glauben, die DVAG würde wegen einer Welteroberung der Honorarberatung aussterben. Dieses Unternehmen hat schon etliche Veränderungen auf dem Finanzmarkt gemeistert, und darüber hinaus genutzt, stetig Marktanteile zu gewinnen. Von daher wünsche ich Ihnen einen langen Atem beim Warten auf den Tod des Marktführers und freue mich schon auf Ihre weiteren Ausführungen zur glorreichen Honorarberatung!