Neues zur Demographie

13. Januar 2010 | 1.303 mal gelesen

Ende Dezember 2009 hat das Bundesamt für Statistik die “12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung” veröffentlicht. Mit dieser Berechnung sind nunmehr zuverlässige Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2060 (bisher 2050) möglich.

Einige Ergebnisse:

  1. Bis 2060 wird die Bevölkerung in Deutschland im Erwerbsalter von 20 bis unter 65 Jahren von heute knapp 50 Millionen auf etwas über 30 Millionen Menschen dramatisch sinken.
  2. Im Jahr 2060 wird jeder Dritte mindestens 65 Jahre alt sein, jeder Siebte 80 Jahre und älter.
  3. Das jährliche Geburtendefizit (Saldo Geburten abzgl. Sterbefälle) wird sich bis 2060 verdreifachen.
  4. Die Lebenserwartung neugeborener Mädchen wird sich bis 2060 um sieben auf 89,2 Jahre erhöhen, das von Jungs um acht auf 85 Jahre.

Zusammengefasst: Der Trend hin zu immer weniger Menschen in Deutschland, zu einem immer höheren Anteil Älterer und nicht Erwerbstätiger und zu immer höherer Lebenserwartung ist auch bis 2060 ungebrochen. Alle drei Faktoren bestimmen die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung. Noch deutlicher kann eine Statistik die Notwendigkeit privater Vorsorge nicht belegen. 

Beste Berufschancen also für Vermögensberater der Deutsche Vermögensberatung DVAG.


Kommentare für diesen Artikel (12)

  1. Holger Mätzig, 13. Januar 2010 um 19:08 Uhr

    Wieder weitere Prognosen, die meine Meinung unterstreichen, dass eine private Altersvorsorge – wenn auch nur eine Grundabsicherung – Pflicht sein müsste so wie es die Kfz-Haftpflicht ist! Unverantwortlich ist, wer heute nicht ans Alter denkt und vorsorgt, sondern stattdessen alles “auf den Kopf haut”! Später ist das Geschrei dann groß, und der Staat soll helfen – das wird er aber nur in sehr begrenztem Maße können!

  2. Harri Schultze, 13. Januar 2010 um 23:36 Uhr

    Weitere Fakten die ebenfalls hiermit im Zusammenhang stehen sind, dass bereits in 10 Jahren mehr als 40% der Beschäftigten über 50 Jahre alt sein werden und das auch bereits in 10 Jahren den deutschen Unternehmen bis zu 3 Millionen Arbeitskräfte fehlen werden.

    Arbeitgeber sollten sich daher im Klaren darüber sein, dass sie gut daran tun ihren Mitarbeitern attraktive Motivations- und Bindungsmodelle anzubieten, mit denen gleichzeitig ein Renteneintritt in einem vertretbaren Alter möglich wird. Schliesslich kann kein Unternehmen in dem Umfang seniorengerechte Arbeitsplätze zur Verfügung stellen, wie dies schon in wenigen Jahren notwendig sein wird. Gleichzeitig sind Unternehmen mehr denn je auf motivierte Nachwuchsmitarbeiter angwiesen.
    Die kompetente Beratung von Unternehmen, Unternehmern und Mitarbeitern zu den umfangreichen Fördermöglichkeiten aus dem Alterseinkünftegesetz ist daher für mich eines der zentralen Themen der nächsten Jahre.

  3. Potentieller Kunde, 14. Januar 2010 um 01:10 Uhr

    Zitat: “Aber ich muss doch heute auch leben und kann nicht immer nur sparen…”

  4. Ralf Meinecke, 14. Januar 2010 um 08:33 Uhr

    Klar muss man auch heute leben. Aber müssen es mehr als hundert Euro mtl fürs Handy sein? Macht es mich wirklich glücklicher, wenn mein Auto noch breitere Reifen und extra-teure Alufelgen hat? Oder braucht man wirklich noch zu den ganzen Programmen noch ein separates Abo, um noch mehr Filme gleichzeitig anschauen zu können? Auf dem neuen Fernseher, der nochmal 5″ größer ist als der alte, den wir grad verramscht haben? Es gibt inzwischen im täglichen Leben soviele Versuchungen, die einem angeblich das Leben schöner machen sollen, dass man manche wirklich notwendigen Dinge vergisst. Vielleicht war das ein Vorteil der heutigen “Alten”, dass die noch wußten, was “schlechte Zeiten” sind und entsprechend tendenziell mehr ihres Einkommens auf die Seite gelegt haben.

    just my 2 cents

  5. Frank Baur, 14. Januar 2010 um 09:25 Uhr

    Esist richtig, vielen Menschen fällt es schwer, vom Nettoeinkommen etwas für Vorsorge weg zu legen. Aber genau da beginnt ja die Arbeit des Vermögensberaters: Wir zeigen dem Kunden, wie er durch staatliche Zulagen oder steuerliche Vorteile eine durchaus ansehnliche Grundversorgung aufbauen kann, ohne dabei netto nenneswert zuzahlen zu müssen.

    Deshalb: Ohne Vermögensberater der DVAG geht nix!

  6. Ralf Cormaux, 14. Januar 2010 um 14:56 Uhr

    @Potentieller Kunde.

    Ich bin auch der Meinung, dass ich heute lebe und nicht erst in 30 Jahren. Allerdings kann nahezu jeder sparen. Ein Auszubildender spart eventuell nur 5 Euro im Monat. Aber durch staatliche Zuschüsse werden auch daraus schnell fast 35 !!! Euro monatlich. Was er benötigt ist nur einen fairen und guten Berater. Viele Fördertöpfe werden aus Unwissenheit oder Falschberatung nicht genutzt. Das ist es, was mir an meinem Beruf als Vermögensberater der DVAG immer wieder Spaß macht.

    Außerdem kann Sparen auch Spaß machen, wenn ich mir als Sparer klar bin, wofür ich spare. Auch das ist meine Aufgabe als guter Berater, diese Ziele herauszufinden.

    So lebe ich auch heute und in 5 Jahren (z.B. Anschaffung Haus, Auto, etc.) und in 30 Jahren (Rente, Weltreise, etc).

    Gruß aus Willich
    Ralf Cormaux

  7. Uwe Dreyer, 14. Januar 2010 um 18:56 Uhr

    Ich lebe auch heute … und das schon über 41 Jahre ! ;o) Hätte ich schon viel früher verstanden, wie gut und wichtig es ist ein paar Euro zu sparen wären viele “Heute” leichter gewesen. Vielleicht hilt es dem einen oder der anderen sparen nicht mehr als “Einschränken / Abknapsen” o.ä. zu sehen, sondern als Bezahlung für das Beste und Wertvollste in meinem Leben – für MICH !

    Guten Abend !

  8. Tobias Bartelt, 15. Januar 2010 um 12:17 Uhr

    @Potentieller Kunde.

    Wie schon erwähnt wurde, lebt man auch heute und nicht nur in 30 Jahren. Aber um noch einen weiteren Aspekt des Sparens zu erwähnen: Wenn man gut beraten wird, so wie z.B. durch einen Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG), dann wird man das eingezahlte Kapital nach 10 – 15 Jahren verdoppelt haben. Und, um ein anderes Beispiel einzubeziehen, man hat in 15 Jahren bestimmt auch ein anderes Auto, dem man dann vom Gewinn die heiß ersehnten Felgen kaufen kann. Und trotzdem ist noch etwas fürs Alter übrig.

    Grüße Tobias Bartelt

  9. Wolfgang Reinhardt, 15. Januar 2010 um 13:11 Uhr

    Lieber potentieller Kunde,

    eine gute und vor allem nachhaltige Strategie basiert immer auf kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen zur Erreichung der Wünsche & Ziele. Nach dem Motto “Lege nie alle Eier in einen Topf” sorgt der Vermögensberater dafür, dass in sämtlichen Lebenssituationen und bei Bedarf Gelder zur Verfügung stehen.

    So ist gewährleistet, dass auch langfristig durchgehalten wird, und langfristige Verträge zur Alterssicherung trotz der Erfüllung kurz- und mittelfristiger Konsumwünsche weiter bedient werden können.

    Lassen Sie sich Ihre persönliche Strategie einfach vom Vermögensberater vor Ort berechnen, und Sie werden sehen: Es funktioniert!

    Beste Grüße, Wolfgang Reinhardt

  10. Herbert Friese, 15. Januar 2010 um 13:25 Uhr

    Lieber potentieller Kunde (14.1.2010),

    besteht die Möglichkeit, dass ich Ihre Daten erhalte? Gerne würde ich Ihnen aufzeigen, dass man sich nicht einschränken muss und trotzdem etwas fürs Alter tun kann.

    Gruss
    Ihr Herbert Friese

  11. Daniela Schmitten, 16. Januar 2010 um 23:17 Uhr

    @Holger Mätzig
    Zitat: “„…dass eine private Altersvorsorge – wenn auch nur eine Grundabsicherung – Pflicht sein müsste so wie es die Kfz-Haftpflicht ist!“

    @Harri Schultze
    Zitat: “ Arbeitgeber sollten sich daher im Klaren darüber sein, dass sie gut daran tun ihren Mitarbeitern attraktive Motivations- und Bindungsmodelle anzubieten, mit denen gleichzeitig ein Renteneintritt in einem vertretbaren Alter möglich wird.“

    Dem stimme ich als Kundin voll zu. Eine Grundabsicherung sollte zur Pflichtversicherung werden! Es wird leider immer noch viel Geld für „Kinkerlitzchen“ ausgegeben und noch zu wenig Geld für die wichtigen Absicherungen.

    Von den Arbeitgebern wünsche ich mir, dass sie mehr Geld in die betriebliche Gesundheitsförderung zur Stärkung und Gesunderhaltung der Arbeitskraft ihrer Mitarbeiter investieren. Nach einer guten Vermögensberatung wird dafür sicher noch Geld übrig sein. Falls hier ein Arbeitgeber mitlesen sollte, als Gesundheitsbetriebswirtin kann ich ebenfalls beratend tätig werden.

  12. Ein Neuer, 18. Januar 2010 um 23:05 Uhr

    Ich habe vor knapp einer Woche ein sogenanntes BIS – ein Berufsinformationsseminar – der DVAG besucht. Und habe im Anschluss daran versucht, mir im Netz über den “Laden” und die Chancen ein Bild zu machen. Um es kurz zu machen: ich werde bei Euch anfangen und ich werde es schaffen! Wer so viel Offenheit und Ehrlichkeit in einem solchen Blog zulässt, und wer sovielen Menschen geholfen hat in 35 Jahren (sei es als Berater oder als Kunde), der kann problemlos eine Handvoll Kritiker ignorieren! Ich starte durch – als Vermögensberater!!!