Worauf es ankommt….

12. Januar 2010 | 973 mal gelesen

Ein sehr lesenswerter Beitrag fand sich in der FAZ vom 5. Januar 2010 unter der Überschrift “Finanzberater sind Verkäufer und werden dafür bezahlt”.

Der Verfasser, Hanno Beck, weist richtigerweise darauf hin, dass es “weltfremd” und wenig weiterführend wäre, die Schuld an der Finanzkrise und an den Falschberatungen der Banken allein der Tatsache zuzuschreiben, dass für Beratung Provision bezahlt wird.

Worauf kommt es Herrn Beck zusammenfassend an: Ein Berater – egal ob Bank, Versicherung oder Finanzberater -, der kompetent und ehrlich ist sowie mit Anstand berät, hat seine Vergütung mehr als verdient.

Dieser Auffassung können wir uns als Deutsche Vermögensberatung (DVAG) uneingeschränkt anschließen.

Wir tragen unseren Teil dazu bei, indem wir für unsere Beratung feste Standards definiert haben, Jahr für Jahr mehr als 45 Millionen Euro in die Ausbildung investieren, mit Top-Adressen der Finanzbranche zusammenarbeiten und auf das Angebot hochriskanter Anlagen vollständig verzichten.


Kommentare für diesen Artikel (5)

  1. Peter März, 12. Januar 2010 um 16:11 Uhr

    Ich bin über Google auf diese DVAG-Seite gestoßen und freue mich, dass Ihr Unternehmen sich so offen im Internet präsentiert. Als langjähriger Kunde eines DVAG-Beraters möchte ich hier ein Lob loswerden.

    Danke und Grüße, P. März

  2. Heinrich Kardorf, 12. Januar 2010 um 17:15 Uhr

    Liebe Blogger,

    der Meinung bin ich ebenfalls.
    Wenn man sich einmal überlegt wieviel Zeit alleine bei einem Neukunden vom Vermögensberater investiert werden muss , um die Situation komplett und genau zu erfassen, danach im Büro auszuwerten und anschließend den Kunden umfassend zu beraten dann kann ich persönlich von einem Zeitaufwand (ohne Fahrzeit) von mindestens 8 Stunden ausgehen.
    Danach kann ich aber auch behaupten die Situation des Kunden voll einschätzen zu können. (Versicherungen, Geldanlagen,Verbindlichkeiten, vollständige steuerliche und gesundheitliche Situation sowie alle Ziele und Wünsche)

    Ohne all diese Angaben und Informationen sowie meine ganz persönliche Einschätzung der Personen die ihre Finanzen in meine “Hände ” legen (nicht wörtlich gesprochen) kann und will ich einen Kunden nicht beraten und betreuen.

    Und somit ist die Vergütung durchaus gerechtfertigt, denn im Schnitt kann man davon ausgehen das ein Kunde alle 1 – 2 Jahre wiederum besucht wird.(Um oben beschriebenes weiter zu gewährleisten) Und dieser Zeitaufwand ist hier noch gar nicht mit eingerechnet.

    Beste Grüße aus dem verschneiten Schleswig Holstein

    Heinrich Kardorf

  3. Sascha Henning, 12. Januar 2010 um 22:02 Uhr

    Ich verstehe diesen ganzen Trubel nicht! Jeder, der Geld verdient, verdient es, weil er irgendetwas verkauft: Brötchen, Hemden, Autos, seine Arbeitsleistung / seinen Zeitaufwand / sein Know-how… wieso ist das denn bei den Vermögensberatern der DVAG plötzlich verwerflich? Wieso gackert keiner, dass ein Autohaus an die 10% des Neuwagenpreises bekommt? Ein Anwalt oder ein Notar sein Vielfaches seiner echten Unkosten in Rechnung stellt? Ein Bäcker sein Brötchen für 32 Cent verkauft, obwohl es ihn nur 10 gekostet hat? Danach kräht kein Hahn, aber wenn im Alter die 32 Cent für ein frisches Brötchen da sind, und noch ein bisschen mehr, um ein anständiges Leben führen zu können, dann ist man dankbar! In 10-15 Jahren werden die heutigen Kunden der DVAG sagen: Danke, dass ich heute genug für ein anständiges Leben habe! Danke, dass mit meiner Altersvorsorge nicht gezockt wurde! Und das müssen uns die anderen erst mal nachmachen! Irgendwann wird es nur noch uns geben – da bin ich mir sicher. Und das zu Recht!

  4. Frank Wienhold, 13. Januar 2010 um 00:00 Uhr

    @ sascha henning

    das kann ich bestätigen: nehrmals habe ich schon erleben dürfen, dass sich kunden nach vielen jahren dafür bedankt haben, dass sie sich durch guten anlagerat das eigene endlich haus leisten konnten.

    was gibt es schöneres für einen vermögensberater, als zur einweihungsfeier eingeladen zu werden.

  5. Wolfgang Stadler, 13. Januar 2010 um 10:26 Uhr

    kurz zur Aussage von Herrn Henning, dass jeder das Recht hat, Geld zu verdienen – da haben Sie natürlich mehr als Recht. Leider haben wir hier in Deutschland wieder einen gewissen Neidfaktor, die Leute sehen zwar auf der einen Seite, wenn´s einem gut geht – was man dafür aber leistet bzw. welche Risiken man dabei trägt, sieht er nicht.
    Im Übrigen bin ich persönlich etwas mehr motiviert, guten Service über das was andere hinaus was andere leisten zu bieten – weil ich dadurch zufriedene Kunden und natürlich wieder Geschäftspotential generiere. Jeder ver-DIENT soviel, wie er anderen dient…:-)