Kaufkraftverlust bei Versicherungsvertretern

9. Januar 2010 | 896 mal gelesen

17 Prozent Kaufkraft haben Versicherungsvertreter im Zeitraum von 1990 (durchschnittlicher Monatsverdienst: 2.760 Euro) bis 2008 (durchschnittlicher Monatsverdienst: 3.350 Euro) inflationsbereinigt verloren. So das Versicherungsjournal in seiner Ausgabe vom 8. Januar 2010.

Zitiert wird auch ein Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG), der sein monatliches Bruttoeinkommen für 2008 mit 17.600 Euro bezifferte.

Den “Löwenanteil” dieses Einkommens erzielt er aus der Beratung seiner Kunden, wie das nachfolgende Zitat zeigt. Den verbleibenden Teil über die Ausbildung, Einarbeitung und Führung der Partner seiner Regionaldirektion.

 “Nun zahlt sich aus, dass ich nie etwas mit spekulativen Anlageformen zu tun hatte. Die Kunden wollen gerade jetzt von jemandem beraten werden, dem sie vertrauen können”, so unser Vermögensberater im Stern.

Beste Beufschancen also für Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).


Kommentare für diesen Artikel (3)

  1. Peter Erbhorn, 9. Januar 2010 um 11:26 Uhr

    Sehr geehrter Herr Dr. Lach,

    Sicher ist das Durchschnittsbrutto gemeint oder ? 2.760 € ! erst mal OK ? Dazu müsste ein VB minimum bei schmalen Kosten 4.000 monatlich von uns überwiesen bekommen ? Viele unsere durchschnittlichen VB müssten laut VBI durchschnittlich nicht immer diese 4.000 € Überweisung erzielen ? Heiko Vogler, der überall TOP wäre und zu den Allerbesten der Branche gehört als Beispiel zu nehmen ist nicht sehr objektiv. Sicher gibt es auch bei der Allianz und z.B. unserer Allfinanz als Sie noch AM waren “Vertreter” die alleine aus Betreungsgeschäft das Mehrfache verdienten was Heiko Vogler verdient. Ihr Zitat beruft sich auf den “durchschnittlichen” Versicherungsvertreter. Den müssten Sie dann mit dem durchschnittlichen VB vergleichen ? In Erwartung Ihrer Antwort und der Hoffnung dass Sie diesen Beitrag für “objektiv” genug halten für Ihre Genehmigung.

  2. , 9. Januar 2010 um 13:33 Uhr

    Sehr geehrter Herr Erbhorn,

    da stimme ich Ihnen zu 100% zu: Es sollte nicht der Eindruck entstehen, dass unsere Vermögensberater im Monatsdurchschnitt das Einkommen von Heiko Vogler erzielen. Sicherlich gehört er bzgl. seines Einkommens zum oberen Drittel unserer Vermögensberater.

    Vielen Dank für Ihren Kommentar.

    Mit besten Grüßen,
    Ihr Helge Lach

  3. Heinz-Bert Müssig, 10. Januar 2010 um 17:15 Uhr

    Sehr geehrte Blogger,
    die Anspielung bzgl. der Durchschnittseinkommen einer Branche sind zwar nett. Ich glaube jedoch viel mehr, daß der Artikel zeigen wollte, daß man auch in Krisenzeiten nicht Verlierer sein muß, wenn ich nicht will. Auch ich habe meine Einkünfte steigern können, aber sicher nicht, weil ich mich am Durchschnitt gemessen habe und erst recht nicht an freizeitgebunden Menschen orientiert habe. Nein, dies ist nur möglich weil ich verantwortungsvoll handle. Der genannte Vermögensberater im Artikel entscheidet selbst ob er sein Einkommen steigert oder nicht. Viele andere Branchen hängen von vielen Vorgesetzten ab oder wie die meisten Ärzte von Gesetzgeber und Gesetzgebung. Manche Ärzte haben das z. B. erkannt und sich spezialisiert, die hatten dann auch keine 50% Minus sondern plus. Aha, Sie haben sich dazu entschieden es anders zu machen. Vieleicht sollten wir in Deutschland mal aufhören immer überall nur die Haken zu suchen, und endlich mal uns daran beteiligen, den Karren vorwärts zu treiben. Das nenne ich Optimismus und vor allem verantwortungsvolles Handeln. Wenn ich mir das zu Herzen nehme, gehöre auch ich in 2010 zu den Gewinnern, die egal was passieren wird ihr Einkommen steigern.
    Vielen Dank