Sparbuch als Altersversorgung?

28. Dezember 2009 | 723 mal gelesen

Erwartete, aber auch überraschende Ergebnisse fördert das achte Vorsorgebarometer von Clerical Medical Europe Financial Services zu Tage.

So erstaunt es zunächst nicht, dass jeder zweite (49%) der 1.000 Befragten die selbst genutzte Immobilie als Favoriten für die Altersversorgung angibt.

Platz zwei nehmen die Riester- und die Basisrente ein. Platz vier und fünf die BAV und die privaten Lebens-/Rentenversicherungen.

Überraschend hingegen Platz drei: 30% der Befragten gaben an, das Sparbuch als Instrument für die private Altersversorgung zu präferieren. Vor zwei Jahren waren es noch weniger als die Hälfte (14%).

Hier zeigen sich die Folgen der durch die Banken verursachten Finanzkrise: Offensichtlich sind die Bürger derart verunsichert, dass Sicherheit bei der Anlage ganz weit vorne steht. Mit Blick auf die für die nächsten Jahre zu erwartenden Inflationstendenzen dürfte davon auszugehen sein, dass mit dieser Anlageform auf Dauer reale Negativrenditen erwirtschaftet werden.

Damit ist viel zu tun für die Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).


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Kommentare für diesen Artikel (1)

  1. André Schütz, 28. Dezember 2009 um 16:34 Uhr

    Wer das Sparbuch zum Sparen für die private Altersversorgung nutzt, der sollte sich doch mal über das 8. Weltwunder, den Zinseszins aufklären lassen!