DVAG zu Unabhängigkeit und “best select”

19. Dezember 2009 | 929 mal gelesen

Jetzt ist es raus: Der Anteil ausgewählter Swiss Life-Produkte am Neugeschäft des AWD soll bis 2012 von heute 12 auf dann 20 bis 25 Prozent ansteigen (Quelle: Pressemitteilung der Swiss Life vom 15.12.2009).

Ein Blick zurück:

Kämpfte AWD nach der Übernahme durch Swiss Life anfangs noch um die Werbeaussage “Unabhängige Finanzberatung”, zog man sich nach der Niederlage auf die Aussage “best select” zurück und verneinte vehement, Swiss-Life-Produkte im Vertrieb systematisch zu fördern.

Offensichtlich haben seinerzeit die Vorstände des AWD keine Rücksprache mit der Konzernleitung in Zürich gehalten. Denn es ist der Präsident der Swiss-Life Konzernleitung höchstpersönlich, der jetzt “seinem” AWD unmißverständliche Produktionsvorgaben verschreibt.

Wir sind sicher: Es wird nicht bei 25 Prozent bleiben! Und wahrscheinlich wird in nicht allzu ferner Zukunft der Tag kommen, an dem AWD sein Geschäftsmodell ganz aufgibt und gebundener Vermittler der Swiss Life wird. Erst dann wird ein AWD-Kunde wirklich wissen, woran er ist.


Kommentare für diesen Artikel (28)

  1. M. S., 19. Dezember 2009 um 19:02 Uhr

    Wenn man sich die Presseerklärung der Swiss Life so durchliest, scheint die Deutsche Vermögensberatung mit ihrer Klage gegen die Werbeaussage des AWD eine “unabhängigen Finanzberatung” zu bieten, der Swiss Life einen Gefallen getan zu haben.

    Wie hätten den die Schweizer den über 6.000 eigenen Finanzberatern begreiflich machen sollen, dass man früher oder später von ganz alleine auf die Unabhängigkeit in der Werbung verzichten will?

    Liegt etwa bereits ein Dankesschreiben aus der Schweiz auf dem Tisch von Prof. Pohl? Würde sicherlich nicht nur mich brennend interessieren.

  2. Katrin Stegmaier, 20. Dezember 2009 um 04:09 Uhr

    Das mit der AWD ist so eine Sache…
    Doch was für Möglichkeiten habe ich, um NEU- Kunden zu bekommen wenn ich zur DVAG wechsel? Ich bin momentan bei einer anderen Gesellschaft tätig und möchte jetzt zur DVAG wechseln, doch ich kann keine Kunden mitnehmen. Meine ganzen Bekanntenkreis habe ich bei der anderen Gesellschaft zum Kunden gemacht… Könnt Ihr mir Hilfreiche Tipps geben, da ich sonst nicht wüsste, wie ich zu Kunden kommen kann und somit eine Chance hätte wenn ich wechsel…

  3. , 20. Dezember 2009 um 11:47 Uhr

    Lieber M.S.,

    da haben Sie Recht. Ein Dankesschreiben liegt zwar nicht vor, aber erst durch den Verzicht auf Werbung mit dem Slogan “Unabhängigkeit” ist es jetzt der Swiss Life möglich, AWD auch öffentlich in die Produktionsverpflichtung zu nehmen.

    Mit bdsten Grüßen,
    Ihr Helge Lach

  4. Uwe Dreyer, 21. Dezember 2009 um 11:07 Uhr

    Hallo Frau Stegmaier !

    Sicher gibt es für Sie gute Gründe, einen Wechsel vornehmen zu wollen. Wenn Sie echte Beweggründe haben, dann werden sich Ihre Argumente auch anderen erschliessen. Da Sie nicht die erste und einzige sind, die sich weiterentwickeln möchte, finden sich sicher Mittel und Wege, um sich bei der DVAG eine Zukunft aufzubauen. So war es bei mir übrigens damals auch … Besuchen Sie uns doch mal auf http://www.dvag.de/Uwe.Dreyer ;o)

    Viel Erfolg !!!

  5. Ralf Cormaux, 21. Dezember 2009 um 13:48 Uhr

    Die armen AWD-ler. Ich finde das hat kein Vermittler verdient, dass man ihn so zum Narren hält. Da werden die Mitarbeiter mit Unabhängigkeit geködert, Herr Maschmeyer läuft weg aus seiner Verantwortung und die Berater sind nun die Leidtragenden mit Quotenvorgaben – sehr mies. Aber Herr Maschmeyer hat ja vermutlich seine “Schäfchen im Trockenen”, was interessiert ihn also das Schicksal der Berater.

    Danke an Familie Pohl für die jahrzehntelange Konstanz bei der DVAG, die ich selbst nun seit über 13 Jahren genießen darf.

  6. Nils Fischer, 13. Januar 2010 um 14:20 Uhr

    Ich staune: Liebe DVAGler, bis heute hat mich niemand, in welcher Form auch immer,aufgefordert und/oder bedrängt, mehr und/oder ausschließlich Swiss Life Produkte zu verkaufen; Ich würde dies auch nicht akzeptieren. Freunde, Ihr macht Euch sehr unglaubwürdig, wenn Ihr solche “Auszüge” verbreitet. Messen wir uns doch einfach draussen beim Kunden: Mit Spitzenberatung und Top-Service, einer tollen Anbieter- und Produktpalette, Fairness und Augenmaß ! Mit den besten Grüßen, Ihr Nils Fischer, AWD

  7. Wolfgang Stadler, 13. Januar 2010 um 16:26 Uhr

    seltsam, Herr Fischer. Wieso sieht das beim Kunden oft anders aus – oder war Ihre Aussage nur auf Sie persönlich bezogen? Glauben Sie mir, ich habe schon viele Maklerkunden bzw. AWD-Kunden gesehen, mit oft sehr ähnlichem Anbieterspektrum. Das ist übrigens auch nicht schlimm, weil ihr sicherlich keine schlechten Produkte habt – nur: Bei mir weiß der Kunde von vorneherein, dass wir im Bereich Versicherungen von der Aachen Münchener sprechen.

  8. Wolfgang Reinhardt, 13. Januar 2010 um 18:24 Uhr

    Lieber Herr Fischer, es ist unstrittig, dass der Wettbewerb zwischen unseren Unternehmen draussen beim Kunden ausgetragen wird. Nach meiner Auffassung dient dieser Blog dem Erfahrungsaustausch auf der Basis von aktuellen Marktinformationen. Da ist es wohl legitim, hier eine offizielle Pressemitteilung der SwissLife zu interpretieren und zu diskutieren.

    Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Ihre Akzeptanz bezüglich möglicher “Verkaufsempfehlungen” auch weiterhin von Ihrem Unternehmen respektiert wird. Wir sind alle sehr gespannt.

  9. Gerhard Lenz, 13. Januar 2010 um 18:51 Uhr

    Hallo Herr Fischer, erst mal Kompliment zu Ihrem Mut, sich hier auf dem DVAG Blog zu melden. Ich finde die Argumente von Dr. Lach schlüssig. Wenn man bedenkt, wie schnell sich AWD in den letzten zwei Jahren total verändert hat, könnte es schon sein, dass bald die Umwandlung in einen gebundenen Vermittler erfolgt. Da braucht man sich keine Sorgen zu machen: Dass das mit den richtigen Produktpartnern ein Vorteil ist, beweisen wir Vermögensberater jeden Tag. AWD müßte sich dann halt ganz von der Idee der unabhängigen Beratung verabschieden. Alles Gute weiterhin!

  10. Britta Dormann, 30. März 2010 um 19:25 Uhr

    Hallo,ich bin selbst Kunde beim AWD und habe keine Swisslife-Produkte.Mein Berater,mit dem ich sogar sehr Zufrieden bin seit vielen Jahren,hat mir noch nicht einmal so ein Produkt angeboten.Ich fühle mich bei meinem Berater wirklich unabhängig beraten,was bei der DVAG nicht der Fall war.

  11. M. S., 30. März 2010 um 21:04 Uhr

    @ Britta Dormann

    Dass Sie in der Vergangenheit kein AWD Produkt empfohlen bekommen haben liegt ja auf der Hand. Die Frage ist doch, was Sie in Zukunft angeboten bekommen. Und hier liegt doch genau der Hase im Pfeffer:

    Bei der DVAG wissen SIe, das es ein AachnerMünchener Produkt ist. Sie wissen das ein DVAG-Vermögensberater keine Umdeckungen von Gesellschaft “V” zu Gesellschaft “S” vornimmt, da er sie gar nciht vornehmen kann. Sie wissen, dass eine DVAG der AachnerMünchner die Hammelbein langzieht, wenn die Produkte nicht die notwendige Performance (Wertzuwachs) für den Kunden bringt.

    Beim AWD läuft das anderst: Da trennt man sich von der Gesellschaft und die Kunden, die bei der bisherigen Gesellschaft Ihre Kranken- oder Rentenversicherung haben müssen dort bleiben udn kein AWD kämpftg für Sie, dass sich was ändert. Oder.. der Berater kommt in 2 oder 3 Jahren und meint: Komm, lass uns auf das Swisslife Produkt wechseln: Ist besser ;-))

    Ich hoffe ganz persönlich für Sie, dass sie keine österreichische Kundin des AWD sind, den dann wäre die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass die Vielfalt der AWD. Produkte Ihnen Immobilienaktien beschert hätte. Und wegen denen hat der AWD SAmelklagen ohne Ende am Hals. Ich würde mcih freuen, wenn Sie uns die nächsten Monate udn Jahre hier auf dem laufenden halten, wie sich das mit ihrem Berater so entwickelt . 🙂

  12. Wolfgang Stadler, 31. März 2010 um 07:35 Uhr

    Liebe Frau Dormann,

    das spricht für Ihren Berater. Jeder Finanzdienstleister gibt nur die Rahmenbedingungen vor, was der einzelne Berater dann draus macht, ist seine eigene Mentalität. Und da ist es halt gut zu wissen, dass die DVAG keine Produkte des grauen Kapitalmarktes anbietet – dann kann auch kein Berater in die Verlegenheit kommen, dem Kunden das anbieten zu müssen.

    Gratulation zu Ihrem Berater 🙂

  13. Wolfgang Stadler, 31. März 2010 um 07:40 Uhr

    @ Herrn Fischer – ich ziehe meinen Hut davor, dass Sie sich namentlich hier melden. Das alleine schon qualifiziert Sie sehr – von daher glaub ich Ihnen das, dass Sie sich nicht “diktieren” lassen.

    Viele Grüße

  14. Britta Dormann, 11. April 2010 um 23:16 Uhr

    Hallo,ich bin auch sehr froh diesen Berater zu haben.Ich bin der Meinung,das es gute sowie schlechte Berater gibt,genauso wie es gute und schlechte Ärzte gibt.Aber ich muss schon sagen,das es mir ein gutes Gefühl gibt,unabhängig beraten zu werden.Ich habe vorher sehr schlechte Erfahrungen gemacht(ein unnötig hoher Bausparvertrag,schlechte Beratung,…)LG

  15. Britta Dormann, 11. April 2010 um 23:28 Uhr

    @ MS:Mein Berater sucht mir immer das günstigste raus,da ist es doch klar das ich die Gesellschaft wechsel.Das empfinde ich nicht als schlecht.Was würden Sie machen,wenn Sie genau wüßten,das es auf dem Markt bessere Versicherungen gäbe,die dürften Sie doch gar nicht vermtteln,oder gibt es da Ausnahmen?Also Sie haben mich da schon etwas verärgert.LG

  16. , 12. April 2010 um 10:07 Uhr

    @ Britta Dormann

    Es ist nicht unsere Absicht, Sie zu verärgern. Gerne aber nehmen wir Stellung zu kontroversen Meinungen Dritter, über die wir uns freuen. Dies ist eines der Anliegen dieses Blogs.

    Es ist und war nie Anspruch der DVAG, den Kunden immer das beste oder günstigste Angebot am Markt zu vermitteln. Unsere Vermögensberater sind ohnehin keine Produktvermittler.

    Unser Ansatz ist, für den Kunden eine Vermögensplanung zu erstellen, die ihn dabei unterstützt, seine Ziele und Wünsche zu erfüllen. Darauf aufbauend vermitteln wir die zur Konzeption passenden Produkte, wobei wir größten Wert darauf legen, hier ausschließlich mit namhaften und renommierten Adressen der Finanzbranche (Premium-Partnerschaften) zusammen zu arbeiten.

    Mit besten Grüßen,
    H. Lach

  17. Britta Dormann, 12. April 2010 um 16:50 Uhr

    @ Hr.Lach:Danke für Ihre Offenheit.Sollte das denn nicht das Ziel einer optimalen Finanzberatung sein,das beste und günstigste Produkt dem Kunden zu geben.Ich selbst denke das ich gute Produkte habe und damit auch ans Ziel komme.(z.B. Altersvorsorge)LG

  18. Jörg Renner, 12. April 2010 um 21:52 Uhr

    Liebe Frau Dormann !

    Ich bin der Meinung, dass die günstigste Versicherung nicht die beste sein kann.
    Eine gute Leistung hat immer ihren Preis.
    Dies merkt man meistens leider erst dann, wenn es z.B. zu einem Schaden kommt.
    Wenn dann die Versicherung nicht zahlt, weil in den AGB`s ( Allgemeine Geschäftsbedingungen ) wieder irgend eine Klausel steht, ist der Ärger vorprogrammiert.

    Wie Hr. Dr. Lach schon schrieb, bieten wir unseren Kunden ein für Ihn passendes Konzept und nicht irgend ein Produkt.

    Was mich für Sie freut, dass Sie mit Ihrem Berater zufrieden sind.
    Ich wünsche Ihnen, dass dies so bleibt.

    Mit besten Grüßen

    Jörg Renner

  19. M. S., 13. April 2010 um 04:37 Uhr

    @ Britta Dormann

    Wie bereits erwähnt, bin ich weder auf der Gehaltsliste der DVAG noch für diese Nebenberuflich tätig, denoch weiss ich, das es billigere Anbieter als die AachnerMünchner gibt..

    Des weiteren bezweifle ich, dass es Sinn macht, seine BU-Absicherung oder private Krankenversicherung nur deswegen zu wechseln, weil welcher Berater auch immer sagt, dass dies aus welchem Grund heraus auch immer getan werden soll.

    Und wenn ihr AWD-Bertaer Ihnen in Zukunft SwissLife Produkte beispielsweise in der Hausrat- oder Unfallversicherung anbietet, sind diese nur aus einem einzigen Grund besser als alle anderen: Weil die Swisslife ein höchstes Interesse an der Vermittlung dieser Produkte hat. Nichts anderes ist die Zusammenarbeit der AachnerMünchener mit der DVAG: Der Vertrieb fordert die Produkte ein, die benötigt werden.

    Bei der DVAG weiss man, dass es sich um mehrfach ausgezeichnete Produkte der AachenMünchner handelt, beim AWD wird gesagt, der Kudne bekommt das beste Produkt – ich frage mich nur, wieso das unter den TOP 3 liegende Produkt der BU-Versicherugn der AachnerMünchner nie angeboten wird. 😉

    Ich wollte Sie keinesfalls verärgern, da es aber in jedem Markz (Auto, Medikamente, Lebensmittel, Computer etc.) zu Veränderungen kommt, sollte besteht alleien dadurch Handlungsbedarf. Aber nur weil das neue 5G von Appel besser als das Alte ist, ist das 3G deswegen nicht schlecht .

  20. Wolfgang Reinhardt, 13. April 2010 um 17:10 Uhr

    Liebe Bloggerinnen und Blogger,

    es ist die unendliche Geschichte vom Streit um günstig, billig und am besten.

    Es wurde ja bereits gesagt. Das Ziel der Deutschen Vermögensberatung ist nicht die Vermittlung eines einzelnen und stets austauschbaren Produkts, sondern die Ausarbeitung einer ganzheitlichen und lebensbegleitenden Strategie. Das Motto “Konzeption schlägt Kondition” steht hier ganz vorne.

    Ein Beispiel hierfür aus der Praxis: Vor einigen Tagen eröffnete ein Kunde bei mir unter anderem ein Girokonto bei der Deutschen Bank. Jetzt kann man anfangen, sich über die Deutsche Bank, über Herrn Ackermann und über Eigenkapitalrenditen von 25% zu streiten. Vor dem Hintergrund einer lebensbegleitenden Beratung und Betreuung ist das aber wenig zielführend. Dort benötige ich leistungsstarke Premiumpartner, die langfristig verlässlich sind. Nun habe ich dem Kunden klar gemacht, dass mein Büro künftig seine Bankfiliale ist, und ich ihm künftig persönlich in allen Bankfragen zur Verfügung stehe (so eine Position hatte übrigens einmal vor langer langer Zeit der “Bankbeamte”).

    Dem Kunden war nun vollkommen klar, dass ich diesen Service nicht mit 10 verschiedenen Banken fahren kann. Immerhin gibt hier die Bank entscheidende Kompetenzen in die Hände eines Vermögensberaters, der in diesem Fall nicht einmal zum Deutsche Bank Konzern gehört.

    Aus meiner Sicht beurteilt, ist die Vermittlung von Girokonten sicher nicht mein Kerngeschäft. Wenn ich aber für meinen Kunden eine langfristige Strategie aufbauen und betreuen will, ist für mich das Girokonto ein wichtiges Steuerinstrument.

    Dies sollte aber nur ein Beispiel sein. Die gesamte Vorgehensweise und Strategie lässt sich 1:1 auf den Versicherungsbereich übertragen. Wichtig erscheint mir, dass wir der einzige echte Allfinanzdienstleister sind, weil wir als Einziger für den Kunden auch die Bank ersetzen. Mittlerweile ist unsere Angebotspalette im Bankbereich größer als im Versicherungsbereich, nur wird das von unseren Kritikern nur zu gerne ausgeblendet (viele Grüße an Herrn Durchholz!).

    Darum geht es, und das unterscheidet uns von den tausenden Produktverkäufern, die meinen, immer schneller, höher und weiter zu können. Leider erweist sich das viel zu oft als Spekulationsblase.

  21. Britta Dormann, 23. April 2010 um 17:36 Uhr

    Ich bleibe dabei,für mich ist die AWD-Beratung das Beste was es auf dem Markt gibt….LG Britta

  22. Andreas Brauer, 23. April 2010 um 21:40 Uhr

    @Britta Dormann

    ……deswegen muss der AWD erneut einem Teil seiner Anleger Schadensersatz leisten 🙂

    Und auch im Versicherungsbereich, insbesondere in der Altersvorsorge werden häufig vom AWD Verträge vermittelt, mit einer Kostenstruktur, die jenseits von gut und böse ist.

    Oftmals ist die vermittelte Altersvorsorge sogar mit erheblichen Risiken verbunden.

    Mit “bester Beratung” hat das in meinen Augen nichts zu tun.

    Mit den “besten” Grüßen
    Andreas Brauer

  23. Wolfgang Stadler, 24. April 2010 um 09:14 Uhr

    Lieber Andreas Brauer,

    da muss ich deutlich Wort für Frau Dormann ergreifen, wenn Sie sagt, für Sie persönlich ist AWD das Maß aller Dinge, dann ist das ihre persönliche Meinung – egal mit welchen Produkten / Kosten.

    was Frau Dormann m.E. aber verwechselt – ich gehe davon aus, dass sie einen super Berater hat und deshalb den AWD für unschlagbar hält. Anders herum gesagt, es gibt viele Berater, die für schlechtere Anbieter arbeiten, dies aber durch ihre spitzen Arbeitsweise und (Zitat Michael Miedl:) Fleiß korrigieren können.

    Wie auch immer – wir müssen uns nicht mit anderen Vergleichen (DVAG), unsere Gegebenheiten sind definitiv Benchmark – das sieht ein Mandant aber nicht / nur auf den zweiten Blick.

    Gruß aus dem Altmühltal

  24. Andreas Brauer, 25. April 2010 um 10:10 Uhr

    @ Wolfgang Stadler

    Mir ist es ziemlich egal für wen Sie deutlich das Wort ergreifen müssen. Meine Meinung ist ebenso persönlich.

    Sie haben sogar Recht, Sie müssen sich nicht vergleichen u. ganz ehrlich…Sie können es auch gar nicht 🙂

    Und wer oder was hier die “Benchmark” ist, entscheidet letztendlich nur der Kunde!

    Mit den besten Grüßen
    Andreas Brauer

  25. Britta Dormann, 26. April 2010 um 17:34 Uhr

    Hallo Herr Brauer,Sie können sicher sein das meine Verträge “wasserdicht” sind,das hat mir sogar meine Rechtsanwältin bestätigt.Wissen Sie was ich ganz amüsant finde,das jeder von Ihnen meint zu wissen,wie es bei der AWD ist als DVAG Berater,obwohl Sie noch nie beim AWD gearbeitet haben.Glauben Sie immer an das was Ihnen gesagt wird?Ich selber habe in einer privaten Klinik gearbeitet,uns wurde immer gesagt wie schlecht die anderen sind und wir gut doch wir sind.Ich finde das man erst beurteilen,wenn man mal über die “Mauer”geschaut hat.Die Anderen sind nicht so schlecht,wie es hier immer geschrieben wird,nur anders.Was meinen Sie wie das ist für mich als Kundin…..ich werde in meiner Meinung bestärkt nicht die Verträge bei der DVAG umgesetzt zu haben.Ich hatte 2004 einen Berater von MLP,DVAG und AWD da.MLP:ist nicht auf meine Wünsche und Ziele eingegangen/DVAG:Berater war in meinen Augen viel zu jung um auf Kunden losgelassen zu werden.Alle Fragen die ich hatte,wurden nicht oder z.T. schlecht beantwortet,dann wurde ich noch gefragt,ob ich zufrieden gewesen seie (ich sagte:Nicht wirklich) und dann wurde ich gefragt,ob ich bei der DVAG anfangen möchte.Also irgendetwas hatte der Berater nicht verstanden???LG Britta

  26. Britta Dormann, 26. April 2010 um 17:51 Uhr

    Danke Herr Stadler :-).Ich möchte auch gar nicht vergleichen,es kommt immer auf die Qualität des Beraters an.Ich mag nur keine Menschen die sich ein Urteil bilden durch hören sagen.Ich glaube auch nicht das Sie dazu gehören:-).
    @Brauer->wie naiv:es gibt bestimmt auch bei der DVAG Klagen (Falschberatungen,…)

  27. Wolfgang Stadler, 27. April 2010 um 13:24 Uhr

    Danke für die Blumen, Frau Dormann – Sie treffen das Problem auf den Kopf, es werden immer Dinge erzählt, die man selbst gar nicht beurteilen kann. Nur wenige haben sich eine objektive Meinung gemacht. Noch immer wird z.B. vom Markt erzählt, wir von der DVAG würden beim Kunden unseren Status (gebundener Vermittler AachenMünchener) verschweigen bzw. verschleiern – und das ärgert mich einfach nur maßlos, weil´s nicht stimmt und selbst auf der Visitenkarte draufsteht.

    Jedem das Seine – die Berater, die gute Arbeit machen, sind bei JEDEM Vertrieb gut aufgehoben, egal ob AWD, MLP oder oder oder 🙂

    Gruß aus dem bayerischen Altmühltal

  28. Andreas Brauer, 27. April 2010 um 13:49 Uhr

    @ Britta Dormann

    Hallo Frau Dormann,

    wissen Sie was ich sehr amüsant finde? 🙂

    Dass Sie mich in Ihrem Kommentar zwischen den Zeilen zum DVAG-Berater ernennen u. mir unterstellen, dass ich noch nie beim AWD gearbeitet hätte….

    Um Sie diesbezüglich aufzuklären: Weder bin ich für die DVAG tätig, noch für den AWD.

    Ich bin Gründer und Mitinhaber eines Versicherungsmaklerunternehmens im Rhein-Main-Gebiet.

    Mir ist nur aufgefallen, dass bei der Überprüfung von einigen AWD Ordnern
    in unserem Hause trotz “Unabhängigkeit und Best Select” nicht immer zum Vorteil der Kunden beraten wurde.

    Letztendlich ist der persönliche Ansprechpartner des Kunden mitverantwortlich für seine Finanzen, dabei ist es teilweise unerheblich ob es sich um einen gebundenen Vermittler oder ungebundenen Vermittler handelt.

    Mich würde es hier in diesem Blog jedoch sehr erfreuen, wenn erst richtig gelesen u. dann entsprechend kommentiert wird.

    Mit den besten Grüßen
    Andreas Brauer