DVAG: Berufschancen auch für 60+

2. Dezember 2009 | 937 mal gelesen

Je älter man selbst wird, desto eher lässt sich erahnen, was Menschen bewegt, die aus dem Berufsleben ausscheiden.

Im aktuellen Manager-Magazin (12/2009) bin ich auf eine überaus lesenswerte Kolumne mit der Überschrift “Rentenlüge” gestoßen, die sich mit diesem Thema beschäftigt. Auch die Financial Times vom 25.11.2009 widmet sich dem Ausscheiden aus dem Berufsleben mit der Headline “Alte machen gegen Ruhestand mobil”.

Der Verfasser der Kolumne im Manager-Magazin, Hermann Simon, macht drei Gruppen von “Jung-Ruheständlern” aus: Die Hobbyisten, die im Ruhestand intensiv ihren Hobbies nachgehen, bald aber merken, dass diese nicht ausfüllend sind. Diejenigen, die unter Macht- und Ansehensverlust leiden, schnell abbauen und (leider) nach dem Ausstieg aus dem Beruf oft nicht mehr lange leben. Und die dritte Gruppe: Diejenigen, die nicht allzu weit entfernt von den gelernten Kompetenzen weitermachen.

Simon kommt zu einem eindeutigen Rat: Weitermachen, vielleicht mit etwas weniger Engagement, das ist der Weg, der Menschen das Gefühl gibt, gebraucht zu werden, einen Platz in der Gesellschaft zu haben, kurzum: Noch etwas zu gelten, gefordert zu sein und Pflichten sowie Verantwortung zu haben.

Doch wer hat diese Möglichkeit? Die wenigsten. Dazu die FTD: “Mit 60, 65 oder 68 Jahren werden normale Arbeitgeber in die Zwangsrente geschickt, selbst wenn sie fit sind, selbst wenn sie weiter arbeiten wollen”.

Ganz anders die Vermögensberater der DVAG, die auch mit 60, 65 oder gar 70 Jahren ihren Beruf ausüben können (wenn sie wollen..), zur Gemeinschaft gehören, immer mit Menschen, Kunden und Partnern zusammen sind oder einfach nur als erfahrene Ratgeber jungen Partnern zur Seite stehen.

Ein Vorteil unseres Berufes, der sich nicht auf den ersten Blick erschließt.


Kommentare für diesen Artikel (3)

  1. Matthias Wannsig, 2. Dezember 2009 um 19:59 Uhr

    Besonders vor dem Hintergrund, dass die Menschen nicht zuletzt auch aufgrund der medizinischen Besser-Versorgung heutzutage deutlich älter werden ist es doch klar, dass auch hier Angebote bestehen müssen! Denn “alt” sind viele mit Mitte / Ende 60 heute noch lange nicht – ganz im Gegenteil! Diesen Menschen zu zeigen, dass sie gebraucht werden, und dass sie noch etwas leisten können und dürfen, was sinnvoll ist, und nicht zuletzt ihre eigene Altersvorsorgung aufbessern kann (zusätzlich zu der der Kunden) ist doch genial! Alt ist heute anders, und die DVAG hält jedem die Türe auf, der keine Lust hat, sich ausschließlich mit seinem Garten und/oder seinen Enkeln zu beschäftigen. Muss ja keine(r) nutzen, aber jede(r) kann es – ich finde das vorbildlich! Gerade in die heutige Gesellschaft passt das einfach supergut rein! Wo gibts sowas schon noch?

  2. Harri Schultze, 4. Dezember 2009 um 10:08 Uhr

    Je intensiver man sich mit den gerade vom statistischen Bundesamt neu veröffentlichten Zahlen zur Bevölkerungsentwicklung beschäftigt, desto deutlicher liegt auf der Hand, dass unser derzeitiges System, ab einem bestimmten Alter nicht mehr arbeiten zu müssen/dürfen, spätestens für die Generation Pillenknick und jünger nicht mehr standhalten kann. Aus finanziellen Gründen und noch viel mehr auch aus sozialen Gründen wird es das so m.E. in naher Zukunft schon nicht mehr geben können und wir kommen hin zu einem flexiblen System. In diesem wird eines klar sein, wer in der Lage ist zu arbeiten wird arbeiten dürfen und wer Hilfe benötigt, weil er nicht mehr arbeiten kann, der wird auch diese Basis-Hilfe vom Staat bekommen. Über eine Basis-Hilfe kann die Fürsorge des Staates jedoch niemals hinaus gehen. Derjenige, der Früher an Später denkt, der schafft sich somit die Freiheit im Alter flexibler mit den Themen Arbeit, Freizeit und Finanzen umzugehen. Die Deutsche Vermögensberatung macht hier einmal mehr das vor, was in wenigen Jahren Standard in der Arbeitswelt sein wird – es darf gearbeitet werden, so lange es Freude bereitet, den Arbeitsumfang bestimmt jeder dabei selbst. Aus meiner Sicht ist das die Zukunft der Arbeitswelt von Morgen und heute schon bei der DVAG.

  3. Herr Daub, 8. Dezember 2009 um 20:51 Uhr

    Sehr tolle und interessante Beiträge muss ich da auf jeden Fall sagen. Die DVAG ist halt mal wieder einen Schritt voraus 🙂 Man ist nirgends besser aufgehoben als bei der DVAG, wenn ich das erwähnen darf ! Bedanken möchte ich mich hiermit auch bei Dr. Helge Lach der einen klasse Blog ins Leben gerufen hat! Schönen Abend noch an alle…