DVAG zu “Immer älter, immer weniger”

26. November 2009 | 813 mal gelesen

Eigentlich kennt sie fast jeder: Die immer wieder thematisierten Alterspyramiden der deutschen Bevölkerung, die mahnend signalisieren, dass die Bevölkerung schrumpft und immer älter wird.

Professor Eckart Bomsdorf hat im Kölner Stadtanzeiger vom 19. November 2009 (Seite 2) das Thema aufgegriffen und die dramatische Entwicklung mit Zahlen hinterlegt:

  1. Bis zum Jahr 2060 steigt der Anteil der über 60-Jährigen von heute 26% auf dann rund 40%.
  2. Die Anzahl der heute in Deutschland lebenden rund 4 Millionen über 80-Jährigen wird sich in den nächsten 40 bis 50 Jahren auf rund 10 Millionen Menschen mit diesem Alter erhöhen.
  3. Während gegenwärtig in Deutschland ungefähr 5.500 Menschen älter als 100 Jahre sind, werden es im Jahr 2060 mindestens 60.000 sein.
  4. Heute geborene Jungen haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von mindestens 85 Jahren. Bei Mädchen liegt sie sogar bei 90 Jahren.
  5. Ohne Nettozuwanderung hat Deutschland im Jahr 2050 nur noch 64,4, im jahr 2060 sogar nur noch 58,2 Millionen Einwohner.

Eines steht fest: Die gesetzliche Rentenversicherung mit ihrem Umlagesystem, das über die Erwerbstätigen – also die jüngeren Bürger – finanziert wird, steht erst am Anfang ihrer Probleme. Und selbst, wenn zugunsten stabiler Sozialabgaben auf Beitragssatzerhöhungen verzichtet wird: Der steuerfinanzierte Staatszuschuss wird dann weiter anwachsen müssen und so auf diesem Wege die Abgabenlast der Bürger erhöhen.

Summa summarum: Ohne private Altersversorgung geht gar nichts. Je früher, desto besser. Und am Besten mit Hilfe eines Vermögensberaters der DVAG, denn der kennt sich bestens aus.


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Kommentare für diesen Artikel (2)

  1. Hans-Georg Franz, 26. November 2009 um 20:48 Uhr

    Das Problem ist: Die Zahlen sind richtig, aber für die Menschen zu abstrakt und zu weit weg. Deshalb haben sie “nur” ein ungutes Gefühl, weil sie merken: Das geht nicht gut. Vermögensberater müssen ganze Arbeit leisten, indem sie das ungute Gefühl aufgreifen und die Menschen dazu bewegen, etwas zu tun – privat vorzusorgen. Zwischen Fühlen und Handeln ist ein gutes Stück Weg.

  2. Marcel Costin, 5. Dezember 2009 um 21:52 Uhr

    Weit weg ist auch folgender Gedanke: Für die Rente am besten schon mit kleinen Beträgen gleich nach der Geburt beginnen. 20-30 Jahre Vorsprung, gegenüber den anderen Schulkameraden. Auf Dauer günstigere Beiträge = weniger Belastungen.

    Beste Grüße vom linken Niederrhein,
    Marcel Costin