Zusammenrücken in der Not …

9. November 2009 | 855 mal gelesen

… so lautet die Überschrift zu einem interessanten Beitrag von Danuta Szarek in der gestrigen Ausgabe der Welt am Sonntag.

Der Tenor: Die Sparkassen haben zum Teil erhebliche Schieflagen, müssen einzelne Institute gezwungenermaßen fusionieren und Milliardenbeträge für die Sanierung ihrer Landesbanken aufbringen. Die Folgen: Der Verkaufsdruck auf die Mitarbeiter soll erhöht werden. Und Filialen müssen geschlossen werden. Aktuelles Beispiel: Allein die Stadtsparkasse Köln-Bonn will im nächsten Jahr 22 Geschäftsstellen abbauen (siehe Kölner Stadtanzeiger vom 6.11.2009). Das ist verständlich, denn Geschäftsstellen sind sehr kostenintensiv.

Keine Frage, die Sparkassen werden ihre Schwierigkeiten meistern. In jedem Fall ist aber jede Schließung einer Geschäftsstelle auch eine Chance – zum Beispiel für Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG), die vor Ort sind und service-suchenden Kunden helfen können. Man sieht, der Markt ist erheblich in Bewegung.


Schlagwörter: ,

Kommentare für diesen Artikel (2)

  1. Michael, 11. November 2009 um 20:48 Uhr

    Nicht nur Sparkassen machen Filialen dicht – man schaue nur mal auf die Dresdner Bank bzw. was davon noch übrig bleiben wird, wenn die Commerzbank alles erst mal ausgedünnt hat! Diese Bank, einst drittgrößte Deutschlands, gibt es schlicht und ergreifend nicht mehr! Der Vorteil der DVAG ist doch, dass sie völlig unabhänging von einem (teuren!) Filialnetz für die Kunden da sein kann – jeder Vermögensberater für sich! Egal, wo in Deutschland! Und die einzige “Filiale”, die wir brauchen, ist in Frankfurt, denn die erledigen das allermeiste für uns! So dass wir uns einfach nur darauf konzentrieren können, unseren Kunden dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen. Wo gibts sowas denn sonst noch???

  2. , 11. November 2009 um 23:18 Uhr

    Lieber Michael,

    Sie haben vollkommen Recht, nicht nur die Sparkassen schließen Filialen.

    Dies zeigt, dass es heute nicht mehr sinnvoll ist, in “Mauern, Stein und Glas” zu investieren, aus denen die Filialen bestehen.

    Wichtiger ist, in die Menschen (Vermögensberater) zu investieren (z.B. Ausbildung), denn die sind es, die der Kern jedweder Beratung und die Träger von Service sind. Entscheidend ist ganz am Ende, die Investitionen dort zu tätigen, wo es der Kunde honoriert. Da sind wir gut unterwegs. 😉 😉

    Gruss Ihr Helge Lach