DVAG zu: Dramatische Situation für zukünftige Rentner

23. Oktober 2009 | 776 mal gelesen

Ein düsteres Bild zeichnet der neue map-report zur Situation zukünftiger Rentner: Mit durchschnittlich 231 Euro Monatsrente aus privaten Rentenversicherungsverträgen (einschließlich Riester) werden Rentner über weit weniger verfügen als das, was “heute dauerhaft beruflich Untätige als staatliche Unterstützung bekommen”.

Immerhin haben die Bundesbürger 25,6 Millionen private Rentenversicherungen abgeschlossen (Stand 2008) und können mit den Leistungen aus diesen Verträgen rechnen, selbst wenn diese in den meisten Fällen bei weitem noch nicht ausreichen werden, um den Lebensstandard im Alter zu halten.

Was aber erwartet die vielen Millionen Menschen, die bisher keine private Rentenversicherung abgeschlossen haben? Bei vielen wird die Situation im Alter noch weit schlechter sein als im map-report dargestellt.

Es ist erstes Anliegen und Aufgabe der Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG), die Menschen für die Notwendigkeit privater Vorsorge zu sensibilisieren, staatliche Fördermöglichkeiten zu erschließen und zum Abschluss der notwendigen Vorsorgeverträge zu motivieren. Die Zahlen belegen: Es gibt noch sehr viel zu tun!


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Kommentare für diesen Artikel (2)

  1. E. Schmidt, 23. Oktober 2009 um 20:13 Uhr

    Sie sprechen mir aus der Seele. Gerade erst hatte ich ein Gespräch mit Kunden. Viele sind der Meinung der Staat wird das schon richten. Irgendwas wird der Staat ja auch bestimmt dazu geben, aber mich gruselt es selbst, wenn ich nicht weiß, was ich für eine Rente haben werde und mich dann komplett auf den Staat zu verlassen ist dann noch unverständlicher.
    Da denke ich mir oft: Warum sorge ich nicht jetzt schon so vor, dass ich den Staat gar nicht bräuchte. Wenn es was vom Staat dazu gibt, dann ist das gut, denn schaden kann es nicht.
    Deswegen ist es unsere Aufgabe als Deutsche Vermögensberatung den Leuten genau das klar zu machen und auch die Aufgabe jedes anderen ehrlich arbeitenden Beraters.

    Wünschen würde ich mich auch klare Aussagen vom Staat, was natürlich nicht durchsetzbar ist, weil wer wählt schon jemanden, der was Schlechtes voraussagt bzw. die mögliche Wahrheit. Und genau deswegen müssen wir Berater das tun!
    Getreu dem Motto: „Ehrlichkeit währt am längsten“ und das werden uns die Rentner von Morgen und Übermorgen danken.

    Herzliche Grüße
    E. Schmidt

  2. Dirk Morgenstern, 24. Oktober 2009 um 14:39 Uhr

    Ein entscheidender Punkt ist doch,daß sich die Altersarmut in Deutschland schleichend und nicht rapide verschlechtert.Vieke Menschen werden sich mit der Zeit an diesen Zustand gewöhnen und ihn als unabänderlich empfinden,was ja eindeutig nicht der Fall ist.Auch an diesem Punkt müssen wir als Vermögensberater ansetzen.Die Zukunft wird das sein was wir daraus machen!