Nummer 1

20. Juli 2009 | 1.311 mal gelesen

Gestern kam per Hauspost die aktuelle Ausgabe 07/2009 des Magazins cash auf meinen Tisch.

Betrachtet man das darin jährlich veröffentlichte Ranking der Allfinanzvertriebe, sind die Verhältnisse schnell zurecht gerückt: Fast 100% liegt unser Umsatz im Jahr 2008 über dem des weit abgeschlagenen zweitplazierten AWD. Knapp 40% Anteil haben wir an den Umsätzen der Top 10, rund 35% am Umsatz der gesamten Branche, also aller 64 im Ranking aufgeführten Allfinanzvertriebe.

Eindrucksvoller läßt sich wohl die Position eines Unternehmens als Nummer 1 am Markt kaum nachweisen.

P.S.: Gelegentlich werden die Geschäftsberichte der Finanzvertriebe auch dazu herangezogen, um die Produktivität und das Umsatzvolumen des einzelnen Beraters zu ermitteln und daraus Aussagen zum Durchschnittseinkommen abzuleiten. Cash verzichtet darauf bewusst- chapeau – das zeugt von Sachverstand. Denn beispielsweise ist von den in unserem Geschäftsbericht 2008 ausgewiesenen 37.199 Beratern ein hoher Anteil als Vermögensberater-Assistent, also nebenberuflich und ohne Beratungsfunktion, tätig. Sie verdienen sich pro Monat einige hundert Euro hinzu, indem sie Vermögensberater dabei unterstützen, bei Kunden Analysedaten aufzunehmen. Es entspricht den Regeln der Mathematik, dass solche nebenberuflichen Zusatzeinkommen das Durchschnittseinkommen insgesamt stark beeinflussen.

Wer also glaubt, aus einer Division der Umsatzerlöse durch die Anzahl der Berater etwas über das Durchschnittseinkommen der hauptberuflichen Berater zu erfahren, brilliert nicht gerade durch Branchenkompetenz.


Kommentare für diesen Artikel (4)

  1. Uwe Dreyer, 21. Juli 2009 um 10:40 Uhr

    Lieber Dr. Lach, ich musste zwar vor einigen Tagen erst einige Presse-Shops “abklappern”, aber als ich dann endlich eine CASH erwischt habe, war ich beim Blick ins Ranking wieder einmal mehr ein stolzer DVAG-Vermögensberater! Schön wäre, wenn die Redaktion es mal wieder schaffen würde, die Inlandsergebnisse von den Auslandszahlen zu trennen, dann würde noch deutlicher werden, wie viel Arbeit in Deutschland noch für uns zu tun bleibt ! Ich glaub, ich muss gleich mal wieder los … Herzliche Grüsse Uwe Dreyer

  2. Peter, 3. August 2009 um 16:38 Uhr

    Ich weiß ja nicht, was diese Zeitschrift”Cash” testet und wie sie testet. Aber in den einschlägigen Testberichten renomierter Unternehmen findet man die AachenMünchener immer so um den 50.Platz herum! Auch den sog. “Stresstest” besteht die AachenMünchener nur mit sehr mäßigem Ergebnis Was allerdings auffällt sind die hohen Abschlusskosten. Die dienen zwar nicht dem Kunden. Dem Vermittler aber umso mehr. Hier bestärkt sich mal wieder. Verkauft wird in erster Linie das was dem Vermittler Geld einbringt.

  3. , 9. August 2009 um 16:55 Uhr

    Sehr geehrter Peter,
    auch Ihren Kommentar will ich gerne veröffentlichen – wie alle anderen – und das eine oder andere richtig stellen.

    Cash testet nichts, wie von Ihnen in den Raum gestellt, sondern trägt aus den veröffentlichten Geschäftsberichten der Finanzvertriebe – so wie DVAG – deren Umsatzerlöse zusammen und erstellt daraus ein Ranking. In diesem Ranking ist die DVAG seit vielen Jahren die unangefochtene Nummer 1! Das Ergebnis ist insoweit über jeden Zweifel erhaben, da Geschäftsberichte von vereidigten Wirtschaftsprüfern testiert werden.

    Ihre Kommentare zur AachenMünchener Leben sind sehr undifferenziert. Beispielsweise erhält die AML seit Jahren in den Finanzstärke-Ratings Bestnoten, und die Finanzstärke eines Lebensversicherers ist für den Kunden immer noch die wichtigste Kenngröße. Denn entscheidend ist, dass z.B. nach 30 Jahren Beitragszahlung die Rentenzahlungen des Lebensversicherers für die darauffolgenden 20, 30 oder sogar 40 Jahre sicher sind.

    Ihre Aussage zu den Abschlusskosten ist ebenso undifferenziert. Womit vergleichen Sie die AML? Doch nicht etwa mit Direktversicherern, die dem Kunden Null Beratung ud wenig Service bieten? Im Bereich der Serviceversicherer liegen die Abschlußkosten der AML im guten Mittelfeld. Gute Beratung hat eben ihren Preis, denn sie ist eine Dienstleistung, die von hoch qualifizierten Vermögensberatern der DVAG erbracht wird.

    Mit besten Grüßen, Ihr Helge Lach

  4. Nick Heilborn, 19. August 2009 um 15:31 Uhr

    @ Dr. Helge Lach Dem kann ich nur zustimmen! Ein kluger Kunde wird niemals nur auf den Preis achten, um so zu sehen ob ein bestimmtes Produkt möglichst “billig” ist. Nein, ein kluger Kunde fragt sich, ob eine bestimmte Sache oder Dienstleistung “preiswert” ist – also den Preis wert ist. Das sind jedenfalls meine Erfahrungswerte seit nunmehr 9 Jahren Tätigkeit als Vermögensberater. Und mal ehrlich, wer würde sich denn selbst operieren um die Zuzahlung im Krankenhaus einzusparen? Natürlich niemand! Ich denke, dass Geldangelegenheiten heute genauso unteilbar sind, wie die Gesundheit. Natürlich gibt es auch Menschen, die ihre Kenntnisse über die richtigen Zusammenhänge beim Thema Vermögensaufbau und Absicherung überschätzen. Das Ergebnis ist dann unzweckmäßiger Versicherungsschutz und Lehman-Zertifikate im Depot….. Beratung tut Not! Nick Heilborn