Neuer DVAG-Studiengang entwickelt sich zum Volltreffer

17. Juni 2009 | 1.326 mal gelesen

In wenigen Tagen (30. Juni) ist Meldeschluss für unseren neuen Studiengang zum Bachelor of Arts, Fachrichtung Financial Advisory. Waren es im ersten Jahr noch knapp 20 Abiturienten, die sich für diesen Studiengang eingeschrieben haben, werden es in diesem Jahr fast doppelt so viele sein.

Auf Einzelheiten des Studiums will ich an dieser Stelle nicht eingehen, das kann jeder Interessierte an anderer Stelle nachlesen. Worum es mir hier geht: Erneut stellen wir unter Beweis, wie ernst wir es mit der Ausbildung unserer Vermögensberater nehmen. Dies belegt auch das “exzellente” Karriere-Rating der unabhängigen Rating-Agentur Assekurata.
Über 50 Millionen Euro haben wir im Jahr 2008 in die Ausbildung investiert. Seit 2008 ist es sogar möglich, den Vermögensberaterberuf im Rahmen eines dualen Studiums in Kooperation mit der renommiertesten privaten Fachhochschule Deutschlands, der FHDW in Bergisch Gladbach, zu erlernen. Es war anstrengend und aufwändig, diesen exklusiven Studiengang zu entwickeln. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass jetzt das Interesse riesengroß ist. Wieder ein Meilenstein in unseren ständigen Bemühungen, den Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden!


Kommentare für diesen Artikel (7)

  1. Nick Heilborn, 1. Juli 2009 um 11:54 Uhr

    Kompetenz bringt Nutzen!

    Der neue Studiengang „Bachelor of Arts, Fachrichtung Financial Advisory“, ist in der Tat ein weiterer Meilenstein der DVAG, in dem Bestreben, eine immer bessere Qualifikation der Vermögensberater zu gewährleisten.

    Die Zeiten in denen jeder, der einen Antrag ausfüllen konnte, ohne gesetzliche Kontrolle im Finanzdienstleistungsbereich arbeiten durfte, sind seit der EU-Vermittlerrichtlinie zum Glück vorbei.

    Da ich mittlerweile seit 9 Jahren Vermögensberater bin, kann ich nur feststellen, dass bei der Deutschen Vermögensberatung auf die Ausbildung schon großen Wert gelegt wurde, als sich in Berlin oder Brüssel noch keiner dafür interessierte!

    In einer Zeit, in der selbst Banker ihre eigenen Produkte nicht mehr verstehen, ist es für den Bürger von unschätzbarem Wert, sich von einem branchenunabhängigen Berater informieren zu lassen, der keine Verkaufsziele erfüllen muss.

    Denn, mal ganz ehrlich, wer soll einem denn sonst Rat geben?
    Etwa die Verbraucherzentralen, die gerade mal wieder ein -kostenpflichtiges- Ratgeberheftchen herausgegeben haben, dass natürlich nur dem Bürger Nutzen bringen soll…?

    Dabei wartet man mit so sinnvollen Lösungen auf, wie “Ampel für Kapitalanlagen”.
    Rot beispielsweise hieße nach diesem Schema “gefährlich” und grün “unbedenklich”.

    In der Tat ist diese Idee lobenswert, soll sie doch dem Anleger einen gewissen Durchblick über die vielen verschiedenen Produktgattungen verschaffen, aber ist sie auch praktikabel?

    Gibt es wirklich per se “gefährliche” oder “sichere” Geldanlagen?

    Oder ist es mit Finanzprodukten doch nicht viel mehr so, wie mit Medikamenten:
    Was für den einen Patienten gefährlich sein kann, erleichtert einem anderen womöglich das Leben!

    In jedem Fall werden die Einnahmen aus dem Verkauf dieser Publikation das Leben der Verbraucherzentralen erleichtern, nicht zu vergessen auch dem Verbraucher sein liebstes Portemonnaie…

    Ich kann jedenfalls nur jeden Bürger beglückwünschen, der einen seriösen und kompetenten
    Vermögensberater hat.

    Denn nur dieser kann einem doch helfen, z.B. die dringend benötigte Altersvorsorge solide aufzubauen und über mehrere Lebensabschnitte hinweg zu begleiten und anzupassen.

    Nick Heilborn

  2. Denis Seidel, 2. Juli 2009 um 13:04 Uhr

    Nur gut ausgebildete Vermögensberater können ihren Kunden alle Vorteile verschaffen, auf die sie einen Anspruch haben.
    Dann gibt es für alle eine klassische Win-Win-Situation, der gut beratende Kunden empfehlen lieber weiter und werden evt. sogar Mitarbeiter.

  3. Heinz-Bert Müssig, 11. Juli 2009 um 21:16 Uhr

    Kurzer Kommentar zur Verbraucherzentrale und deren Empfehlungen. Ich schätze Herrn Tenhagen sehr, da er sehr häufig auch faire Kommentare abgibt. Doch häufig schießen seine Helfer über das Ziel hinaus. Den wirtschaftlichen Schaden, den die Verbraucherschützer in 2002 angerichtet haben, mit Ihrer Empfehlung von Riester-Verträgen Abstand zu nehmen, werden Sie selbst wohl kaum stämmen können. Wer zum Teufel zieht sie dafür zur Rechenschaft, wär zieht sie vor den Kadi für eine dies bzgl. Falschberatung. Im Gegenteil, Sie lassen sich solche Aussagen noch honorieren durch den Verkaufspreis Ihrer Zeitschrift. Peinlich sage ich nur. Übrigens der große Haken an Honorarberatung ist, daß ähnlich wie bei Steuerberatern und Ärzten in keiner Weise eine Honrorarvereinbarung die Qualität einer Beratung oder Untersuchung bestimmt. Sonst hätten wir keine Steuerfälle in der Justiz oder Kunstfehler bei Ärzten.
    Frohes Schaffen und Anlegen wünscht
    Heinz-Bert Müssig
    Realist

  4. Nathen Pegibils, 25. Juli 2009 um 23:21 Uhr

    Höhö, der Vergleich mit Ärzten und Steuerberatern ist toll. Fakt ist, dort gibt es keine “Honorarberatung” wie sie im Allfinanz-Sektor gemeint ist. Oder gelten die 10€ Praxisgebühr für Sie etwa als Honorar? Und gibt es Steuerberater die alternativ auch umsonst beraten? Ich denke nicht. Eine Garantie gibt es für nichts im Leben, aber ich würde im Traum nicht daran denken die Krankenhäuser abzuschaffen, weil es Falschbehandlungen gibt. Entscheidend ist, dass Honorarberatung in diesem Bereich mehr Sicherheit bringt. Genauso wie eine private Krankenversicherung eine bessere Behandlung bringt. Sicher ist nur der Tod. Und die Haltung der DVAG zu dem Thema spricht Bände. Leuchtet mir auch ein, schliesslich lässt sich ein fragwürdiges Produkt leichter an den Mann bringen, wenn dafür nicht noch Extra-Kohle verlangt wird. Die Heuchelei der Indoktrinierten kann einen Menschen hier echt krank machen. Ein guter Rat: Aufwachen!
    Mit besten Grüßen, Ihr Helg… äh, ich meine Nathen Pegibils

  5. , 26. Juli 2009 um 09:28 Uhr

    Liebe(r) Nathen Pegibils,

    es fällt mir schwer, den Bezug Ihres Kommentares zum Studiengang der DVAG und der FHDW nachzuvollziehen.

    Dennoch gehe ich gerne auf die Themen ein, die Sie offensichtlich diskutieren wollen.

    Zum einen unterstellen Sie, die Bürger wüssten nicht, dass Beratung Geld kostet und der Berater indirekt über das vermittelte Produkt bezahlt wird.

    Das ist ein Irrtum. Jeder Kunde weiß, dass Beratung Geld kostet. Und ein zufriedener, gut beratener Kunde weiß den Wert einer Beratung durch die DVAG zu schätzen.

    Honorarberatung könnte eine Alternative sein, vor allem dann, wenn der Berater von sich behauptet, unabhängig bzw. ungebunden zu sein. Wer so am Markt auftritt, sollte sich vielleicht wirklich direkt vom Kunden bezahlen lassen.

    Wer hingegen, so wie die Deutsche Vermögensberatung (DVAG), schon beim Erstkontakt mit dem Neukunden offenlegt, gebundener Vermittler zu sein, kann die Vergütung durchaus vom Produktpartner erhalten. Der BMW- oder Mercedes-Händler stellt ja seine Vergütung dem Kunden auch nicht gesondert in Rechnung, sondern erhält einen Teil des Verkaufspreises. Kein Mensch stellt dies in Frage.

    Im übrigen hat die Honorarberatung durchaus auch für den Kunden Nachteile. Es gibt dazu inzwischen viel Literatur zum Nachlesen.

    Weiterhin mit besten Grüßen,
    Ihr Helge Lach

  6. Nathen Pegibils, 27. Juli 2009 um 23:45 Uhr

    Lieber Herr Lach, ich unterstelle, dass es den Menschen ganz sicher nicht klar ist, welche Kosten die Beratung kostet, wenn dies nicht klar so kommuniziert wird. Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob ich bewusst Geld dafür nehme, dass ich gerade konkret eine Beratung angeboten habe oder ein Produkt verkaufe und mir “nebenher” über die Provision Geld verdiene. Die Beratung die ich aus Ihrem Hause erfahren habe, hat mich das aus erster Hand gelehrt. Die hohen Kosten sind den Wenigsten bewusst. Und bezüglich des Zusammenhangs zum Thema haben Sie recht – mein Fehler. Ich habe mich diesbezüglich auf meinen Vorredner bezogen. Den haben Sie aber nicht deswegen angemahnt. Weil der nicht kritisch war vielleicht? Ein Schelm, der dabei böses denkt. Aber grundsätzlich haben Sie recht, ich habe mich auf eine Diskussion “off-topic” eingelassen, und dies ist etwas, was mich persönlich auch in Foren stört. Zumindest diesbezüglich kann ich Ihnen also zustimmen und enthalte mich weiterer Kommentare in diesem Post. Mit freundlichen Grüßen N. Pegibils

  7. Hamza Özkan, 12. April 2010 um 23:18 Uhr

    Lieber Herr Dr. Lach,

    es freut mich sehr, dass es meinen freiberuflichen selbstständigen Beruf als Vermögensberater jetzt als Studiengang gibt. Ich habe letztes Jahr mein Abitur auf dem Technischen Gymnasium absolviert und würde gerne diesen Studiengang studieren, da ich mir auch den Doktortitel – wie Sie – verdienen möchte. Ich befürchte jedoch, dass es diesen Studiengang leider nicht überall gibt, denn ich wohne in Stuttgart und mein Büro befindet sich auch in der Nähe. Was würden Sie mir empfehlen?

    Danke im Voraus!-)

    Mit freundlichen Grüßen

    Hamza Özkan