Unlauterer Wettbewerb

4. Juni 2009 | 1.612 mal gelesen

Herzlich willkommen im neuen Blog der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Ich werde hier zukünftig persönlich Rede und Antwort stehen. Um zu informieren, über unser Unternehmen, aber auch zum Markt, der spannender ist denn je. Mit meinen Informationen, Meinungen und Bewertungen will ich zum Nachdenken anregen, genauso wie zur Diskussion mit mir und unter den “Bloggern” selbst.

In meinem ersten Beitrag will ich Bezug auf einen sehr interessanten Artikel in der Financial Times vom 3. Juni 2009 nehmen. Herbert Fromme berichtet dort über einen Streit zwischen dem BVK Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute und den Banken und Sparkassen. Letztere nutzen ihre Machtposition bei der Kreditvergabe aus, um bestehende Versicherungsverträge umzudecken. Unsere Vermögensberater kennen dieses Phänomen aus der Praxis nur allzu gut. Wir wissen von Fällen, in denen Sparkassen sich geweigert haben, die Beiträge zu den von Mitbewerbern vermittelten Verträgen abzubuchen. Es sollte einmal geprüft werden, ob ein solcher unlauterer Wettbewerb überhaupt datenschutzrechtlich haltbar ist. Wir werden das Thema aufmerksam beobachten.


Kommentare für diesen Artikel (15)

  1. Jochen Elsäßer, 1. Juli 2009 um 11:00 Uhr

    Ich finde die Konkurrenz geht im Moment äußerst agressiv am Markt vor. Oft wird nur nach neuem Umsatz geschaut, jedoch nicht nach dem Nutzen für den Kunde. Hier kann ich einige Beispiele nennen:

    1.) Ein Berater der VVO Harberger hat eine bestehende Wunschpolice (FRB) gekündigt und eine neue Fondspolice bei der Canada Life gesetzt. Die Überraschung war, dass in der neuen Fondspolice genau der gleiche Fond hinterlegt war (Flex Pension). Die Argumentation zielte auf die Kostenqoute ab, jedoch wurde ein Verlust nicht erwähnt. Also sinnfrei.

    2.) Dies ist schon 2 Mal passiert. 2 unterschiedliche Berater der Allianz standen bei 2 unterschiedlichen Kunden auf der Matte. Sie kündigten Riester Verträge (4RG) und setzten neue kapitalgebundene Verträge mit dem Argument “es ist sicherer und es kommt mehr raus bei weniger Beitrag”. Jetzt fragt sich jeder “wie ist das möglich? Ganz einfach: In dem man 6 % Dynamik jährlich rein rechnet und in dem man den Kunden ein paar Jahre jünger macht ohne das diese es gemerkt hat. Das ist in meinen Augen schon Betrug! Jedoch schwer nachzuweisen wenn man den Kunden nicht mehr auf seiner Seite hat. Dies scheint im Moment bei der Allianz Methode zu haben.

    Ich bin gespannt auf weitere Fälle. Auch Banken versuchen immer Riesterverträge umzudecken, ohne auf eventuelle Verluste hinzuweisen. Die ganze ENtwicklung im Moment finde ich gerade nach der Bankenkrise sehr schade.

  2. M. Schnurrer, 1. Juli 2009 um 11:06 Uhr

    Aus sicherer Quelle ist mir bekannt, das Mitarbeiter gewisser Hausbanken, zeitweise dazu angehalten waren, die Karten von Kunden, die sich länger nicht mehr am Schalter haben sehen lassen, beim nächsten Automatengebrauch einziehen zu lassen, um sie bei der Abholung ihrer Karte in ein Beratungsgespräch (Bausparen, Riester etc.) zu verwickeln. Als ich diese Vorgehensweise zuletzt mit einem guten Freund besprochen habe, hat er mir gesagt, dass ihm genau so etwas zuletzt passiert ist. Als er seine Karte abholen wollte ist ihm der Berater, bei der Frage warum seine Karte eingezogen wurde sofort ausgewichen und wollte ihn in ein Beratungsgespräch verwickeln! Er hat bis zu unserem Gespräch keine Ahnung gehabt warum die Karte eingezogen wurde… da wohl die Vermutung nahe…

  3. Uwe Gleser, 1. Juli 2009 um 11:08 Uhr

    Das Thema geht noch viel weiter : von einem Bekannten aus dem Freundeskreis, arbeitet bei der Volksbank Berlin, habe ich Info, das Kontoauszüge gezielt nach Abbuchungen von fremden Versicherungsunternehmen durchsucht werden, um den Kunden bei nächster Gelegnheit zur Umdeckung bestehender Entscheidungen zu bewegen.
    Wahrscheinlich können sonst keine anderen Geschäfte mehr gemacht werden, weil Lehmann- Zertifikate gerade “aus” sind!!

  4. Kay Klinger, 1. Juli 2009 um 14:31 Uhr

    Das ,,Sahnehäubchen,, setzt hier die ,,Ampelbroschüre für Sparprodukte,, der Verbraucherzentrale Hamburg. Info unter http://www.versicherungsjournal.de zum Artikel am 01.07.2009. Fazit: Schlechter geht es fast nicht mehr, von richtigen Berechnungen und von Rendite bei Finanzprodukten scheint dort keiner was zu wissen.
    Unglaublich, da wird das Sparbuch zum Renner der Altersvorsorge und zur Spardauer zur Altersversorgung von 5-7 Jahre geraten!!
    Versicherungen und Fonds kommen absolut minderwertig dabei weg, Wahnsinn was da geraten wird.

  5. S. Wagner, 1. Juli 2009 um 14:51 Uhr

    Vor einem halben Jahr habe ich eine Wunschpolice mit BU bei einem jungen Mann abgeschlossen. Er hatte bisher noch keine Beratung erhalten und hatte keinen Versicherungsschutz bei Berufsunfähigkeit. Eine Woche später kam der Widerruf per Fax (gefaxt von der Raiffeisenbank). Nach einem weiteren Gespräch mit dem jungen Mann, stellte sich heraus, der Banker hat ihm anstatt der Wunschpolice eine x-beliebige Rentenversicherung (ohne Berufsunfähigkeitsschutz) angeboten, diese sei ja viel sicherer und außerdem, sagte der Banker “es gibt keine Höchsstandsgarantie”. Ich finde es oft eine Frechheit von Bankern, wie sie Produkte schlecht machen, ohne eine Ahnung davon zu haben. Hauptsache sie verkaufen ihre Sollvorgaben, egal ob der Kunde optimal abgesichert ist.

  6. Randolf Baumgärtel, 1. Juli 2009 um 16:44 Uhr

    Meine Erfahrungen, mit Banken/Sparkassen sind hauptsächlich, dass diese zum Beispiel Daueraufträge, die an die AachenMünchener gingen einfach löschen, oder ignorieren. Sogar Überweisungen gingen einfach nicht weg. Meistens liefen diese nicht akzeptablen Aktionen bei den Sparkassen ab. Meiner Meinung nach sollte man diese ganze Murkserei an die Öffentlichkeit stellen, so wie viele grundlos die DVAG schlecht machen. Dabei wissen die schon alle, dass Sie keine Chance haben.

  7. Frank Maichle, 1. Juli 2009 um 17:22 Uhr

    Eine ortsnahe Bank hatte bei einem jungen Kunden mit ausländischer Herkunft mehrfach angerufen, mit der Bitte zur “Beratung” zu kommen. Hintergrund der “Beratung” war eine Umstellung des bestehenden Bausparvertrages zum Zwecke der “Verbesserung” der Ansparung. Der “Alte” Bausparvertrag über 10tsd€ wurde schädlich vorzeitig gekündigt und das angesparte Guthaben sofort um die Bearbeitungsgebühr gekürzt. Natürlich umfasst der “neue” Bausparvertrag eine 5fache Bausparsumme- da lohnt es sich doch erst richtig, meinte der “Berater”. Fazit: Abschlussgebühr für Altvertrag verloren, Abschlussgebühr Neuvertrag sofort bezahlt, nicht einmal 40% der Regelbesparung realisiert- so wird der Vertrag erst nach ca. 24 Jahren “reif”. Die Selektion erfolgte auch über die Kontoauszüge. Jetzt ist die Bundesaufsicht für Finanzen (BaFin) eingeschaltet. Das hat mit Beratung gar nichts zu tun, sondern dient ausnahmslos nur der Zielerreichung der Bank. Erwähnenswert: der Kunde erhielt für diesen Abschluss einen Übernachtungs
    gutschein für ein Mittelklassehotel (!)von der Bank.

  8. S. Wagner, 2. Juli 2009 um 15:51 Uhr

    Ein weiterer aktueller Fall betrifft eine ganz bekannte Krankenkasse. Diese Krankenkasse ist jedes Mittel recht, ihre Mitglieger zu behalten. Neulich (nachdem meine Kundin gekündigt hatte und zu einer anderen Kasse wechseln wollte), kam ein Mitarbeiter der GKV zu ihr an den Arbeitsplatz und bot ihr einen Gutschein für ein Wellnesswochende und eine sofortige Auszahlung einer Bonusprämie in Höhe von ca. 100 Euro, wenn sie die Kündigung sofort widerruft. Oder bei einem anderen Fall bot die Krankenkasse in einem Behindertenheim jedem NEUEN Mitglied sofort 2.000 Euro cash auf die Hand, wenn sie sofort wechseln. Ich finde es echt schade, dass die Situation im Moment nur noch ein Hauen und Stechen ist.

  9. Rolf Kamp, 2. Juli 2009 um 20:07 Uhr

    Wie arbeiten andere?
    Vorgestern stand bei mir vor der Haustür eine junge Frau. Meine öffnete, da ich am telefonieren war. Die Dame war vom Bund der Steuerzahler und wollte einen Termin vereinbaren, da sie uns helfen wollte, Steuern zu sparen. Auf ihrer Visitenkarte war auch die Telefonnummer des Bundes der Steuerzahler. Mir kam das nicht geheuer vor und ich rief dort an. Mir wurde bestätigt, das besagte Dame für diesen Bund arbeitet und diese Klinkenputzen. Auf meine Nachfrage hin, ob es sich um reine Mitgliederwerbung bei der Aktion handelt, bekam ich zörgerlich, dass dabei auch die Hamburg Mannheimer im Spiel ist und so der Kontakt zum Kunden hergestellt wird. Also ist der Bund der Steuerzahler nur Türöffner. Es ist schon schade, mit welchen Mitteln gearbeitet wird, von seriöser Terminvereinbarung hat man dort noch nichts gehört, und das der BdSt sich für sowas hergibt ist schon fast ein Skandal.

  10. Ralf Cormaux, 3. Juli 2009 um 21:42 Uhr

    Beispiel von zwei großen Banken zum Thema: Wie ruiniere ich meine Kunden mit System:

    Ein Kunde hat einen Ratenkredit und Dispositionskredit. Das Konto befindet sich bis zum Anschlag. Was passiert: Es erfolgt eine Umschuldung. Eine mögliche Lösung wäre den Dispokredit in einen Ratenkredit umzuschulden. Aber es wird die Gelegenheit genutzt, den nicht mal ein Jahr alten Ratenkredit, wo schon 3 % Bearbeitungsgebühren bezahlt wurden und eine teure Restschuldversicherung mit verkauft wurde, einfach aufzulösen und einen neuen Ratenkredit über die gesamte Summe von Dispo und Restschuld des Ratenkredits abzuschließen. Hintergedanke: Neue Bearbeitungsgebühr von 3% über die gesamte Summe und neue Restschuldversicherung. Natürlich kam der Kunde finanziell nicht klar, also machte die Bank das gleiche Spiel kurze Zeit später noch einmal. Denn der Disporahmen blieb eingerichtet, so dass der Kunde fleißig weiter überziehen konnte. Es handelt sich nicht um Einzelfälle sondern um ein klassisches Verkaufsschema, welches häufig in der Privatinsolvenz endet oder aber zumindest im finanziellen Disaster. Man beachte, dass bei 30.000 € immerhin 900 € Abschlussgebühren fällig werden. Wenn die Bank ein Jahr später dann wieder umschichtet bei einer angenommenen Restschuld von 27000 € und einem Dispo von 5.000 €, werden insgesamt 32.000 € neu als Ratenkredit abgeschlossen mit neuen 3% Bearbeitungsgebühren, also 960 €. Besser wäre doch wohl 5.000 € mit 3 % zu belegen. Ersparnis für den Kunden 810 €. Leider sind dann die Bankprovisionen kleiner. Meist beginnt das mit kleinen Krediten und schaukelt sich immer weiter nach oben. Vermutlich ist es für die Banken lukrativer häufig umzuschulden mit hohen Provisionen. Denn wenn später eine Insolvenz und somit Zahlungsunfähigkeit droht, haben sie genug Geld am Kunden im Vorfeld verdient. Zumal einem finanziell angeschlagenen Kunden auch meist noch eine Kapitallebensversicherung als “verpflichtend” mitverkauft wird. Vor wenigen Tagen habe ich sogar eine mitverkaufte Sterbegeldversicherung beim Kunden entdeckt mit einer Laufzeit von 44 Jahren als Absicherung des Ratenkredits mit einer Laufzeit von 7!

  11. R. Arnold, 4. Juli 2009 um 15:13 Uhr

    Ein Kunde rief mich kürzlich an und bat um Beantragung eines Ratenkredits über 10-12.000 €. Da ich wusste, dass ein vollbesparter Bausparvertrag eines Mitbewerbers vorhanden war, empfahl ich die Möglichkeit eines Blankodarlehens daraus zu nutzen. Ich schickte den Kunden zu der Genossenschaftsbank mit der diese Bausparkasse kooperiert, um sich dort die Verwendung bestätigen zu lassen. Der Kunde ging zu dieser Bank – man muss dazusagen, er ist dort kein Kunde – und bat um besagte Unterschrift. Das könne man nur erledigen wenn ein neuer Bausparvertrag abgeschlossen wird, erklärte man ihm dort und verkaufte einen neuen Bausparvertrag über 20.000€ mit einer Sparrate von 50€ (wenn überhaupt wären 10.000€ bei der Sparrate angemessen gewesen). Man hat weder gefragt ob er das so will, noch ob er sich das zusätzlich leisten kann. Er wurde regelrecht dazu genötigt. Seine finanzielle Situation ließ nämlich in Wirklichkeit eine weitere Sparrate gar nicht zu. Nun stelle man sich vor, ein Arzt verschreibt ohne Untersuchung ein Medikament mit schädlichen Nebenwirkungen gegen Magenschmerzen, obwohl eine völlig andere Krankheit vorliegt und der Patient stirbt.

  12. Ralf Cormaux, 7. Juli 2009 um 11:31 Uhr

    Ein weiteres Beispiel von gestern Abend:
    Ein Vollkunde einer großen Sparkasse im Raum Krefeld / Mönchengladbach bestückt schon mit zahlreichen Finanzierungen erhält unter anderem ein Baufinanzierungsdarlehen über 179.000 € für das Privathaus nur mit Hinterlegung eines Bausparvertrags. Die Tilgung musste in einen neu abgeschlossenen Bausparvertrag der LBS (also verbundintern) gezahlt werden: 150 € monatlich. Bausparsumme 179.000 €. Die Regelsparrate gemäß den Bausparbedingungen beträgt 716 €!!! Folge: absolut überhöhte Bausparsumme und somit viel zu hohe Abschlussgebühr (Minus für den Kunden: 1.415 €). Zur weiteren Sicherheit ließ sich die Sparkasse netterweise auch noch zahlreiche Lebensversicherungen mit Teilen derer Erlebensfallleistung abtreten. Da nicht viel an Rückkaufswerten vorhanden war, vermute ich, dass die Sparkasse genau weiß, dass die Finanzierung über den Bausparvertrag rund 47 Jahre dauern würde und sich deshalb auch die Auszahlungen der Lebensversicherungen bei Ablauf sichert. Der Kunde ist nach Bauspardarlehensablauf fast 85!!! Ist aber auch klar: Abschlussgebühr überhöht kassiert, Kunde erhält 0,75 % Guthabenszins im Bausparvertrag und tilgt nichts direkt ins Darlehen, im Darlehen bleiben die Zinsen schön konstant hoch bei 4,8%. Nach 10 Jahren Zinsbindung ergibt sich somit ein weiteres Minus für den Kunden, da die Restschuld rund 6.000 € höher ist, als wäre die Tilgung direkt ins Darlehen geflossen. Wenn ich so arbeiten würde, hätte ich keinen einzigen meiner über 600 Kunden mehr ud keiner würde mich weiterempfehlen. Die Sparkassen leben noch von Ihrem “guten” Ruf mit dem Riesenbestand. Gut für uns, wenn die Sparkassen so arbeiten. Irgendwann werden hoffentlich die Menschen in Deutschland merken, dass Banken, Versicherungen und Bausparkassen nach Quotenvorgaben arbeiten mit fatalen Folgen für die Kunden. Ohne diese Quote lässt sich leichter arbeiten, deshalb danke an die Familie Pohl für das Konzept der Deutsche Vermögensberatung.

  13. Markus-Björn Peisker, 7. Juli 2009 um 16:54 Uhr

    Bin gerade seit einem halben Jahr Mitglied in diesem wunderbaren Unternehmen und muss feststellen: Schon doll – was man da so mit den Wettbwerbern am Markt erleben kann. Mich wundert es, dass die DVAG nicht in der Lage ist, ihr teilweise noch schlechtes Image loszuwerden, wenn man immer wieder u.a. nur noch erschreckende Feststellungen bei den so “seriösen” Unternehmen der Finanzgruppe mit dem umgedrehten Fragezeichen machen muss.
    Beispiele: BauFi für ein Ehepaar in den besten 5o er Lebensjahren. Sparkassenangebot (vermeintlich) niedrige Rate über 30 ! Jahre abzuzahlen anstatt aufgrund des Lebensalters einen höheren und schnellen – nach einer Analyse übrigens erkennbar abzuleistenden – Abtrag auszurechnen. Selber Kunde selbe Finanzgruppe, “Fachmann der LBS”: “KfW-Mittel sind nicht so sinnvoll und braucht man nicht einplanen…” Wenn nicht bei 30 Jahren, wann denn dann?!?
    Anderes Beispiel: Ratenkredit eines Kunden wird mt einer Risiko-LV abgedeckt.Soweit verständlich. Nach Auslösung des Ratenkredits wird ihm die Police nur auf ( vom Vermögensberater unterstützenden ) Druck hin ausgehändigt, obwohl vom Kunden weiterhin fleißig, (viel zu) hohe Monatsbeiträge entrichtet werden.
    Und – Muss ein Kunde drei Unfall und eine – jetzt kommt´s – Giro-Unfall- Versicherung bei der gleichen Gesellschaft haben, ohne jemals mit ihm über BU, PKV-Zusatz, etc. gesprochen zu haben..? Jeder muss und will Geld verdienen – ohne Frage. Seit einigen Wochen wird für mich persönlich erst wirklich erkennbar, wie bei der DVAG Geld verdient wird: Kurzform: Gute Arbeit – zufriedene Kunden! Zufriedene Kunden – Vertrauen! Vertrauen – Geld verdienen!
    Wir sind allein schon deshalb automatisch besser, weil es in der Struktur des Unternehmenskonzeptes so angelegt ist. Etwas was viele mittlerweile zu KOpieren versuchen ohne es KApiert zu haben. Gut so…Vielen Dank, dass ich hier, in dieser großartigen Berufsgemeinschaft, die Möglichkeit bekommen habe – GUTE Arbeit leisten zu können! Gratulation zu Prof. Pohls genialen Idee! Der Frustdruck ist steht vielen Volksbänkern und “Sparkasslern” in diesen Tagen ins Gesicht geschrieben. Höchste Zeit, Sie für die DVAG zu gewinnen, wo sie ihre Kompetenzen so anwenden können, wie es sich gehört…

  14. Birgit Wolff, 11. Juli 2009 um 12:35 Uhr

    Vor einigen Wochen war ich bei langjährigen Kunden. Es ging um ein Forwarddarlehen. Da die Zinsbindung im Monat 10/2010 ausläuft, wollten meine Kunden die Gunst der Stunde nutzen und sich für die Fortführung der Baufinanzierung, günstige Konditionen sichern. Meine Kunden hatten sich bereits im Vorfeld ganz unverbindlich, ein Angebot von Ihrer Hausbank, der Volksbank hier vor Ort rechnen lassen.Es ging um eine Ablösesumme von 75.000,-€. Als ich dieses Angebot sah, traute ich meinen Augen nicht. Der Berater der Volksbank rechnete 10.000,€ Eigenkapital ein, da der Zinssatz dann besser wäre, meinte er und der Wert des Hauses ja nicht so toll wäre. Eine unglaubliche Aussage. Das Eigenkapital sollte aus der Kündigung der schon seit 1997 angesparten Fondpolice bei der AM kommen. Die Kunden hätten nicht nur Ihre Altersvorsorge aufgegeben, denn dafür hatte sie diese Police mal abgeschlossen, sondern auch der Todesfallschutz von 34.000,€ wäre verloren gegegangen. Dies interessierte den Bänker aber nicht, sicher hatte er schon eine neue Versicherung in seinem Koffer. Anscheinend kümmerte es ihn überhaupt nicht welche Nachteile die Kunden durch eine Kündigung gehabt hätten. Zum Glück haben meine Kunden dieses Spiel durchschaut und hätten bei der Volksbank sowieso nicht finanziert weil sie Ihrem Vermögensberater vertrauen. Fazit: Wir haben eine Finanzierung bei der Deutschen Bank gemacht, der Kunde hat sogar noch 10.000,-€ für Moderniesierung mitfinanziert und das zum fast gleichen Zinssatz wie bei der Volksbank und die Fondpolice besteht auch noch. Da zeigt sich doch mal wieder wer die besseren Berater sind.

  15. Kredit ablösung, 13. Dezember 2009 um 01:39 Uhr

    Im Bereicht Kredite sollte immer angemerkt werden,
    das die Umschuldung immer moeglich ist. Im Baufinanzierungssektor ist der begrenzende Faktor die Zinsbindung.
    Im Ratenkreditbereich ist die Umschuldung immer nach 6 Monaten moeglich, allerdings lohnt sich die Ratenkredit Umschuldung eigentlich nur bis 6 Monate vor dem Ablauf des Ratenkredits.
    Dies ist bedingt durch die In der laufzeit immer hoeher werdenden Tilgungen. Daher empfehlen wir immer die Umschuldung in betracht zu ziehen ?