Noch vor 25 oder 30 Jahren war es der Normalfall, dass sich die Kinder als Erwachsene um die alt gewordenen Eltern gekümmert haben und oftmals drei Generationen unter einem Dach gelebt haben, manchmal sogar vier.
In diesem Punkt hat sich die Zeit gewaltig verändert. 62 Prozent der Deutschen gehen nicht mehr davon aus, im Alter von Familienangehörigen betreut zu werden. So die Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unseres Partners AachenMünchener.
Eine fatale und vor allem kostspielige Entwicklung, denn wird Betreuung im Alter oder bei Pflegebedürftigkeit nicht mehr in der Familie wahrgenommen, wird viel Geld benötigt, um Dienstleistungen in Anspruch nehmen zu können.
Auch hier gilt wieder: Früher an Später denken – mit frühzeitigen Investitionen in private Altersversorgung und Absicherung für den Pflegefall.
Es ist schon vom Begrifflichen her erstaunlich, wenn sich eine Zeitschrift mit dem Namen “Öko-Test” der Bewertung von Finanzprodukten widmet.
Jüngst wieder in der aktuellen Ausgabe geschehen (siehe Versicherungsjournal vom 7. März 2012). Und die Substanz der Testergebnisse lässt tatsächlich Zweifel daran aufkommen, ob hier die erforderliche fachliche Kompetenz ausreichend vorhanden war.
Bewertet wurde, ob und inwieweit private Lebens- bzw. Rentenversicherungen für Selbständige zum Aufbau einer Altersversorgung geeignet sind.
Ergebnis: Durchweg gar nicht, und zwar im Grunde bei allen Anbietern.
Es erstaunt nicht, dass dieses Ergebnis zustande kam. Denn bei der Berechnung der Renditen in zwei Beispielrechnungen wurde ausschließlich der Garantiezins herangezogen. Überschussbeteiligung und Schlussgewinnanteile wurden ignoriert. Ebenso wie die hälftige Steuerbefreiung auf die Überschüsse. Und die Absicherung biometrischer Risiken wie überdurchschnittlich hohes Alter oder frühzeitiger Tod (Hinterbliebenenversorgung) wurde ebenfalls nicht berücksichtigt.
Bleibt mal wieder: Hoffentlich ahnen die Leser von Öko-Test, dass bei den Testergebnissen etwas nicht stimmen kann.
So eine aktuelle Umfrage (siehe DIE WELT vom 1. März 2012, S. 13), bei der 63 Prozent der Befragten angaben, mit dem Sparbuch Vermögen zu bilden (…wobei der Begriff Vermögensbildung nicht passend ist, denn die erzielbaren Zinsen liegen unterhalb der Teuerungsrate).
Auf Platz 2 die private Lebens- und Rentenversicherung, die – zumindest bei unserem Premiumpartner AachenMünchener Leben – mit 4,2 Prozent deklarierter Überschussbeteiligung im Vergleich zum Sparbuch weit mehr als das doppelte an Rendite bringt – und davon die Hälfte sogar noch steuerfrei.
Interessant auch ein anderes Umfrageergebnis: Nur ein Drittel der Befragten geht von sich aus aktiv auf den Berater zu, wenn es um Anlage- und Vorsorgefragen geht. Bedeutet nichts anderes: In den meisten Fällen ergreift der Berater die Initiative. Dies wiederum belegt die These, dass in Deutschland ohne Berater dringend benötigte private Vorsorge in noch viel mehr Fällen als schon heute schlichtweg nicht stattfinden würde.
Ein glückliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2012 wünschen wir allen Lesern unseres Unternehmensblogs!
Details zu unseren Geschäftsergebnissen 2011 dürfen wir heute noch nicht verraten. Aber: Das Jahr war für unser Unternehmen in jeglicher Hinsicht ein erfolgreiches Jahr, trotz schwierigster Rahmenbedingungen. Wir werden die Marke von 1 Mrd. Euro Umsatzerlösen erneut deutlich überschreiten und wachsen. Die Anzahl unserer Kunden haben wir kräftig ausgebaut. Es gab in mehreren Bereichen wieder Rekordergebnisse. Und mit den Investitionen in das Anneliese Pohl Seedorf und in unser Zentrum für Vermögensberatung in Marburg haben wir erneut Weichen für die Zukunft gestellt.
Was bringt das Jahr 2012?
Es wird nicht einfacher, das ist offensichtlich.
Die ausufernde Staatsverschuldung wird weiter die Politik beherrschen und die globalen Finanzmärkte vor sich hertreiben, verbunden mit Verunsicherung in allen Bereichen. Geldanlage und Vermögensbildung bleiben deshalb schwierige Themen, die dennoch den Bürgern vermittelt werden müssen. Denn die meisten Menschen wissen nicht wohin mit dem Ersparten. Und nie zuvor waren private Alters- und Gesundheitsvorsorge so wichtig wie heute.
Wir sind bestens gerüstet: Mit exzellenten Produkten, mit unserer ausschließlich am Kunden orientierten Beratungsphilosophie und mit der “Schlagkraft” der Nummer 1 der Finanzvertriebe.
Überall – auch in unserem Blog – ist nachzulesen, dass die gesetzliche Rente in fast allen Fällen nicht reichen wird, um davon im Alter gut zu leben.
“Griffig” wird das Ganze aber erst mit konkreten Zahlenbeispielen, mit denen die Süddeutsche Zeitung vom 1. Oktober 2011 (S. 33) aufwartet.
So hat eine heute 60 Jahre alte Frau, die aktuell 1.261 Euro brutto im Monat verdient, beim Renteneintritt mit 65 einen Rentenanspruch in Höhe von 509 Euro. Hört Sie jetzt auf zu arbeiten, wird die Rente auf 360 Euro gekürzt – lebenslang.
Eine heute 62-jähriger Mann mit 2.522 Euro brutto bekommt ab 65 Jahren 1.198 Euro Rente, bei vorzeitiger Rente mit 63 Jahren gerade noch 1.060 Euro.
Bleibt zu hoffen, dass tatsächlich jeder gesetzlich Rentenversicherte aufmerksam die jährliche Mitteilung der Rentenversicherung zur voraussichtlichen Altersrente zur Kenntnis nimmt und im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten handelt. Zur Not mindestens mit einer Riester-Rente mit minimalem Eigenaufwand, besser mit deutlich höheren Vorsorgeaufwendungen, die einen einigermaßen sorgenfreien Blick in die Zukunft ermöglichen.
Nikolaus Kaiser, Vorstand der BfA (heute: Deutsche Rentenversicherung Bund) im Jahr 2009
Dr. Helge Lach ist Vorstandsmitglied der Deutschen Vermögensberatung AG mit Sitz in Frankfurt am Main.
Nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann studierte er Wirtschaftswissenschaften an der Universität Köln, wo er 1995 zum Dr. rer. pol. promovierte.
Seit dem 01.01.2003 betreut er die Bereiche Marketing und Ausbildung bei der DVAG.
Dr. Helge Lach ist 49 Jahre alt, verheiratet und hat 2 Kinder.