20. Januar 2010
41 Cent kostete umgerechnet ein Kilo Mischbrot im Jahr 1960. Heute bezahlt man dafür durchschnittlich 2,28 Euro.
Nicht so schlimm, könnte man entgegnen, denn im gleichen Zeitraum sind natürlich auch die Löhne gestiegen. Und tatsächlich musste man im Jahr 1960 noch 20 Minuten arbeiten, um sich vom Lohn dafür das Kilo Mischbrot kaufen zu können, während es heute nur 10 Minuten sind.
Wer Arbeit hat, darf also im Wesentlichen darauf vertrauen, dass Inflation und Lohnentwicklung zumindest langfristig annähernd im Gleichschritt verlaufen und insoweit der Lebensstandard erhalten werden kann.
Ganz anders sieht es aber für diejenigen aus, deren Einkommen von der Inflationsrate abgekoppelt ist. Das sind in aller erster Linie die Empfänger der gesetzlichen Rente, die sich in den nächsten Jahrzehnten kaum noch erhöhen wird – im Gegenteil, es ist sogar mit Negativrenditen zu rechnen.
Solche Einkommensempfänger trifft auf lange Sicht selbst eine sehr moderate Inflation von angenommenen 2 Prozent pro Jahr dramatisch, wie das Beispiel mit dem Mischbrot zeigt. Und angesichts der hohen zusätzlichen Staatsverschuldung der letzten Jahre ist es durchaus nicht unrealistisch, dass es auch wieder Jahre mit deutlich höherer Inflation geben wird.
Es ist also nicht immer nur die Demographie, die private Altersversorgung so wichtig macht. Auch der inflationsbedingte Verfall der gesetzlichen Rente ist ein wichtiges Argument.
Umso wichtiger, dass Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) tagtäglich tausendfach die Bürger auf diese Entwicklungen hinweisen und passende Altersversorgungskonzepte entwickeln. Am besten auch mit privaten Rentenversicherungen, und die im Idealfall mit jährlicher dynamischer Anpassung. Denn damit läßt sich zumindest das Risiko der “Basis-Inflation” praktisch vollständig ausschließen.
19. Januar 2010
Viele Menschen in Deutschland denken darüber nach, sich selbständig zu machen: Mit einem Cafe, einer Vinothek, einer Boutique oder in einem Franchise-System.
Aber selbständig ist nicht gleich selbständig:
- In den meisten Fällen wird beträchtliches Kapital benötigt, 20.000 Euro, 50.000 Euro oder noch mehr. Die Banken sind bei Existenzgründern vorsichtig. Oft scheitert die Idee der Selbständigkeit an der Finanzierung.
- Für viele freie Berufe wie Steuerberater, Anwalt, Mediziner, etc. wird eine akademische Ausbildung gefordert, die auf dem “zweiten Weg” meist nicht mehr realisierbar ist.
- Woher bekomme ich als Existenzgründer Kunden? Wie sieht mein Marketing- und Vertriebskonzept aus?
- Ein Selbständiger muss für seine Leistungen selbst Rechnungen schreiben. Dabei entstehen Außenstände, manchmal uneinbringliche. Auch daran scheitern junge Unternehmen, wenn Kunden nicht zahlen.
- Es ist normalerweise das “Schicksal” des Selbständigen, dass er gerade am Anfang wenig Unterstützung bekommt und damit in der schwierigsten Zeit als Einzelkämpfer unterwegs ist.
- Einkaufs-, Lager-, Mode- und Verderbrisiken: Kaum eine Branche, in der nicht Selbständige einem dieser Risiken ausgesetzt sind.
- Sozialleistungen? Fehlanzeige. Denn wer selbständig ist, muss für sich selbst sorgen.
- Urlaub? Auch hier Fehlanzeige, denn gerade Selbständige verzichten oft jahrelang auf Urlaub.
Es geht auch anders: Denn keines der aufgezeigten Probleme der Selbständigkeit entsteht, wenn man den Weg in die Selbständigkeit mit der Deutsche Vermögensberatung (DVAG) geht:
- Größere Anfangsinvestitionen sind nicht erforderlich.
- Eine spezielle Ausbildung wird nicht vorausgesetzt, sondern diese wird berufsbegleitend auf Kosten des Unternehmens vermittelt.
- Ein erprobtes Vertriebs- und Marketingkonzept steht zur Verfügung.
- Die Provisionen müssen nicht fakturiert werden, sondern werden monatlich pünktlich von der DVAG aufs Konto des Vermögensberaters überwiesen.
- Kein Vermögensberater wird allein gelassen. Jeder hat einen persönlichen Betreuer und ist in das Team einer Direktion eingebunden.
- Einkaufs-, Lager-, Mode- und Verderbrisiken gibt es nicht.
- Umfangreiche Sozialleistungen für die Vermögensberater von der Alters- und Hinterbliebenenversorgung bis hin zum medizinischen Gesundheitscheck werden von der DVAG finanziert.
- Urlaub muss nicht “genommen” werden, sondern wer erfolgreich ist, fährt mit Familie auf Kosten der DVAG in eine der Traumanlagen des Unternehmens.
Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen, die den Weg in die Selbständigkeit suchen, auf die Chancen des Vermögensberater-Berufes aufmerksam werden.
18. Januar 2010
Man sollte vermuten, die Makler sind diejenigen, die sich für die Honorarberatung einsetzen. Denn sie werben gegenüber dem Kunden mit Unabhängigkeit von Versicherern und Banken. Und allein dies legt es nahe, sich vom Auftraggeber, dem Kunden vergüten zu lassen.
Interessantes dazu bieten aktuelle Ausführungen von Harald Krauß, seines Zeichens der frühere Hauptgeschäftsführer des Europäischen Vermittlerverbandes, insoweit tief mit der Materie vertraut.
Er lehnt die Honorarberatung auch für den Makler ab, mit dem Argument, dass dieser auch für den Versicherer Dienstleistungen erbringe, die eine Vergütung durch diesen rechtfertigen. Zu solchen Leistungen gehören beispielsweise die Beschaffung von Informationen über das zu versichernde Risiko oder die Mitwirkung an individuellen Deckungskonzepten. „Folgerichtig ist es angemessen und betriebswirtschaftlich erforderlich, dass der Versicherer dem Versicherungsmakler diese ihm erbrachte Wertschöpfung entsprechend vergütet“, so Krauß.
Aus Sicht der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) ist ergänzend anzumerken: Auch Versicherungsmakler - so wie Vermögensberater – beraten Kunden, sie sind aber auch Vermittler. Vermitteln bedeutet hier, Interessensausgleich zwischen Versicherer und Kunde herbei zu führen. Vermittler sind demnach beiden Seiten verpflichtet.
Es bleibt also dabei: Die Honorarberatung ist etwas für den Honorarberater, denn dieser übernimmt selbst keine Vermittlungsfunktion.
17. Januar 2010
Glaubt man den Demographie-Experten, ist die gesetzliche Pflegeversicherung ein weit größeres “Pulverfass”, als die gesetzliche Renten- oder Krankenversicherung. Dies liegt daran, dass sowohl die Anzahl pflegebedürftiger Menschen wie auch die Höhe der Kosten im Einzelfall langfristig dramatisch zunehmen werden, und das bei vergleichsweise niedrigen Einnahmen in der gesetzlichen Pflegeversicherung.
Es gehört deshalb zu den wichtigsten Aufgaben der Vermögensberater der Deutsche Vermögensberatung (DVAG), mit ihren Kunden auch über das Thema Pflege zu sprechen. Denn den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, was im Pflegefall finanziell auf sie zukommt (dazu auch unser Blog-Beitrag vom 13.01.2010).
Die Financial Times Deutschland berichtet in ihrer Ausgabe vom 15.01.2010 über die Planungen der Regierung, eine obligatorische, kapitalgedeckte Pflegezusatzversicherung mit staatlichen Zuschüssen einzuführen.
Nicht ganz treffend, aber wegen geplanter Zulagen nachvollziehbar nennt der eine oder andere das Vorhaben bereits “Riester-Pflege”, in Anlehnung an die Riester-Rente, die jedoch keine Pflichtversicherung ist.
Strittig ist, wer die Versicherung anbieten darf: Nur die privaten Krankenversicherer, nur die gesetzlichen Kassen oder beide?
Da die Zusatzversicherung nach dem Kapitaldeckungsverfahren finanziert werden soll, sollte man unseres Erachtens getreu dem Grundsatz “Schuster bleib bei deinen Leisten” das Thema dorthin geben, wo die notwendige Kompetenz vorhanden ist: Zur PKV.
Andernfalls wäre es erforderlich, dass die gesetzlichen Krankenkassen – nach dem Vorbild der PKV – professionelle Kapitalanlageabteilungen aufbauen müßten. Wozu dieser volkswirtschaftlich unnötige Aufwand, wenn es bereits ein bewährtes System gibt?
16. Januar 2010
Jeder, der sich im Anlagegschäft auskennt, weiß, wie schwierig es ist, die Benchmark zu schlagen.
Unserem Premium-Partner DWS gelingt dies mit seinen Aktienfonds regelmäßig: Denn in 65,4 Prozent aller Fälle (17 von 26 analysierten Fonds) haben die DWS-Fonds im Zehn-Jahres-Zeitraum die Vergleichsindizes mit Überrendite geschlagen, so das Ergebnis einer Studie des Fondsanalyseunternehmens FWW.
Wir gratulieren unserem Partner DWS. Weiter so!
Denn so wissen die Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) und deren Kunden, dass sie gut aufgehoben sind, wenn es um die Geldanlage in Aktienfonds geht – sei es in Einmalanlagen, Fondssparplänen oder in fondsgebundenen Lebens- und Rentenversicherungen.
15. Januar 2010
In der aktuellen Diskussion über Provisionen werden – mit Blick auf die aktuelle Finanzkrise – fast immer die Banken kritisiert. Denn vorwiegend dort wurden die extrem hoch verprovisionierten Lehman-Zertifikate und andere “Hochrisiko-Papiere” verkauft.
Warum gerade dort?
Es ist ein großer Unterschied, ob eine Bank oder ein selbständiger Vermittler, zu denen auch die Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) gehören, berät und vermittelt.
In der Bank ist der Berater nicht der Empfänger der Provision. Denn er bezieht Gehalt, verkauft das, was die Bank vorgibt, und die Provision erhält die Bank. Motivation zu kundenorientierter Beratung kann so zumindest vergütungsbedingt kaum entstehen.
In jedem Falle fehlt die moralische Verpflichtung gegenüber dem Kunden, für die gezahlte Vergütung bestmögliche Leistung zu erbringen. Denn Vergütung und Leistungsqualität stehen in keinem Zusammenhang.
Ganz anders beim selbständigen Berater, der auf Provisionsbasis arbeitet: Der ist darauf angewiesen, dass er im Nachgang zur Beratung ein Produkt vermittelt, denn sonst verdient er kein Geld. Erfolgreiche Vermittlung setzt aber voraus, dass der Kunde gut beraten wurde, denn nur ein überzeugter Kunde unterschreibt. Insoweit hat ein Berater, der von Provision lebt, ein ureigenes Interesse, beim Kunden zu überzeugen und eine qualitativ hochwertige Beratungsleistung abzuliefern.
Selbst wenn es in der Branche das eine oder andere “schwarze Schaf” geben sollte: Beim selbständigen Berater wirkt dieser Mechanismus der Provisionsvergütung als “Qualitätsmotor”, der bei der Beratung in der Bank fehlt.
Ein kleiner (oder doch großer…?) Unterschied, der in der Diskussion mit bedacht werden sollte.
14. Januar 2010
“Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker”…,
… wer kennt ihn nicht, und dieser Werbezusatz der Arzneimittelbranche fällt einem unweigerlich ein, wenn es um den so genannten “Beipackzettel” für Finanzprodukte geht, der in Kürze eingeführt werden soll. Ziel: Dem Kunden deutlich machen, wie riskant das ihm angebotene Produkt ist.
Schon heute gibt es gerade zu den sehr riskanten und hoch verprovisionierten Produkten (geschlossene Fonds / Derivate) anschauliche, bunte Zeichnungsprospekte mit vielfältigsten Informationen zum Anlagehintergrund, zu Zahlungsmodalitäten sowie zu möglichen Risiken.
Beipackzettel werden sicher weniger bunt. Vielleicht ist schon deshalb die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Kunde sie nicht liest. Und noch geringer wird die Wahrscheinlichkeit, wenn die Beipackzettel ähnlich verklausuliert sind wie bei Medikamenten. In der FAZ vom 9. Januar 2010 heißt es dazu: “Die Pläne der Bundesregierung, Privatpersonen mittels Beipackzetteln vor dem Kauf falscher Finanzprodukte zu schützen, sind Ausdruck größter Hilflosigkeit”.
Ganz sicher werden “Beipackzettel” ein Problem nicht lösen: Nämlich dem Kunden Hilfestellung bei der Auswahl aus verschiedenen Produktlösungen zu geben. Allein am Beispiel Altersversorgung wird dies schnell deutlich. Denn viele Faktoren sind dafür maßgeblich, welches Konzept im Einzelfall für den Kunden optimal ist. Eben wie beim Arzt, ohne den der Patient auch nicht weiß, welches Medikament das für ihn Beste ist.
Es bleibt also dabei: “Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker”. In der Finanzbranche ist dies der Vermögensberater der Deutsche Vermögensberatung DVAG.
13. Januar 2010
Ende Dezember 2009 hat das Bundesamt für Statistik die “12. koordinierte Bevölkerungsvorausberechnung” veröffentlicht. Mit dieser Berechnung sind nunmehr zuverlässige Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2060 (bisher 2050) möglich.
Einige Ergebnisse:
- Bis 2060 wird die Bevölkerung in Deutschland im Erwerbsalter von 20 bis unter 65 Jahren von heute knapp 50 Millionen auf etwas über 30 Millionen Menschen dramatisch sinken.
- Im Jahr 2060 wird jeder Dritte mindestens 65 Jahre alt sein, jeder Siebte 80 Jahre und älter.
- Das jährliche Geburtendefizit (Saldo Geburten abzgl. Sterbefälle) wird sich bis 2060 verdreifachen.
- Die Lebenserwartung neugeborener Mädchen wird sich bis 2060 um sieben auf 89,2 Jahre erhöhen, das von Jungs um acht auf 85 Jahre.
Zusammengefasst: Der Trend hin zu immer weniger Menschen in Deutschland, zu einem immer höheren Anteil Älterer und nicht Erwerbstätiger und zu immer höherer Lebenserwartung ist auch bis 2060 ungebrochen. Alle drei Faktoren bestimmen die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung. Noch deutlicher kann eine Statistik die Notwendigkeit privater Vorsorge nicht belegen.
Beste Berufschancen also für Vermögensberater der Deutsche Vermögensberatung DVAG.
12. Januar 2010
Ein sehr lesenswerter Beitrag fand sich in der FAZ vom 5. Januar 2010 unter der Überschrift “Finanzberater sind Verkäufer und werden dafür bezahlt”.
Der Verfasser, Hanno Beck, weist richtigerweise darauf hin, dass es “weltfremd” und wenig weiterführend wäre, die Schuld an der Finanzkrise und an den Falschberatungen der Banken allein der Tatsache zuzuschreiben, dass für Beratung Provision bezahlt wird.
Worauf kommt es Herrn Beck zusammenfassend an: Ein Berater – egal ob Bank, Versicherung oder Finanzberater -, der kompetent und ehrlich ist sowie mit Anstand berät, hat seine Vergütung mehr als verdient.
Dieser Auffassung können wir uns als Deutsche Vermögensberatung (DVAG) uneingeschränkt anschließen.
Wir tragen unseren Teil dazu bei, indem wir für unsere Beratung feste Standards definiert haben, Jahr für Jahr mehr als 45 Millionen Euro in die Ausbildung investieren, mit Top-Adressen der Finanzbranche zusammenarbeiten und auf das Angebot hochriskanter Anlagen vollständig verzichten.
11. Januar 2010
Unter der Überschrift „Rente zum Selberbauen“ findet sich in der FTD vom 8. Januar 2010 (Seite 23) ein interessanter Beitrag zum Thema Rente.
Zunächst wird darauf hingewiesen, dass gerade die Generation der heute Erwerbstätigen mehr denn je auf private Altersversorgung angewiesen ist als alle anderen zuvor – Tagesgeschäft der Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).
Dann geht der Autor Martin Ahlers auf die Situation ein, dass ein angehender Rentner über einen Kapitalstock (z.B. 300.000 Euro) verfügt und damit seine Altersversorgung gestalten muss.
Ausführlich dargestellt wird die so genannte Investmentrente, also ein Entnahmeplan aus Investmentfonds, in denen das Kapital angelegt wurde. Dabei muss der angehende Rentner zunächst entscheiden, in welche Fonds er investiert. Risiko und Chance oder Sicherheit und geringe Rendite – eine schwierige Entscheidung. Dann muss die Höhe des monatlichen Entnahmebetrages definiert werden. Spätestens da muss sich der angehende Rentner fragen: Wie lange gedenke ich zu leben? Denn was soll geschehen, wenn das Kapital aufgebraucht ist und der Rentner sich bester Gesundheit erfreut.
Nach all diesen Gedankenspielen zur „Rente zum Selberbauen“ kommt der Autor am Ende zum – wenig überraschenden – Schluss: Ganz ohne private Rentenversicherung sollte man sich auf das Experiment Altersversorgung nicht einlassen. Denn nur die zahlt weiter, so lange man lebt.
Wie gesagt: Tagesgeschäft der Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).