DVAG Unternehmensblog

Die Deutsche Vermögensberatung begrüßt Sie herzlich im offiziellen DVAG Blog. Hier finden Sie aktuelle Informationen zu verschiedenen Themen. Wir möchten auf diese Weise aus erster Hand über unser Unternehmen berichten und mit Ihnen über aktuelle Themen diskutieren.

Nehmen Sie teil an den Diskussionen und erfahren Sie mehr über die DVAG.

31. Januar 2010

GDV nimmt Stellung

Nunmehr nimmt auch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft Stellung zu aktuellen Regulierungsdiskussionen.

Im Rahmen der Tagung “Versicherungs-Vermittlung Aktuell” umschrieb Wolfgang Marzin, Leiter Außendienst und Maklerfragen des GDV, die Position des Verbandes wie folgt: “Wir werden uns nicht gegen die Honorarberatung aussprechen und ein harmonisches Nebeneinander befürworten.” Der Verband wird aber in jedem Falle die bestehenden Vergütungssysteme mit gutem Gewissen verteidigen. Allein aus verfassungsrechtlichen Gründen wird es so wie schon heute dabei bleiben, dass der Kunde entscheidet, welche Vergütungsform (Provision oder Honorar) zum Tragen kommt. Und ganz deutlich erteilte Marzin Mischmodellen zwischen Provision und Honorar, wie sie aktuell von einem Teil der Makler praktiziert werden, eine Absage.

Wir können uns als DVAG dieser Position uneingeschränkt anschließen.

30. Januar 2010

……..erwischt!

Es waren die Verbraucherzentralen, die in letzter Zeit am lautesten, undifferenziert und teilweise mit stillosen Methoden den gesamten Berufsstand der Vermittler der Finanzbranche in Verruf gebracht haben.

Das Motiv lag auf der Hand: Die Politik dazu motivieren, den Verbraucherzentralen mehr steuerfinanzierte Mittel zur Verfügung zu stellen, um so selbst Kunden auf breiter Basis beraten zu können.

Endlich wurden nun auch die Verbraucherzentralen verdeckt getestet. Dazu die Financial Times vom 29. Januar: “Manche Ergebnisse sind tatsächlich krass. So erfragte ein Münchener Berater weder die Zahl der Kinder, Vermögensverhältnisse, Verbindlichkeiten, Erfahrungen in der Geldanlage noch die Risikobereitschaft ab.” Und dafür berappt der gutgläubige “Verbraucher” 150 Euro (90-minütiges “Beratungsgespräch”).

… wer im Glashaus sitzt …

29. Januar 2010

DVAG zu “Schein und Wirklichkeit”

Renteneintrittsalter hoch auf 67 Jahre – für die freie Wirtschaft längst Realität, für Beamte in der Diskussion.

Die Anhebung ist rechnerisch ein probates Mittel, um die gesetzliche Rentenversicherung ein Stück weit von ihren Problemen zu befreien. Soweit der Schein und die Gesamtsicht. Doch wie sieht die Wirklichkeit für den Einzelnen aus?

Das beantwortet die aktuelle Studie “Altersübergang-Monitor” des Instituts für Arbeit und Qualifikation. Danach arbeitet heute nur noch jeder Zehnte bis zum derzeit noch gültigen Renteneintrittsalter 65 Jahre.

Neun von zehn Beschäftigten mit Anspruch auf gesetzliche Rente hören also früher auf, im Schnitt dreieinhalb Jahre. Wegen Arbeitslosigkeit, Berufs-/Erwerbsunfähigkeit, Altersteilzeit oder Vorruhestand.

Was bedeutet das?

Schon heute entsteht eine erhebliche Lücke. Laut Studie büßt ein Drittel der “Frührentner” 18 Prozent der Rente ein. Ein Großteil der Neurentner liegt damit schon jetzt nur noch knapp über der Altersarmutsgrenze.

Die gesamtwirtschaftlich nachvollziehbare Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre wird diese dramatische Situation weiter verschärfen.

Unseres Erachtens wäre es Aufgabe der Politik, den Bürgern auch diese unpopuläre Tatsache unmissverständlich zu vermitteln. Also nicht nur “zugeben”, dass man für den vollen Rentenanspruch bis 67 arbeiten muss, sondern auch, dass das eigentlich fast keiner schaffen wird – mit allen wirtschaftlichen Konsequenzen für den Einzelnen.

Die Politik wird dazu auch weiterhin eher schweigen, aus nachvollziehbaren Gründen. Unsere Vermögensberater nicht. Sie führen die notwendigen Gespräche Tag für Tag tausendfach.

28. Januar 2010

DVAG zum Vermittlermarkt

Um 9,2 Prozent hat sich die Anzahl der im Vermittlerregister gemeldeten Versicherungsvermittler im Jahr 2009 erhöht, so das Versicherungsjournal in seiner Ausgabe vom 22. Januar 2010.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, die Branche sei im Aufwind, trotz Finanz- und Konjunkturkrise, trotz erheblicher Umsatzrückgänge. Insoweit muss der Zuwachs deutlich relativiert werden:

  1. Ende 2008 sind Übergangsregelungen abgelaufen, d.h. jeder Vermittler, der weiter machen wollte, mußte sich bis dahin registrieren lassen. Der dabei entstandene Antragsstau konnte in großen Teilen erst 2009 abgebaut werden.
  2. Von diesem “Stau” waren sicherlich in erster Linie die ungebundenen Vermitter betroffen, da diese nicht – wie die gebundenen Vermittler – im Sammelverfahren von den Versicherern gemeldet werden. Dies erklärt unter anderem, warum sich die Anzahl der ungebundenen Vermittler um über 20% erhöht hat. Dazu trägt außerdem bei, dass ungebundene Finanzvertriebe wie MLP dazu übergegangen sind, jeden einzelnen Berater als Makler im Register anzumelden.
  3. Erwähnenswert ist auch der Anstieg der Anzahl gemeldeter Versicherungsberater (Honorarberater) um 13 Prozent. Dieser Berufsstand hat nun 174 Vertreter, das sind ungefähr 0,07 Prozent aller registrierten Versicherungsvermittler / -berater. Trotz aller Medienbeachtung hat dieser Berufsstand also tatsächlich noch einen weiten Weg vor sich.
27. Januar 2010

Deutsche Vermögensberatung mit regem Zulauf …

Seit gut zwei Jahren verzeichnet die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) regen Zulauf aus den Reihen von – jetzt ehemaligen – Bankern, die sich für den Beruf des Vermögensberaters interessieren.

Warum?

Wer in der Bank im Vertrieb arbeitet, arbeitet nicht auf eigene Rechnung. Vertriebserfolg kommt also der Bank zu Gute, nicht demjenigen, der sich anstrengt, Leistung bringt und fähig ist, Kunden erfolgreich zu beraten.

Ganz anders als Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG): Hier wird Leistung 1:1 honoriert. Einkommen ist nicht limitiert. Die Sozialleistungen sind klasse. Ellbogenmentalität gibt es nicht, denn bei uns hilft jeder jedem. Und: Es gibt keine Produktvorgaben, keine Geschäftspläne und die Beförderung hängt nur von der eigenen Leistung und nicht davon ab, ob die “eigene Nase” dem Vorgesetzten gefällt.

Beste Berufschancen also – ganz bestimmt auch für vertriebsorientierte Banker!

26. Januar 2010

DVAG freut sich: “Schumi” ist wieder da….

Für die Deutsche Vermögensberatung er ja nie weg – Michael Schumacher.

Im Gegenteil, aufgrund des Abschieds von der Formel 1 hatte er mehr Zeit denn je für unsere Vermögensberater. Sei es beim Fußballspielen und Grillen in Pannonia. Sei es bei unseren Cart-Events in Kerpen oder sei es anläßlich einer Vielzahl von Vertriebskonferenzen.

Jetzt fährt er wieder, die Zeit für uns wird deshalb wieder etwas knapper sein.

Macht nichts. Denn stattdessen sind wir mit unseren Vermögensberatern stolz darauf, dass Michael Schumacher auch den Mercedes-Rennstall davon überzeugen konnte, wer auf seine Cap gehört.

Auf jeden Fall drücken demnächst wieder über 37.000 Vermögensberaterinnen und Vermögensberater der DVAG die Daumen, wenn in der Formel 1 die Ampel auf grün springt.

26. Januar 2010

DVAG zu 8 Euro

Anhebung des Beitragssatzes, jährliche Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze, Praxisgebühr und aktuell 11 Mrd. Euro Staatszuschuss aus Steuermitteln – all dies zeigt: Die gesetzlichen Krankenkassen haben schwer zu kämpfen.

Insoweit erstaunt es nicht, dass nunmehr eine letzte Bastion fällt: Die direkte Vereinnahmung von Beiträgen bei den Versicherten mit 8 Euro pro Monat. Wahrscheinlich ist dies nur der Einstieg.

Worauf noch nicht hingewiesen wurde ist, dass die Kassen mit diesem Schritt einen gewaltigen Verwaltungsaufwand auslösen. Dazu einige erste Gedanken:

  1. Die Kassen benötigen jetzt von jedem Versicherten die Bankdaten, um den monatlichen Beitrag abrufen zu können. Das war bisher nicht erforderlich, da die Beiträge von den Arbeitgebern abgeführt werden. 
  2. Wenn die Bankdaten nicht stimmen oder sich ändern, gibt es Fehlbuchungen, die aufwändig korrigiert werden müssen.
  3. Was geschieht, wenn das Konto des Versicherten keine Deckung aufweist oder dieser nicht überweist? Wird dann ein Mahnverfahren aufgesetzt?
  4. Soll es Härtefall-Regelungen z.B. für Sozialhilfeempfänger geben?
  5. Was geschieht mit dem Versicherungsschutz, wenn ein Versicherter die 8 Euro nicht bezahlt? Erlischt dieser? Wenn ja, wie erfährt der Versicherte das? Ebenso, wenn der Versicherunhgsschutz wieder auflebt. 
  6. Wie erfahren ggf. Ärzte und Krankenhäuser davon, wenn ein Versicherter keinen Versicherungsschutz mehr hat? Behandeln die dann auf eigene Rechnung? Können sie dem Patienten das Honorar direkt in Rechnung stellen?

Alle diese Fragen werden die Kassen beantworten und dafür Regelungen finden.

Ebenso sicher ist aber auch, dass dafür ein großer zusätzlicher Verwaltungsapparat aufgebaut werden muss, und auch dessen Kosten müssen die Versicherten bezahlen.

25. Januar 2010

DVAG gratuliert zum Doppelsieg!

Auf eines können sich Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) verlassen: Sie stellen ihren Kunden mit die besten Produkte der Branche zur Verfügung.

Dies stellt wieder einmal auch unser Premiumpartner DWS Investments unter Beweis: Denn sowohl das Magazin Focus Money als auch die Zeitschrift €uro haben die DWS RiesterRente Premium als beste Riester-Rente am Markt ausgezeichnet.

Damit zeigt sich erneut: Auf unsere Partner ist Verlass. Und unsere Kunden profitieren.

24. Januar 2010

Auf dem Rücken des Vertriebs

Anliegen unseres Blogs ist unter anderem, auch über Vorgänge am Markt zu berichten, die von vertrieblichem Interesse sind. Dazu gehört – als abschreckendes Beispiel – das, was sich derzeit beim Deutschen Ring abspielt.

Bis vor einem Jahr bildeten die drei Gesellschaften DR-Leben, DR-Sach und DR-Kranken eine Einheit in Verwaltung und Vertrieb. DR-Leben und DR-Sach gehören dem Schweizer Versicherer Baloise. DR-Kranken, ein Versicherungsverein, war mit Kooperationsvertrag eingebunden.

Vor gut einem Jahr löste sich DR-Kranken und schloss sich mit der Signal-Iduna Gruppe zusammen. Diese hat nun der Baloise das Angebot gemacht, auch die beiden anderen Töchter DR-Leben und DR-Sach zu kaufen. Baloise besteht hingegen auf der Trennung in der Verwaltung und beansprucht die gesamte Vertriebsorganisation der früheren Deutsche Ring-Gruppe für sich allein.

Inzwischen hat sich die BAFin eingeschaltet und wird wohl in Kürze per Verwaltungsakt eine Lösung herbeiführen.

Egal wie diese aussieht: Man stelle sich vor, mit welchen Gedanken die Agenturen des Rings seit gut einem Jahr morgens aufwachen und zum Kunden gehen.

Wieder einmal zeigt sich damit, wie wichtig es ist, im Vertrieb nicht zum Spielball von Aktionärsinteressen werden zu können. Ganz im Sinne der DVAG.

23. Januar 2010

Beratungsqualität

Sowohl die Bank- als auch die Versicherungsbranche haben einen Ombudsmann, bei dem sich Kunden beschweren können.

Interessant ist ein Vergleich der Beschwerdegründe beider Branchen: Betrifft in der Bankenbranche die Mehrzahl der Beschwerden die Wertpapierberatung (siehe unser Blog-Beitrag vom 6.12.2009), gehen in der Versicherungsbranche gerade einmal 2 Prozent aller Beschwerden auf vertriebliche Aspekte zurück (siehe Versicherungsjournal vom 20.1.2010).

Wir meinen, ein sehr ordentliches Zeugnis für die Vermittler der Versicherungsbranche, ein weniger gutes für Bankberater. 

Leider gibt es keinen Ombudsmann für die Kunden von Finanzvertrieben. Anhaltspunkte für Kundenbeschwerden liefert dort die Beschwerdestatistik der BAFin (derzeit noch aktuelle Version 2008): Von den 176 bei den AachenMünchener Leben eingegangenen Beschwerden entfallen gerade einmal 37 (!!) auf die Beratung und den Service der DVAG, davon 2 begründet. Berücksichtigt man, dass die DVAG im Jahr 2008 in der Lebensversicherung rund 490.000 Verträge neu vermittelt hat und inzwischen einen Bestand von insgesamt rund 4.700.000 Verträgen betreut (siehe DVAG-Geschäftsbericht 2008), ist das Beschwerdeaufkommen im Grunde bedeutungslos (siehe unser Blogbeitrag vom 25. Juli 2009).