5. November 2011
Man lernt nie aus: Eine Erfindung aus England scheint Einzug in Deutschland zu halten – so genannte “payday loans” (siehe Haller Tagblatt vom 26. Oktober 2011).
Es handelt sich um sehr kurzfristige (< 1 Monat) Darlehen unter Privatleuten, mit denen der Darlehensnehmer Liquiditätsengpässe bis zur nächsten Gehaltszahlung (= payday) überbrücken will.
Vermutlich handelt es sich um Menschen, die bei ihrer Bank keinen Dispo bekommen oder diesen hoffnungslos überzogen haben und deshalb auf andere Geldgeber angewiesen sind. Der Preis: 4.214 Prozent Zinsen für 11 Tage (in dem im Haller Tagblatt zitierten Fall).
Bleibt zu hoffen, dass sich solche Usancen aus England in Deutschland nicht verbreiten – ggf. gewährleistet durch entsprechende gesetzliche Einschränkungen.