DVAG Unternehmensblog

Die Deutsche Vermögensberatung begrüßt Sie herzlich im offiziellen DVAG Blog. Hier finden Sie aktuelle Informationen zu verschiedenen Themen. Wir möchten auf diese Weise aus erster Hand über unser Unternehmen berichten und mit Ihnen über aktuelle Themen diskutieren.

Nehmen Sie teil an den Diskussionen und erfahren Sie mehr über die DVAG.

10. Dezember 2009

AM Versicherungen und DVAG mit Topservice

Insgesamt 400 Kunden der AachenMünchener Versicherungen hat das Kölner Marktforschungsinstitut MSR Consulting nach ihrer Zufriedenheit mit dem Service der AM befragt. Und wenn sich ein Kunde der AM zum Service äußert, meint er damit in der Regel auch die Vermögensberater der DVAG. Denn diese sind fast immer involviert, wenn es um  Kundenservice unseres Premiumpartners geht. 

Die Ergebnisse der Befragung sind sehr erfreulich: 93 Prozent der Kunden sind zufrieden, sehr zufrieden oder vollkommen zufrieden. Dafür gab es für die AM als Auszeichnung das so genannte KUBUS-Siegel, das alljährlich an den Versicherer verliehen wird, der im Bereich Kundenbindung und Kundenzufriedenheit deutlich über dem Marktdurchschnitt liegt.

Wir gratulieren den AachenMünchener Versicherungen, aber auch unseren Vermögensberatern zu dieser Auszeichnung. Denn  wie gesagt: Kundenservice als Aufgabe und Verantwortung ist in der Partnerschaft zwischen AM und DVAG nicht teilbar.

09. Dezember 2009

Gewaltige Versorgungslücken

Der von Gewerkschaften und Sozialverbänden beauftragte dritte Monitoringbericht des “Netzwerks für gerechte Rente” kommt zu fast schon dramatischen Ergebnissen:

Die Rente mit 67 kommt für die überwiegende Mehrheit der Arbeitnehmer schon aus gesundheitlichen Gründen nicht infrage. Und schon heute arbeitet nur jeder 20. sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bis zum derzeit noch geltenden Regelalter für den Rentenbeginn von 65 Jahren. Bei Hilfsarbeitern sind beispielsweise nur noch 35% der 55- bis 59-Jährigen in der Lage zu arbeiten.

Es überrascht nicht, dass die Gewerkschaften vor diesem Hintergrund fordern, die bereits beschlossene Anhebung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Jahre rückgängig zu machen.

Doch zu was würde dies angesichts der nicht mehr korrigierbaren demografischen Struktur in Deutschland führen? Entweder müssten die Renten, die ohnehin schon nicht mehr ausreichen werden, noch weiter abgesenkt werden. Oder der steuerfinanzierte Staatszuschuss zur gesetzlichen Rentenversicherung würde ins Unermessliche anwachsen, mit ihm die Steuerlast der Bürger und Unternehmen. Eine dritte Variante: Steigerung der Produktivität, vor allem im Vergleich zu ausländischen Anbietern.

Man kann es drehen wie man will: Ausgeben kann man immer nur das, was man erwirtschaftet hat. Also entweder weniger ausgeben (= weniger Rente) oder mehr erwirtschaften (= länger / mehr / produktiver arbeiten). Dazwischen ist wenig Raum für Alternativen.

Ganz sicher aber ist: Auf die Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) wartet unendlich viel Arbeit, denn ohne private Zusatzvorsorge geht gar nichts – sowohl für das Alter als auch für Erwerbsunfähigkeit, eine der Hauptursachen für unfreiweillig frühzeitiges Ausscheiden aus dem Berufsleben.

08. Dezember 2009

DVAG zu den Ursachen der Finanzkrise

In unserem Blogbeitrag vom 25. Oktober 2009 haben wir schon einmal aufgearbeitet, wie es (in groben Zügen) zur Finanzkrise kommen konnte.

Ein Interview mit Herbert Walter, dem früheren Chef der Dresdner Bank, in focus money 49/2009 (S. 10 ff.) veranlasst mich dazu, erneut auf diese Thematik einzugehen, nicht nur, weil endlich einmal ein hochrangiger Banker eingesteht, dass das Bankensystem versagt hat.

Besonders interessant fand ich die Ausführungen zum “Innenleben” der Banken:

“Eine zentrale Einheit prüft die Produkte, die in den Verkauf kommen. Wie im Einzelhandel werden dann von der Zentrale bestimmte Produkte gelistet, die der Berater vor Ort verkaufen soll. Er bekommt dafür eine Seite mit den wichtigsten Bullet-Points und Informationsmaterial für das Verkaufsgespräch. Darauf muss er sich dann verlassen….. Es ist wie so oft: Die Produkte an sich sind gut und richtig. Aber am Schluss wurde – auch über falsche Provisionsanreize – schon mal Fragwürdiges verkauft.” So Walter.

Was zeigt uns dies?

Im Grunde hätte der “kleine Berater” vor Ort in der Filiale schon sehr viel Mut haben und seine Stelle aufs Spiel setzen müssen: Denn er (sie) hat den Kunden das angeboten, was ihm von der Zentrale vorgeschrieben wurde. Und er (sie) hat sich aufgrund der Marketingbroschüren darauf verlassen, dass die Produkte, die er verkauft, in Ordnung sind.

Damit manifestiert sich: Die Kundenberatung in den Banken geht nicht vom Kunden aus und der Berater hat wenig Freiraum, auf die Bedürfnisse des Kunden einzugehen. “Treiber” sind die Produktvorgaben aus den Zentralen. Und diese “Zentralen” haben die Chance gesehen, mit Lehman-Zertifikaten und anderen hochriskanten (Un-)Wertpapieren die Erträge zu steigern.

Ganz am Ende ist dann auch die extreme Arbeitsteilung im Gesamtsystem “Risikoentstehung – Verbriefung – Handel/Verkauf” eine der Ursachen der Finanzkrise. Denn wenn viele beteiligt waren, will es am Ende keiner gewesen sein. 

Die Schelte des Kunden bekommt der, der vielleicht am wenigsten dafür konnte und nicht den Mut hatte, sich ein eigenes Urteil zu bilden: Eben der ”kleine Berater” vor Ort in der Filiale. Denn der durfte im Zweifel dem Kunden gar nicht das anbieten, was dessen Profil entsprochen hätte.

Was stimmt da nicht? Eine ganze Menge, meint die DVAG: Profit vor Kundennutzen; Ertrag und Dividende vor Kundenzufriedenheit; Produkt vor Bedarf; Shareholder vor Stakeholder; kurzfristig vor langfristig… usw.

08. Dezember 2009

“Aufgelesen…”

“Gestärkt durch politischen Rückenwind hatte der Bundesverband der Versicherungsberater für den 10. Oktober 2009 zu einem bundesweiten Interessiertenseminar nach Kassel geladen, um den Nachwuchs und die interessierten Umsteiger ausbilden zu können.

Und nun dies: Das Interessiertenseminar ist ersatzlos ausgefallen; bundesweit hatten sich nur sechs Teilnehmer angemeldet und das war nun selbst dem Bundesverband der Versicherungsberater zu wenig. Auch scheint man beim Verband nicht mehr an sich selbst zu glauben, denn ein Ersatztermin ist überhaupt nicht geplant!”

So das aktuelle Heft Versicherungsvertrieb (Nr. 6 / Seite 12). Auch dies ein Hinweis auf die Praxisrelevanz der Honorarberatung.

07. Dezember 2009

DVAG auch bei Q3 wieder vorne

19,7% Umsatzminus und einen Verlust von 20 Mio. € hat AWD zum 3. Quartal (Q3) gemeldet. MLP meldet 15% Umsatzeinbruch und 1,4 Mio. € Konzernverlust. OVB hat 24,2% weniger Provisionsumsatz und einen Ergebnisrückgang in Höhe von 75,3%. Und die Kasseler Vertriebsfirma Plansecur verzeichnet einen Umsatzrückgang von 24%.

Damit steht fest: Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) hat auch nach dem dritten Quartal – was Umsatz und Ergebnis angeht – die Nase wieder klar vorne.

06. Dezember 2009

DVAG nochmals zum Ombudsmann

“Bankkunden setzen Schlichter unter Stress. Beschwerden bei Ombudsstellen auf Rekordniveau”, so der Aufmacher auf Seite 21 der Financial Times vom 30. November 2009.

Knapp 4.500 Eingaben verzeichneten die fünf Ombudsleute der privaten Banken allein von Januar bis Oktober 2009. Im gesamten Vorjahr waren es 3.400 Verfahren. Auch die Genossenschaftsbanken und die Sparkassen haben bei ihren eigenen Schlichtungsstellen einen starken Anstieg der Kundeneingaben gemeldet. Platz eins nimmt dabei die Wertpapierberatung ein.

Alles in allem zeigt sich mit diesem Anstieg der Kundenbeschwerden, dass die Banken weder die Ursachen noch die Folgen ihrer Finanzkrise gemeistert und überwunden haben.

05. Dezember 2009

DVAG Blog weiter auf Erfolgskurs

Heute wollen wir “in eigener Sache” informieren. Denn dies ist der einhundertste Beitrag in unserem Unternehmensblog, ein kleines Jubiläum also.

Gestartet sind wir im Juni 2009, anfangs noch mit einem, manchmal zwei Blogbeiträgen pro Woche. Die Resonanz war dann so gut, dass wir uns entschlossen haben, noch mehr Zeit zu investieren. Und so “posten” wir seit dem 1. November täglich, wenn es die Aktualität erfordert, gelegentlich sogar mit zwei Beiträgen an einem Tag.

Vor wenigen Tagen haben wir den Blog auch technisch optimiert und damit den Service für interessierte Blogger deutlich verbessert.

Zur kleinen “Erfolgsstory” unseres Blogs gehört, dass uns inzwischen – neben unseren Vermögensberatern – viele Außenstehende entdeckt haben. An manchen Tagen verzeichnen wir bis zu 3.000 Zugriffe, im Schnitt sind es gut 1.000.

Auch die Fachpresse hat bereits mehrfach auf den Blog hingewiesen und positiv über ihn berichtet. Das ehrt und freut uns.

Dass wir gut unterwegs sind, belegen auch die zwischenzeitlich annähernd 300 Kommentare von Bloggern zu den veröffentlichten Beiträgen, also rund 3 Kommentare pro Beitrag im Schnitt, in denen die aufgeworfenen Themen erfreulich munter und teilweise auch kritisch diskutiert werden. Und genau das macht ja einen guten Blog aus.

Also machen wir genau so weiter: Aktuelles und Wissenwertes aus der DVAG und aus dem Markt, immer aus dem speziellen Blickwinkel des Marktführers der Finanzvertriebe.

Wir freuen uns auf viele weitere Besuche unseres Blogs und auf weiter viele Kommentierungen.

Als “Hausherr” werden wir aber dabei bleiben, nur sachliche, fundierte und mit Fakten hinterlegte kritische Kommentare zuzulassen, genauso wie die bisher überwiegend sehr positiven Kommentare, über die wir uns natürlich besonders freuen.

04. Dezember 2009

DVAG zu Einmalbeiträgen

In der FAZ vom 1. Dezember 2009 findet sich ein interessanter Beitrag zum Thema Einmalbeiträge in der Lebensversicherung.

Um 45 Prozent werden sie im Jahr 2009 zunehmen, so der Gesamtverband der Versicherungswirtschaft in seiner Prognose.

Was steckt dahinter:

  1. Als Einmalbeiträge werden zum Beispiel die Riester-Zulagen gebucht. Damit wird jeder Versicherer, der große Riester-Bestände hat, auf diesem Wege hohe Einmalbeiträge erhalten – so auch unser Partner AachenMünchener Leben, die dank DVAG zu den Marktführern im Riestergeschäft gehört.
  2. Auch die Sonderbeiträge, die Kunden mit Rürup-Renten meist am Jahresende überweisen, um so die Höchstgrenze des steuerlich begünstigten Gesamtbeitrages p.a. zu erreichen, werden als Einmalbeiträge verbucht. Auch hier profitiert die AM Leben von der DVAG.
  3. Besonders große Volumina an Einmalbeiträgen entstehen, wenn große Unternehmen ihre eigenen Pensionsrückstellungen bilanziell auflösen und auf Lebensversicherer übertragen. Hier profitieren vor allem Lebensversicherer wie die Allianz, die in den Aufsichtsräten der großen Wirtschaftsunternehmen vertreten ist und so ohne Außendienst und ohne Provision solche Geschäfte zeichnen kann. Dies erklärt unter anderem die Zunahme des Einmalbeitragsgeschäftes bei der Allianz um 94 Prozent. 
  4. Und dann gibt es noch Einmalbeiträge, bei denen Lebensversicherer für 3 oder für 6 Monate – meist von Banken und Sparkassen “angedient” – größere Summen annehmen, weil sie einen Zins zusagen, der über dem aktuell am Geldmarkt realisierbaren Satz liegt. Dies ist nur möglich, weil die Lebensversicherer die Zinsdifferenz aus dem Altbestand der bereits bestehenden Kapitalanlagen bedienen und damit zwangsläufig das Ertragspotential der Bestandskunden schmälern. Diese Form des Einmalbeitragsgeschäfts ist also durchaus bedenklich, auch deshalb, weil es sich nicht um Versicherungs- sondern um Bankgeschäft handelt. Wachstum um jeden Preis?   
03. Dezember 2009

DVAG fragt: Honorarberatung am Ende?

Ist die Honorarberatung am Ende, bevor sie überhaupt gestartet ist?

Diesem Eindruck kann man sich nicht entziehen, wenn man liest, welche Erfahrungen die Skandia Versicherung mit diesem Thema macht. Schon seit 1995 bietet das Unternehmen provisionsfreie Nettotarife an, also genau das, was Honorarberater für ihre Tätigkeit benötigen.

Kurzfristig erreichte der Geschäftsanteil mit diesen Nettotarifen bis zu 5,5%, danach ging es stetig abwärts, und heute liegt der Anteil bei unter 0,5% des Gesamtgeschäftes, so Martina Backe, Vorstandsmitglied der Skandia Versicherung.

Hinzu kommt eine Äußerung der Bundesregierung, vetreten durch Ministerialrat Dr. Paetz, nach dem von Seiten der Bundesregierung derzeit mit keiner neuen gesetzlichen Regelung zur Vergütung von Versicherungsvermittlern zu rechnen ist. Beim bereits stark regulierten Versicherungsvertrieb sehe die Regierung keinen aktuellen Handlungsbedarf.

Noch deutlicher kann eigentlich nicht zum Ausdruck kommen, dass die Diskussion um die Honorarberatung nichts anderes ist als der berühmte “Sturm im Wasserglas”.

02. Dezember 2009

DVAG: Berufschancen auch für 60+

Je älter man selbst wird, desto eher lässt sich erahnen, was Menschen bewegt, die aus dem Berufsleben ausscheiden.

Im aktuellen Manager-Magazin (12/2009) bin ich auf eine überaus lesenswerte Kolumne mit der Überschrift “Rentenlüge” gestoßen, die sich mit diesem Thema beschäftigt. Auch die Financial Times vom 25.11.2009 widmet sich dem Ausscheiden aus dem Berufsleben mit der Headline “Alte machen gegen Ruhestand mobil”.

Der Verfasser der Kolumne im Manager-Magazin, Hermann Simon, macht drei Gruppen von “Jung-Ruheständlern” aus: Die Hobbyisten, die im Ruhestand intensiv ihren Hobbies nachgehen, bald aber merken, dass diese nicht ausfüllend sind. Diejenigen, die unter Macht- und Ansehensverlust leiden, schnell abbauen und (leider) nach dem Ausstieg aus dem Beruf oft nicht mehr lange leben. Und die dritte Gruppe: Diejenigen, die nicht allzu weit entfernt von den gelernten Kompetenzen weitermachen.

Simon kommt zu einem eindeutigen Rat: Weitermachen, vielleicht mit etwas weniger Engagement, das ist der Weg, der Menschen das Gefühl gibt, gebraucht zu werden, einen Platz in der Gesellschaft zu haben, kurzum: Noch etwas zu gelten, gefordert zu sein und Pflichten sowie Verantwortung zu haben.

Doch wer hat diese Möglichkeit? Die wenigsten. Dazu die FTD: “Mit 60, 65 oder 68 Jahren werden normale Arbeitgeber in die Zwangsrente geschickt, selbst wenn sie fit sind, selbst wenn sie weiter arbeiten wollen”.

Ganz anders die Vermögensberater der DVAG, die auch mit 60, 65 oder gar 70 Jahren ihren Beruf ausüben können (wenn sie wollen..), zur Gemeinschaft gehören, immer mit Menschen, Kunden und Partnern zusammen sind oder einfach nur als erfahrene Ratgeber jungen Partnern zur Seite stehen.

Ein Vorteil unseres Berufes, der sich nicht auf den ersten Blick erschließt.