Archiv für die Kategorie ‘Sparkassen / Banken’

Bankenverband kritisiert eigene Mitglieder

Mittwoch, 03. März 2010

“Seit der Lehman-Pleite häufen sich die Beschwerden”, so Lars Hofer vom Bundesverband deutscher Banken.

Was steckt dahinter?

Die Anzahl der Kundenbeschwerden bei der Schiedsstelle der privaten Geldinstitute (Ombudsmann) hat sich seit dem Jahr 2005 ziemlich genau verzehnfacht (!).

Beschwerten sich im Jahr 2005 gerade einmal 681 Bankkunden, gab es im Jahr 2007 schon 3.600, ein Jahr später 5.000 und im Jahr 2009 insgesamt 6.500 Eingaben. Die Hälfte der Beschwerden entfiel auf die Wertpapierberatung.

Die Deutsche Vermögensberatung meint: Deutlicher kann eine Quittung nicht ausfallen.

Die DVAG wird diese Chance nutzen. Denn kein einziger unserer Kunden musste, so wie die der Banken und Sparkassen, aufgrund unserer Beratung Totalverluste erleiden. Unsere Geschäftsergebnisse 2009 zeigen, dass unsere Kunden dies zu würdigen wissen: Mit über 300.000 Neukunden haben wir eines der besten Ergebnisse in der Firmengeschichte erzielt.

Ergo: Beste Berufschancen für Vermögensberater der DVAG !

DVAG zu Image-Gau

Samstag, 27. Februar 2010

Als Image-Gau bezeichnet die aktuelle Ausgabe des manager-magazins (Seite 26) das, was Banken und Sparkassen durch Fehlberatung angerichtet haben.

Führende Banker sollten ihre Schuld an der Wirtschaftskrise bekennen und Selbstkritik üben. Banker leben in einer eigenen Welt ohne Bezug zur realen Wirtschaft. Ich würde meinem Kind von einer Karriere als Banker abraten. Und Banker haben ihre gesellschaftliche Wertschätzung weitestgehend verloren.

So die Mehrheit der im mm-Panel befragten 382 Führungskräfte.

Die Ergebnisse belegen eindrucksvoll den Imageverlust der Banken, der leider auf die gesamte Finanzbranche abstrahlt. Wohl dem, der wie die Vermögensberater der Deutsche Vermögensberatung weiter das vollste Vertrauen seiner Kunden genießen kann.

Sparkassen langen zu

Mittwoch, 17. Februar 2010

100 Prozent Steigerung des LV-Einmal-Beitragsgeschäftes bei der Provinzial Rheinland und 46,5 Prozent Steigerung bei der Versicherungskammer Bayern – so das Handelsblatt vom 26.1.2010.

Verkauft wurde das fast ausschließlich über die Schalter der Sparkassen, die Eigentümer der Versicherer. Und das war nur möglich, weil die Versicherer den Sparkassenkunden für die Einmalbeiträge eine deutlich über den aktuellen Zinssätzen für Sparbücher und Termineinlagen liegende Verzinsung angeboten haben, vielleicht auch anbieten mussten. Denn schließlich wollten ja die Sparkassen Provision aus dem Verkauf der Verträge generieren.

Die Zeche bezahlen die Bestandskunden der Lebensversicherer, denn die Rendite auf die neu abgeschlossenen Einmalbeiträge können die Lebensversicherer am Markt derzeit selbst nicht darstellen. Die fehlende Differenz muss also aus der Substanz finanziert werden.

“Wildern” bei Banken

Sonntag, 14. Februar 2010

Ein interessanter Artikel findet sich im Versicherungsjournal vom 8. Februar 2010 unter der Überschrift “Wildern” bei Banken im Visier.

Es geht um die Frage, ob die Versicherungsbranche vom Imageverlust der Banken profitieren kann.

Zwei der ins Spiel gebrachten Argumente überzeugen zumindest vordergründig: Viele Banken bieten aus Profitgründen keine Riester-Produkte an, die sind aber mehr oder weniger “Pflicht”. Und der eine oder andere Anleger dürfte angesichts der Abgeltungssteuer darüber nachdenken, freie Mittel nicht in Bankprodukte, sondern in Lebens- oder Rentenversicherungen zu investieren, deren Erträge nur zu 50 Prozent versteuert werden müssen.

Mit dem Imageverlust der Banken haben diese beiden Argumente hingegen nicht viel zu tun.

Aus Sicht der Deutsche Vermögensberatung DVAG gibt es einen naheliegenden Grund dafür, dass die Berater der Versicherer von den Imageeffekten gar nicht profitieren können: Versicherungsvertreter vermitteln Versicherungen. Kompetenzen zu Bankprodukten existieren nur in Einzelfällen.

Bleibt also: Es profitieren Vermögensberater wie die der Deutsche Vermögensberatung DVAG, denn die haben branchenübergreifende Fachkompetenz. Und sie können mit großem Selbstbewußtsein und ohne Imageverlust zu den Kunden fahren, denn keiner unserer Kunden hat aufgrund unserer Beratung Totalverluste erlitten – so wie die vielen zehntausend Kunden der Banken und Sparkassen.

Beste Berufschancen also für Vermögensberater also!

Beratungsqualität

Samstag, 23. Januar 2010

Sowohl die Bank- als auch die Versicherungsbranche haben einen Ombudsmann, bei dem sich Kunden beschweren können.

Interessant ist ein Vergleich der Beschwerdegründe beider Branchen: Betrifft in der Bankenbranche die Mehrzahl der Beschwerden die Wertpapierberatung (siehe unser Blog-Beitrag vom 6.12.2009), gehen in der Versicherungsbranche gerade einmal 2 Prozent aller Beschwerden auf vertriebliche Aspekte zurück (siehe Versicherungsjournal vom 20.1.2010).

Wir meinen, ein sehr ordentliches Zeugnis für die Vermittler der Versicherungsbranche, ein weniger gutes für Bankberater. 

Leider gibt es keinen Ombudsmann für die Kunden von Finanzvertrieben. Anhaltspunkte für Kundenbeschwerden liefert dort die Beschwerdestatistik der BAFin (derzeit noch aktuelle Version 2008): Von den 176 bei den AachenMünchener Leben eingegangenen Beschwerden entfallen gerade einmal 37 (!!) auf die Beratung und den Service der DVAG, davon 2 begründet. Berücksichtigt man, dass die DVAG im Jahr 2008 in der Lebensversicherung rund 490.000 Verträge neu vermittelt hat und inzwischen einen Bestand von insgesamt rund 4.700.000 Verträgen betreut (siehe DVAG-Geschäftsbericht 2008), ist das Beschwerdeaufkommen im Grunde bedeutungslos (siehe unser Blogbeitrag vom 25. Juli 2009).

Der kleine Unterschied …

Freitag, 15. Januar 2010

In der aktuellen Diskussion über Provisionen werden – mit Blick auf die aktuelle Finanzkrise – fast immer die Banken kritisiert. Denn vorwiegend dort wurden die extrem hoch verprovisionierten Lehman-Zertifikate und andere “Hochrisiko-Papiere” verkauft.

Warum gerade dort? 

Es ist ein großer Unterschied, ob eine Bank oder ein selbständiger Vermittler, zu denen auch die Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) gehören, berät und vermittelt.

In der Bank ist der Berater nicht der Empfänger der Provision. Denn er bezieht Gehalt, verkauft das, was die Bank vorgibt, und die Provision erhält die Bank. Motivation zu kundenorientierter Beratung kann so zumindest vergütungsbedingt kaum entstehen.

In jedem Falle fehlt die moralische Verpflichtung gegenüber dem Kunden, für die gezahlte Vergütung bestmögliche Leistung zu erbringen. Denn Vergütung und Leistungsqualität stehen in keinem Zusammenhang.

Ganz anders beim selbständigen Berater, der auf Provisionsbasis arbeitet: Der ist darauf angewiesen, dass er im Nachgang zur Beratung ein Produkt vermittelt, denn sonst verdient er kein Geld. Erfolgreiche Vermittlung setzt aber voraus, dass der Kunde gut beraten wurde, denn nur ein überzeugter Kunde unterschreibt. Insoweit hat ein Berater, der von Provision lebt, ein ureigenes Interesse, beim Kunden zu überzeugen und eine qualitativ hochwertige Beratungsleistung abzuliefern. 

Selbst wenn es in der Branche das eine oder andere “schwarze Schaf” geben sollte: Beim selbständigen Berater wirkt dieser Mechanismus der Provisionsvergütung als “Qualitätsmotor”, der bei der Beratung in der Bank fehlt. 

Ein kleiner (oder doch großer…?) Unterschied, der in der Diskussion mit bedacht werden sollte.

DVAG nochmals zu Beratungsprotokoll

Sonntag, 10. Januar 2010

Die heutige Ausgabe der Welt am Sonntag widmet sich unter der Überschrift „Versuch und Irrtum“ ganzseitig dem seit 1.1.2010 für die Bankbranche gesetzlich vorgeschriebenen Beratungsprotokoll. Wir hatten auch in unserem Blog hierzu bereits Stellung genommen (s. Blog-Beitrag vom 2. Januar 2010).

Die Ergebnisse der ersten Wochen seit Einführung des Gesetzes sind ernüchternd, so der Bericht der WamS zu dem bei zwei Banken und einer Sparkasse durchgeführten „Feldtest“. In einem Fall sollte nach dem Wunsch der Bank zunächst gar kein Protokoll angefertigt werden. In den beiden anderen Fällen verlief der Vorgang mehr als holperig.

Sicherlich kann darauf verwiesen werden, dass das Gesetz neu ist und die Banken selbst erst ihre Erfahrungen sammeln müssen. Eine ernsthaft tragfähige Begründung für Versäumnisse ist dies natürlich nicht.

Der lesenwerte Artikel endet mit dem Resumée, dass wohl ein Nachbessern von Seiten der BaFin erforderlich sein wird.

Ganz bestimmt werden die Verbraucherschutzorganisationen das Verhalten der Banken in diesem Punkt sehr genau beobachten.

DVAG zur Wiederanlage

Freitag, 08. Januar 2010

Zum vierten Mal hat SMC Schmidt Management Consulting eine breit angelegte Befragung von Lebensversicherern zu ihren Erfolgen in der Wiederanlage von Leistungen aus abgelaufenen Lebensversicherungen durchgeführt.

Die Ergebnisse der Studie sind ernüchternd: Drei Viertel der Versicherer kommen trotz verstärkter Anstrengungen in den letzten Jahren über eine Wiederanlagequote von 10 Prozent nicht hinaus.

Das heißt: Von den Jahr für Jahr frei werdenden 35 Milliarden Euro Ablaufleistungen aus Lebensversicherungen werden durch die Vertriebe der Versicherer gerade einmal rund 300 Millionen Euro neu angelegt.

Wo landet der ”Löwenanteil”?

Ein Großteil sicher im Konsum bzw. in der Entschuldung. Also z.B. Tilgung von Restdarlehen, Kauf eines neuen Autos oder einer neuen Küche, Renovierung der Immobilie oder die lang ersehnte Weltreise.

Weit mehr Geld aber dürfte wohl in die Hände der Banken gelangen, denn im Regelfall fließt die Ablaufleistung aus einer Lebensversicherung als erstes auf das Konto einer Bank. Und die wird bei Eingang größerer Beträge mit einer Kontaktaufnahme beim Kunden sicher nicht lange warten.

Es erstaunt nicht, dass Versicherungsvertreter hier “auf verlorenem Posten” sind. Denn sie sind es gewohnt, Sicherheit zu verkaufen. Und sie haben wenig oder keine Expertise in der Anlageberatung. Nur wenige Kunden wollen aber die Ablaufleistung aus einer Lebensversicherung gleich wieder als Einmalbeitrag in eine Rentenversicherung investieren.

Gut, dass Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) hier weit bessere Voraussetzungen mitbringen. Denn mit unserer Allfinanzkonzeption und dem Angebot unserer Premiumpartner aus allen Bereichen der Finanzbranche sind unsere Vermögensberater in der Lage, dem Kunden genau das anzubieten, was dieser will.

Beste Berufschancen bei der DVAG !

DVAG zu “Versicherungsvertrieb über Bankschalter”

Mittwoch, 06. Januar 2010

Ein interessanter Hintergrundbericht zum Thema “Allfinanz” findet sich in der Börsenzeitung vom 31.12.2009.

Der Tenor des Berichtes: In der Privatwirtschaft (private Banken und Versicherer) ist die Allfinanzkonzeption weitgehend gescheitert. Hingegen funktioniert bei den Genossenschaftsbanken mit der R+V sowie bei den Sparkassen mit den Provinzial-Versicherern das “Miteinander” ganz gut. Zudem wird anhand von Zahlen aufgezeigt, dass sich im LV-Neugeschäft seit 1985 der Anteil der Banken von seinerzeit 2 Prozent auf 26 Prozent im Jahr 2006 vervielfacht hat.

Zu diesen Aussagen einige Kommentierungen von unserer Seite:

Leider wird bei Hintergrundberichten zur Allfinanzidee – wie auch in der aktuellen Börsenzeitung – allzu oft übersehen, wer sie erfunden hat und dass es dazu einer Kooperation zwischen Bank und Versicherung nicht bedarf. Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) mit dem Erfinder der Allfinanzidee, Prof. Dr. Reinfried Pohl, beweist seit nunmehr 35 Jahren mit großem Erfolg, dass erfolgreiche Allfinanzberatung nicht nach dem Konzept “Alles aus einer Hand”, sondern am besten nach dem Konzept “Alles aus einem Kopf”, nämlich dem des Vermögensberaters funktioniert.

Die Entwicklung der Anteile des Bankenvertriebs am LV-Neugeschäft sollte differenziert und vor allem nicht nur positiv gesehen werden. Denn es sind gerade die Banken, die den Lebensversicherern in großem Stil LV-Einmalbeitragsgeschäft zuführen, und dies sehr häufig mit Renditezusagen, die die Versicherer am Markt nicht halten können und deshalb aus der Rendite der Altbestände abzweigen müssen. Es erstaunt nicht, dass gerade die Versicherer der Genossenschaftsbanken und die der Sparkassen hier führend sind, denn schließlich sind die Versicherer im Eigentum dieser Gruppen und müssen deshalb möglicherweise den Kunden der Bank Renditezusagen machen, die ein “freier Versicherer” niemals eingehen würde. 

Leider liegen keine Kennzahlen dazu vor, welcher Anteil des gesamten Einmalbeitrages der Lebensversicherungsbranche aus dem Vertriebsweg Bank kommt. Fest steht aber, dass gerade die Lebensversicherer, die mit Banken kooperieren, besonders hohe Anteile des Einmalbeitragsgeschäftes ausweisen. Dies zeigt: der Bankenvertrieb hat nur begrenzt andere Vertriebswege verdrängt, sondern sich – mit Hilfe der zugehörigen Versicherer und auf Kosten der Altbestände – ein neues lukratives Geschäftsfeld erschlossen.

Vor diesem Hintergrund dürfen die Kunden der Vermögensberater der DVAG froh sein, dass unser Partner, die AachenMünchener Lebensversicherung, vertrieblich mit keiner Bank zusammenarbeitet.

DVAG nochmals zur Beratung durch Banken

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Warum eigentlich lassen sich Banken und Sparkassen in so großem Stil auf die Vermittlung von Versicherungen, Derivaten und anderen Finanzprodukten ein und handeln sich damit erhebliche Kritik wie zuletzt beim Beratungstest ein? Denn dieses Geschäftsfeld gehört ganz sicher nicht zum Kerngeschäft einer Bank oder Sparkasse.

Die Begründung: Für ihr Kerngeschäft – die Versorgung der Wirtschaft mit Geld in Form von Krediten / Darlehen – müssen Banken und Sparkassen aufgrund gesetzlicher Vorschriften als Sicherheit Eigenkapital (so genannte Solvabilitätsmittel) vorhalten. 

Gerade zur Zeit ist es aber für die Banken krisenbedingt aufgrund deutlich höherer Ausfallrisiken schwierig, mit dem Kreditgeschäft zu expandieren oder so viel Geld zu verdienen, dass damit die vom Kapitalmarkt geforderten 20 Prozent und mehr EK-Rendite erreicht werden können.

Also gilt es, zusätzliche Ertragsquellen zu erschließen, die von den Eigenkapitalvorschriften nicht erfaßt werden und risikolos sind. Denn jeder zusätzliche Euro Gewinn aus einer solchen Quelle verbessert die EK-Rendite, da das Eigenkapital nicht – wie bei Ausweitung des Kreditgeschäftes – nachgezogen  werden muss.

Eine solche ertragreiche und risikolose Einnahmequelle ist die Vermittlung von Versicherungsverträgen und anderen Finanzprodukten, die von den Eigenkapitalvorschriften nicht erfaßt wird.

Der Druck, in branchenfremden Geschäftsfeldern mit Provisionseinnahmen Geld verdienen zu müssen, kommt damit aus den gesetzlichen Eigenkapitalvorschriften und vom Druck des Kapitalmarktes, der – vor allem von den börsennotierten Banken – hohe EK-Renditen fordert. Zusätzlich belasten die krisenbedingt erhöhten Ausfallrisiken im Kerngeschäft.

Die oft so bezeichnete “Renditegier” von Banken / Sparkassen, die aktuell auch von der Politik beklagte “Kreditklemme” und das Ausweichen der Banken / Sparkassen auf branchenfremde Geschäftsfelder haben also aus Sicht der Deutsche Vermögensberatung DVAG durchaus auch regulatorische Hintergründe.