Archiv für die Kategorie ‘Markt’

DVAG zu Marktkonsolidierung

Donnerstag, 11. März 2010

Der Versicherungsmarkt konsolidiert sich weiter mit rasantem Tempo.

War es Ende 2009 die ERGO-Gruppe, die die Schließung der Traditionsmarken VICTORIA und Hamburg-Mannheimer bekannt gab, hat jetzt die britische Aviva-Gruppe ihre in Deutschland tätigen Lebensversicherer (Delta Lloyd, Hamburger Lebensversicherung und Delta Lloyd Pensionskasse) einfach stillgelegt.

Die Gründe: Man sei als kleiner Versicherer nicht in der Lage, den hohen Anforderungen des LV-Geschäftes gerecht zu werden. Insider berichten aber auch über häufige Managementwechsel und tiefes Unverständnis des deutschen Marktes.

Konsequenz für die bestehenden Verträge: Sie werden fortgeführt. Allerdings wird die Überschussbeteiligung von 4,0 auf 3,25 Prozent abgesenkt, einer der niedrigsten Werte in der Branche. Es wird also nur eine Frage der Zeit sein, bis kompetente Berater den Kunden vorrechnen, dass zumindest eine Beitragsfreistellung der Verträge mit dem Abschluss bei einem renditestärkeren Versicherer wirtschaftlich sinnvoll ist.

Was zeigt das Beispiel Delta Lloyd?

Es zeigt, dass es für den Kunden überaus wichtig ist, gerade bei lang laufenden Vorsorgeverträgen auf einen Partner zu setzen, der die erforderliche Finanzkraft hat. Kunden der Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung brauchen sich da keine Sorgen zu machen. Denn mit unseren Premiumpartnern arbeiten wir ausschließlich mit ersten Adressen der Finanzbranche zusammen.

DVAG bei Riester weiter vorne

Mittwoch, 10. März 2010

Über 13,2 Millionen “Riester-Sparer” gibt es inzwischen in Deutschland. Doch damit hat erst gut die Hälfte derjenigen, die Zulagen in Anspruch nehmen könnten, einen solchen Vorsorgevertrag abgeschlossen. Viel zu tun also für Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung.

Interessant ist die Verteilung auf die verschiedenen Vertragstypen im Bestand. Mit großem Abstand führt die Rentenversicherung (73,9%), was wieder einmal demonstriert, welches Produkt im Normalfall am besten für die Altersversorgung geeignet ist. 19,8% entfallen auf Fondssparpläne und der Rest auf Banksparpläne und Wohnriester. Letzterer konnte allerdings 2009 kräftig zulegen, denn immerhin entfielen auf das Riester-Neugeschäft des Jahres 2009 15,8 Prozent auf Wohn-Riester.

Ebenso interessant ein Gesamtblick auf das Jahr 2009: Insgesamt wurden 1,106 Millionen Verträge neu abgeschlossen, davon allein 155.000 (= 14%) durch Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung.

Vermutlich reicht auch das wieder zur Nummer 1. Kein Wunder, denn anders als fast alle anderen Vertriebe bieten wir unseren Kunden das gesamte Spektrum möglicher Vertragsformen der Riester-Rente.

DVAG nochmals zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Sonntag, 07. März 2010

Bereits am 22.2.2010 haben wir auf die dringende Notwendigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung hingewiesen. Neue Informationen hierzu liefert die Welt in ihrer Ausgabe vom 1.3.2010.

  1. Jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Arbeitnehmer kann aufgrund von Berufsunfähigkeit nicht bis zum Renteneintrittsalter arbeiten.
  2. Im Durchschnitt beläuft sich die staatliche Erwerbsminderungsrente auf 706 Euro im Monat, ein Betrag, der in den nächsten Jahren stark abnehmen wird, da alle nach dem 2.1.1961 Geborenen deutlich niedrigere Ansprüche haben.
  3. Die Erwerbsminderungsrente reicht nicht zum Leben, das steht fest. Die Welt spricht von sozialem Absturz. Hinzu kommt: Eine solche Rente reicht auch nicht dafür, weiter privat Altersversorgung zu betreiben. Das heißt, auch die Altersrente wird über die BU und den damit verbundenen Einkommensverlust geschmälert.
  4. Einen Anspruch auf gesetzliche Erwerbsminderungsrente durchzusetzen, kann schwer sein. Denn die GRV macht offensichtlich reichlich von der abstarkten Verweisung Gebrauch, erwartet also auch eine Tätigkeit außerhalb des erlernten bzw. bisher ausgeübten Berufes.
  5. Trotz alledem haben gerade einmal 23,7 Prozent der Haushalte eine BU-Versicherung.
  6. Es empfiehlt sich, eine solche private BU möglichst früh abzuschließen, da die Risikoprüfung aus naheliegenden Gründen “streng” ist, d.h. der Versicherungsnehmer sollte bei Abschluss möglichst gesund sein, um überhaupt Versicherungsschutz bekommen zu können. So werden 4,7 Prozent aller Anträge abgelehnt, gut 13 Prozent nur mit Ausschlüssen oder Zuschlägen angenommen.

Bleibt unterm Strich: Eine private BU-Versicherung ist Pflicht, je früher, desto besser, ganz im Sinne unseres Mottos “Früher an Später denken”.

DVAG meint: Erstaunlich!

Samstag, 06. März 2010

“Beratungsqualität und Service sind in der Finanzbranche weder für den Abschluss noch für die Kundenzufriedenheit ausschlaggebend. Die Marke ist neben dem Preis das wichtigste Entscheidungskriterium für die Wahl einer Versicherung” so die erstaunlichen Ergebnisse einer Befragung der Marktforschungsfirma 67rockwell unter 1.000 Verbrauchern.

Wenn man das liest, fragt man sich, warum die DVAG mit ihren Vermögensberatern so erfolgreich ist. Denn in unserer Philosophie stehen Beratung und Service auf Top 1.  Und wir fahren gut damit….

Berufschancen bei der DVAG

Montag, 01. März 2010

74,4% der Haushalte haben keine private Rentenversicherung, 59,4% keine Unfallversicherung, 58,1% keine Rechtsschutzversicherung, 52,9% keine Lebensversicherung, 29,2% keine private Haftpflichtversicherung und 22,9% keine Hausratversicherung. So die Ergebnisse der Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse für das Jahr 2009.

Viel zu tun also für Vermögensberater der DVAG Deutsche Vermögensberatung.

DVAG zu Verbraucherzentralen

Sonntag, 28. Februar 2010

Neues zum Beratungstest bei Verbraucherzentralen ist in der heutigen Ausgabe der Welt am Sonntag nachzulesen.

Dem Beratungstest lag ein Testkunde mit Beratungsbedarf zum Thema Versorgungslücke im Alter, Zusatzrente oder sichere Geldanlage mit monatlich 150 Euro Sparbetrag zugrunde. Einige weitere Ergebnisse des Tests:

  1. Keine einheitliche Vorgehensweise bei den verschiedenen Verbraucherzentralen (= kein Beratungsstandard)
  2. Stundenhonorare von bis zu 100 Euro
  3. Persönliche Vermögensverhältnisse wurden in vielen Fällen nicht erhoben
  4. Nur wenige Berater berücksichtigten Themen wie Inflaltion, steuerliche Aspekte oder Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung
  5. Die Unterlagen waren oft unvollständig
  6. Nur in einem einzigen Fall erhielt der Testkunde eine Visitenkarte des Beraters
  7. Eine Übersicht zu den aufgenommen Daten erhielten die Testkunden nur in einem einzigen Fall
  8. Die Produktempfehlungen basierten oft auf Zeitungsartikeln oder formlosen Notizen
  9. Am besten aber: Eine Verbraucherzentrale empfahl als Altersversorgung eine selbständige BU als reines Risikoprodukt. Da hat der Berater wohl etwas nicht verstanden.

Wir meinen als DVAG Deutsche Vermögensberatung: Einiges zu tun für die Verbraucherzentralen, und wenn die Politik Mißstände in der Finanzberatung angehen will, sollte sie vielleicht dort beginnen und zumindest auch die Veraucherzentralen in die für alle anderen Berater geltenden gesetzlichen Vorschriften einbeziehen.

DVAG auch im Bausparen vorne

Freitag, 26. Februar 2010

Rund 11 Prozent ging im Jahr 2009 das Bauspar-Neugeschäft (Bausparsumme) nach Angaben des Verbandes marktweit zurück.

Ganz anders bei uns: Die Deutsche Vermögensberatung konnte mit ihren Vermögensberatern ihr Neugeschäft im Bausparen gegen den Markt um mehr als 10 Prozent steigern. Dies belegt erneut, wie ausgewogen unsere Allfinanzberatung ist, denn nicht nur im Bausparen konnten wir im zurückliegenden Jahr spürbar zulegen.

Berufsunfähigkeit – unterschätztes Risiko

Montag, 22. Februar 2010

Dass die meisten Menschen das BU-Risiko unterschätzen, ist bekannt.

Aktuelle Studien belegen, wie eklatant die Unterversorgung und die Fehleinschätzungen sind: Ganze 24,1 Prozent aller Haushalte, also nur jeder vierte, verfügen nach Angaben des Gesamtverbandes über eine BU-Absicherung. Weiterhin glauben von 1.000 Befragten (Forsa-Marktforschung) nahezu alle (81 Prozent), dass zum Beispiel Büroangestellte keinem bzw. nur einem sehr geringen BU-Risiko ausgesetzt sind. Dabei geht fast jede dritte Frühverrentung auf das Konto psychischer Erkrankungen, und genau von denen sind oft Büroangestellte betroffen.

Selbstredend, dass die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) und ihre Vermögensberater das Thema BU in der Beratung fest verankert haben.

Vom Mißbrauch einer guten Idee

Sonntag, 21. Februar 2010

Bei rund 50.000 Euro liegt aktuell die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung, die für Angestellte auch die Versicherungspflichtgrenze ist.

Von Jahr zu Jahr steigt diese an und zwingt so auch viele durchaus ordentlich verdienende Menschen, die auf die staatliche Hilfe einer Sozialversicherung gar nicht angewiesen wären, zum Verbleib in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Mit der ursprünglich guten Idee der GKV hat dies nichts mehr zu tun. Denn diese wurde eingeführt, um Arbeitern mit sehr niedrigem Einkommen ärztliche Versorgung zu ermöglichen. Damals bestand keine Versicherungspflicht, sondern eine Versicherungsberechtigung in der GKV, das heißt, versichert wurde nur der, dessen Einkommen sehr niedrig angesetzte Grenzen nicht überschritt. Alle anderen, so das Subsidiaritätsprinzip, sollten für sich selbst sorgen. Daraus entstanden private Krankenversicherungen und berufsständische Selbsthilfeeinrichtungen wie Versicherungsvereine.

Heute ist es genau anders herum: Die Menschen werden gezwungen, in die GKV einzuzahlen, sehr viele davon mit Einkommen, die keiner besonderen Fürsorgepflicht des Staates bedürfen. Die Politik hat sich damit zunehmend vom Subsidiaritätsprinzip entfernt und tut es leider weiter.

Richtig im Sinne der guten Idee der gesetzlichen Krankenversicherung wäre deshalb, die Pflichtgrenze nach und nach abzusenken. Eine Idee mit wohl wenig Aussicht auf Umsetzung.

Sparkassen langen zu

Mittwoch, 17. Februar 2010

100 Prozent Steigerung des LV-Einmal-Beitragsgeschäftes bei der Provinzial Rheinland und 46,5 Prozent Steigerung bei der Versicherungskammer Bayern – so das Handelsblatt vom 26.1.2010.

Verkauft wurde das fast ausschließlich über die Schalter der Sparkassen, die Eigentümer der Versicherer. Und das war nur möglich, weil die Versicherer den Sparkassenkunden für die Einmalbeiträge eine deutlich über den aktuellen Zinssätzen für Sparbücher und Termineinlagen liegende Verzinsung angeboten haben, vielleicht auch anbieten mussten. Denn schließlich wollten ja die Sparkassen Provision aus dem Verkauf der Verträge generieren.

Die Zeche bezahlen die Bestandskunden der Lebensversicherer, denn die Rendite auf die neu abgeschlossenen Einmalbeiträge können die Lebensversicherer am Markt derzeit selbst nicht darstellen. Die fehlende Differenz muss also aus der Substanz finanziert werden.