Archiv für die Kategorie ‘Finanzvertriebe’

DVAG gratuliert Allfinanz

Freitag, 05. März 2010

Gut zwei Jahre ist es nun her, dass die ehemaligen Vertriebsmitarbeiter und Agenturen der AachenMünchener Versicherungen in die Allfinanz Deutsche Vermögensberatung und damit unter das Dach der DVAG gewechselt sind.

Ehrgeizig und ambitioniert hat sich das Unternehmen jetzt den hohen Anforderungen des Assekurata-Karriere-Ratings gestellt. Die Ergebnisse im Überblick:

  1. Sehr gute Vermittlerorientierung
  2. Exzellente Finanzstärke
  3. Sehr gutes Beratungs- und Betreuungskonzept
  4. Gute Wachstumssituation
  5. Sehr gute Karrierechancen im Gesamtergebnis

Damit zeigt sich, und auch dies bescheinigt Assekurata: Die Allfinanz hat sich in nur zwei Jahren hervorragend vom Agenturvertrieb zum Allfinanzvertrieb weiterentwickelt. Und die Allfinanz ist damit inzwischen eine der Top-Adressen für Berufsinteressenten im Finanzvertrieb.

Bleibt uns zu sagen: Herzlichen Glückwunsch, Allfinanz !!!

… Kapitalvernichtung

Samstag, 13. Februar 2010

Eigentlich halten wir uns sehr zurück bei Kommentierung der Presse zu Mitbewerbern.

Nicht vorenthalten wollen wir aber den Lesern unseres Blogs die Nachricht des Mannheimer Morgens vom 11. Februar, nach der MLP auf Platz 44 der 50 größten Kapitalvernichter des Jahres 2010 rangiert.

Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz “ehrt” damit jährlich die Unternehmen in Deutschland, deren Anteilseigner (Aktionäre) im zurückliegenden Jahr mit ihrem Engagement am meisten Geld verloren haben.

Viele davon sind in diesem Fall immer noch die MLP-Berater selbst, die beim Börsengang Papiere des eigenen Unternehmens gekauft und als Belegschaftsaktien erhalten haben…

Gut, dass die Deutsche Vermögensberatung DVAG nicht an der Börse notiert ist und die Leistung der Vermögensberater – statt mit Belegschaftsaktien – mit Provision und vielem mehr honoriert!

DVAG zum Vermittlermarkt

Donnerstag, 28. Januar 2010

Um 9,2 Prozent hat sich die Anzahl der im Vermittlerregister gemeldeten Versicherungsvermittler im Jahr 2009 erhöht, so das Versicherungsjournal in seiner Ausgabe vom 22. Januar 2010.

Auf den ersten Blick könnte man meinen, die Branche sei im Aufwind, trotz Finanz- und Konjunkturkrise, trotz erheblicher Umsatzrückgänge. Insoweit muss der Zuwachs deutlich relativiert werden:

  1. Ende 2008 sind Übergangsregelungen abgelaufen, d.h. jeder Vermittler, der weiter machen wollte, mußte sich bis dahin registrieren lassen. Der dabei entstandene Antragsstau konnte in großen Teilen erst 2009 abgebaut werden.
  2. Von diesem “Stau” waren sicherlich in erster Linie die ungebundenen Vermitter betroffen, da diese nicht – wie die gebundenen Vermittler – im Sammelverfahren von den Versicherern gemeldet werden. Dies erklärt unter anderem, warum sich die Anzahl der ungebundenen Vermittler um über 20% erhöht hat. Dazu trägt außerdem bei, dass ungebundene Finanzvertriebe wie MLP dazu übergegangen sind, jeden einzelnen Berater als Makler im Register anzumelden.
  3. Erwähnenswert ist auch der Anstieg der Anzahl gemeldeter Versicherungsberater (Honorarberater) um 13 Prozent. Dieser Berufsstand hat nun 174 Vertreter, das sind ungefähr 0,07 Prozent aller registrierten Versicherungsvermittler / -berater. Trotz aller Medienbeachtung hat dieser Berufsstand also tatsächlich noch einen weiten Weg vor sich.

Bis dass der TÜV uns scheidet …

Freitag, 22. Januar 2010

Ein interessanter Beitrag zu Gütesiegeln für Finanzvertriebe findet sich in der Financial Times vom 21. Januar 2010 (Seite 21).

Auch wir haben uns schon gefragt, warum ausgerechnet der Technische Überwachungsverein TÜV Gütesiegel für den Service von Versicherungsunternehmen bzw. für die Beratung von Vermittlern vergibt. Vielleicht finden ja alsbald die BAFin oder Finanztest auch ein neues Betätigungsfeld und überprüfen die Betriebssicherheit von Elektrogeräten… ;-)

Sei es darum: Die Beratungshäuser DVR und VERS sowie die Technische Überwachungsgemeinschaft (allesamt Konkurrenten des TÜV ;-) ) haben eine Studie in Auftrag gegeben mit dem Ziel, die Gütesiegel des TÜV in der Finanzbranche zu hinterfragen. Das Ergebnis ist bei dieser Auftragslage nicht überraschend: Das TÜV-Siegel wird als reines Werbe- und Marketingargument “abqualifiziert”.

Natürlich wird jedes Unternehmen unabhängig von der Branche ein Gütesiegel mit gutem Ergebnis auch als Werbe- und Marketingargument nutzen. Die Frage ist, ob der Kunde damit tatsächlich eine brauchbare Information für die eigene Orientierung erhält.

Gütesiegel sollten deshalb über jeden Zweifel erhaben sein, was Neutralität, Methodik und Gesamtausrichtung angeht.

Wir als Deutsche Vermögensberatung (DVAG) stellen uns deshalb jährlich mit Blick auf unsere Beratungsqualität dem Service-Rating der Service-Rating GmbH (Note: Sehr gut) und mit Blick auf die Karrierechancen dem Karriere-Rating für Finanzvertriebe der Ratingagentur Assekurata (Note: Exzellent).

Anders als der TÜV beides Rating-Agenturen, die in diesen Feldern originäre Kompetenz nachweisen können.

DVAG zu Beratungsprotokoll

Samstag, 02. Januar 2010

Seit 1.1.2010 gilt nun auch in der Bankbranche die Dokumentationspflicht für Beratungsgespräche (“Beratungsprotokoll”) verbunden mit der Hoffnung des Gesetzgebers, dadurch die Qualität der Beratung in Banken zu verbessern.

In der Versicherungswirtschaft besteht diese gesetzliche Verpflichtung bereits seit drei Jahren, nur bedingt mit guten Ergebnissen.

“Einige Vertriebe schädigen Branche”, so die HUK Coburg kürzlich zu diesem Thema.

Gemeint ist: Es gibt einige Vertriebe, auch von größeren Versicherern, die in der Breite die Informations- und Dokumantationspflichten umgehen. Dies wird dadurch erreicht, dass der Kunde mit schriftlicher Einverständniserklärung auf die Dokumentation des Beratungsgespräches vermeintlich “freiwillig” verzichtet.

Die HUK hat Recht damit, dass sich so erneut die gesamte Branche wegen des Fehlverhaltens einiger Weniger angreifbar macht. Denn das Vermittlergesetz hat als absolute Ausnahme vorgesehen, was von einigen Vertrieben als Standard gehandhabt wird.

Man wird sehen, wie sich die Thematik bei den Banken entwickeln wird.

Bei der Deutsche Vermögensberatung (DVAG) ist es so geregelt, dass Versicherungsanträge generell nicht angenommen werden, wenn nicht die gesetzlich vorgeschriebene Dokumenation in Kopie beigefügt ist. So ist sicher gestellt, dass die Vermögensberater der DVAG zu 100% gesetzeskonform unterwegs sind. Und ganz nebenbei: Schon lange vor Inkrafttreten des Vermittlergesetzes haben unsere Vermögensberater ihre Beratung in Form unserer Vermögensplanung dokumentiert.

DVAG zu “Nummer 1″

Dienstag, 22. Dezember 2009

Gerade einmal eineinhalb Jahre ist es her: Im Sommer 2008 machte sich AWD mit Swiss Life durch eine Beteiligung an MLP in Höhe von 24,67 Prozent auf den Weg, den weltweit größten Finanzvertrieb zu schmieden und die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) von der Spitze zu verdrängen.

MLP wehrte sich seinerzeit heftig gegen den Plan, mit AWD fusioniert zu werden.

Alle Träume scheinen nun geplatzt zu sein: Die Beteiligung von Swiss Life an MLP wurde in den letzten Monaten durch die Abgabe von 8,4 Prozent an Talanx schon von knapp 25 auf knapp 16 Prozent reduziert. Nun steht ein weiterer Schritt an, mit dem der Anteil um weitere 6 Prozentpunkte auf dann unter 10 Prozent abgebaut wird. Käufer ist die Barmenia. Die Gründe für den Rückzug: Swiss Life erhält seit dem Versuch einer feindlichen Übernahme von MLP kein Gechäft mehr. Und so richtig viel Freude hat Swiss Life mit seinen Engagements bei den Finanzvertrieben auch nicht.

Gut, dass Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) darauf vertrauen können, dass ihr Unternehmen niemals zum Gegenstand von Spekulation, einer feindlichen Übernahme oder zum Spielball verfeindeter Großaktionäre wird.

DVAG zu Unabhängigkeit und “best select”

Samstag, 19. Dezember 2009

Jetzt ist es raus: Der Anteil ausgewählter Swiss Life-Produkte am Neugeschäft des AWD soll bis 2012 von heute 12 auf dann 20 bis 25 Prozent ansteigen (Quelle: Pressemitteilung der Swiss Life vom 15.12.2009).

Ein Blick zurück:

Kämpfte AWD nach der Übernahme durch Swiss Life anfangs noch um die Werbeaussage “Unabhängige Finanzberatung”, zog man sich nach der Niederlage auf die Aussage “best select” zurück und verneinte vehement, Swiss-Life-Produkte im Vertrieb systematisch zu fördern.

Offensichtlich haben seinerzeit die Vorstände des AWD keine Rücksprache mit der Konzernleitung in Zürich gehalten. Denn es ist der Präsident der Swiss-Life Konzernleitung höchstpersönlich, der jetzt “seinem” AWD unmißverständliche Produktionsvorgaben verschreibt.

Wir sind sicher: Es wird nicht bei 25 Prozent bleiben! Und wahrscheinlich wird in nicht allzu ferner Zukunft der Tag kommen, an dem AWD sein Geschäftsmodell ganz aufgibt und gebundener Vermittler der Swiss Life wird. Erst dann wird ein AWD-Kunde wirklich wissen, woran er ist.

Vermögensberater überlegen

Montag, 14. Dezember 2009

Eine neue Studie des Marktforschungsinstituts Psychonomics bringt es eindrucksvoll auf den Punkt: Gebundene Vermittler, zu denen im Versicherungsbereich auch die Vermögensberater der DVAG gehören, sind den Maklern in puncto Service überlegen.

So haben im Rahmen einer breit angelegten Kundenbefragung die Kunden in allen Service-Kategorien – Erreichbarkeit, Engagement im Schadenfall, und Sofortregulierung – den gebundenen Vermittlern zum  Teil signifikant bessere Noten gegeben.

Wer hätte das gedacht..?! (wir schon ;-) )

In jedem Fall gibt es keinerlei Grund für unsere Vermögensberater, mit Blick auf die Makler nicht mit großem Selbstbewusstsein zu beraten.

DVAG auch bei Q3 wieder vorne

Montag, 07. Dezember 2009

19,7% Umsatzminus und einen Verlust von 20 Mio. € hat AWD zum 3. Quartal (Q3) gemeldet. MLP meldet 15% Umsatzeinbruch und 1,4 Mio. € Konzernverlust. OVB hat 24,2% weniger Provisionsumsatz und einen Ergebnisrückgang in Höhe von 75,3%. Und die Kasseler Vertriebsfirma Plansecur verzeichnet einen Umsatzrückgang von 24%.

Damit steht fest: Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) hat auch nach dem dritten Quartal – was Umsatz und Ergebnis angeht – die Nase wieder klar vorne.

Schon wieder die Makler …

Dienstag, 01. Dezember 2009

20 Monate ist Prof. Dr. Hirsch als Versicherungsombudsmann im Amt. Jetzt kam im Rahmen eines Vortrages zu Tage, was eigentlich jeden Kunden interessieren sollte: Es sind die Makler und diejenigen, die sich so bezeichnen, die sich der Schlichtungsfunktion des Ombudsmannes systematisch entziehen. Prof. Hirsch kritisiert dies deutlich, ein Hinweis darauf, dass ihm offensichtlich reichlich Kundenbeschwerden zur Beratung durch die Makler vorliegen.

Konkret bedeutet dies alles: Ein Kunde, der mit einem Versicherungsmakler unzufrieden ist, hat weder die Möglichkeit, sich bei der Aufsicht BaFin noch beim Ombudsmann zu beschweren.

So kann man eigentlich jedem Kunden auch aus diesem Blickwinkel heraus nur raten, von den ungebundenen Vermittlern die Finger weg zu lassen, denn im Zweifel steht man allein im Regen oder muss gebührenpflichtige anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen. Und wirklich unabhängig sind die meisten ja sowieso nicht, nur das zu erkennen ist nicht einfach.

Ganz anders beim gebundenen Vermittler: Hier weiss der Kunde immer, woran er ist. Und er hat die Möglichkeit, über den Versicherer sowohl die BAFin als auch den Ombudsmann in Anspruch zu nehmen.

Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meint: Kleine, aber bedeutende Unterschiede …