Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

DVAG zu Verbraucherzentralen

Sonntag, 28. Februar 2010

Neues zum Beratungstest bei Verbraucherzentralen ist in der heutigen Ausgabe der Welt am Sonntag nachzulesen.

Dem Beratungstest lag ein Testkunde mit Beratungsbedarf zum Thema Versorgungslücke im Alter, Zusatzrente oder sichere Geldanlage mit monatlich 150 Euro Sparbetrag zugrunde. Einige weitere Ergebnisse des Tests:

  1. Keine einheitliche Vorgehensweise bei den verschiedenen Verbraucherzentralen (= kein Beratungsstandard)
  2. Stundenhonorare von bis zu 100 Euro
  3. Persönliche Vermögensverhältnisse wurden in vielen Fällen nicht erhoben
  4. Nur wenige Berater berücksichtigten Themen wie Inflaltion, steuerliche Aspekte oder Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung
  5. Die Unterlagen waren oft unvollständig
  6. Nur in einem einzigen Fall erhielt der Testkunde eine Visitenkarte des Beraters
  7. Eine Übersicht zu den aufgenommen Daten erhielten die Testkunden nur in einem einzigen Fall
  8. Die Produktempfehlungen basierten oft auf Zeitungsartikeln oder formlosen Notizen
  9. Am besten aber: Eine Verbraucherzentrale empfahl als Altersversorgung eine selbständige BU als reines Risikoprodukt. Da hat der Berater wohl etwas nicht verstanden.

Wir meinen als DVAG Deutsche Vermögensberatung: Einiges zu tun für die Verbraucherzentralen, und wenn die Politik Mißstände in der Finanzberatung angehen will, sollte sie vielleicht dort beginnen und zumindest auch die Veraucherzentralen in die für alle anderen Berater geltenden gesetzlichen Vorschriften einbeziehen.

Flucht!!

Dienstag, 23. Februar 2010

Es gibt viele Arten, mit eigenen Fehlern umzugehen. Das zeigt auch das Verhalten der Banken, die Lehman-Papiere verkauft haben.

Manche entschädigen ihre Kunden – Chapeau!

Andere wie die Sparkassen machen millionenschwere Imagewerbung, um so von der Falschberatung abzulenken.

Wieder andere versetzen sicherheitshalber die Mitarbeiter, die falsch beraten haben und sich beim Kunden nicht mehr sehen lassen können, ins Back-Office.

Noch interessanter ist das, was die bisherige Citibank macht, um Altlasten abzuschütteln. Sie firmiert einfach um in Targo Bank, und gibt dabei sogar ganz freimütig zu, damit das Negativimage ablegen zu wollen.

Man übertrage diese Idee auf die Deutsche Vermögensberatung und einen ihrer Vermögensberater, der z.B. in einer kleineren Stadt Kunden aus seinem direkten Umfeld berät. Er hätte weder die Möglichkeit, unter neuem Namen weiter zu beraten noch kann er “flüchten”. Auch Imagewerbung wird wenig nutzen. Also wird er immer sein Bestes geben und seine Kunden so beraten, dass er auch beim nächsten Termin willkommen ist.

Wir als DVAG sind sicher: Auch die Kunden der bisherigen Citibank werden sich nicht in die Irre führen lassen.

Berufsunfähigkeit – unterschätztes Risiko

Montag, 22. Februar 2010

Dass die meisten Menschen das BU-Risiko unterschätzen, ist bekannt.

Aktuelle Studien belegen, wie eklatant die Unterversorgung und die Fehleinschätzungen sind: Ganze 24,1 Prozent aller Haushalte, also nur jeder vierte, verfügen nach Angaben des Gesamtverbandes über eine BU-Absicherung. Weiterhin glauben von 1.000 Befragten (Forsa-Marktforschung) nahezu alle (81 Prozent), dass zum Beispiel Büroangestellte keinem bzw. nur einem sehr geringen BU-Risiko ausgesetzt sind. Dabei geht fast jede dritte Frühverrentung auf das Konto psychischer Erkrankungen, und genau von denen sind oft Büroangestellte betroffen.

Selbstredend, dass die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) und ihre Vermögensberater das Thema BU in der Beratung fest verankert haben.

Vom Mißbrauch einer guten Idee

Sonntag, 21. Februar 2010

Bei rund 50.000 Euro liegt aktuell die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung, die für Angestellte auch die Versicherungspflichtgrenze ist.

Von Jahr zu Jahr steigt diese an und zwingt so auch viele durchaus ordentlich verdienende Menschen, die auf die staatliche Hilfe einer Sozialversicherung gar nicht angewiesen wären, zum Verbleib in der gesetzlichen Krankenversicherung.

Mit der ursprünglich guten Idee der GKV hat dies nichts mehr zu tun. Denn diese wurde eingeführt, um Arbeitern mit sehr niedrigem Einkommen ärztliche Versorgung zu ermöglichen. Damals bestand keine Versicherungspflicht, sondern eine Versicherungsberechtigung in der GKV, das heißt, versichert wurde nur der, dessen Einkommen sehr niedrig angesetzte Grenzen nicht überschritt. Alle anderen, so das Subsidiaritätsprinzip, sollten für sich selbst sorgen. Daraus entstanden private Krankenversicherungen und berufsständische Selbsthilfeeinrichtungen wie Versicherungsvereine.

Heute ist es genau anders herum: Die Menschen werden gezwungen, in die GKV einzuzahlen, sehr viele davon mit Einkommen, die keiner besonderen Fürsorgepflicht des Staates bedürfen. Die Politik hat sich damit zunehmend vom Subsidiaritätsprinzip entfernt und tut es leider weiter.

Richtig im Sinne der guten Idee der gesetzlichen Krankenversicherung wäre deshalb, die Pflichtgrenze nach und nach abzusenken. Eine Idee mit wohl wenig Aussicht auf Umsetzung.

Sparkassen langen zu

Mittwoch, 17. Februar 2010

100 Prozent Steigerung des LV-Einmal-Beitragsgeschäftes bei der Provinzial Rheinland und 46,5 Prozent Steigerung bei der Versicherungskammer Bayern – so das Handelsblatt vom 26.1.2010.

Verkauft wurde das fast ausschließlich über die Schalter der Sparkassen, die Eigentümer der Versicherer. Und das war nur möglich, weil die Versicherer den Sparkassenkunden für die Einmalbeiträge eine deutlich über den aktuellen Zinssätzen für Sparbücher und Termineinlagen liegende Verzinsung angeboten haben, vielleicht auch anbieten mussten. Denn schließlich wollten ja die Sparkassen Provision aus dem Verkauf der Verträge generieren.

Die Zeche bezahlen die Bestandskunden der Lebensversicherer, denn die Rendite auf die neu abgeschlossenen Einmalbeiträge können die Lebensversicherer am Markt derzeit selbst nicht darstellen. Die fehlende Differenz muss also aus der Substanz finanziert werden.

Nett …

Montag, 15. Februar 2010

Womit sich die Gesundheitsexperten unseres Produktpartners Central Krankenversicherung so beschäftigen… (s. Schwäbische Zeitung, Ausgabe Laupheim vom 11. Februar 2010).

Die haben nämlich herausgefunden, dass Paare (hier wohl Mann und Frau) im Laufe einer Beziehung 6 Phasen erleben:

  1. “Rosarote Brille” ganz am Anfang – jeder weiß, was gemeint ist.
  2. Der Gedanke an ein gemeinsames Leben wächst – nachvollziehbar.
  3. Der Alltag zieht ein – so ist das!
  4. Kräftemessen – Freiräume schaffen.
  5. Gemeinsam oder einsam, den Weg gemeinsam weiter gehen oder Trennung?
  6. Neue Impulse festigen die Beziehung auf Dauer.

All das hat mit unserer Branche und dem Grundanliegen unseres Blogs sicherlich nur am Rande zu tun.

Wir fanden es aber sehr treffend, und da es unser PKV-Partner Central herausgefunden hat, wollten wir es unseren Bloggern nicht vorenthalten.

Unsere Meinung als Deutsche Vermögensberatung DVAG: Spätestens diejenigen, die in Phase 5 angekommen sind, machen einen dicken Haken… ;-)

DVAG: Berufschancen für Abiturienten

Montag, 01. Februar 2010

Was reizt junge Menschen, die gerade Abitur gemacht haben?

Ein attraktiver, spannender Beruf mit Zukunft. Selbstverwirklichung. Ein Studium mit qualifizierendem Abschluss. Praxiserfahrung. Und am besten auch noch ein Auslandsaufenthalt.

Alles auf einmal ist im Regelfall nicht möglich. Anders bei der Deutsche Vermögensberatung (DVAG).

Im Rahmen unseres Studienangebotes an der Fachhochschule der Wirtschaft machen die Absolventen nicht nur den Bachelor-Abschluss Fachrichtung Finanzvertrieb, sondern zusätzlich einen IHK-Abschluss und einen Abschluss zum zertifizierten Vermögensberater. Stipendium der DVAG, Ausbildungsvergütung, Praxiserfahrung und Auslandsaufenthalt inklusive.

Kein Wunder also, dass schon im zweiten Studienjahr, das im Oktober 2009 begonnen hat, annähernd doppelt so viele Abiturienten mit dem Studium und der Ausbildung zum Vermögensberater begonnen haben, wie noch im Jahr zuvor.

Dies zeigt: Die Deutsche Vermögensberatung ist auf dem richtigen Weg. Und vor allem: Wir haben auch leistungs- und vertriebsorientierten, anspruchsvollen Abiturienten viel zu bieten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

……..erwischt!

Samstag, 30. Januar 2010

Es waren die Verbraucherzentralen, die in letzter Zeit am lautesten, undifferenziert und teilweise mit stillosen Methoden den gesamten Berufsstand der Vermittler der Finanzbranche in Verruf gebracht haben.

Das Motiv lag auf der Hand: Die Politik dazu motivieren, den Verbraucherzentralen mehr steuerfinanzierte Mittel zur Verfügung zu stellen, um so selbst Kunden auf breiter Basis beraten zu können.

Endlich wurden nun auch die Verbraucherzentralen verdeckt getestet. Dazu die Financial Times vom 29. Januar: “Manche Ergebnisse sind tatsächlich krass. So erfragte ein Münchener Berater weder die Zahl der Kinder, Vermögensverhältnisse, Verbindlichkeiten, Erfahrungen in der Geldanlage noch die Risikobereitschaft ab.” Und dafür berappt der gutgläubige “Verbraucher” 150 Euro (90-minütiges “Beratungsgespräch”).

… wer im Glashaus sitzt …

Deutsche Vermögensberatung mit regem Zulauf …

Mittwoch, 27. Januar 2010

Seit gut zwei Jahren verzeichnet die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) regen Zulauf aus den Reihen von – jetzt ehemaligen – Bankern, die sich für den Beruf des Vermögensberaters interessieren.

Warum?

Wer in der Bank im Vertrieb arbeitet, arbeitet nicht auf eigene Rechnung. Vertriebserfolg kommt also der Bank zu Gute, nicht demjenigen, der sich anstrengt, Leistung bringt und fähig ist, Kunden erfolgreich zu beraten.

Ganz anders als Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG): Hier wird Leistung 1:1 honoriert. Einkommen ist nicht limitiert. Die Sozialleistungen sind klasse. Ellbogenmentalität gibt es nicht, denn bei uns hilft jeder jedem. Und: Es gibt keine Produktvorgaben, keine Geschäftspläne und die Beförderung hängt nur von der eigenen Leistung und nicht davon ab, ob die “eigene Nase” dem Vorgesetzten gefällt.

Beste Berufschancen also – ganz bestimmt auch für vertriebsorientierte Banker!

Pflegefall Pflegeversicherung

Sonntag, 17. Januar 2010

Glaubt man den Demographie-Experten, ist die gesetzliche Pflegeversicherung ein weit größeres “Pulverfass”, als die gesetzliche Renten- oder Krankenversicherung. Dies liegt daran, dass sowohl die Anzahl pflegebedürftiger Menschen wie auch die Höhe der Kosten im Einzelfall langfristig dramatisch zunehmen werden, und das bei vergleichsweise niedrigen Einnahmen in der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Es gehört deshalb zu den wichtigsten Aufgaben der Vermögensberater der Deutsche Vermögensberatung (DVAG), mit ihren Kunden auch über das Thema Pflege zu sprechen. Denn den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, was im Pflegefall finanziell auf sie zukommt (dazu auch unser Blog-Beitrag vom 13.01.2010). 

Die Financial Times Deutschland berichtet in ihrer Ausgabe vom 15.01.2010 über die Planungen der Regierung, eine obligatorische, kapitalgedeckte Pflegezusatzversicherung mit staatlichen Zuschüssen einzuführen. 

Nicht ganz treffend, aber wegen geplanter Zulagen nachvollziehbar nennt der eine oder andere das Vorhaben bereits “Riester-Pflege”, in Anlehnung an die Riester-Rente, die jedoch keine Pflichtversicherung ist.

Strittig ist, wer die Versicherung anbieten darf: Nur die privaten Krankenversicherer, nur die gesetzlichen Kassen oder beide?

Da die Zusatzversicherung nach dem Kapitaldeckungsverfahren finanziert werden soll, sollte man unseres Erachtens getreu dem Grundsatz “Schuster bleib bei deinen Leisten” das Thema dorthin geben, wo die notwendige Kompetenz vorhanden ist: Zur PKV.

Andernfalls wäre es erforderlich, dass die gesetzlichen Krankenkassen – nach dem Vorbild der PKV – professionelle Kapitalanlageabteilungen aufbauen müßten. Wozu dieser volkswirtschaftlich unnötige Aufwand, wenn es bereits ein bewährtes System gibt?