Deutsche Vermögensberatung

Honorarberatung

1. Juli 2010

Wieder einmal wird in der Wirtschaftspresse sehr verkürzt Stimmung gegen die provisionsbasierte Beratung in der Finanzbranche gemacht – verbunden mit ebenso verkürzten Argumenten für die Honorarberatung.

Das Thema ist offensichtlich derzeit bei den Journalisten und Redakteuren “en vogue”. Dabei sind Ursachen für mögliche Mißstände in der Finanzberatung allenfalls ganz am Rande in den Vergütungssystemen zu suchen. Schade, dass so die für den Kunden viel wichtigeren Argumente wie Produkt- und Anbieterqualität, Beratungskonzeption, Service und Kompetenz des Beraters von den Journalisten gar nicht mehr erwähnt werden.

Dieses Mal meldet sich die Frankfurter Rundschau in ihrer Ausgabe vom 28.06.2010 auf Seite 14 zu Wort. „Wer Versicherungspolicen erwirbt, zahlt kräftig Provisionen“, heißt es dort gleich zu Beginn des Beitrags. Allein dieser Einstieg ins Thema ist suggestiv.

„Bei einer Rentenversicherung mit 40 Jahren Laufzeit kommen leicht 10.000 Euro Provision zusammen“, so weiter im Text. Naheliegend, dass der Leser der Rundschau auch bei dieser suggestiven Aussage das Gefühl haben muss, er werde „abgezockt“. Gänzlich fehlen hingegen Beispiele aus dem Tagesgeschäft eines redlichen Beraters, z.B. die Höhe der Provision bei Vermittlung einer Riester-Rente. Denn hierbei käme zu Tage, dass die Abschlußprovision regelmäßig im dreistelligen Bereich liegt, mit Blick auf den Beratungsaufwand eher ein bescheidenes Salär, für das ein Honorarberater nicht antreten würde.

Sodann wird dem Leser nahegelegt, sich nach Anbietern zu erkundigen, die Nettotarife ohne einkalkulierte Abschlussprovision anbieten und sich die Beratung bei einem Honorarberater oder durch Eigenrecherche im Internet zu besorgen.

Wir als DVAG Deutsche Vermögensberatung meinen: Eine derart undifferenzierte Darstellung des Sachverhaltes haben die Leser der Frankfurter Rundschau eigentlich nicht verdient.

Immerhin: Gegen Ende des Beitrages dann doch noch die Erkenntnis: „Wer allein Versicherungspolicen ohne Provision kaufe, etwa im Internet bei einem Direktversicherer, müsse wissen, dass er auf sich allein gestellt sei“. Stimmt!


Kommentare für diesen Artikel (65)

  1. Wolfgang Stadler, 1. Juli 2010 um 10:53

    Leider verkauft sich das halt gut, wenn einem unwissenden Kunden gesagt wird, er zahlt zigtausend Euro an Provisionen – ihm aber nicht die Gegenleistung dafür offenbart wird. Das ist Effekthascherei! Die meisten Leute, denen Zertifikate verkauft wurden, wären heute dankbar dafür, zigtausend Euro Provisionen für eine Rentenversicherung bezahlt zu haben – dafür wäre ihr Geld aber nicht weg.

    Die Diskussionen bzgl. Honorarberatung hatten wir ja des öfteren – ich habe bisher keine einleuchtenden Argumente gesehen, warum jahrzehntelang funkionierende Modelle nun plötzlich nicht mehr gut sein sollen.

    Ist es vertretbar, wenn ein Honorarberater eine Rentenversicherung ohne Provision abschließt und für deren Abschluss 7% der Versicherungssumme zusätzlich als Honorar bekommt, zahlbar in mtl. Raten verteilt auf 5 Jahre zzgl. Zinsen von 4% – und dieses Honorar ist UNABHÄNGIG vom Bestand des Vertrags, d.h. wenn der Kunde den Vertrag aus finanziellen Gründen nicht mehr zahlen kann, ist für die 5 Jahre dennoch das Honorar zu bezahlen?

    Ist das moralisch vertretbar? Ist es das, was der Durchschnitt in Deutschland braucht?

    Ach ja, der Kunde hat das ja unterschrieben – er wußte es ja voher …

    liebe Leute, lasst doch jedem seine Berechtigung – und den Bürger entscheiden – die meisten wollen doch nur einen Berater, dem sie vertrauen können. Und Knebelverträge wie eben beschrieben gibt es lt. Gesetz bei einer Rentenversicherung nicht…

  2. Harri Schultze, 1. Juli 2010 um 13:33

    immer wieder das Thema Honorarberatung und immer wieder mein Kommentar:

    “Bei Honorarberatung kommt Beratung dort nicht mehr an, wo sie am dringendsten gebraucht wird”

    Sicher gibt es ein bestimmtes Klientel an Kunden, für die eine Honorarberatung passt, im großen und ganzen halte ich den Weg der Honorarberatung aber für die “Masse” eher für gefährlich als nützlich.

  3. Peter Neu, 1. Juli 2010 um 14:26

    Sehr geehrter Herr Dr. Lach,

    ich bin durch Zufall auf Ihren DVAG-Blog (Recherche) gestoßen und möchte kurz zu Ihrem Kommentar auf den FR-Beitrag meine Sicht der Dinge erläutern.
    Ich gebe Ihnen Recht, für eine kompetente und objektive Beratung muss man genauso zahlen wie für einen Besuch beim Frisör! Die Farge ist nur, wie hoch ist der (sichtbare) Preis? Beim Frisör ist es relativ einfach, hier hängt der Preis sichtbar am Schaufenster (incl. Mwst.).Die Frage über Aufwand und Ertrag kann hier jeder sich selbst beantworten. Beim Abschluß einer dynamischen Lebensversicherung über 200.000€ sieht die Sache anders aus. Für den reinen Abschluß, bei einer angenommenen Abschlussprovision von 4,5%, muss hier (indirekt) der Kunde 9000€ bezahlen. Ein gelernter Kaufmann für Versicherungen und Finanzen verdient in NRW im Durchschnitt 2060€ brutto/160Std. ( siehe Gehaltsvergleich .com). Für ein Bruttoeinkommen von 9000€ müßte dieser Kaufmann ca. 4,5 Monate(!) arbeiten. Ganz schön viel.
    Nur ist der Aufwand für diesen Abschluss weit geringer.10 Stunden, vielleicht 20 Stunden? Ein Freund von mir ist Anwalt, er bekommt 80€+Mwst. , als promovierter Anwalt ! Mein Freund müßte 94,5 Stunden für die o.g. Provision arbeiten. 12 Tage von morgens bis abends.
    Wie gesagt, alles eine Frage von Aufwand und Ertrag.

  4. H.J.Kinting, 1. Juli 2010 um 16:12

    Sehr geehrter Herr Neu,
    Vermittlungen im allgemeinen, ob Immobilie, Luxuskarrosse oder
    Segelboot / Motorjacht ziehen entsprechende Vermittlungshonorare nach sich…..Ob ein Versicherungsvertrag oder mehrere kleine mit gleicher Summe,
    die Vergütung bleibt gleich. Wenn der Vergleich mit einem Stundensatz eines
    RA verglichen wird, wie sieht es da mit höheren Streitwerten denn eigentlich aus ? Wenn der Streitwert zum Beispiel 1 Mio € übersteigt…?
    Warum sollte dann ein Makler z.B. für eine 500.000,-€ Immobilie mehr als 10.000,-€ Vermittlungsprovision einstreichen dürfen, oder der Automobilverkäufer für enen 7er BMW oder S-klasse Mercedes mehr als 3-4000,-€ Provision verdienen…?
    Also hinken alle Vergleiche ein wenig. Bei mir ist dass so, dass die grossen Verträge die kleinen Verträge ohne eigene großartige Vergütung “mitsubventionieren”..
    Wenn ich es auf die Spitze treiben möchte, könnte ich auch fragen, wieviel “Vermittlerspanne” ist in einer Currywurst oder einem Anzug aus dem Kleidergeschäft oder dem Fernseher aus dem Laden…?
    Ich halte es für absurd großsummige Verträge zur Argumentation für oder gegen Honorarberatung heranzuziehen, weil dass der Leistung eines betreuenden Vermittlers nicht gerecht würde, weil der Kunde somit die Infastruktur eines funktionierenden Büro´s mitbezahlt, die im Übrigen meine
    sogenannten ” Sozialfälle” somit erst ermöglichen…( Hilfe für Mandanten ohne
    dass daraus irgendwelche Provisionszahlungen für mich enstehen würden )
    Nach über 30 Jahren im Dienst meiner Mandanten / Kunden sage ich mit
    tiefster Überzeugung, dass der Kunde gerne Vermittlungsprovisionen zahlt, solange er entsprechend ” bedient ” wird……

  5. Harri Schultze, 1. Juli 2010 um 18:32

    Da gebe ich Herrn Kinting zu 100% Recht.

    Denn was könnte die Alternative für beratende Berufe sein, wenn ich optimale Beratung für breite Bevölkerungsschichten sicherstellen will?

    Fallpauschalen????
    Dass das nicht funktioniert, sehen wir gerade im Gesundheitswesen. Die ersten Krankenkassen gehen in die Insolvenz und ohne Privatpatienten müssten viele Praxen dies ebenso tun.

    Stundenhonorar???
    Komplexe und umfangreiche Beratungen für Verträge mit lediglich Mindestbeiträgen führen zu einem dramatischen Missverhältnis von Honorar zu Vertragssumme.

    Aus meiner Sicht bleibt und ist die beste Alternative zur Lösung dieser Herausforderung das Allfinanzkonzept der Deutschen Vermögensberatung:

    Der Berater, der frei von den Produktgeberinteressen die Beratung für den Kunden bedarfsgerecht durchführen kann und die Bezahlung des Beraters nur indirekt – also über eine steuernde und qualitätssichernde Betreuungsgesellschaft – aus Provisionen der Premium-Partnergesellschaften.

    Ich habe dies schon in einem früheren Beitrag angedeutet – vielleicht sehe ich die Welt auch zu pragmatisch – aber für mich ist dies durchaus auch ein Modell für das Gesundheitswesen. Ordentliche Bezahlung der Ärzte indirekt über eine qualitätssichernde Dachgesellschaft aus Provisionen der Pharmaindustrie.

    Vielleicht liest in Berlin ja jemand mit ;-)

  6. Wolfgang Stadler, 1. Juli 2010 um 20:19

    Lieber Herr “Neu” – ein Kunde, der 200.000 Euro Versicherungssumme abschließt ist ein anderer Kunde, wie solcher, der 40.000 Euro abschließt – und wieder stelle ich die Frage der Gegenleistung, die er für Ihre kalkulierten Abschlußkosten bekommt – die AM verlangt übrigens weniger :-) Wenn er dafür einen sicheren Zins von sagen wir 3-4% haben möchte und diesen auch bekommt, schlechtes Geschäft bei der Sicherheit einer LV?

    Der Vergleich mit Stundensätzen anderer Berufe ist übrigens – entschuldigen Sie – ein Witz. Ihrer Rechnung zu Folge würden alle Versicherungsvermittler, Vermögensberater etc. im Geld schwimmen…. wie oft schließen denn Kunden solche Verträge mit 200.000 Euro oder mehr Versicherungssumme ab. Und beim wem tun sie das – beim Berufsanfänger-VB? Das sind doch dann in der Regel auch Berater, die schon lange tätig sind und sich dieses sicherlich hohe Einkommen auch erarbeitet haben. Wenn´s so einfach wäre, warum tut´s nicht jeder?

    Ach ja – rufen Sie den Rechtsanwalt doch mal um 19 Uhr im Büro an – dann verstehen Sie sicher, warum mancher Versicherungsvermittler sein Geld auch wirklich “verdient” – wenn Sie am Sonntag abends um Acht Uhr einen schweren Unfall haben und Ihr Vermittler Ihnen helfen kann, sind Ihnen Abschlusskosten wirklich sch…. egal …

  7. Dario Wolfmann, 1. Juli 2010 um 21:28

    Guten Tag Herr Lach,

    wenn ich bei der DVAG eine Rentenversicherung über eine Laufzeit von 40 Jahren abschließe, und ich fest monatlich 200 € einzahle, was zahle ich dann an Provisionen ?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Dann kann sich jeder genaue Vorstellungen machen, worüber wir hier reden.

    Dario Wolfmann

  8. Ralf Gottfried, 1. Juli 2010 um 21:43

    Liebe Bloger,

    ich schließe mich meinem Vorschreiber zu 100% an.

    Die Beispiele das ein Kaufmann im Versicherung und Finanzen in NRW verdient 2060€ brutto/160 Std. Meine Frage ist, wenn er Angestellt ist und seine 160 Std “absitzt” bekommt er das Geld dann immernoch? Wie wichtig ist ihm dann der einzelne Kunde und sein Anliegen nach den Öffnungszeiten?

    Wie schon Herr Stadler sagte, laufen sie doch mal bei den ihnen bezeichneten Berufen nach 18 oder 19 Uhr vorbei. Was glauben Sie wer da noch für seine Kunden arbeitet?

    Beispiel aus der Praxis: Kunde rief Sonntag Abends aus seinem Urlaub im Ausland an, das sein Kind die Treppen runter gefallen ist und einen Schädelbruch hat. Die Ärzte wollten nicht operieren (wer die Kosten übernimmt war nicht geklärt). Nach dem Telefonat mit ihrem VB,wurde das Kind dann doch noch operiert.
    Das der VB sich drum gekümmert hat das die OP bezahlt wird von seinen Partnergesellschaften und das um diese Zeit, dass nenne ich Service!!!!!!
    Wenn es mein Kind gewesen wäre und mein VB das gemacht hätte, hätte ich ihm jeden Cent seiner Provision doppelt bezahlt!

    Preis-Leistung das ist entscheident nach meiner Ansicht.

  9. Marcel H. Costin, 2. Juli 2010 um 02:10

    @ Harri Schulze

    “[...] aber für mich ist dies durchaus auch ein Modell für das Gesundheitswesen. Ordentliche Bezahlung der Ärzte indirekt über eine qualitätssichernde Dachgesellschaft aus Provisionen der Pharmaindustrie. [...]”

    Auf gar keinen Fall!!! Das ist doch das genaue Gegenteil von dem wie es sein soll und das nehme ich als Gegenbeispiel um Menschen den Vorteil unseres Berufes zu erklären: Kein Mensch will einen Arzt, der von der Pharmaindustrie bezahlt wird! Das hätte einen unangenehmen Beigeschmack.

    Weniger Pharma-Chemie und mehr Naturheilkunde und Ursachenforschung! Künstliche, körperfremde Medikamente sind nicht der Weisheit letzter Schluß, zu einseitig und davon gibt es bereits viel zu viele… . Ich will doch nicht wegen jedem wehwechen ein Medikament verschrieben bekommen.

    Man könnte jedoch bei der Finanz-Honorarberatung die Honorare der Beratung anpassen. Allerdings sind wir dann wieder beim alten Problem, dass tendenziell um geringfügig lukrative Dinge gerne drüber weg gegangen wird. Und da wäre es vom Prinzip her wie eine Provision, nur technisch getrennt. Denn Provisionen sind erfolgsabhängige, verhältnismäßige Anteile. Und durch den Service des Vermögensberaters fließt nicht bei jeder “Beratung” im Laufe der Betreuung eine Provision!!! Da geht es mitunter für den VB darum, Geld, dass er bereits verdient hat auch weiterhin zu behalten durch einen dauerhaft zufriedenen Kunden. Und der Kunde hat eine Art von “Honorarberatung” kostenlos”.

    Provison bedeutet bei kleinen Erfolgen, kleine Gewinne, bei großen Erfolgen, große Gewinne. Wenn man vernünftige Produkt-Gewinn-Beteiligungsverhältnisse schafft und dafür sorgt, dass Produkte einer Sparte ansich in etwa gleich verprovisioniert werden, ist dies, das sinnvollste Modell. Man muss aus dem System die Motivation heraus nehmen, nur Dinge zu vermitteln, die die meiste Provision erhalten und das gelingt der DVAG sehr wohl über das umrechnen in einen neutralen Einheitenschlüßel. Gibt es für ein Problem drei Lösungswege, so werden alle drei Lösungswege in etwa gleich verprovisioniert. Da man den Kunden behalten will, sollte man zusehen, dass er das bekommt was er will und braucht.

    Es ist gut, dass es Honorarberatung gibt, da es ja nicht immer nur um Abschluß neuer Finanzprodukte gehen muss!!! Für die breite Masse ist es meist eher unerschwinglich. Aus diesem Grund machen auch viele Menschen einen Bogen um Steuerberater oder Rechtsanwalt, da es ihnen einfach zu teuer erscheint.

    Ein weiterer Vorteil des Vermögensberaters bei der DVAG…die Produktlösungen werden im eigenen Hause “gemacht” und werden extra an die Konzeptionen angepasst. Die Vermögensberater haben viel mehr Einfluß darauf und können auf Gegebenheiten am Markt über den Konzern reagieren. Der Honorarberater kann ein absolut super Konzept erstellen, hat aber bei der Umsetzung nicht den notwendigen Einfluß oder muss auf das verweisen, was der Markt eben hergibt (Und es gibt Feinheiten und Lösungen, die gibt es in der Form NUR bei der DVAG). Vermittle ich als Honorarberater jemanden an eine fremde Gesellschaft, habe ich auf das was danach geschieht keinen Einfluß mehr. Es liegt dann bei der Gesellschaft. Daher kein Vergleich. Es gibt Schnittmengen und es gibt Unterschiede. Dennoch sind Vermögensberater und Honorarberater wie Äpfel und Birnen die man nur bedingt als Hybrid kombinieren kann.

    Außer der Kunde kann wählen ob er bei ein und demselben Berater auf Honorarbasis beraten werden will, oder auf Provisionsbasis. Wäre dann aber mit Einschränkungen verbunden und schwer umzusetzen, da sehr kompliziert.

    So oder so, es fließt eine Summe Geld, nur eben auf unterschiedlichem Wege.

    Beste Grüße,
    Marcel H. Costin

    Praxis für Deutsche Vermögensberatung AG
    Dahlenerstr. 285
    41239 Mönchengladbach
    02166-456154
    0177-7616059
    Skype: MarcelCostin
    Add me: Facebook & Xing

    In Kooperation mit:
    Die Krisenmanager & Associates GbR

  10. M. S:, 2. Juli 2010 um 08:37

    @Peter Neu

    Der Vergleich mit dem Anwalt hinkt gewaltig:

    Im Gegensatz zu einem Vermittler (Immobilien, Versicherungen, Autos, etc) schuldet ein Anwalt KEINEN Erfolg. Einzig und allein der Streitwert ist ausschlaggebend. Verliert der Anwalt, muss man als Klient zudem sein Honorar bezahlen.

    @all

    Deshalb immer dran denken: Anwälte müssen nicht erfolgsorientiert arbeiten!!!

  11. Frank Schmidt, 2. Juli 2010 um 12:02

    Ein freundliches Hallo allen Lesern.

    Eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema ja nicht äußern. Aber noch vorige Woche schlug man hier die Offenlegung von Provisionen vor. Gibt es eine fairere Kundenbeziehungen, als dass der Kunde von vorn herein ganz genau weiß, was er insgesamt an Gebühren zu zahlen hat? Damit wäre Herrn Stadler schon mal ein einleuchtendes Argument auf die Frage nach dem Sinn der Honorarberatung an die Hand gegeben.

    Zur Höhe der Honorare ist zu sagen, dass, wenn sich ein Makler an die Gebührenordnung der Anwälte anlehnt, er nicht daneben liegt, das ist völlig normal. Aber die genannten 7% erscheinen auch mir sehr hoch. Ferner muß man aber auch fairer Weise einwenden, dass das nur ein Bruchteil dessen ist, was manche Versicherungen normalerweise verschleiert in Rechnung stellen. Rechennachweis gewünscht? Kommt auf Nachfrage gern. (nicht von der AM)

    Herr Stadler sprach auch vom unwissenden Kunden. Besonders unwissend ist der Kunde, der eine Rentenversicherung kündigt, um eine Neue abzuschließen. Ich dachte ja, mit Einführung von Riesterrentenverträgen und ensprechenden Hinweisen in den Schreiben und Anträgen der Versicherung wäre das vorbei, leider hatte ich da weit gefehlt. Ich kenne auf beiden Seiten „Kollegen“ die sich damit eine goldene Nase verdient haben. Einen Kunden kann man eine andere Versicherung schmackhaft machen, weil er sich (leider) kaum um die Gebühren kümmert, die heute ein Vertrag enthält. Aber wenn der Kunde schon einmal cash 3.000€ für eine Beratung/Police bezahlt hat, glauben Sie mir, dass vergißt er nicht. Und das ist gut so.

    @ Harry Schultze: Meinen sie im Ernst, dass ein gebundener Vermittler, beispielsweise von einer Versicherung, frei von Unternehmensinteressen entscheiden kann?
    Und können es Vermögensberater der DVAG? Die könnten es, sicher, aber machen sie es auch? Riesterrente: AM Strategie No.1 oder DWS Riesterrente? Früher: RG2 oder RG3? Und finden Sie es wirklich gut, wenn der Berater nur indirekt von einer Betreuungsgesellschaft bezahlt wird. Das ist für den Berater schon schlecht genug, aber was soll der Kunde davon haben?

    @ Ralf Gottfried: Warum sollte sich ein Unternehmer mit einem Arbeitnehmer vergleichen? Was macht ein Konkursverwalter? Richtet der sich nicht nach dem Wert der Konkursmasse? Was macht ein Immobilienmakler? Richtet der sich nicht nach dem Wert der Immobilie? Was macht ein Anwalt, richtet der sich nicht nach dem Streitwert? Warum sollte sich da ein Versicherungsmakler nicht nach dem Wert seiner Beratung richten?

    Aber um es nochmal klar zu sagen, ich verteufele die jetzige Provisionsregelung nicht. Beide Systeme haben momentan ihre Daseinsberechtigung.

    MfG
    Frank Schmidt

  12. Dr. Helge Lach, 2. Juli 2010 um 19:27

    @ Dario Wolfmann

    Ihre Frage ist einfach zu beantworten: Der Kunde zahlt in ihrem Beispiel gar keine Provision, und genau das ist ja der Vorteil gegenüber der Honorarberatung. Denn bei provisionsbasierter Beratung übernimmt der Produktgeber die volle Vorfinanzierung des Beratungsentgeltes und entlastet damit die Liquidität des Kunden. Dies kommt naturgemäß dem Kunden vor allem bei Verträgen zu gute, bei denen vergleichsweise hohe Beratungsentgelte zu zahlen sind. Wie man sieht: Wieder ein gewichtiger Vorteil der provisionsbasierten Vergütung.

  13. Frank Schmidt, 2. Juli 2010 um 20:32

    Sehen Sie Herr Dr. Lach, das ist ganz genau der Grund, warum aller Arten von Provisionen offen gelegt werden müßten. Es ist doch klar, dass sich die Versicherung aus den Kundengeldern heraus refinanziert. Die Kunden hätten einen Anspruch darauf zu erfahren, wieviel von ihrem Geld NICHT in der Anlage landet.

    MfG
    Frank schmidt

  14. Dario Wolfmann, 2. Juli 2010 um 20:39

    Hallo Herr Lach,

    wenn ich als Kunde keine Provisionen zahle, wovon lebt denn der Vermögensberater ?
    Wieviel Provisionen bekommt denn ein Vermögensberater und die DVAG, wenn ich eine Rentenversicherung über 40 Jahre abschließe, und ich fest monatlich 200 € einzahle ?

    Das würde mich mal interessieren. Dann kann man sich ein Bild machen, ob das angemessen ist.

    Ich stehe kurz vor der Frage, ob ich bei der DVAG so einen Vertrag abschließe. Der vermögensberater sagt, er weiß das auch nicht. Und da würde ich schon gerne wissen, was ich in den 40 Jahren für den Abschluss bezahlen muss.

    Herzlichen Dank
    Dario Wolfmann

  15. Dr. Helge Lach, 2. Juli 2010 um 20:53

    @ Dario Wolfmann

    Antwort sh. Ihre erste gleichlaufende Frage.

    P.S.: Bitte lassen Sie sich vor Abschluss ausführlich von einem Vermögensberater der DVAG beraten

  16. Dr. Helge Lach, 2. Juli 2010 um 20:56

    @ Frank Schmidt

    Sie (unsere Kunden) erfahren es auf Euro und Cent, denn im Versicherungsbereich müssen die Abschlußkosten in jedem Angebot explizit ausgewiesen werden

  17. Frederc Appel, 2. Juli 2010 um 22:10

    @ Dario Wolfmann

    Sie sind ein Internerttroll. Niemals wurden Sie von einem Verm.Berater beraten, weil der hätte darauf hingewiesen, dass die Provision in jedem Angebot ausgewiesen wird. Also mal nicht so scheinheilig daherkommen… :-(

  18. Huber Steffen, 2. Juli 2010 um 22:22

    Ich war vor 3 Tagen beim Internisten wg. einer unangenehmen Untersuchung. Mir ist es total egal, was er verdient. Hauptsache er hilft mir. Wie ist es beim Fußball ? Ganz Deutschland freut sich über unsere Nationalmannschaft und deren Erfolg. Was verdient überhaupt ein Fußballprofi ? Welche Werbeverträge haben sie, die wir mit unserem Einkauf finanzieren ? Wie viel von meinem Eintrittsgeld wird für deren Luxusleben abgezweigt ? Und was machen wir ? Wir freuen uns und denken keine Minute über deren Gehalt nach. Ich sage nur, wichtig ist, was unten rauskommt ( Auszahlung ) und welche Leistung ein Diensleister für seine Kunden bietet. Ich bin froh, dass mein Arzt mir geholfen hat. P.S.: Werd mal den Arzt fragen, was er an meiner Behandlung verdient hat. Wenn es zu viel war, wechsle ich zu einem anderen, der günstiger ist. Vielleicht ist er nicht gut, aber günstig. Das würde doch kein Mensch machen, oder ?

  19. Frank Schmidt, 3. Juli 2010 um 09:23

    Einnen sonnigen Sonntagmorgen an alle Blogger.

    Klar, die ABSCHLUßKOSTEN müssen ausgewiesen werden, das sind die 4% der Bruttobeitragssumme. Wir wissen doch aber alle, dass die GESAMTKOSTEN wesentlich höher sind. Diese zusätzlichen Kosten sind in den Versicherungsbedingungen auch angegeben, nur nicht in welcher Höhe sie anfallen. Und sowohl die DVAG, wie jeder andere Makler auch, bekommen doch (zum Teil wesentlich) mehr Abschlußcourtage, als diese ausgewiesenen 4% Abschlußkosten. Zusätzlich gibt es meist eine Vertragsbetreuungscourtage, das muß ja irgendwo herkommen. Machen wir uns doch nichts vor, irgendein Kunde bezahlt das.

    Auf einen Sieg hoffend und mit sonnigen Grüßen
    Frank Schmidt

  20. Dario Wolfmann, 3. Juli 2010 um 10:48

    Guten Morgen Herr Lach,

    bekommt von den 4 %, die ich jetzt hier gelesen habe, alles der Berater ? Wieviel davon bekommt die DVAG ? Oder bekommt die DVAG noch mehr ?

    Warum bereitet meine Frage so viel Schwierigkeiten ?

    Die müsste doch ganz einfach zu beantworten sein. Jeder Arzt, jeder Anwalt kann mir sagen, was seine Leistungen kosten.

    Warum darf ich nicht wissen, was die beratung kostet?

    Viele Grüße
    Dario Wolfmann

  21. Michael Miedl, 3. Juli 2010 um 11:51

    Hallo liebe Blogger,

    gleich vorweg: Nein, ich werde mich nicht weiter an dieser Diskussion über
    Provisionen beteiligen. Jedoch stelle ich seit nunmehr 16 Jahren fest, daß
    derjenige, der gute Arbeit verrichtet, auch gutes Geld verdient. Das trifft gleichermaßen für einen Arzt, Anwalt, Steuerberater und auch einen
    Vermögensberater zu.
    Ja, ich habe die Nase voll von diesen unzähligen Neiddebatten. Seit Jahren
    engagiere ich mich gemeinnützig mit meinem verdienten Geld. Aktuell bin
    ich dabei, ein Babygeld in unserer Gemeinde einzuführen, bei dem jedes neugeborene Kind bis zum KIGA-Alter einen Betrag auf`s Sparbuch bekommt.
    Ganz selten wede ich hierbei nach meiner Provision gefragt.
    Denken Sie wieder an die Aussage des Journalisten Ulrich Wickert:
    “Die Welt braucht gute Nachrichten. Sorgen Sie für eine!”

    Viele Grüße aus Schönwald in Oberfranken.

    Michael Miedl

  22. Dr. Helge Lach, 3. Juli 2010 um 13:23

    @ Dario Wolfmann

    Ebenso unverständlich ist mir, warum Sie meine längst gegebene Antwort nicht lesen. Letztmalig: jeder Kunde erfährt im Angebot auf Euro und Cent die Höhe der Abschlusskosten.

  23. dieter, 3. Juli 2010 um 13:29

    Abschlusskosten:

    Laut Liste der Bafin belaufen sich die Abschluss- und Vertriebskosten sowie die laufenden Verwaltungskosten bei der AM auf ~28 % dazu kommen noch Risikokosten für Todesfall o.ä. Bei einem 200 Euro Vertrag fließen so vielleicht noch 130 Euro in die Kapitalanlage :-) tolles Produkt

  24. Peter Neu, 3. Juli 2010 um 15:15

    @H.J.Kinting

    Sehr geehrte(r) Herr/Frau Kinting,

    ich käme nie auf die Idee einen promovierten (Abschluss “summa cum laude”) Rechtsanwalt mit einem “Vermögensberater” der DVAG zu vergleichen, das ist abstrus! Ich vergleiche auch keinen Immobilienmakler, welcher noch nicht einmal ein anerkannter Beruf ist, jeder kann sich Immobilienmakler nennen, mit einem Architekten (Bauing.) Beides sind “Beraterberufe”! Aber doch liegen (intellektuelle) Welten dazwischen.
    Aber die Tätigkeit eines RA ist in gewisser Weise sehr interessant.Wie jeder “Markt” funktioniert auch der Markt der Anwälte nach Angebot und Nachfrage. Es gibt eine riesiges Überangebot an hervorragenden Anwälten (…meinem Kind soll es später mal besser gehen…), aber es gibt nicht genug zu tun…
    Mein Freund hat Glück gehabt, er hat einen (unsicheren) Arbeitsplatz. Er selbst kennt Anwälte, für die war Hartz4 ein wirtschaftlicher Aufstieg!! Manche fahren Taxi (mit Dr. Titel).
    Hinzu kommt, das immer mehr Anwälte erfolgsabhängig arbeiten, bzw. mit den 80 € mehr als zufrieden sind! Abgesehen davon gibt es im Strafrecht kein Streitwert (Mord).
    @Ralf Gottfried
    Lieber Herr Gottfried,
    ich wohne in Aachen und habe beruflich mit der AachenMünchener zu tun (Medienbranche). Ich gehe dort ein und aus( kann eigentlich jeder machen ). Ich kenne dort Leute, die noch nicht einmal über eine abgeschlossene Ausbildung verfügen ( ich habe drei) und verdienen deutlich mehr als diese 2060 €/brutto für`s rumsitzen (plus Wg+Ug etc) und das ganze seit über 20 Jahren….Vorruhestand mit 60 Jahren und Betriebspension versteht sich von allein!!

  25. Dr. Helge Lach, 3. Juli 2010 um 15:18

    @ Dieter

    Da bringen Sie aber ganz schwer was durcheinander: möglicherweise sprechen Sie hier von den Abschlußkosten in der Schaden-/Unfallversicherung, die so ganz und gar nicht mit denen der Lebens- und Rentenversicherung zu tun haben. In diesem Segment nimmt die AM Leben mit weniger als 4 Prozent unter den deutschen Serviceversicherern eine Spitzenposition ein. :-)

  26. Dr. Helge Lach, 3. Juli 2010 um 20:06

    @ Peter Neu
    Kleine Ergänzung am Rande: Auch in den Reihen unserer Vermögensberater finden sich viele mit Dr. Titel einschl. Prädikat “summa cum laude”, noch viel mehr mit akademischem Abschluss. Und die verdienen durchgängig weit mehr als der Schnitt der Rechtsanwälte in Deutschland.

  27. Frank Schmidt, 4. Juli 2010 um 08:23

    Hurra, das war ein Spiel. Deutschland ist im HF!!

    Kurz zum Thema und zu Herrn Michael Miedl, es geht (mir) nicht um die Höhe der Courtage, die beim Vermögensberater bzw. Makler ankommen, das ist mir jetzt und bei dieser Diskussion völlig schnuppe. Es geht um das, was der Kunde zu zahlen hat, und hierbei vordergründig auch nur um die Transparenz.

    MfG
    Frank Schmidt

  28. M. S., 4. Juli 2010 um 11:07

    @Dario Wolfamnn,

    Ihrer Frage entnehem ich, dass Sie an einer Zusammenarbeit als Vermögensberater der DVAG interessiert sind. Anders kann Ihre Frage nach dem Provisionsanteil den ein VB erhält nicht interpretiert werden.
    Für Sie als Kunde kann doch nur der Einsatz (mtl. Sparbetrag) im Verhältnis zum Ertrag (Auszahlsumme + Produktvorteiel, bspw. Absicherung) interessant sein. Alles andere outet Sie!

    @Frank Schmidt

    Wenn ich ein Auto kaufe, dann interessiert mich, wieviel Geld ich dem Händler auf den Tisch legenmuss,. Ob dabei 100 Euro oder 1.500 Euro Überführungskosten enthalten sind, ist mir egal.

    Wenn ich mir von einem Maler ein Angebot machen lasse übder das Streichen meines Wohnzimmers, dann interssiert mich, was das Abkleben kostet, was die Farbe kostet, von welcher Marke diese ist, wie hoch der Stundensatz ist usw.

    Es ist für MICH unerklärlich, wie andere Menschen, nicht auch diese Dinge so betrachten wie ich. Allerdings stelle ich immer wieder fest, dass viele Leute sich genau anderst verhalten: Beim Malerangebot wird nur der Endpreis angeschaut, beim Auto dagegen über die Überführungskosten diskutiert.

    Sie sehen also: Die Transparenz, die für Sie wichtig ist, scheint für die überwiegende Mehrzahlt der KUNDEN keine Rolle zu spielen.
    Es geht um Einsatz und dem Ertrag daraus.

  29. Wolfgang Stadler, 4. Juli 2010 um 16:48

    1. Transparenz ist wichtig – das ist auch bei den Produkten der AM Leben konseqeunt in der Vertragsinfos umgesetzt und auf Heller und Pfennig nachlesbar.

    2. Kosten sind wichtig, aber nicht alles – ein Beispiel:

    Kunde A spart mit 4% Rendite für 30 Jahre OHNE Kosten 200 Euro mtl. an
    Kunde B spart mit 5% Rendite für 30 Jahre MIT 15% Kosten 200 Euro mtl. an – d.h. 200 – 30 = 170 Euro Ansparung

    wer hat mehr am Ende?

    Kunde B – weil es in erster Linie auf die Geldanlage ankommt.

    Und wenn jetzt der Berater noch eine umfassende Beratung macht, Ziele und Wünsche beachtet, dem Ganzen ein sicheres Dach aufsetzt – was interessieren dann den Kunden, ob er 4% Kosten oder 5,2% Kosten hat?

    Nachrechnen und nachdenken, danke!

  30. Frank Schmidt, 4. Juli 2010 um 17:13

    @ M.S.,

    das Autobeispiel ist schon sehr gut gewählt. Sie kaufen das Auto, der Händler bekommt sein Geld, fertig.
    Bei jeder erforderlichen Durchsicht bekommt der Händler seine Arbeit bezahlt, sie jeweils eine weitere Rechnung, fertig.

    Und bei einer Versicherung? Da bezahlt der Kunde die Abschlußkosten, übersetzt also den Autokauf, und fertig . . . ??? Wenn dann, außer der Versicherung, auch der Vermittler weiter mit verdient, sollte das dem Kunden schon mitgeteilt werden. Oder meinen Sie nicht?

    Denn jede diese Abschlußkosten übersteigende Zahlung an den Vermittler, der ab diesem Zeitpunkt mit dem ursprünglichen Vertrag erst mal nichts mehr zu tun hat, belastet in irgendeiner Weise nachträglich die Rate oder das Guthaben des Kunden, oder Ansprüche bzw. das Vermögen der Bestandskunden.

    Und das regelmäßig mehr als diese stets ausgewiesenen 4% Abschlußkosten gezahlt werden, sollte unbestritten sein. Nur im Voraus erkennen, vielleicht sogar berechnen, kann das wohl kein Kunde. Und damit fehlt dem Kunden die Vergleichbarkeit zu anderen alternativen Produkten.
    Die jetzige Regelung ist weder Fisch noch Fleisch, sie enthüllt Vielversprechendes, verbirgt aber das Wesentliche.

    MfG
    Frank Schmidt

  31. M. S., 4. Juli 2010 um 19:43

    @ Frank Schmidt

    Es ist mir bekannt, dass es der gängigen Praxis entspricht, dass ein Makler sog. Bestandsprovisiponen erhält. Ob diese in den vom Makler ausgehändigten Kundenunterlagen hervorgeht entzieht sich meiner Kenntnis.

    Grundsätzlich wird eine Bestandsprovision aber nur an denjenigen bezahlt, welcher den Vertrag zum Zeitpunkt der Zahlung im Bestand hat. Das ist im Regelfalle derjenige, welcher als Ansprechpartner auf den Anschreiben der Versicherungsgesellschaft steht. Also derjenige, welcher auch angerufen, angeschrieben oder aufgesucht wird, wenn es Fragen gibt.

    Nochmal: Für mich als Kunde gilt: Ich zahle 100 Euro im Monat in den Vertrag und bekomme mit 65 eine mtl. Rente von 650 Euro. Das dabei der Vermittler udn die Gesellschaft mitverdienen ist mir shcon klar. Nur solange sich es für mcih rechnet, schliesse ich ab.

    Im Übrigen ist eine jährlich dem Vertag belastete Gebühr renditetechnisch eh besser als diese am Anfang dem Vertrag zu belasten. Und ob Sie als Makler wissen, wie hoch diese, dem Vertrag belastete Kosten bei jedem Ihrer Produktparter aussehen, wage ich zu bezweifeln.

    Unanhängig von jeglicher Kostendiskussion wäre eine Angabe der Effektivverzinsung, wie sie beispielswiese bei LV-Abschlüssen in Österreich angegeben werden muss für durchaus sinhnvoll.

  32. Dario Wolfmann, 4. Juli 2010 um 21:36

    Hallo Herr Lach,

    können oder wollen Sie mir nicht sagen, was ich als Kunde bei Abschluss eines Vertrages an die DVAG und an den Vermögensberater zahlen muss ?
    Ich dachte, hier würden Argumente gegen die Honorarberatung erörtert. Jetzt liefern Sie mir ein gewichtiges Argument, nicht mit der DVAG zusammen zu arbeiten. Ich möchte doch nur wissen, was von meinem monatlichen Geld an die DVAG und an den Berater geht !
    Jeder Anwalt, jeder Arzt, jeder Friseur kann mir sagen, was die Leistung kostet.
    Der Vermögensberater, der mich berät, konnte mir nicht versichern, dass die DVAG nicht auch noch Provisionen bekommt. Er sagte sogar, er sei sich sicher, dass außer seinen Provisionen noch weitere an die DVAG gezahlt würden. Mehr wusste er aber auch wohl nicht.

    Auch wenn ich Sie nerve, hätte ich doch nun eine ehrliche Antwort.

    Ihr Dario Wolfmann

  33. Frank Schmidt, 5. Juli 2010 um 08:03

    @ M.S.

    nur kurz, wir reden wohl etwas aneinander vorbei. Aber 2 Punkte:

    - eine jährlich den Vertrag belastete Gebühr ist im Normalfall schädlicher, als ein Abzug vorweg. (Abhängig von Höhe der Gebühr und Laufzeit des Vertrages natürlich) Deswegen sind diese heute üblichen gezillmerten Verträge vom Grunde her ja nicht so schlecht.

    -nein, ich kann eben bei den meisten (fast allen) Lebens- & Rentenversicherungen nicht ausrechnen, wie hoch die tatsächliche Kostenbelastung eines Vertrages ist.
    Und genau deswegen bin ich ja für mehr Transparenz.

    MfG
    Frank Schmidt

  34. M. S., 5. Juli 2010 um 09:15

    @ Dario Wolfmann

    Sie wollten eine ehrliche Antwort, dann erhalten Sie eine ehrliche Antwort: Erlauben Sie mir mal ein offenes und ehrliches Wort meinerseits: Meiner Meinugn nach sind Sie ein kleiner *zenziert*

    Sie haben in keinster Weise verstanden, wie das ganze Funktioniert:

    1. Kalkuliert der jeweilige Anbieter, in diesem Falle also die AM-Leben, den Vertrag udn damit die Kosten. Wen Sie also hierzu Fragen haben, dann sollten Sie sich direkt an die AM-Leben wenden!!!

    2. Zahlen Sie weder an die DVAG noch an den VB Geld. Un zwar zu keienr Zeit. Ihre Prämien zahlen Sie nämlich dirket an die AM-Leben, Deswegen: siehe Punkt 1!!!

    3. So wie jeder Arzt, jeder Anwalt und jeder Friseur kann Ihnen auch jeder VB sagen, was er an Ihrem Vertrag verdienen würde, so Sie ihn den abschließen. Wobei ich mir an der Stelle des VBs heraussuchen würde, mit wem ich zusammen arbeite. Was die Kalkulation des Vertrages angeht: siehe Punkt 1

    4. Ich schlage Ihnen vor, Sie schliessen einen sog. Nettotarif bei einem Makler ab. Dieser beinhaltet keinerlei Kosten. Allerdings haben diese Tarife in nahezu allen Fällen den Nachteil, dass sie allesamt renditeschwach sind. Aber ist ja egal, wenn Sie nur 2% Rendite erwirtschaften.. Sie haben ja schliesslich keine Kosten an einen Berater bezahlt.

    Wer es verstanden hat, fragt nach Einsatz und seinem Ertrag daraus und nicht nach Kosten!!!

    PS:
    Sollte Ihnen der jeweilige Anbieter, also beispielsweise die Allianz, die WWK, die AXA, die Sparkassenversicherugn oder eben die AM-Leben, dann mitteilen, dass es sich bei einer Kalkulation um eine unternehmensinterne Kalkulation handelt, welche aus wettbewerbsgründen nicht veröffentlicht wird, dann müssen Sie dies eben akzezieren, lieber Herr Wolfmann. Wie sagte eine gute Freundin einmal zu mir: Du darfst alles essen, aber nicht alles wissen ;-)
    Und bevor Sie wieder laut aufschreien: JEDER LV-Tarif in Deutschland wurde vom Bundesaufsuchtsamt genehmigt. Und der AUsweis der Kosten entsprciht bei allen Lebensversicherungsunternehmen der aktuell gültigen Gesetzlage, den sonst würde die Gerichtsbarkeit sich bereits darum kümmern.

    Und den Arzt, Anwalt oder Friseur will ich mal sehen, der seinen Patienten/Klienten oder Kunden seinen Buisnessplan erörtet……..

  35. Wolfgang Stadler, 5. Juli 2010 um 09:33

    Sagen Sie mal, Herr Wolfmann – würden Sie das in irgendeiner Art und Weise korrekt finden, wenn Ihr Vermögensberater hier im Blog Ihr persönliches Einkommen für alle Welt sichtbar einträgt?

    Wenn Sie schon so ein großes Interesse an Provisionen haben – und vorausgesetzt Sie sind nicht ein “Internet-Troll” – fragen Sie doch einmal bei einigen Versicherern nach, ob die Ihnen genau aufschlüsseln, wer was bekommt. Ich finde, dass die ziemlich umfangreichen Informationen über Abschluss- und Vertriebskosten bei der AM Leben, die Ihnen sicherlich bereits vorliegen sowieso schon mehr als ausreichend sind.

    Und darüber hinaus: ich bin zehn Jahre im Geschäft, es hat mich bisher noch kein EINZIGER Kunde gefragt, wieviel ich bzw. irgendjemand verdient.

    Wenn es Ihre größte Sorge ist, wie hoch die Kosten sind, kann ich mich an einen Blogschreiber hier erinnern, der Ihnen sehr ähnlich war…

    ich würde mich wieder lieber an die Themen hier halten – es ging um Honorarberatung – was gibt´s dazu noch zu sagen? alea iacta est – oder?

  36. Schlauberger der Woche, 5. Juli 2010 um 09:52

    Für alle Renditefans:
    Hohe LV abschließen, nach max. 1 bis 2 Beiträgen leider versterben und der Nachwelt (vorher) mitteilen, dass die Anlageentscheidung eine tolle Rendite gebracht hat und der Versicherer trotz der ganzen Abschlusskosten usw. jetzt voll miese gemacht hat !
    Oder auch toll: Haus für 100,- jährl. versichern, leider (unschuldig) abfackeln und freuen, dass die Versicherung jetzt nach bissl mehr als 100 Jahre braucht, um das Geld jemals wieder rein zu bekommen …

    Armes Deutschland, warum sind wir in Geldsachen nicht so einfach gestrickt wie beim Fussball glücklich zu machen … :roll:

  37. Claudia Müller, 5. Juli 2010 um 11:02

    Ach, Herr Wie-auch-immer-Wolfmann-Livremente… eine ehrliche Antwort möchten Sie von Herrn Dr. Lach….
    Das impliziert, Herr Dr. Lach sei, zumindest Ihrer geschätzten Meinung nach, nicht immer ehrlich. Ein schwerwiegender Vorwurf! Und das von Ihnen – ich bin erschüttert!

  38. Wolfgang Reinhardt, 5. Juli 2010 um 11:04

    Lieber Herr Wolfmann,

    bitte tun Sie uns einen großen Gefallen. Wenn Sie sich unbedingt beraten lassen wollen, dann tun Sie es. Sie werden dann alle Kosten, explizit auf Ihre individuelle Vermögensplanung bezogen, aufgelistet bekommen.

    Dies ist der falsche Ort für eine solche Diskussion. Sie befinden sich hier im offiziellen Unternemensblog.

    Hintergrund dieser unsäglichen Kosten-Diskussion kann nur der Neid-Faktor sein. Wie einige Kollegen bereits anführten stellt niemand diese Fragen in dieser Penetranz beim Erwerb anderer Produkte bzw. Dienstleistungen.

    Herr Dr. Lach, bitte schließen Sie dieses Thema. Hier kommt nichts mehr, außer Haarspalterei und Erbsenzählerei.

  39. Marcel H. Costin, 5. Juli 2010 um 11:50

    Hallo liebe Blogger,

    Kann mal jemand die Kosten im Laufe eines Lebens benennen, OHNE einen Berater auskommen zu müssen? Was ist eigentlich höher, die entstandenen Kosten ohne Berater, oder mit Berater? Wenn wer ein Verhältnis benennen könnte, wäre das doch anschaulich.

    Wer sich für Zahlen interessiert:
    http://www.dvag-geschaeftsbericht.de

    ;-)

    Beste Grüße,
    Marcel H. Costin

    Praxis für Deutsche Vermögensberatung AG
    Dahlenerstr. 285
    41239 Mönchengladbach
    02166-456154
    0177-7616059
    Skype: MarcelCostin
    Add me: Facebook & Xing

    In Kooperation mit:
    Die Krisenmanager & Associates GbR
    http://www.Krisenmanager.info

  40. Peter Neu, 5. Juli 2010 um 15:39

    @Dario Wolfmann

    Sehr geehrter Herr Wolfmann,
    von einem “Vermögensberater” (welches Vermögen?)der DVAG erwarte ich nicht, dass er mir genau sagen kann, was ich an wen genau (indirekt) bezahlen muss.Ich verfahre ganz nach meinem gesunden Menschenverstand.Kleines Beispiel: Alle reden ja davon wie wichtig doch eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist . Also habe ich mich in das Thema reingelesen,Marktübersicht verschafft, mit Leuten Kontakt aufgenommen, die eine solche “wichtige” Versicherung haben und mit Ihnen darüber gesprochen, welche Probleme sie damit haben. Als nächstes habe ich 20 Versicherungen mein persönliches Profil schriftlich mitgeteilt und genau meinen Versicherungswunsch dargelegt, mit der Bitte , mir ein schriftliches Angebot zu unterbreiten, persönlichen Kontakt habe ich strikt abgelehnt! 10 Versicherungen haben mir auf meinen Wunsch ein Angebot geschickt. 5 haben versucht mit mir persönlich Kontakt aufzunehmen ( konnten wohl nicht lesen..!) Von den anderen 5 ( die AM war dabei!!) habe ich bis heute (5 Jahre her) nichts gehört. Die Tarife lagen ( für meinen damaligen Job) zwischen 3500€/Jahr und 5.432€/ Jahr garantierter Tarifbeitrag. Meinen Wunsch bis 67 versichert zu sein war bei keiner Versicherung möglich. Was bei Arbeitslosigkeit passiert, wurde mir auch nicht mitgeteilt.
    Mit den “besten” 5 Kandidaten bin ich dann zur Honorarberatung der Verbraucherzentrale gegangen (35€/Std.). Wir haben beide zusammen alle für und wider erörtert. Wir sind das “Kleingedruckte” durchgegangen, was ist wichtig, was weniger. Der Berater ( von Beruf Wirtschaftsjurist) gab mir zu bedenken, dass der Versicherungsfall z.B. nach 20 Jahren eintreten könnte, und ich aufgrund von unkorrekten Angaben (Krankheiten), leer ausgehen könnte und die bis dahin eingezahlten Beiträge ( rund 70.000€) futsch sind!!! Die Verbraucherzentrale hätte viele Kunden, die riesige Probleme mit ihrer BUZ haben. Wir dürfen auch nicht vergessen, es geht hier um viel Geld, die Versicherung muß unter Umstände Monat für Monat eine Rente von 2000€ bezahlen ( in meinem Fall) Jahr für Jahr mit jährlichen Steigerungen!!
    Also habe ich mich gegen eine BUZ entschieden und habe mein (erspartes) Geld in Indexfonds investiert.
    Und das “Problem” mit der Berufsunfähigkeit habe ich damit gelöst, das ich jetzt einen niederländischen Arbeitgeber habe. Die kennen dieses Problem nicht, nebenbei spare ich auch ein kleines Vermögen bei der Krankenkasse, zahle jetzt pauschal 91 € im Monat, bekomme über die Steuer (in NL) noch 40€/Monat zurück, und kriege den größten Teil meiner Steuer zurück ( in NL gibt es keine Steuerklassen!!) weil ich Grenzgängerstatus habe, herrlich…, und meine Rente ist sicher!!

    Gruß Peter Neu

  41. Tobias Bartelt, 5. Juli 2010 um 16:15

    Hallo Zusammen.

    Zu dem Punkt, das manche Berater nicht wissen, was sie an einem Vertrag verdienen, möchte ich nur anmerken, das dies, meiner Meinung nach, ein Zeichen für Qualität ist. Ich kann schließlich nur sicher sein, auf meine Wünsche und Ziele hingehend beraten zu werden, wenn der Berater nicht auf die Provision schaut.

    MfG Tobias Bartelt

  42. Wolfgang Stadler, 5. Juli 2010 um 16:46

    liebe Kollegen, ich habe gerade überlegt, ob ich eine längere Antwort von mir gebe – ich bin aber so fassungslos, mir fällt nichts mehr ein.
    “Also habe ich mich gegen eine BUZ entschieden und habe mein (erspartes) Geld in Indexfonds investiert.”

    Sorry, Herr “Neu” – für Gespräche auf dieser Basis hätte ich keine Zeit, da wäre mir selbst der Badeweiher noch eine bessere Alternative. Sie sind glücklich, ich auch.. passt!

    Im Übrigen: das Thema war Honorarberatung. Gibts neue Erkenntnisse, ansonsten schließe ich mich dem geschätzten Kollegen und Namensvettern Wolfgang Reinhardt an und bitte um “Wir haben fertig!”

  43. Wolfgang Reinhardt, 5. Juli 2010 um 20:11

    Ich finde

    “Also habe ich mich gegen eine BUZ entschieden und habe mein (erspartes) Geld in Indexfonds investiert.”

    ist ein schönes Schlusswort und zeigt schonungslos, in welcher Welt so manch beratungsresistenter Steuerzahler lebt.

    Ich wünsche Ihnen, Herr Neu, dass die Rendite Ihrer Indexfonds schneller ist als alle Risiken, die Sie daran hindern, Ihre Ziele zu erreichen.

  44. Jörg Renner, 5. Juli 2010 um 21:58

    Was soll man hierzu noch schreiben?
    Es ging und geht um Honorarberatung!?
    Ein einziges mal hat mich 1 Kundin nach meinem Verdienst an dem Abschluss gefragt, ich fragte Sie, was Sie denn an der Kleidung, die Sie vertreibt,verdient.
    Keine Antwort. Ich weiss aber, dass da die Handelsspanne in diesem Bereich deutlich über 500% beträgt. Dies ist ja auch ok.
    Leben und leben lassen!
    Wenn jemand unsere Dienstleistung kennen gelernt hat, fragt er/sie in der Regel nicht nach dem Preis.
    Die Leute, die hier unter falschem Namen wissen wollen wie viel wir an einem Vertrag verdienen, wollen doch ganz was anderes!!!
    Wie schon in diesem oder einem anderen Beitrag geschrieben wurde, lassen wir hier Kommentare zu. Andere beitreiben auch einen “Blog” , nur kann man da auf die gemachten Äußerungen nicht antworten.
    Man sollt doch immer die Kirche im Dorf lassen!
    Diese Diskusion führt zu nichts.
    Denken wir an unsere Stärken und bauen diese weiter aus.
    In diesem Sinne,
    einen schönen Abend und Daumen drücken am Mittwoch

  45. Claudia Müller, 5. Juli 2010 um 22:09

    Erbarmen!!!

    Herr Neu, gutefrage.net und ähnliche Plattformen bieten Ihnen einen angemessenen Rahmen und (leider) das entsprechende Publikum. Ich lege hier keinen Wert auf Ihre ambitionierten Ergüsse. Im Unternehmensblog eines Finanzdienstleisters, der DVAG in diesem Fall, diskutieren Interessenten, Kunden, Mitbewerber, Vermögensberater – aber Laien übernehmen nicht die Beratung/”Belehrung”, noch dazu am Thema vorbei. Das so etwas völlig daneben geht, beweist Ihr Beitrag. Bei Fachthemen ist der gesunde Menschenverstand überfordert, da braucht es Expertise.

  46. Dr. Helge Lach, 5. Juli 2010 um 22:27

    @ Dario Wolfmann

    Eine Frage wird nicht dadurch besser,dass sie immer wieder wiederholt wird, obgleich die Antwort längst gegeben wurde. Ich empfehle Ihnen die Teilnahme an unseriösen und tendenziösen Diskussionsforen, die Ihnen ganz sicher auf Ihre Fragen die Antworten geben werden, die Sie unbedingt hören wollen.

  47. Jörg Renner, 5. Juli 2010 um 22:35

    Genau Herr Dr. Lach!!! :-)
    Was interessiert es eine deutsche Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihrem Stamm kratzt!!!!

  48. Jörg Renner, 5. Juli 2010 um 23:02

    @Frau Müller!
    Was würden wir Männer nur ohne unsere Frauen machen?
    sehr trefflichen Formulierung, die alles sagt!:-)
    Wir Männer müssen wohl öfter dies mit “Kraftausdrücken” rüberbringen, was ihr Frauen eher auf einer anderen Ebene macht und mit unter auch besser könnt.
    oK, gehört zwar nicht zum Thema, wollte ich trotzdem mal los werden.
    Zum Thema ist ja eh alles gesagt!

  49. Peter Neu, 6. Juli 2010 um 11:01

    @ Claudia Müller

    Sehr geehrte Frau Müller,
    die Wahl Ihrer Sprache verrät mir, dass Sie in Stresssituationen schnell die Fassung verlieren.Wie Sie selber festgestellt haben, lesen bzw. “diskutieren hier (Blog) u.a. Interessenten, Kunden etc. Wenn dies hier ein öffentlicher, von Herrn Dr. Lach geführter Blog (Austausch von Gedanken..)sein soll (..und auch keine reine DVAG-Werbeverantstaltung) dann sollten alle die hier Mitmachenden ein wenig demokratisches Verständnis mitbringen. Als kritischer und aufgeklärter Konsument gilt es gerade heute genau hinzuhören!!
    Natürlich erwartet hier keiner, dass Herr Dr. Lach als Repräsentant des Vorstandes Betriebsgeheimnisse, sprich Kalkulationen preisgibt. Natürlich muss er sagen, dass die DVAG ( und ihre Idee ) ein tolle Sache ist. Er hat ja auch eine Familie zu versorgen.Wir dürfen hier nicht vergessen, unsere Diskussion fing hier mit einem kritischen Kommentar von Herrn Dr. Lach bezüglich der Wirtschaftspresse (FR) an!!
    Mit Kritik muss und sollte jeder umgehen können, die DVAG, Herr Dr. Lach und auch ich.
    Auf Ihren Einwand, zu “Fachthemen” fragen sie Ihren …oder Vermögensberater! kann ich Ihnen das Buch (selber gelesen 1996 )von Wolfgang Dahm “Beraten und Verkauft “-Die Methoden der Strukturvertriebe-empfehlen. Interessant ist auch ein Bericht im Spiegel Nr. 23/1995.
    @ Herr Reinhardt
    Wenn Sie richtig gelesen hätten, dann wäre Ihnen nicht entgangen, dass ich “objektive” Beratung (direkt bezahlt) in Anspruch genommen habe. Als aufgeklärter EU-Bürger habe ich mich natürlich auch im benachbarten Ausland erkundigt, ob z.B. eine Arbeits- oder Wohnortverlegung steuerliche bzw. soziale Vorteile bringt. Aber die sehr gut ausgebildeten “Vermögensberater” weisen sicherlich ausführlich in einer “Finanzanalyse” auch darauf hin! Macht sicherlich in Grenznähe eher Sinn.
    Ob ich mich jedoch von einem “Ausschließlichkeitsvertrieb”beraten lassen würde, bezweifel ich. Hier wird nicht beraten, sondern nur ein Produkt von Fa. X verkauft !! Koste es was wolle.
    Nochmal zum Thema BU/BUZ. Alle Modellrechnungen ( siehe aktuelle Finanztest 7/2010) gehen immer von optimalen (günstig) Voraussetzungen ( 30 Jahre, Nichtraucher, leichte Tätigkeit etc. ) aus. Mich würde mal interessieren, welche Zahlen bei “ungünstigen” Voraussetzungen ( 45 Jahre, Raucher, Maurer,in psychologischer Behandlung…)
    Was nützt mir auch eine BU, die mit 60/65 endet, wovon soll ich dann eigentlich leben, denn wenn ich mit 30 ein BU-Fall werde, fällt meine Rente mit 65/67/68/70…nicht gerade üppig aus!!
    Das gößte Risiko heute ist nicht berufsunfähig zu werden, sondern seinen Arbeitsplatz zu verlieren. Dieses Risiko ist viel größer als mit 35 Jahre BU.
    Wie groß die Wahrscheinlichkeit ist beantwortet die Versicherungswirtschaft selbst mit ihrer enormen Präsenz in diesem Bereich. Wäre es aus Sicht der Versicherungswirtschaft ein schlechtes Geschäft BU`s anzubieten, dann gäbe es schlicht und ergreifend dieses Produkt nicht. Versicherungen ( DVAG) wollen und müssen Geld verdienen, und da ist eine Versicherung die nur extrem selten gebraucht wird genau die Richtige…
    Bitte nicht vergessen, Versicherungen werden von Mathematikern und Statistiker gemacht ( in Köln gibt es dazu auch ein interessantes Institut) !

  50. Dr. Helge Lach, 6. Juli 2010 um 12:12

    @ Peter Neu

    Da haben Sie aber ganz alte “Kamellen” zur Lektüre empfohlen.

    Ich empfehle jedem, der sich ein ganz aktuelles Bild von der DVAG machen will, die Seite http://www.dvag-aktuell.de – oder ein Gespräch mit einem unserer Vermögensberater.. :-)