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	<title>Kommentare zu: Flucht!!</title>
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	<description>Wir freuen uns, dass Sie hier sind. Informieren Sie sich aus erster Hand über die DVAG und diskutieren Sie mit uns über aktuelle Themen.</description>
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		<title>Von: Ralf Cormaux</title>
		<link>http://www.dvag-unternehmensblog.de/2010/02/23/flucht/comment-page-1/#comment-1015</link>
		<dc:creator>Ralf Cormaux</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 13:49:22 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Kasberger, 

ich stimme Ihnen zu. 5 Beratungen und möglicherweise 5 verschiedene Ergebnisse - das könnte genauso passieren. Das ist in gewissen Bandbreiten auch gut so, denn würde ich eine Quotenvorgabe haben bei der DVAG, wäre ich längst nicht mehr dabei. Jeder Berater ist subjektiv und wird versuchen, aus seiner Sicht das Bestmögliche zu tun, um einen dauerhaft zufriedenen Kunden zu haben, der bereit ist, ihn auch laufend weiterzuempfehlen. Ich für meinen Teil arbeite seit mehr als 13 Jahren genau so, dass ich jeden Morgen noch in den Spiegel gucken kann und weiß, dass ich noch niemals einen Kunden wissentlich falsch beraten habe. Allerdings habe ich auch Kunden, die leider im Jahr 2000 und 2001 Geld an der Börse durch mich verloren haben. Aber niemals alles und vor allem mit Anlageempfehlungen, die aus damaliger Zeit genau die richtigen waren. Vor 15 Jahren wurden auch noch tolle Kapitallebensversicherungen angeboten mit Renditen von über 6 %. Nur wo stehen diese denn heute? Haben die Berater damals deshalb schlecht beraten?

Schwarze Schafe gibt es sicherlich in allen Unternehmen und Branchen. Nur wenn ein Großunternehmen, wie die Citibank, Menschen mit System ruiniert (hierzu gibt es zahlreiche Privatkundenfälle, wo die Unwissenheit bzw. Naivität der Verbraucher gerade bei Dispokrediten und im Ratenkreditbereich schamlos ausgenutzt wird) , ist das immer noch etwas anderes, als wenn beispielsweise nur ein einzelner Mitarbeiter in selbiger Bank einen Fehler macht. Hier geht es um generelle Strategien.

Die DVAG sortiert jedenfalls, wie vermutlich andere Unternehmen auch, ihre schwarzen Schafe, also die Einzelfälle aus, sobald sie es erfährt. Nur hier geht es darum, dass Unternehmen bewusst, mögliche Kundenrisiken in Kauf genommen haben oder entsprechende Strategien entwickelt haben.

Lieber Herr Lach, leider werden viele Kunden nicht die Citibank verlassen können, weil diese durch völlig überhöhte Kredite viele Ihrer Kunden am Haken haben, da sie woanders gar nicht mehr genommen werden würden. Nur sind das leider auch meist genau die Kunden, die sich über schlechte Geschäftspraktiken nicht bei der BAFin beschweren.

Viele Grüße vom Vermögensberater aus Willich
Ralf Cormaux</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Kasberger, </p>
<p>ich stimme Ihnen zu. 5 Beratungen und möglicherweise 5 verschiedene Ergebnisse &#8211; das könnte genauso passieren. Das ist in gewissen Bandbreiten auch gut so, denn würde ich eine Quotenvorgabe haben bei der DVAG, wäre ich längst nicht mehr dabei. Jeder Berater ist subjektiv und wird versuchen, aus seiner Sicht das Bestmögliche zu tun, um einen dauerhaft zufriedenen Kunden zu haben, der bereit ist, ihn auch laufend weiterzuempfehlen. Ich für meinen Teil arbeite seit mehr als 13 Jahren genau so, dass ich jeden Morgen noch in den Spiegel gucken kann und weiß, dass ich noch niemals einen Kunden wissentlich falsch beraten habe. Allerdings habe ich auch Kunden, die leider im Jahr 2000 und 2001 Geld an der Börse durch mich verloren haben. Aber niemals alles und vor allem mit Anlageempfehlungen, die aus damaliger Zeit genau die richtigen waren. Vor 15 Jahren wurden auch noch tolle Kapitallebensversicherungen angeboten mit Renditen von über 6 %. Nur wo stehen diese denn heute? Haben die Berater damals deshalb schlecht beraten?</p>
<p>Schwarze Schafe gibt es sicherlich in allen Unternehmen und Branchen. Nur wenn ein Großunternehmen, wie die Citibank, Menschen mit System ruiniert (hierzu gibt es zahlreiche Privatkundenfälle, wo die Unwissenheit bzw. Naivität der Verbraucher gerade bei Dispokrediten und im Ratenkreditbereich schamlos ausgenutzt wird) , ist das immer noch etwas anderes, als wenn beispielsweise nur ein einzelner Mitarbeiter in selbiger Bank einen Fehler macht. Hier geht es um generelle Strategien.</p>
<p>Die DVAG sortiert jedenfalls, wie vermutlich andere Unternehmen auch, ihre schwarzen Schafe, also die Einzelfälle aus, sobald sie es erfährt. Nur hier geht es darum, dass Unternehmen bewusst, mögliche Kundenrisiken in Kauf genommen haben oder entsprechende Strategien entwickelt haben.</p>
<p>Lieber Herr Lach, leider werden viele Kunden nicht die Citibank verlassen können, weil diese durch völlig überhöhte Kredite viele Ihrer Kunden am Haken haben, da sie woanders gar nicht mehr genommen werden würden. Nur sind das leider auch meist genau die Kunden, die sich über schlechte Geschäftspraktiken nicht bei der BAFin beschweren.</p>
<p>Viele Grüße vom Vermögensberater aus Willich<br />
Ralf Cormaux</p>
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		<title>Von: Wolfgang Kasberger</title>
		<link>http://www.dvag-unternehmensblog.de/2010/02/23/flucht/comment-page-1/#comment-1007</link>
		<dc:creator>Wolfgang Kasberger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 07:44:56 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr geehrter Herr Lach,
dass jedes Unternehmen versucht, Fehler zu vertuschen ist legitim. Das liegt schon im Naturell, dass positive Einflüsse eher zu Umsatzsteigerung und Gesamteindruck steigert als Hiobsbotschaften. Dort, wo Menschen am Werk sind, wurden und werden Fehler emacht. Bei 5 Beratungsgesprächen werden 5 verschiedene Ergebnisse als Richtig an den Interessenten angepriesen. Dass Ideen oft übertragen werden und funktionieren, sowohl positiven als auch im negativen Sinn beweist ein Beispiel eines Vermögensberater aus einer kleinen bayerischen Stadt. Ich kann somit dem Beispiel mit der Kleinstadt nicht beistimmen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Lach,<br />
dass jedes Unternehmen versucht, Fehler zu vertuschen ist legitim. Das liegt schon im Naturell, dass positive Einflüsse eher zu Umsatzsteigerung und Gesamteindruck steigert als Hiobsbotschaften. Dort, wo Menschen am Werk sind, wurden und werden Fehler emacht. Bei 5 Beratungsgesprächen werden 5 verschiedene Ergebnisse als Richtig an den Interessenten angepriesen. Dass Ideen oft übertragen werden und funktionieren, sowohl positiven als auch im negativen Sinn beweist ein Beispiel eines Vermögensberater aus einer kleinen bayerischen Stadt. Ich kann somit dem Beispiel mit der Kleinstadt nicht beistimmen.</p>
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