Gerade einmal 2 Prozent der Bürger wären bereit, unabhängige Ratschläge zur Finanzvorsorge gegen Honorar zu bezahlen. 21 Prozent könnten sich dies zumindest vorstellen, würden aber im Schnitt aber nur 73 Euro dafür ausgeben wollen.
So die Ergebnisse einer aktuellen, von der Managementberatung Investors Marketing in Auftrag gegebenen Studie.
Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) meint: Besser kann nicht nachgewiesen werden, wie wenig Relevanz die Honorarberatung hat. Zum Einen, weil kaum ein Kunde sie will. Zum Anderen, weil kein Berater davon leben könnte.
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Hallo zusammen,
Herr Polerka hat natürlich völlig Recht. Bei solchen Studien zum Thema Honorarberatung kommt es entscheidend drauf an, wie gefragt wird!
Dass die Deutschen aufgrund der jahrzehntelangen (vermeintlichen!) Gratiskultur in Sachen Finanzberatung nicht gewillt sind, Honorare wie beim Rechtsanwalt oder Steuerberater zu zahlen, ist hinlänglich bekannt. Die Ergebnisse der Studie sind deshalb das Gegenteil von neu.
Würde man den Befragten hingegen aufklären, was ihn eine Finanzberatung der herkömmlichen Form WIRKLICH kostet und ihn dann fragen, welche Variante ihm denn nun besser gefallen würde, sähe das Bild völlig anders aus. Schließlich würde er mit der Honorarberatung massiv Geld sparen.
Und deshalb hat Herr lach zumindest in einem Punkt Recht: Berater können von Honorarberatung in der Tat schwer leben – was aber bei vielen DVAGlern ja ohnehin der Fall sein soll.
Sehr geehrter “Insider”,
zunächst frage ich mich, warum Sie als erkennbarer Befürworter der Honorarberatung überhaupt noch als Berater bei MLP tätig sind.
Oder steckt dahinter, dass MLP alsbald die Beratervergütung auf Honorarbasis umstellt? Schon mehrfach haben wir darauf hingewiesen, dass es gerade für die ungebundenen Berater, die beim Kunden mit Unabhängigkeit werben, sinnvoll sein könnte, sich vom Kunden direkt vergüten zu lassen.
H. Lach
Lieber Herr Dr. Lach, ich schließe mich Herrn Reinhardt an – endliche mal erfahren wir anhand von öffentlichen Meinungsäußerungen, was draußen so mancher von sich gibt, wenn´s drum geht, die DVAG bloßzustellen. Gelungen ist das hier im Blog noch keinem… und mir wird bei Betrachtung von H. Polerka´s und Mr. McRagger´s Beiträgen eines klar, den beiden geht´s nur um Kohle, Kohle, Kohle… und wo man noch mehr davon verdienen kann. Geht´s in unserem Geschäft nicht vorrangig um Menschen: diejenigen, die Finanzen beraten und dazu Produkte und Strategien anbieten und diejenigen, die diese Beratung in Anspruch nehmen und die Produkte abnehmen. Sind da in Bezug auf den Vertriebler nicht Dinge wie Sicherheit durch Börsenunabhängigkeit, Zugehörigkeit zu einer beruflichen Familiengemeinschaft mit unzähligen Hilfestellungen (Todesfallschutz, Altersversorgung) etc. viel wichtiger wie die Frage, ob´s nun 30 Promille, 50 Promille oder gleich 50 Prozent sind? Und ist´s für den Kunden nicht wichtiger, dass der Berater über eine solide Beratung verfügt (IHK), dass die Firma nicht wie eine GmbH mit 25.000 Euro haftet (oft so) und seit über 30 Jahren alles aus einer Hand bietet – statt alles unter einem Dach. Und das Ganze noch mit großen, zuverlässigen Partnern, die auch es auch in 5 Jahren noch gibt, weil die DVAG ihnen doch ein bisschen mehr Geld zum Leben läßt wie es manche Mitbewerber mit Ihren Lieferanten machen…
bleiben Sie bitte am Ball, Herr Dr. Lach – die kritischen Beiträge hier sind auch die spannendsten! Winterliche Grüße aus dem Altmühltal
@Herrn Dr: Lach (=Deutsche Vermögensberatung)
Man hinterlässt im Netz seine Spuren.
Es wäre spannend wenn der AWD oder auch MLP, vielleicht der ein oder andere Big Player, seine Provisionssätze offenlegen müsste!
@Herrn Stadler
Sie haben hoffentlich eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung?
Die Spielregeln müssen klar definiert werden. Wenn Versicherer Vertrieben wie der Insolventen MEG AG zwischen 13 u 15 Monatsbeiträgen an Provision für eine Umdeckung zahlen ist es eine Umverschämtheit.
Dem Vermittler müssen anständige Bestandscourtagen gezahlt werden! Warum werden denn sonst so viele LV u KV Verträge gekündigt u neu abgeschlossen?
Solange sämtliche Systeme so ausgelegt sind….kann man sich das Ergebnis an zwei Fingern abzählen….
Die Gier nach Neugeschäft scheint dem ein oder anderen Verantwortlichen scheinbar sämtliche ethischen u moralischen Grundsätze auszublenden!
Die Zeche zahlen die anständigen in der Branche und vor allem die Kunden!
Sehr geehrter McRagger,
da haben Sie im Wesentlichen Recht!
Gruss H. Lach
@ Herrn Stadler
Sie habe da etwas falsch verstanden!
Sie sollten unterscheiden, wie sie es formuierten, wem es nur um die Kohle geht!
Das System von Overheads, Superprovisionen etc. kann der einzelne Berater doch nicht mehr durchblicken!
Mir geht es nur um eines. Den Berater und auch die Kunden dahingehend zu sensibilisieren welche Kosten in bei einem Abschluss entstehen, wer sie bezahlt und was dem Berater gezahlt wird um seinem Kunden einen möglichst guten Service zu bieten!
Ich kein Sozialpädagoge geworden, das hat seine Gründe! Ich denke auf dem Berufsinformationsseminar ging es Ihnen ähnlich.
Trotz allem darf man nicht vergessen um wen es geht! Nicht um Overheads, Superprovisonen, AMG Mercedes, Porsche u was auch immer!
Der Kunde steht im Mittelpunkt.
Diese werden allerdings von vielen Beratern “verkauft” !
Die fehlenden Buchstaben bitte ich zu entschuldigen:)
Hallo, alle zusammen !
Erstmal ein frohes und glückliches neues Jahr von meiner Seite. Da ich nicht oft Zeit habe, in diesen Blog reinzuschauen, wundert es mich, wieoft manch anderer Berater mit Beschwerden zu
finden ist. Wenn schon die Meinung besteht, es wird zuwenig Provision bei uns bezahlt – habt Ihr dann nichts
zu tun – z. B. wiedermal Kunden zu besuchen ?
Mag sein, daß die direkte Provision niedriger ist als anderswo, allerdings scheitern die meisten Berater doch aufgrund ihres eigenen aufgeblähten Kostenapparates. Ich kann nur sagen, mir geht`s auch nach 16 Jahren DVAG finanziell gut, und daß als Eigenumsetzer !
Viele Grüße und nix für Ungut !
Michael Miedl
Herr Polerka kritisiert, dass ach soviel Geld nicht als direkte Provision ausgeschüttet wird, sondern in andere Dinge investiert wird. Unsere Hotels, in Werbepartner, in unser neues Kongresszentrum in Marburg etc etc. Ich bin froh, dass die DVAG das tut, und nicht wie einer unserer Wettbewerber ein Vielfaches davon in Bandenwerbung in zig Bundesligastadien und in TV-Spots “investiert”. Denn mir hilft es bei der Arbeit, auf ein BBZ zurückgreifen zu können, Michael Schumacher oder Paul Biedermann mit unserem Logo in der Presse zu sehen, Herrn Löw im Geschäftsbericht vorweisen zu können. Oder mit dem FCK bald wieder in der 1. Liga zu spielen. Das ist nah an meinen Kunden – die können damit was anfangen! In jedem Fall mehr, als mit einem blödsinnigen TV-Spot. Und so kommt letztendlich doch mehr bei uns VBs an, als die direkt ausgezahlte Provision. Denn ohne den ganzen Rest der DVAG mit allem hier genannten wäre es deutlich schwerer, unserer Beruf auszuüben.
PS: Es ist doch immer das gleiche: wenn eine Fussballmannschaft verliert war die Leistung des Schiedsrichters Schuld. Und wenn es Herr Polerka bei uns nicht geschafft hat wars die Struktur, der “Laden” an sich oder was weiss ich. Seine Faulheit aber wars ganz bestimmt nicht!
nochmal – würde der Bürger wirklich Geld sparen? Oder würde er unter fehlender Betreuung leiden? schönen Feiertag…:-)
Ein gesundes neues Jahr !
In wenigen Tagen werde ich 13 Jahre mit der DVAG zusammenarbeiten. Vom ersten Tag an war mir als vermutlich Normalintelligentem sehr wohl bewusst, dass die DVAG mehr Provision bekommt als ich. Und das ist gut so ! Im Unterschied zu einigen, die ich in den letzten Jahren beim viiiel besseren Wettbewerb kennengelernt habe, habe ich meine mir zustehende Provision JEDEN Monat pünktlich und überpünktlich bekommen. Was nutzt mir ein Honorar, das ich mir nicht erarbeiten kann oder eine viiiel tollere und höhere Provision, die ich nicht bekomme ?! Mein letzter (auch nicht ganz schlechter ) Arbeitgeber hat vermutlich auch mehr Provision je verkauftem Auto bekommen als ich, aber an das “Gesamtpaket DVAG” kommt nix mir bekanntes ran !
Herzliche Grüße – U. Dreyer
PS: Falls Herr Polerka ein DVAGler sein sollte, wäre es echt Zeit sich zu entschuldigen und wenn nicht, den A… in der Hose zu haben, es erst recht zu tun ! Alles andere ist mehr als peinlich !!!