Archiv für Dezember 2009

DVAG zu: Wachstum durch Einmalbeiträge

Donnerstag, 31. Dezember 2009

3,55 Prozent zahlt die Gothaer Lebensversicherung aktuell für die im Jahr 2009 abgeschlossenen “Lebensversicherungen” gegen Einmalbeitrag. 300 Millionen Euro werden so 2009 “eingesammelt”, berichtet der Vorstandsvorsitzende Görg.

Keine Bank zahlt aktuell 3,55 Prozent risikolosen Festzins, denn die Kapitalmärkte geben das nicht her. Froh darf sein, wer 2,5 Prozent erhält. Insoweit dürfte es der Gothaer nicht schwer gefallen sein, die erwähnten 300 Mio. Euro am Markt zu plazieren.

Auch bei der Gothaer müssen also die Überschussbeteiligungen der Bestandskunden für das Kapitalisierungsgeschäft und für ”Lockangebote” herhalten, um so die Neugeschäftsschwäche im Geschäft gegen laufenden Beitrag auszugleichen.

DVAG nochmals zur Beratung durch Banken

Mittwoch, 30. Dezember 2009

Warum eigentlich lassen sich Banken und Sparkassen in so großem Stil auf die Vermittlung von Versicherungen, Derivaten und anderen Finanzprodukten ein und handeln sich damit erhebliche Kritik wie zuletzt beim Beratungstest ein? Denn dieses Geschäftsfeld gehört ganz sicher nicht zum Kerngeschäft einer Bank oder Sparkasse.

Die Begründung: Für ihr Kerngeschäft – die Versorgung der Wirtschaft mit Geld in Form von Krediten / Darlehen – müssen Banken und Sparkassen aufgrund gesetzlicher Vorschriften als Sicherheit Eigenkapital (so genannte Solvabilitätsmittel) vorhalten. 

Gerade zur Zeit ist es aber für die Banken krisenbedingt aufgrund deutlich höherer Ausfallrisiken schwierig, mit dem Kreditgeschäft zu expandieren oder so viel Geld zu verdienen, dass damit die vom Kapitalmarkt geforderten 20 Prozent und mehr EK-Rendite erreicht werden können.

Also gilt es, zusätzliche Ertragsquellen zu erschließen, die von den Eigenkapitalvorschriften nicht erfaßt werden und risikolos sind. Denn jeder zusätzliche Euro Gewinn aus einer solchen Quelle verbessert die EK-Rendite, da das Eigenkapital nicht – wie bei Ausweitung des Kreditgeschäftes – nachgezogen  werden muss.

Eine solche ertragreiche und risikolose Einnahmequelle ist die Vermittlung von Versicherungsverträgen und anderen Finanzprodukten, die von den Eigenkapitalvorschriften nicht erfaßt wird.

Der Druck, in branchenfremden Geschäftsfeldern mit Provisionseinnahmen Geld verdienen zu müssen, kommt damit aus den gesetzlichen Eigenkapitalvorschriften und vom Druck des Kapitalmarktes, der – vor allem von den börsennotierten Banken – hohe EK-Renditen fordert. Zusätzlich belasten die krisenbedingt erhöhten Ausfallrisiken im Kerngeschäft.

Die oft so bezeichnete “Renditegier” von Banken / Sparkassen, die aktuell auch von der Politik beklagte “Kreditklemme” und das Ausweichen der Banken / Sparkassen auf branchenfremde Geschäftsfelder haben also aus Sicht der Deutsche Vermögensberatung DVAG durchaus auch regulatorische Hintergründe.

DVAG mit Top-Kundenservice

Dienstag, 29. Dezember 2009

Ganz aktuell hat das Marktforschungsinstitut emnid unsere Kundenzeitschrift “Der Vermögensberater” analysiert. Unsere Vermögensberater versenden dieses Magazin vier Mal im Jahr an rund eine Million unserer Kunden. “Der Vermögensberater” ist damit mit großem Abstand das auflagenstärkste Wirtschaftsmagazin Deutschlands.

emnid hat 250 Leser befragt, und die Ergebnisse sprechen für sich: So beläuft sich die durchschnittliche Lesedauer auf rund 30 Minuten – für ein Wirtschaftsmagazin ein Spitzenwert und der Beweis dafür, dass die Inhalte interessant und unterhaltsam sind. 80 Prozent der befragten Leser würden deshalb das Magazin jederzeit an Freunde weiter empfehlen.

Entscheidend aber ist: Das Magazin enthält neben interessanten Beiträgen und Informationen immer auch die persönlichen Daten der Vermögensberater, womit es zu einem perfekten Serviceinstrument wird. Denn jeder zweite der befragten Leser gab an, sich zu den im Magazin angesprochenen Themen wegen weitergehenden Interesses regelmäßig an seinen Vermögensberater der DVAG zu wenden.

Kundenservice auf höchstem Niveau also!

Sparbuch als Altersversorgung?

Montag, 28. Dezember 2009

Erwartete, aber auch überraschende Ergebnisse fördert das achte Vorsorgebarometer von Clerical Medical Europe Financial Services zu Tage.

So erstaunt es zunächst nicht, dass jeder zweite (49%) der 1.000 Befragten die selbst genutzte Immobilie als Favoriten für die Altersversorgung angibt.

Platz zwei nehmen die Riester- und die Basisrente ein. Platz vier und fünf die BAV und die privaten Lebens-/Rentenversicherungen.

Überraschend hingegen Platz drei: 30% der Befragten gaben an, das Sparbuch als Instrument für die private Altersversorgung zu präferieren. Vor zwei Jahren waren es noch weniger als die Hälfte (14%).

Hier zeigen sich die Folgen der durch die Banken verursachten Finanzkrise: Offensichtlich sind die Bürger derart verunsichert, dass Sicherheit bei der Anlage ganz weit vorne steht. Mit Blick auf die für die nächsten Jahre zu erwartenden Inflationstendenzen dürfte davon auszugehen sein, dass mit dieser Anlageform auf Dauer reale Negativrenditen erwirtschaftet werden.

Damit ist viel zu tun für die Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG).

DVAG gratuliert: Bestnote für AM Leben

Sonntag, 27. Dezember 2009

5 Sterne und damit die Bestnote erhielt – passend zum Weihnachtsfest – die Berufsunfähigkeits-Versicherung unseres Premiumpartners AachenMünchener Lebensversicherung vom namhaften Analysehaus Morgen & Morgen.

Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) gratuliert ihrem Premium-Partner!

Und wir freuen uns darauf, bei unseren Kunden erneut mit einem Spitzenprodukt zu glänzen. Denn so können unsere Kunden darauf vertrauen, auch im BU-Fall mit herausragenden Leistungen rechnen zu dürfen.

DVAG wünscht frohe Weihnachten

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) wünscht allen Freunden unseres Blogs sowie unseren über 35.000 Vermögensberatern mit ihren über 5 Millionen Kunden gesegnete, fröhliche und besinnliche Weihnachtstage.

Mit herzlichen Grüßen,

Helge Lach

DVAG auf Erfolgskurs

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Anbei Auszüge aus einem Pressebericht in der MAZ im Nachgang zu einem Interview meines Vorstandskollegen Dr. Udo Corts.

Deutsche Vermögensberatung wirbt für Riester-Verträge / 2009 nur leichter Ergebnisrückgang

POTSDAM – Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) ist bislang ungeschoren durch die Finanzkrise gekommen. 2008 sei ein Rekordjahr gewesen, sagte DVAG-Vorstand Udo Corts im MAZ-Gespräch. Der Umsatz legte um 21,9 Prozent auf 1,2 Milliarden Eurozu, der Jahresüberschuss um 18,1 Prozent auf 149 Millionen Euro. Für 2009 wird ein leichter Rückgang erwartet, die Zahlen dürften aber weiter klar über denen von 2007 liegen. „Wir haben deutliche Rückgänge bei Fonds“, so Corts. Dafür seien „sichere Produkte“ wie Bausparen oder Riester- und Rürup-Rente begehrter.

Corts, der früher Hessischer Wissenschaftsminister war, sieht den Grund für die guten Zahlen des Unternehmens in der soliden Beratung. „Wir haben unseren Kunden keine Lehman-Zertifikate verkauft wie die Sparkassen“, betont Corts. Stattdessen habe man immer „auf Schwarzbrot gesetzt“, das solide vier bis fünf Prozent Rendite abwirft. Die Krise „hat uns Recht gegeben“.

2010 könnte ebenfalls ein gutes Geschäft für die Vermögensberater werden, hofft Corts – wenn die Kunden, wie von der DVAG empfohlen, tatsächlich die Steuerentlastung zum Jahreswechsel nutzen, um für ihr Alter vorzusorgen. Das sogenannte Bürgerentlastungsgesetz, durch das unter anderem Krankenversicherungsbeiträge vollständig von der Steuer abgesetzt werden können (siehe Kasten), führe zu jährlichen Ersparnissen zwischen 30 Euro (verheiratet, ein Kind, 20 000 Euro Jahresbrutto) und 1.776 Euro (verheiratet, zwei Kinder, Doppelverdiener, 80.000 Euro Jahresbrutto), wie das Institut für Vorsorge und Finanzplanung für die DVAG errechnet hat.

DVAG zu “Nummer 1″

Dienstag, 22. Dezember 2009

Gerade einmal eineinhalb Jahre ist es her: Im Sommer 2008 machte sich AWD mit Swiss Life durch eine Beteiligung an MLP in Höhe von 24,67 Prozent auf den Weg, den weltweit größten Finanzvertrieb zu schmieden und die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) von der Spitze zu verdrängen.

MLP wehrte sich seinerzeit heftig gegen den Plan, mit AWD fusioniert zu werden.

Alle Träume scheinen nun geplatzt zu sein: Die Beteiligung von Swiss Life an MLP wurde in den letzten Monaten durch die Abgabe von 8,4 Prozent an Talanx schon von knapp 25 auf knapp 16 Prozent reduziert. Nun steht ein weiterer Schritt an, mit dem der Anteil um weitere 6 Prozentpunkte auf dann unter 10 Prozent abgebaut wird. Käufer ist die Barmenia. Die Gründe für den Rückzug: Swiss Life erhält seit dem Versuch einer feindlichen Übernahme von MLP kein Gechäft mehr. Und so richtig viel Freude hat Swiss Life mit seinen Engagements bei den Finanzvertrieben auch nicht.

Gut, dass Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) darauf vertrauen können, dass ihr Unternehmen niemals zum Gegenstand von Spekulation, einer feindlichen Übernahme oder zum Spielball verfeindeter Großaktionäre wird.

„Hilfe, mein Versicherer schließt“

Montag, 21. Dezember 2009

 … so machte die Financial Times in ihrer Ausgabe vom 16. Dezember 2009 auf Seite 21 auf. 

Es geht um die ERGO-Gruppe und deren Entscheidung, das Neugeschäft der VICTORIA Lebensversicherung einzustellen. 

Wir haben selbst über diesen Vorgang in unserem Blog schon zwei Mal berichtet (29.11. und 12.12.2009) und greifen das Thema nur deshalb noch einmal auf, weil der Redakteur der FTD, Herbert Fromme, einen zusätzlichen Gedanken ins Spiel bringt: 

Nicht nur die Kunden der VICTORIA Leben müssen sich Sorgen um die Rentabilität ihrer Altverträge machen. Auch die Kunden der Hamburg Mannheimer (zukünftige ERGO Leben) gehören zu den Verlierern. Denn dieser Versicherer muss zukünftig das gesamte Neugeschäft der bisherigen Vertriebswege der VICTORIA Leben zusätzlich aufnehmen und die dafür fälligen Provisionen vorfinanzieren. Dafür wird in erheblichem Umfang Kapital benötigt, das der Versicherer nicht kostenlos beschaffen kann.

Auch hier bezahlt also der Kunde die Rechnung.

Gesunder Menschenverstand

Sonntag, 20. Dezember 2009

“Die Menschen müssen kapieren, dass Banken Geschäft machen wollen. Wir müssen Provisionen nicht verbieten, sofern sie angemessen sind und der Kunde sie kennt”, so appelliert Anlegeranwalt Mattil in der heutigen Ausgabe der Welt am Sonntag an den “gesunden Menschenverstand” der Bankkunden.

Mit der Aussage zu den Provisionen hat er Recht.

Zweifel haben wir aber daran, dass Bankkunden nicht wissen, dass ihre Bank auch Geschäfte machen und Geld verdienen will. Das weiß im Grunde jeder, und niemand wird etwas dagegen haben, wenn eine gute Dienstleistung Geld kostet. Und genau daran – an der Qualität – hapert es: Qualität in der Beratung bedeutet, auf die Ziele / Wünsche / Bedürfnisse des Kunden einzugehen, mit ihm die passenden Konzepte zu entwickeln und darauf aufbauend die Produkte zu beschaffen.

So arbeiten Banken nicht, das hat der Banken-Beratungstest gezeigt.

Kunden müssen angesichts der Komplexität der Materie dem Rat ihres Beraters vertrauen können. Der Missbrauch dieses Vertrauens ist das Problem, nicht die Tatsache, dass der Berater über Provision bezahlt wird.